Medizin-Lexikon: Einträge mit "C"

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  • Contergan#(r)
    • Contergan®

    s.u. Thalidomid-Embryopathie. Wirkstoff Thalidomid nicht mehr im Handel, aber über Hersteller zu beziehen zur Anw. bei Lepra, Prurigo nodularis Hyde u. M. Behçet.

  • Contiguitas
    • Con|ti|gui|tas

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: contiguity

    Berührung, Kontiguität. S.a. per contiguitatem (durch Übergreifen).

  • Continentia
    • Con|ti|nen|tia

    • Etymol.: latein. = Enthaltsamkeit, Selbstbeherrschung

    • Englischer Begriff: continence (fecal; urinary)

    Kontinenz; z.B. C. alvi, C. urinae (Intaktheit des After- bzw. Harnblasenschlussmechanismus, = Stuhl- bzw. Harnkontinenz); Ggs. Incontinentia.

  • Contino-Glaukom
    • Contino-Glaukom

    vorderes, hämorrhag. Glaukom; mit tiefer vorderer Augenkammer, Irishyperämie, fehlender oder geringer Pupillenerweiterung.

  • Continua
    • Con|tinua

    • Etymol.: latein. continuus = ununterbrochen

    • Englischer Begriff: continuous fever

    Febris continua.

  • Continuitas
    • Con|tinu|itas

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: continuity

    Zusammenhang, Kontinuität. S.a. per continuitatem.

  • Continuous-Flow-System
    • Continuous-Flow-System

    • Etymol.: engl.

    System mit kontinuierlichem Gas- oder Flüssigkeitsstrom.

  • contortus
    • contortus

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: contorted; contoured

    gewunden.

  • contra
    • con|tra

    • Synonyme: cont. (Abk.)

    • Etymol.: latein.

    gegen, entgegengesetzt. S.a. kontra...

  • Contractura
    • Con|trac|tura

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: contracture

    die Zusammenziehung, Kontraktur.

  • Contractura palmaris
    Contractura
    • C. palmaris

    • Englischer Begriff: Dupuytren's c.

    Dupuytren-Kontraktur.

  • contractus
    • con|trac|tus

    • Synonyme: kontrakt

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: contract; contracted

    zusammengezogen (z.B. verkrampft).

  • Contrecoup
    • Contrecoup

    • Etymol.: franz. = Gegenschlag

    • Englischer Begriff: contrecoup

    • Fach: Pathologie

    bei stumpfer Gewalteinwirkung die indirekte, durch Stoßwellen übertragene örtliche Erschütterung, wodurch z.B. bei Schädelverletzung auf der Gegenseite der Gewalteinwirkung eine gedeckte Hirnverletzung auftritt.

  • contunde
    • con|tun|de

    • Synonyme: cont. (Abk.)

    • Englischer Begriff: crush!

    • Fach: Pharmazie

    Rezepturanweisung „zerstoße“, „zerquetsche“.

  • Contusio
    • Con|tu|sio

    • Synonyme: Kontusion

    • Etymol.: latein. = das Nieder-, Zerschlagen

    • Englischer Begriff: contusion

    die Prellung als stumpfe Organverletzung mit sichtbaren Folgen (im Gegensatz zur Commotio); u. mit fließendem Übergang zur Quetschung, Compressio.

  • Contusio abdominis
    Contusio
    • C. ab|dominis

    • Englischer Begriff: abdominal c.

    das stumpfe Bauchtrauma.

  • Contusio arteriae
    Contusio
    • C. ar|teriae

    • Englischer Begriff: arterial c.

    Prellverletzung einer Schlagader.

  • Contusio bulbi
    Contusio
    • C. bulbi

    • Englischer Begriff: ocular c.

    Prellungsverletzung des Augapfels. Klinik: je nach Art der Gewalteinwirkung verschieden; z.B. Vorderkammerblutung (Hyphaema, dort Abb.), Risse des Pupillensphinkters, Netzhautschädigung (als sog. Commotio retinae = Berlin-Netzhautödem, evtl. als „Spätrosette“; u.U. auch Lochbildung, v.a. in der Makula), Risse der Choroidea u./oder der Sklera (meist parallel zum Hornhautrand).

  • Contusio cerebri
    Contusio
    • C. cerebri

    • Synonyme: Hirnkontusion; Hirnprellung

    • Englischer Begriff: cerebral c.; brain c.

    Abbildung

    gedeckte Hirnverletzung bei stumpfem Schädeltrauma. Lokalisation u. Ausmaß sind von Richtung u. Intensität der Gewalt und von ihrer Stoßachse abhängig. Die Gewebezertrümmerungen, Blutungen sowie die späteren Narben- oder Zystenbildungen finden sich am Ort der Gewalteinwirkung oder am Gegenpol (Contrecoup). Letztere oft stärker ausgeprägt. Pathologisch-anatomische Einteilung: hämorrhagische Prellungs- u. z.T. auch Quetschherde der Rinde (v.a. an der liquorpolsterarmen Hirnbasis, am Stirn- u. Schläfenlappen), zentrale Risse im Hirnmark u. Hirnstamm, Blutung (mit subarachnoidaler Ausbreitung als subarachnoidales Hämatom oder nur blutiger Liquor; s.a. Abb.); später auch Hirnödem u. – oft spaltförmige, den Windungen folgende – Hirnnekrosen (Schizogyrie). Klinik: zerebraler Schock, Bewusstlosigkeit (evtl. von einem „luziden Intervall“ [Bewusstseinsaufhellung] unterbrochen), motorische Unruhe, evtl. auch Herdsymptome durch primäre Schädigung, Streckkrämpfe, „zentrales“ Fieber, Kontusionspsychose, Korsakow-Syndrom, vegetative Störungen, retrograde Amnesie. Progn.: die Symptomatik im Allgemeinen mit Rückbildungstendenz, jedoch in schweren Fällen oft mit Ausgang in bleibende Hirnleistungsschwäche; häufig sind auch später noch nachweisbare Folgen wie neurologisches Defizit oder Hirnnarben im CT u. NMR; bei zunehmendem Hirndruck, z.B. durch Blutung, Hirnödem, kann es zu Compressio cerebri kommen (lebensbedrohliche Situation). Diagn.: EEG u. Computertomographie (Hämatomausschluss). Ther.: nach Hämatomausschluss Behandlung des begleitenden Hirnödems. Bei raumfordernden Schläfenlappenkontusionen ist wegen der Gefahr der intrakraniellen Drucksteigerung mit tentorieller Herniation (akutes Mittelhirnsyndrom) die Operation (temporale bzw. frontotemporale Trepanation) mit Absaugung der Trümmerherde oder Teilresektion der Temporal- oder des Frontallappens indiziert.

  • Contusio cordis
    Contusio
    • C. cordis

    • Englischer Begriff: cardiac c.

    „Herzprellung“; Herzschädigung infolge stumpfer Gewalteinwirkung gegen die Brustwand, u. zwar Myokardblutungen (evtl. Herzbeuteltamponade), ischämische Nekrosen, Rhythmusstörungen; evtl. auch Klappenabriss, Papillarmuskelabriss, Koronarverletzung.

  • Contusio laryngis
    Contusio
    • C. laryngis

    • Englischer Begriff: laryngeal c.

    Prell- bis Quetschungsverletzung des Kehlkopfes durch stumpfe Gewalteinwirkung; evtl. mit Distorsion im Ring-Gießbeckenknorpel-Gelenk (Articulatio cricoaryt[a]enoidea); bei Kehlkopfschwellung Stridor.

  • Contusio medullae spinalis
    Contusio
    • C. (medullae) spinalis

    • Englischer Begriff: spinal cord c.

    Prell- bis Quetschverletzung des Rückenmarks; als teilweise oder vollständige Unterbrechung des Organzusammenhangs mit entspr. neurologischen Ausfällen (evtl. als Querschnittslähmung), spinalem Schocksyndrom (s.a. Apoplexia spinalis), hyperästhetischen Hautzonen, Subileus u.a.m.

  • Contusio thoracis
    Contusio
    • C. thoracis

    • Englischer Begriff: thoracic c.

    Brustkorbprellung bis -quetschung (Compressio thoracis; v.a. bei Jugendl. oft ohne Frakturen).

  • contusus
    • contusus

    • Synonyme: cont(us). (Abk.)

    • Englischer Begriff: crushed

    • Fach: Pharmazie

    zerquetscht.

  • Conus
    • Conus

    • Synonyme: Konus

    • Etymol.: latein. = Kegel

    • 1)
      sichel- oder ringförmiger, unmittelbar der Sehnervpapille angrenzender... (mehr)
    • C. inferior
      rein weiße, durch völliges Fehlen des Aderhautgewebes bedingte Partie... (mehr)
    • C. myopicus
      Conus temporalis... (mehr)
    • C. nasalis
      hellrötliche oder gelbliche, kegelschnittförmige Partie unmittelbar nasenwärts... (mehr)
    • C. peripapillaris
      ringförmiger „Konus“ um die Sehnervpapille bei stärkerer Myopie (d.h... (mehr)
    • C. temporalis
      sichelförmiges weiß-gelbliches Durchscheinen der Sklera durch die atrophische... (mehr)
    • 2)
      kegelförmiges Gebilde... (mehr)
    • C. arteriosus
      der kegelförmige Übergang der re... (mehr)
    • C. elasticus laryngis
      bindegewebig-elastische Membran in der Wand des kegelförmigen subglott... (mehr)
    • C. medullaris
      das untere kegelförmige Ende des Rückenmarks in Höhe des 1... (mehr)
  • Conus 1)
    Conus
    • 1)

    • Englischer Begriff: cone

    • Fach: Ophthalmologie

    sichel- oder ringförmiger, unmittelbar der Sehnervpapille angrenzender heller Bezirk der Netzhaut.

    • C. inferior
      rein weiße, durch völliges Fehlen des Aderhautgewebes bedingte Partie... (mehr)
    • C. myopicus
      Conus temporalis... (mehr)
    • C. nasalis
      hellrötliche oder gelbliche, kegelschnittförmige Partie unmittelbar nasenwärts... (mehr)
    • C. peripapillaris
      ringförmiger „Konus“ um die Sehnervpapille bei stärkerer Myopie (d.h... (mehr)
    • C. temporalis
      sichelförmiges weiß-gelbliches Durchscheinen der Sklera durch die atrophische... (mehr)
  • Conus 2)
    Conus
    • 2)

    • Englischer Begriff: cone

    • Fach: Anatomie

    kegelförmiges Gebilde.

  • Conus arteriosus
    Conus  >  Conus 2)
    • C. arteriosus

    • Synonyme: Infundibulum

    • Englischer Begriff: arterial c.; infundibulum (of heart)

    der kegelförmige Übergang der re. Herzkammer in die Lungenschlagader (Truncus pulmonalis; ist gelegentlich angeboren verengt = C.-a.-Stenose [Dittrich] = die infundibuläre Pulmonalisstenose).

  • Conus elasticus laryngis
    Conus  >  Conus 2)
    • C. elasticus laryngis

    bindegewebig-elastische Membran in der Wand des kegelförmigen subglott. Raumes zwischen Stimmbändern u. Ringknorpel.

  • Conus inferior
    Conus  >  Conus 1)
    • C. inferior

    • Englischer Begriff: inferior c.

    rein weiße, durch völliges Fehlen des Aderhautgewebes bedingte Partie am unteren Rand der Sehnervpapille infolge Entwicklungsstörung beim Schluss der fetalen Augenbecherspalte.

  • Conus medullaris
    Conus  >  Conus 2)
    • C. medullaris

    • Synonyme: C. terminalis

    • Englischer Begriff: medullary c.

    das untere kegelförmige Ende des Rückenmarks in Höhe des 1. oder 2. Lendenwirbels, das sich im Filum terminale fortsetzt. S.a. Konus...

  • Conus myopicus
    Conus  >  Conus 1)
    • C. my|opicus

    • Englischer Begriff: myopic c.

    Conus temporalis.

  • Conus nasalis
    Conus  >  Conus 1)
    • C. nasalis

    • Englischer Begriff: nasal c.

    hellrötliche oder gelbliche, kegelschnittförmige Partie unmittelbar nasenwärts der Sehnervpapille als angeborene Anomalie; s.a. C. inferior.

  • Conus peripapillaris
    Conus  >  Conus 1)
    • C. peri|papillaris

    • Synonyme: C. circularis

    • Englischer Begriff: peripapillary c.

    ringförmiger „Konus“ um die Sehnervpapille bei stärkerer Myopie (d.h. im 2. Stadium der Choroidealatrophie; im 3. Stadium verbreitert).

  • Conus temporalis
    Conus  >  Conus 1)
    • C. temporalis

    • Synonyme: C. myopicus

    • Englischer Begriff: myopic c.

    sichelförmiges weiß-gelbliches Durchscheinen der Sklera durch die atrophische Netzhaut am schläfenseitigen Rand der Sehnervpapille infolge Choroidearetraktion durch Dehnung des hinteren Augenpols bei Myopie (1. Stadium der Choroidealatrophie; s.a. Conus peripapillaris); führt zu kontralateraler, d.h. nasaler Vergrößerung des „blinden Flecks“ (Bjerrum-Skotom).

  • Convallaria majalis
    • Con|val|la|ria majalis

    • Synonyme: Maiglöckchen

    • Englischer Begriff: lily of the valley

    Abbildung

    Heilpflanze, deren Blätter, Blüten u. Wurzeln in spezieller Aufbereitung als Herzmittel verwendet werden. Das Hauptglykosid (s.a. Herzglykoside) ist das Convallatoxin (k-Strophanthidin-l-rhamnosid; das stärkste bisher bekannte Herzgift), mit Wirkung ähnlich der des Strophanthins, welches das gleiche Aglucon enthält. – Enthält ferner das Herzglykosid Convallosid.

  • convergens
    • con|ver|gens

    • Synonyme: konvergierend

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: convergent

    zusammenfließend, sich zueinander neigend, wendend.

  • converting enzyme
    • convert|ing enzyme

    • Etymol.: engl.

    s.u. Angiotensin.

  • Convertinmangel
  • convexus
    • con|ve|xus

    • Etymol.: latein.

    konvex.

  • convolutus
    • con|volutus

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: convolute(d)

    zusammengerollt. S.a. Konvolut (Convolutum).

  • Convulsio
    • Con|vulsio

    • Etymol.: latein.

    Konvulsion.

  • Cooley
    • Cooley

    • Biogr.: 1) D. A. C., zeitgen. Chirurg; 2) Thomas B. C., 1871–1945, Pädiater, Detroit

  • Cooley-Anämie
    Cooley
    • C.-Anämie

    • Englischer Begriff: Cooley's anemia

    • Biogr.: Thomas B. C.

    Thalassaemia major.

  • Cooley-Waterston-Anastomose
    Cooley
    • C.-Waterston-Anastomose

    • Englischer Begriff: C.-Waterston anastomosis

    • Biogr.: D. A. C.

    Waterston-C.-Anastomose.

  • coolie itch
    • Etymol.: engl. = Kulikrätze

    Schistosomen-Dermatitis.

  • Coombs
    • Coombs

    • Biogr.: 1) Carey F. C., 1879–1932, engl. Arzt; 2) Robin R. A. C., geb. 1921, Pathologe, Cambridge

    • C.-Geräusch
      (mehr)
    • 1)
      kurzes, niederfrequentes Protodiastolikum über der Mitralklappe bei Mitralinsuffizienz... (mehr)
    • 2)
      kurzes niederfrequentes Meso- bis Spätdiastolikum an der Herzspitze bei... (mehr)
    • C.(-Mourant-Race)-Test   Abbildung
      Nachweis inkompletter (blockierender), gegen Erythrozyten des Menschen... (mehr)
  • Coombs-Geräusch
    Coombs
    • C.-Geräusch

    • Englischer Begriff: Coombs murmur

    • Biogr.: Carey F. C.

    • 1)
      kurzes, niederfrequentes Protodiastolikum über der Mitralklappe bei Mitralinsuffizienz... (mehr)
    • 2)
      kurzes niederfrequentes Meso- bis Spätdiastolikum an der Herzspitze bei... (mehr)
  • Coombs-Geräusch 1)
    Coombs  >  Coombs-Geräusch
    • 1)

    kurzes, niederfrequentes Protodiastolikum über der Mitralklappe bei Mitralinsuffizienz als Hinweis auf eine relative Stenose.

  • Coombs-Geräusch 2)
    Coombs  >  Coombs-Geräusch
    • 2)

    kurzes niederfrequentes Meso- bis Spätdiastolikum an der Herzspitze bei akuter Endocarditis rheumatica.

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