Medizin-Lexikon: Einträge mit "C"

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  • CO2-Bindungsvermögen
    • Englischer Begriff: alkali reserve

    die Alkalireserve.

  • COA
    • Synonyme: Abk. für coarctation of the aorta

    • Etymol.: engl.

    Aortenisthmusstenose.

  • CoA
    • Synonyme: CoA-SH

    Abk. für das Coenzym A.

  • Coagulase
    • Coagulase

    • Englischer Begriff: coagulase

    ein die Blutgerinnung begünstigendes bzw. einleitendes biologisches Produkt, z.B. Staphylo-C. (pathogener Staphylokokken), Coagulin (im Klapperschlangengift).

  • Coagulase-Reacting Factor
    • coagulase-reacting factor

    • Etymol.: engl.

    Coagulase-reaktiver Faktor. S.u. Staphylocoagulase.

  • Coagulin
    • Coagulin

    s.u. Coagulase.

  • Coagulum
    • Co|agu|lum

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: clot

    das Gerinnsel, i.e.S. das Blutgerinnsel.

  • Coalitio
    • Co|ali|tio

    • Etymol.: latein.

    Verschmelzung.

  • Coalitio calcaneonavicularis
    Coalitio
    • C. calcaneo|navicularis

    • Englischer Begriff: calcaneonavicular synostosis

    angeborene Verschmelzung des Kahnbeins („Navikulare“) mit dem vord. Fortsatz des Fersenbeins. Analog: C. talo|navicularis mit dem Talus. Mögliche Folgen sind Fußfehlstellung u. Funktionsstörung.

  • Coalitio renum
    Coalitio
    • C. renum

    • Englischer Begriff: fused kidney

    Fusions- = Verschmelzungsniere.

  • Coarctatio
    • Co|arc|ta|tio

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: coarctation

    die Lichtungseinengung (bis Verschluss) durch Kompression oder Striktur; i.e.S. die C. aortae (COA, Aortenisthmusstenose; s.a. Aortenstenose, kongenitale).

  • Coat
    • Etymol.: engl. = Mantel

    • Fach: Virologie

    das Kapsid. S.u. Virion.

  • Coating
    • Coat|ing

    • Etymol.: engl. = Überziehen, Umhüllen

    • 1)
      einhüllendes Bedecken von Aneurysmen mit plastischer Masse... (mehr)
    • 2)
      Niederschlagsbildung auf Zellen (Erythro-, Leuko-, Lympho-, Thrombozyten)... (mehr)
    • 3)
      Überziehen von Tabletten mit Hüllmasse; s.a... (mehr)
  • Coating 1)
    Coating
    • 1)

    • Fach: Chirurgie

    einhüllendes Bedecken von Aneurysmen mit plastischer Masse.

  • Coating 2)
    Coating
    • 2)

    • Fach: Serologie

    Niederschlagsbildung auf Zellen (Erythro-, Leuko-, Lympho-, Thrombozyten) durch Plasmaeiweißkörper.

  • Coating 3)
    Coating
    • 3)

    Überziehen von Tabletten mit Hüllmasse; s.a. Dragées.

  • Coats-Retinitis
    • Coats-Retinitis

    • Englischer Begriff: Coats' retinitis

    • Biogr.: George C., 1876–1915, Augenarzt, London

    Retinitis haemorrhagica (exsudativa).

  • Cobalamine
    • Co|bal|amine

    • Synonyme: Kobalamine

    • Englischer Begriff: cobalamins

    Sammelbez. für Substanzen mit Vitamin-B12-Wirkung.

  • Cobalt
    • Cobalt

    • Synonyme: Cobaltum (metallicum); Co (Abk.)

    • Englischer Begriff: cobalt

    ein Schwermetall, 1- bis 4-wertiges chemisches Element der Eisengruppe; Atomgew. 58,9322; OZ 27. Lebensnotwendiges (= essentielles) Spurenelement für Pflanze, Tier (Vitamin-B12-Biosynthese im Darm) und Mensch (für bestimmte Enzymreaktionen; ferner als Zentralatom im Vitamin B12). toxik Einatmen bzw. Verschlucken von Cobaltoxidstaub bzw. Cobaltverbindungen führt zu Verätzungen, Leber-, Nierenschädigung; als chronische Schäden sind bekannt Kontaktekzeme (Co in Zement, Glas), Myokardiopathie, Polyglobulie. Technische Richtkonzentration (berechnet als Co im Gesamtstaub) 0,5 mg/m3 bzw. 0,1 mg/m3 (bei Herstellung von Co-Pulver, Katalysatoren, Hartmetall- u. Magnetherstellung bzw. ansonsten). Zur Entgiftung (Dekorporation) dienen Komplexsalze, z.B. Na-Edetat. – Von den radioaktiven Cobalt|isotopen (= Radiocobalt) finden z.B. 57Co (K, γ; HWZ 270 d) und 58Co (K, β; HWZ 71 d) in Form des markierten Cyanocobalamins Anw. in der Hämatologie (Schilling-Test), 60Co (β, γ; HWZ 6,25 a; kritisches Organ ist der gesamte Körper, besonders aber die Leber). Verwendung in der Strahlentherapie in Telegammageräten sowie z.B. in Form von Perlen, Draht, knetbarer Masse für intrakavitäre Bestrahlung, z.B. der Harnblase.

  • Cobamin
    • Cob|amin

    Vitamin B12.

  • Cobb
    • Cobb

    • Biogr.: J. R. C.

    • C.-Maß
      bei Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose) der von den bd... (mehr)
    • C.-Operation
      Wirbelsäulen-Versteifung – unter Erhaltung der kleinen Gelenke – mittels... (mehr)
  • Cobb-Maß
    Cobb
    • C.-Maß

    • Synonyme: C.-Winkel

    • Englischer Begriff: Cobb's angle

    bei Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose) der von den bd. Senkrechten auf die Deckplatte des obersten bzw. die Grundplatte des untersten „Krümmungswirbels“ eingeschlossene Winkel (bzw. sein Komplementärwinkel). S.a. Skoliosimetrie.

  • Cobb-Operation
    Cobb
    • C.-Operation

    • Englischer Begriff: C.'s procedure

    Wirbelsäulen-Versteifung – unter Erhaltung der kleinen Gelenke – mittels gestielter Periost-Knochenlappen aus Wirbelbögen u. Dornfortsätzen, die durch Umbiegen miteinander verflochten (u. mit Knochenspänen überlagert) werden.

  • Coca-Alkaloide
    • Coca-Alkaloide

    • Englischer Begriff: coca alkaloids; erythroxylon a.

    die z.T. Sucht erregenden Alkaloide als Inhaltsstoffe von Erythroxylum coca u. novogranatense. Einige finden Anw. als Lokalanästhetikum (v.a. Cocain, Tropacocain).

  • Cocain
    • Cocain

    • Synonyme: Kokain; Erythroxylin; 1-ψ-Cocain

    • Englischer Begriff: cocaine

    Benzoylekgoninmethylester, ein Coca-Alkaloid; farblose, bittere Kristalle mit starker lokalanästhetischer u. vasokonstriktor. Wirksamkeit. Anw.: erstes bedeutendes Lokalanästhetikum (Koller 1884, Schleich 1889), das in Salzform, als Cocainum hydrochloricum, gemäß BtmVV nur noch als Lokalanästhetikum am Auge verwendet wird (bewirkt gleichzeitig Mydriasis; Anw. als 2%ige Augensalbe oder -tropfen). toxik Wirkt i.v. als Nervengift (Euphorie, Schwindel, Lähmung). Anw. führt evtl. zum Missbrauch (Cocainismus), C. unterliegt deshalb dem Betäubungsmittelgesetz.

  • Cocain-Test
    • Co|ca|in-Test

    • Englischer Begriff: cocaine test

    Test zur Differenzierung zwischen einem prä- u. postganglionären Horner-Komplex. Beim Einträufeln in den Bindehautsack spricht eine mydriatische Wirkung für eine präganglionäre Läsion.

  • Cocainismus
    • Co|cai|nismus

    • Englischer Begriff: cocainism

    chronische Cocainvergiftung; i.e.S. der chronische Missbrauch von Cocain mit entsprechendem süchtigem Verlangen; hierbei kommt es sofort nach Einnahme (meist durch „Cocainschnupfen“) zu lebhafter Euphorie mit Rededrang („Geselligkeitsrauschgift“), bei höheren Dosen zu „Cocainschwips“ u. dann zu Apathie, jedoch im Laufe der Sucht auch zu stärkerer Abmagerung, Wahrnehmungsstörungen, Sinnestäuschungen, Verfolgungswahn, Magnan-Zeichen (wechselnde Fremdkörperempfindung unter der Haut), ggf. auch zu Reizerscheinungen u. Epitheldefekten der Nasenschleimhaut (evtl. Septumperforation). – Die akute Vergiftung ist gekennzeichnet durch zentrale Erregung, Pupillenerweiterung, Halluzinationen, Angst, Atemnot, Kreislaufkollaps, Atemlähmung. – Entzugserscheinungen sind vorwiegend psychisch.

  • Cocainvergiftung
    • Co|ca|in|vergiftung

    • Englischer Begriff: cocaine poisoning

    Cocainismus.

  • Cocaismus
    • Co|ca|is|mus

    das gewohnheitsmäßige Kauen von Cocablättern bei den südamerikanischen Indios („Coqueros“); setzt die Empfindung für Hunger u. Müdigkeit herab u. verstärkt die körperl. Leistungsfähigkeit auch in großen Höhen wesentlich.

  • Cocal-Virus

      ein ARBO-Virus der Familie Rhabdoviridae.

    • Cocarboxylase
      • Co|carboxy|lase

      • Englischer Begriff: cocarboxylase

      Thiaminpyrophosphat, ein Vitamin B1-Derivat (s.u. Vitamin B1).

    • Coccidia
      • Coc|ci|dia

      • Synonyme: Kokzidien; Eukokzidien

      • Englischer Begriff: coccidia

      • Fach: Protozoologie

      eine Ordnung der Sporozoa; mit den Unterordnungen Haemosporidia u. Toxoplasmidia; darunter die Gattungen Plasmodium, Toxoplasma, Sarcocystis, Isospora (i.e.S. als Erreger der Kokzidiose). Leben als intrazelluläre Parasiten (in Epithel- u. Blutzellen); nur Jugendformen (Sporo-, Merozoiten) frei lebend.

    • Coccidioides
      • Coc|ci|dio|ides

      Gattung dimorpher Pilze (im parasitären Stadium sphärische Zellen, zu Sporangien mit Endosporen heranwachsend; im saprophytären Stadium weißgraue, später bräunliche Fadenpilze, flaumig, mit Arthrosporen). Menschen- u. tierpathogen ist der C. immitis s. pyogenes s. esferiformis, der v.a. in den USA-Südstaaten, in Mexiko u. Argentinien die Kokzidioidomykose hervorruft, z.B. als Coccidioidomycosis hepatis mit Granulomen u. Abszess-ähnlichen Herden der Leber.

    • Coccidioidomycosis
      • Coc|ci|dio|ido|mycosis

      • Englischer Begriff: coccidioidomycosis

      Kokzidioidomykose.

    • Coccidiosis
      • Coc|ci|dio|sis

      • Englischer Begriff: coccidiosis

      Kokzidiose.

    • Coccy...
      • Etymol.: griech. kokkyx = Kuckuck

      Wortteil „Steißbein“; s.a. Kokzy...

    • coccygeus
      • coc|cy|ge|us

      • Synonyme: coccygicus

      • Etymol.: latein.

      zum Steißbein (Os coccygis) gehörend.

    • Cochinfuß
      • Cochin|fuß

      • Synonyme: Madurafuß

      • Englischer Begriff: Madura foot

      Myzetom des Fußes.

    • Cochlea
      • Coch|lea

      • Englischer Begriff: cochlea

      die „Gehörgangsschnecke“, die knöcherne (Innenohr-)Schnecke im Felsenbein des Schläfenbeins (die Spitze nach vorn gerichtet). Teil des Hörorgans, bestehend aus der Schneckenspindel (Modiolus) u. dem Schneckenkanal (= Canalis spiralis cochleae), welcher sich – gegen den Uhrzeigersinn – in 21/2 Windungen korkenzieherartig um die Spindel bis zum Schneckenende (= Schneckenkuppel) hochwindet u. unterteilt wird durch die – im Prinzip einer frei hängenden Wendeltreppe entsprechende – Lamina spiralis ossea, welche den Gang in zwei Etagen teilt: oben die Scala vestibuli, unten die Scala tympani (beides perilymphatische Räume, welche an der Schneckenspitze durch das Helicotrema miteinander kommunizieren). In der Sc. vestibuli liegt (auf der Lamina spiralis ossea u. ihrer Fortsetzung, der Basilarmembran) der Ductus cochlearis als Endolymphgang der Schnecke. S.a. Labyrinthus.

    • cochlear implant
      • Etymol.: engl.

      Abbildung

      elektronische Prothese zur Korrektur der Innenohrschwerhörigkeit bei Innenohrertaubten mit intaktem Hörnerv u. intakter Hörbahn. Besteht aus einem äußerlich tragbaren Sprachprozessor, einem am Ohr zu tragenden Mikrophon mit Induktionsspule u. einem Empfänger-Stimulator-Teil samt Elektroden (wird nach spezieller Mastoidektomie in ein Knochenbett in der Schädelkalotte hinter dem Mastoid implantiert). Die von einem Mikrophon dem Sprachprozessor zugeleitete Sprache wird nach Verschlüsselung in einen Code über die Induktionsspule drahtlos dem eingepflanzten Mikrocomputer gesendet, von dem aus über eingepflanzte Elektroden die Signale auf Hörnervenfasern weitergeleitet werden. Nach Einheilung intensives Hörtraining zum Wiedererlernen des Wortverständnisses.

    • cochlear microphonics
      • Etymol.: engl.

      Mikrophonpotentiale.

    • Cochleare
      • Coch|leare

      • Englischer Begriff: spoon

      • Fach: Pharmazie

      der „Löffel“ als Mengengabe in der Rezepturanweisung; z.B. C. am|plum s. ma|gnum (= Esslöffel), C. infantum (= Kinderlöffel), C. par|vum (= Teelöffel).

    • cochlearis
      • coch|learis

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: cochlear

      zur Cochlea gehörend.

    • Cochlearis
      • Cochlearis

      • Synonyme: Kochlearis

      Nervus cochlearis, Nervus vestibulocochlearis.

    • Cochleitis
      • Coch|l(e)itis

      • Englischer Begriff: cochl(e)itis

      Entzündung der Innenohrschnecke (Cochlea).

    • Cochrane
      • Cochrane

      • Biogr.: 1) Archie C., zeitgen. Epidemiologe, Großbritannien; 2) W. A. C., Pädiater, London

    • Cochrane-Collaboration
      Cochrane
      • C.-Collaboration

      • Biogr.: Archie C.

      internationale Organisation zur systematischen Dokumentation u. Auswertung von Therapien. Wird unterstützt von Gesundheitsbehörden, Universitäten und wissenschaftlichen Fonds. Verfügt über umfangreiche Datenbanken, die kollektives Eigentum der Mitarbeiter der Organisation sind. Zentren befinden sich (2001) in Adelaide, Amsterdam, Baltimore, Barcelona, Boston, Freiburg, Hamilton, Kapstadt, Kopenhagen, Lyon, Mailand, Oxford, San Francisco u. São Paulo.

    • Cochrane-Syndrom
      Cochrane
      • C.-Syndrom

      • Englischer Begriff: Cochrane's syndrome

      • Biogr.: W. A. C.

      frühkindliche leucinempfindliche Hypoglykämie.

    • Cockayne-Syndrom
      • Cockayne-Syndrom

      • Englischer Begriff: Cockayne's syndrome

      • Biogr.: Edward A. C., 1880–1956, Pädiater, London

      komplexe, autosomal-rezessiv erbliche, familiäre Dystrophie i.S. einer Wachstums- u. Entwicklungsstörung (ab dem 2. Lj.). Klinik: disproportionierter Kleinwuchs, Progerie, fassförmiger Thorax, kleiner Kopfumfang, tief sitzende fehlgebildete Ohrmuscheln, Enophthalmus, Schwerhörigkeit (bis Taubheit), Retinitis pigmentosa, Überempfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht, grobschlägiger Tremor, Intelligenzdefekt u. röntg „Elfenbeinepiphysen“. derm S.a. Epidermolysis bullosa hereditaria simplex (Weber-C.-Syndrom).

    • Cockett-Venen
      • Cockett-Venen

      • Englischer Begriff: Cockett's veins

      drei bis sechs Venae perforantes der Vena saphena magna unten an der Wadeninnenseite (zwischen Innenknöchel u. Schienbeinkopf); sie verbinden diese mit den Venae tibiales posteriores. Insuffizienz ihrer Klappen spielt in der Pathogenese des Ulcus cruris eine wesentl. Rolle.

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