Medizin-Lexikon: Einträge mit "C"

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  • Cushing-Operation 1)
    Cushing  >  Cushing-Operation
    • 1)

    • Englischer Begriff: subtemporal flap

    subtemporale Dekompression bei erhöhtem Hirndruck mittels osteoklastischer Entlastungstrepanation: Bildung einer Knochen-Dura-Bresche = „C.-Ventil“ über der stummen Region des re. Schläfenlappens.

  • Cushing-Operation 2)
    Cushing  >  Cushing-Operation
    • 2)

    • Englischer Begriff: fractioned trigeminal neurotomy

    Neurotomie des Trigeminus bei Trigeminusneuralgie; allgemein fraktioniert, d.h. nur am 2. u. 3. Ast.

  • Cushing-Reflex
    Cushing
    • C.-Reflex

    • Englischer Begriff: C. phenomenon

    die Symptomtrias Bradykardie, Cheyne-Stokes-Atmung u. Hypertonie als Zeichen erhöhten Hirndrucks.

  • Cushing-Schwelle
    Cushing
    • C.-Schwelle

    Tabelle

    Dosis eines Glucocorticoids, die, über längere Zeit angewendet, ein Cushing-Syndrom auslöst (s. Tab.). Starke interindividuelle Unterschiede.

  • Cushing-Syndrom
    Cushing
    • C.-Syndrom

    • 1)   Abbildung
      Krankheitsbild durch ein Überangebot von Glucocorticoiden als primärer... (mehr)
    • 2)
      unübliche Bezeichnung für Kleinhirnbrückenwinkel-Symptomatik... (mehr)
  • Cushing-Syndrom 1)
    Cushing  >  Cushing-Syndrom
    • 1)

    • Synonyme: (Crooke-)Apert-Gallais-Syndrom

    • Englischer Begriff: C.'s syndrome

    • Fach: Endokrinologie

    Abbildung   Abbildung

    Krankheitsbild durch ein Überangebot von Glucocorticoiden als primärer oder sekundärer Hyperadrenokortizismus. Ätiol.: Zur Überproduktion der Nebennierenrindenhormonen kommt es infolge einer Hypothalamusfunktionsstörung, von basophilen Adenomen des Hypophysenvorderlappens (Adrenotropinausschüttung) oder durch Nebennierenrindentumoren oder Nebennierenrindenhyperplasie (s.a. Schema). Zu unterscheiden sind demzufolge das zentrale C.-Syndrom bei vermehrter ACTH-Sekretion durch ACTH bildende Hypophysenelemente (Morbus Cushing), das adrenal bedingte C.-Syndrom durch vermehrte Glucocorticoid-, gelegentlich auch Mineralocorticoid-Freisetzung aus Nebennierenrindenadenom bzw. -karzinom (die Corticoide führen dabei zu einer Suppression der ACTH-Sekretion) und das im Alter etwas häufiger vorkommende paraneoplastische C.-Syndrom durch ektope ACTH-Freisetzung aus malignen Tumoren (z.B. aus einem kleinzelligen Bronchialkarzinom, Pankreaskarzinom), das seltene episodische hypothalamisch-hypophysäre C.-Syndrom. Häufigste Ursache ist jedoch die chronische Glucocorticoid-Pharmakotherapie, z.B. bei Asthma bronchiale oder bei chronischer Polyarthritis. Die nur vorübergehende Symptomatik des Cushing-Syndroms, z.B. nach schwerem Schädeltrauma, wird als transitorisches oder Pseudo-C.-Syndrom (Cushingoid) bezeichnet. Klinik: Stammfettsucht („Vollmondgesicht“), Nackenverdickung („Stier- oder Büffelnacken“) bei schlanken Extremitäten; Steroidakne; Striae cutis distensae, v.a. am Gesäß u. Bauch, Cutis marmorata, Ekchymosen, petechiale Blutungen, rote bis zyanotische Gesichtsfarbe (Plethora); Osteoporose (Spontanfrakturen, Fischwirbel, Kyphose); Müdigkeit, allgemeine Leistungsschwäche; Atrophie des Genitales, Amenorrhö oder Impotenz, Libidoverlust, bei Männern Feminisierung; bei Kindern Hypogenitalismus u. Wachstumsstörungen; insulinresistente Hyperglykämie mit Ausbildung eines sog. Steroiddiabetes; endokrines Psychosyndrom; arterielle Hypertonie. Eine Verlaufsform, die nur bei Frauen (mit Diabetes u. Bartwuchs einhergehend) vorkommt, wird auch als Achard-Thiers-Syndrom bezeichnet. Diagn.: freie Cortisolausscheidung im Harn erhöht, Cortisolserumspiegel erhöht, 11-Oxysteroide erhöht, meist keine Tagesrhythmik u. fehlende Supprimierbarkeit durch Dexamethason; Eosinopenie, erhöhte Cholesterin- u. Glucosespiegel. Ther.: möglichst Ursachenbeseitigung (Tumorentfernung, Adrenalektomie, Strahlenbehandlung). Prognose je nach Ursache. S.a. Schema.

  • Cushing-Syndrom 2)
    Cushing  >  Cushing-Syndrom
    • 2)

    • Englischer Begriff: cerebellopontine angle tumor syndrome

    • Fach: Neurologie

    unübliche Bezeichnung für Kleinhirnbrückenwinkel-Symptomatik.

  • Cushing-Tumor
    Cushing
    • C.-Tumor

    • Englischer Begriff: C.'s tumor

    ein vom kleinen Keilbeinflügel ausgehendes Meningiom (Endotheliom).

  • Cushing-Ulkus
    Cushing
    • C.-Ulkus

    • Englischer Begriff: C.'s ulcer

    Stressulkus bei Erkrankungen des Zentralnervensystems wie Hirntumoren oder Poliomyelitis, nach Schädeltraumen u. hirnchirurgischen Eingriffen.

  • Cushingoid
    • Cu|shin|go|id

    • Englischer Begriff: cushingoid

    vorübergehende Symptomatik eines Cushing-Syndroms (1).

  • cuspidatus
    • cus|pi|da|tus

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: cuspidate

    zugespitzt, z.B. Dens cuspidatus (Eckzahn).

  • Cuspis
    • Cus|pis

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: cusp

    Spitze, Stachel.

    • Cuspis
      Segel einer Atrioventrikularklappe des Herzens... (mehr)
    • C. dentalis
      Höcker auf der Kaufläche der Zahnkrone der Eck- u. Backenzähne... (mehr)
  • Cuspis dentalis
    Cuspis
    • C. dentalis

    • Englischer Begriff: cusp of tooth

    Höcker auf der Kaufläche der Zahnkrone der Eck- u. Backenzähne. S.a. Tuberculum Carabelli (2).

  • cuspis...
    Cuspis
    • Cuspis

    Segel einer Atrioventrikularklappe des Herzens. Als vorderes (C. anterior) u. hinteres (C. posterior) die Mitralklappensegel. Analog: als vorderes, hinteres u. septales (C. septalis, scheidewandseitiges) die Trikuspidalissegel.

  • Cut-off-Zeichen
    • Etymol.: engl.

    • Fach: Radiologie

    unterbrochene Gasfüllung des Colon transversum am Ort einer Kompression oder eines Wandödems.

  • cutaneus
    • cu|ta|ne|us

    • Synonyme: kutan

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: cutaneous

    die Haut (Cutis) betreffend. S.a. Kutan...

  • Cuterebridae
    • Cutere|bridae

    südamerikanische Dasselfliegen [Brachycera], mit der Gattung Dermatobia; Myiasis-Erreger bei Tier u. Mensch.

  • Cuticula
    • Cu|ti|cu|la

    • Englischer Begriff: cuticle

    ein der Oberfläche von Epithelien (bes. der Epidermis) aufliegendes „Oberhäutchen“ als feste Zellausscheidung, die dem mechanischen Schutz u. der Abschirmung des inn. Milieus dient.

  • Cuticula dentalis
    Cuticula
    • C. den|ta|lis

    • Englischer Begriff: dental c.

    das hornartige Schmelzoberhäutchen des Zahnes, die Nasmyth-Membran.

  • Cuticula pili
    Cuticula
    • C. pi|li

    • Englischer Begriff: c. of hair

    das Haaroberhäutchen.

  • Cutis
    • Cu|tis

    • Englischer Begriff: cutis; skin

    das Organ „Haut“ als Schutz-, Ausscheidungs-, Wärmeregulations- u. Sinnesorgan. Besteht aus Oberhaut (= Epidermis) und Lederhaut (= Dermis, Corium) als den bd. oberen Schichten der Körperdecke (Integumentum commune). Liegt der Unterhaut bzw. dem Unterhautfettgewebe auf. S.a. Kutis...

  • Cutis anserina
    Cutis
    • C. anserina

    • Synonyme: Reactio pilomotorica; Dermatospasmus

    • Englischer Begriff: gooseflesh

    die durch Kältereiz, psychische Alteration, Adrenalingabe etc. ausgelöste „Gänsehaut“: reflektorische Aufrichtung der Haare u. spitzkegeliges Vorspringen der Haarfollikel infolge Kontraktion der Mm. arrectores pilorum; gesteigert bei Erkrankung der hinteren Spinalnervenwurzeln (z.B. bei Tabes dorsalis, Querschnittsverletzung); als bes. Form die C. a. perpetua (Pernio follicularis acuminatus s. planus), mit dicht gestreuten stecknadelkopfgroßen, bläulichroten Follikelschwellungen, evtl. mit Blutungen u. follikulären Hyperkeratosen, als Folge einer Kälteschädigung.

  • Cutis callosa
    Cutis
    • C. callosa

    • Englischer Begriff: skin callus

    Schwielenhaut, Hornschwiele.

  • Cutis hyperelastica
    Cutis
    • C. (hyper)elastica

    „Kautschuk-“ oder „Gummihaut“ als angeborene Fehlbildung des Mesoderms (Mesodermaldysplasie). Die Haut ist in großen Falten abhebbar, kehrt aber sofort in die Ausgangslage zurück. Ferner auffallende Zerreißbarkeit der Hautgefäße, mangelhaft entwickeltes Unterhautfettgewebe u. Überstreckbarkeit der Gelenke; z.B. bei Ehlers-Danlos-, Bonnevie-Ullrich-, Ullrich-Turner-, Gordan-Overstreet-Syndrom.

  • Cutis laxa
    Cutis
    • C. laxa

    • Synonyme: C. pensilis

    • Englischer Begriff: c. laxa; chalazodermia

    • Fach: Dermatologie

    die Chalodermie; oft aber auch inkorrekte Bez. für C. hyperelastica.

  • Cutis marmorata
    Cutis
    • C. marmorata

    • Englischer Begriff: c. marmorata

    die „marmorierte“ Haut; als C. m. vascularis s. reticularis = Livedo reticularis, eine lokalisierte oder generalisierte netzförmige Hautzyanose; meist als „C. reticularis e frigore“ oder „C. ret. e calore“, d.h. infolge Kälte- oder Hitzeeinwirkung; als C. m. pigmentosa (= Pigmentatio reticularis e calore) die „Hitzemelanose“, eine netzartige bräunl. Pigmentation als Endstadium einer erythematösen Dermatitis; als C. m. tele|angi|ectatica congenita (van Lohuizen) eine angeborene nävoide Anomalie, bei der die papierdünne Haut von einem weitmaschigen Venennetz durchsetzt erscheint.

  • Cutis pendulans
    Cutis
    • C. pendula(ns)

    umschriebene Hauthypertrophie ähnlich einer herabhängenden Geschwulst; meist multipel, v.a. bei der Neurofibromatose v. Recklinghausen.

  • Cutis pensilis
    Cutis
    • C. pen|silis

    Cutis laxa.

  • Cutis plicata
  • Cutis reticularis e calore
    Cutis
    • C. reticularis e calore

    s.u. Cutis marmorata. Analog: C. r. e frigore.

  • Cutis rhomboidalis
    Cutis
    • C. rhombo|idalis

    Elastoidosis cutanea nodularis; als C. rh. nu|chae die entzündlich-degenerative Altersatrophie der Nackenhaut als Teilerscheinung der Alters-, Landmannshaut; mit graubräunlicher, von tiefen Furchen begrenzter Hautfelderung.

  • Cutis senilis
    Cutis
    • C. senilis

    die Altershaut.

  • Cutis testacea
    Cutis
    • C. testacea

    die seborrhoische Haut mit starker Schuppenbildung bei Neugeborenen.

  • Cutis vagantium
    Cutis
    • C. vagantium

    die Vagantenhaut.

  • Cutis verticis gyrata Unna-Jadassohn
    Cutis
    • C. verticis gyrata (Unna-Jadassohn)

    • Synonyme: C. plicata; Audry-Syndrom

    • Englischer Begriff: Bulldog scalp

    faltenartige Verdickung (s.a. Pachydermie) der Kopfhaut mit hirnwindungsähnlichem Bild; v.a. bei ♂, häufig als Teilerscheinung multipler Fehlbildungen; ferner sekundäre Formen z.B. durch Fibrome, Nävi.

  • Cutter-Syndrom
    • Cutter-Syndrom

    • Etymol.: engl. to cut = schneiden

    • Fach: Pathologie

    durch Hyperextension u. Überbelastung bedingte Arthrose des Daumengrundgelenks. V.a. bei Blech-, Steinschneidern, etc.

  • Cuvier-Gang Kanal
    • Cuvier-Gang

    • Synonyme: C. Kanal; Ductus Cuvieri

    • Englischer Begriff: Cuvier's duct

    • Biogr.: Georges C., 1769–1832, Naturforscher, Paris

    • Fach: Embryologie

    beidseitiger Venenstamm (Vena cardinalis communis) der rechts zur Vena cava superior wird, li. sich bis auf den Sinus coronarius zurückbildet.

  • CVI
    • CVI

    Abk. für chronische venöse Insuffizienz.

  • CVVH
    • Synonyme: Abk. für continous venovenous hemofiltration

    • Etymol.: engl.

    kontinuierliche venovenöse Hämofiltration. Nierenersatzverfahren, das v.a. bei akutem Nierenversagen angewandt wird. Der Stoffaustausch erfolgt durch Konvektion.

  • CVVHDF
    • Synonyme: Abk. für continous venovenous hemodialysis and filtration

    • Etymol.: engl.

    kontinuierliche venovenöse Hämodiafiltration. Hybridverfahren zur Behandlung des akuten Nierenversagens. Der Stoffaustausch erfolgt durch Diffusion und Konvektion.

  • CW-Doppler
    • CW-Doppler

    • Synonyme: Abk. für continuous-wave Doppler

    • Etymol.: engl.

    die normale Ultraschall-Doppler-Methode (s.u. Ultraschalldiagnostik) mit kontinuierlichem Ultraschall.

  • CWHB
    • CWHB

    • Synonyme: Abk. für citrated whole human blood

    • Etymol.: engl.

    • Fach: Hämatologie

    Vollblutkonserve mit Citrat- u. Glucose-haltigem Stabilisator.

  • Cx-Reaktion

      Abk. für Reaktion der Cytochromoxidase.

    • Cyan...
      • Cy|an...

      Präfix zur Kennzeichnung von (v.a. organischen) Verbindungen mit CN-Gruppe. S.a. Cyan(o)...

    • Cyanferrihämoglobin
      • Cyan(ferri)hämo|globin

      • Englischer Begriff: cyanohemoglobin

      • Fach: Labormedizin

      Hämiglobincyanid.

    • Cyangas
      • Cyan|gas

      • Englischer Begriff: hydrocyanic acid

      s.u. Blausäure.

    • Cyanhidrosis
      • Cyan|hi|drosis

      • Englischer Begriff: cyanhidrosis

      • Fach: Pathologie

      Blaufärbung des Schweißes.

    • Cyanid
      • Cya|nid

      • Englischer Begriff: cyanide

      Salz der Blausäure; z.B. Cyankalium; giftige Verbindungen; s.a. Blausäurevergiftung.

    • Cyano...
      • Cyano...

      • Englischer Begriff: blue; cyan(o)...

      Wortteil „blau“; s.a. Cyan...; chem Präfix zur Kennzeichnung von Verbindungen mit CN-Gruppe.

    • Cyanocobalaminum
      • Cya|no|co|bal|amin(um)

      Vitamin B12.

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