Medizin-Lexikon: Einträge mit "C"

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  • Clostridium difficile
    Clostridium
    • Cl. difficile

    ein Cl., das mindestens 2 Exotoxine bildet (Toxin A, ein stabiles Enterotoxin u. Toxin B, ein hitzelabiles Zytotoxin), das bei Antibiotikatherapie die anderen Darmkeime überwuchern u. eine pseudomembranöse Enterokolitis auslösen kann.

  • Clostridium fallax
    Clostridium
    • Cl. fallax

    ein Fäulniserreger u. schwacher Toxinbildner.

  • Clostridium haemolyticum
    Clostridium
    • Cl. haemo|lyticum

    ein für Meerschweinchen u. Kaninchen pathogenes Cl.

  • Clostridium histolyticum
    Clostridium
    • Cl. histo|lyticum

    ein aerotolerantes, unter aeroben Bedingungen keine Sporen bildendes Cl., das 3 Toxine verschiedener Antigenität bildet; ein seltener, besonders gefährlicher Gasbranderreger.

  • Clostridium novyi
    Clostridium
    • Cl. novyi

    • Synonyme: Cl. oedematiens

    als Typ A (Gasbranderreger), B (Bacillus gigas; tierpathogen) u. C (Cl. bubalorum; tierpathogen) vorkommendes Cl.; die Differenzierung der Typen erfolgt anhand des Nachweises des spezif. Toxins (α, γ, δ, ε) sowie anhand der Kultur, der Dampfresistenz der Sporen u. des Tierversuchs.

  • Clostridium perfringens
    Clostridium
    • Cl. per|frin|gens

    • Synonyme: Welch-Fraenkel-Bazillus

    Abbildung

    ein unbewegl., kurzes, dickes Cl. mit thermoresistenten Sporen. Seine Typen A–F bilden charakteristische Toxine, deren jedes aus mehreren Partialgiften besteht, die teils hämo- oder zytotoxische, teils allgemeingiftige Eigenschaften haben (z.B. α-Toxin = Lecithinase; κ-T. = Gelatinase; λ-T. = Proteinase). Typ A (Bacillus perfringens, Bacterium welchii) ist der klassische Gasbranderreger (wird ferner bei Lebensmittelvergiftungen gefunden), der durch starke Lecithinasebildung auf eigelbhaltigen Nährböden erkennbar ist. Die Typen B–E sind tierpathogene Erreger; der Typ F (Bacillus enterotoxicus) erregt Darmbrand beim Menschen.

  • Clostridium septicum
    Clostridium
    • Cl. septicum

    • Synonyme: Cl. oedematis maligni; Pararauschbrandbazillus

    ein Gasbranderreger bei Mensch u. Tier (z.B. Rind, Schaf).

  • Clostridium tetani
    Clostridium
    • Cl. tetani

    • Synonyme: Tetanus-Bazillus

    Erreger des Wundstarrkrampfes (Tetanus); lebhaft bewegliches Stäbchen mit typischer „Trommelschlägelform“ durch endständige Sporen; bildet ein stark wirkendes, thermolabiles Ektotoxin, bestehend aus Tetanospasmin (neurotrop) u. -lysin (hämotoxisch). Nachweis durch Kultur, Tierversuch an Meerschweinchen oder Maus („Robbenstellung“). Kommt verbreitet im Stuhl des Menschen u. zahlreicher Tiere sowie in der Erde vor.

  • Clostridium-histolyticum-Collagenase

      ein enzymatisches Wundreinigungsmittel.

    • Clot
      • Etymol.: engl. = Klumpen

      Gerinnsel, Blutgerinnsel.

    • Clot-Resistance-Test
      Clot

        Prüfung des Blutgerinnselwiderstandes. Manschettenstau (100 mm Hg) von 3 Min. Dauer nach Stillstand der (zur Bestimmung d. Blutungszeit durch Stich gesetzten) Blutung bewirkt bei Hämophilie eine erneute Blutung.

      • Clotrimazol
        • Englischer Begriff: clotrimazole

        lokales Antimykotikum (Imidazol-Derivat) mit breitem Wirkungsspektrum (Dermatophyten, Hefen u. Schimmelpilze).

      • Cloward-Operation
        • Cloward-Operation

        • Englischer Begriff: Cloward's procedure

        eine die Halswirbelsäule ventral fixierende („Verblockung“) u. dadurch entlastende Op. bei mechanisch bedingten medullären Syndromen (z.B. bei Bandscheibenerkrankungen, nach HWS-Verletzungen).

      • Clozapin
        • Englischer Begriff: clozapine

        trizyklisches Neuroleptikum (Phenothiazin-Derivat).

      • clue cells
        • Etymol.: engl.

        sog. Schlüssel- oder Hinweiszellen; Epithelzellen des Vaginalsekrets mit dichtem Bakterienrasen u. fehlenden Zellgrenzen im Nativpräparat; typisch für das Vorliegen einer Vaginose (bakterielle Infektion der Scheide durch z.B. Chlamydien, Gardnerella vaginalis oder Anaerobier).

      • Clumping
        • Clumping

        • Etymol.: engl.

        Verklumpung, Agglutination.

      • Clunes
        • Clunes

        • Etymol.: latein.

        • Englischer Begriff: clunes; buttocks; nates

        Hinterbacken, Gesäß (Nates).

      • Cluster
        • Cluster

        • Etymol.: engl. = Gruppe, Traube

        • 1)
          ungeordneter Zellhaufen, speziell beim infiltrativen Krebswachstum... (mehr)
        • 2)
          anfallsweise auftretende Symptomatik, z.B... (mehr)
        • 3)
          die sich aus der „Lateraldiffusion“ der Proteine oder Lipide im Rahmen... (mehr)
        • cluster of differentiation
          CD... (mehr)
      • Cluster 1)
        Cluster
        • 1)

        ungeordneter Zellhaufen, speziell beim infiltrativen Krebswachstum.

      • Cluster 2)
        Cluster
        • 2)

        anfallsweise auftretende Symptomatik, z.B. cl. headache (phasenhaft verlaufende Kopfschmerzanfälle einer Gesichtshälfte, die in Gruppen periodisch gebündelt, meist Tage hintereinander, zur selben Uhrzeit auftreten; oft gleichzeitig mit vegetativen Störungen der betroffenen Gesichtshälfte; s.a. Erythroprosopalgie [Bing], Erythromelalgie, Histaminkopfschmerz [Horton]).

      • Cluster 3)
        Cluster
        • 3)

        die sich aus der „Lateraldiffusion“ der Proteine oder Lipide im Rahmen der Zellmembrandynamik ergebenden Bereiche von Molekülgruppen (als Lipid-Cl.; Phosphatidylserin-, Phosphatidylcholin-Cl.; auch Misch-Cl.). Die Bildung wird evtl. durch 2-wertige Ionen angeregt u. stabilisiert.

      • cluster of differentiation
      • Clustering
        • Clustering

        • Etymol.: engl.

        Bildung von Clustern (3).

      • Cm

          Kurzzeichen für

          • 1)
            Curium... (mehr)
          • 2)
            clearance maximum (Maximalwert der Clearance)... (mehr)
        • Cm 1)
          Cm
          • 1)

          • Fach: Chemie

          Curium.

        • Cm 2)
          Cm
          • 2)

          • Etymol.: engl.

          clearance maximum (Maximalwert der Clearance).

        • CMF-Schema

            Abk. für Polychemotherapie mit den Zytostatika Cyclophosphamid, Methotrexat, 5-Fluorouracil.

          • CMFT
          • CMI
            • Synonyme: Abk. für cell-mediated immunity

            • Etymol.: engl.

            zellvermittelte oder zelluläre Immunität.

          • CML

              Abk. für chronische myeloische Leukämie.

            • CML-BC
              CML
              • Englischer Begriff: blast crisis

              CML-Blasenkrise (s.u. Myeloblastenschub).

            • CMML

                Abk. für chronische myelomonozytäre Leukämie.

              • CMP
              • CMV
                • CMV

                Abk. für das Cytomegalie-Virus (Zytomegalie).

              • Cnemidocoptes
                • Cnemido|coptes

                • Fach: Helminthologie

                Knemidokoptes.

              • Cnicus benedictus
                • Synonyme: Benediktenkraut

                Abbildung

                Heilpflanze mit nachgewiesener Wirkung bei Appetitlosigkeit und dyspeptischen Beschwerden. Kontraind.: Allergie gegen Korbblütler.

              • Co
                  • 1)
                    Symbol für Cobalt... (mehr)
                  • 2)
                    Symbol für die Steißwirbel, Wirbel des Os coccygis... (mehr)
                  • 3)
                    Abk... (mehr)
                • CO
                  • Fach: Chemie

                  Abk. für Kohlenmonoxid.

                • Co 1)
                  Co
                  • 1)

                  • Fach: Chemie

                  Symbol für Cobalt.

                • Co 2)
                  Co
                  • 2)

                  • Fach: Anatomie

                  Symbol für die Steißwirbel, Wirbel des Os coccygis.

                • Co 3)
                  Co
                  • 3)

                  • Fach: Biochemie

                  Abk. für Coenzym.

                • Co-Analgetica

                    Substanzen, die häufig nicht selbst schmerzlindernd wirken, sondern als Adjuvanzien zur Verstärkung der Therapie mit Analgetica eingesetzt werden. Wirkst. u. Anw.: Glucocorticoide (Dexamethason) bei Kompression von Nerven oder Rückenmark; Antidepressiva (Amitriptylin, Imipramin) u. Antiepileptica (v.a. Carbamazepin) bei neuropathischen Schmerzen; Benzodiazepine bei durch Muskelspasmen bedingten Schmerzen. Wie Antidepressiva verstärken auch Neuroleptica (Levomepromazin, Haloperidol) die Analgesie.

                  • Co-Dergocrin
                    • Co-Dergocrin

                    Dihydroergotoxin.

                  • CO-Hb
                  • Co-Transmitter
                    • Co-Transmitter

                    • Englischer Begriff: cotransmitter

                    in Neuronen zusätzlich zu den Neurotransmittern vorhandene Stoffe von bisher unklarer physiolog. Bedeutung; z.B. endorphinartige Polypeptide in adrenergen Nervenfasern u. das VIP in cholinergen.

                  • Co-trimoxazol
                    • Englischer Begriff: cotrimoxazole

                    Kombination von Trimethoprim u. Sulfamethoxazol (1:5). Wirkung: Blockade des Folsäure-Stoffwechsels, synergistische Wirkung. Anw. als Antiinfektivum mit – im Vergleich zu den Einzelsubstanzen – breiterem Wirkungsspektrum u. verzögerter Resistenzentwicklung (wg. häufiger Anw. jedoch viele resistente Bakterienstämme).

                  • co...

                      das Präfix „zusammen mit“; s.a. ko(n)...

                    • CO2
                      • Englischer Begriff: carbon dioxide

                      • Fach: Chemie

                      Abk. für Kohlendioxid; s.a. Kohlensäure.

                    • CO2-Absorber
                      • Englischer Begriff: CO2-absorber

                      • Fach: Anästhesiologie

                      ein in den die Ausatemluft führenden Schenkel eines Narkosegerätes (oder eines Respirometers) eingeschalteter, mit Atemkalk (u. Farbindikator) zur CO2-Absorption beschickter Absorber. – An Narkoseapparaten mit Kreissystem kommt die der exothermen u. mit Freisetzung von H2O ablaufenden Reaktion der Anwärmung u. Befeuchtung (bis 60%) der Atemluft zugute.

                    • CO2-Anhydratase
                      • CO2-Anhydra(ta)se

                      Carbonatdehydratase.

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