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  • Ektotoxin
    • Ektotoxin

    • Synonyme: Exotoxin

    • Englischer Begriff: exotoxin

    hochgiftiges, meist thermolabiles, von Bakterien abgesondertes Toxin (Polypeptid), gegen das der Körper Antitoxine bilden kann (Bildung aber auch durch ungiftige Toxoide anregbar). Wichtigste E.-Bildner: Diphtherie-, Gasödem-, Tetanus-, Botulismuserreger. S.a. Enterotoxin, Endotoxin.

  • Ektozoon
    • Ektozoon

    • Englischer Begriff: ectozoon

    tierischer Ektoparasit.

  • Ektrocheirie
    • Ek|tro|chei|rie

    • Englischer Begriff: ectrocheiry

    • Fach: Pathologie

    hochgradige angeborene Handfehlbildung, s.a. Ektromelie.

  • Ektrodaktylie
    • Ektro|daktylie

    • Englischer Begriff: ectrodactyly

    angeborene Fehlbildung des Handskeletts, u. zwar als Verstümmelung oder Fehlen (= Oligodaktylie) von Fingern oder Zehen („Spalthand u. -fuß“). Meist nicht genetisch bedingt; gelegentlich aber auch unregelmäßig autosomal-dominant erblich. S.a. Ektromelie; EEC-Syndrom.

  • Ektromelie
    • Ektro|melie

    • Englischer Begriff: ectromelia

    Gliedmaßenfehlbildung (eine Dysmelie) durch Hypoplasie eines langen Röhrenknochens.

  • Ektropion
    • Ek|tro|pi|on

    Ektropium.

  • Ektropionieren
    • Ektropionieren

    Umklappen des Unter- oder Oberlids zur Fremdkörperentfernung oder zur Betrachtung der Lidbindehaut; als „doppeltes E.“ (in Lokalanästhesie!) die weite Ausstülpung zur Darstellung der oberen Übergangsfalte.

  • Ektropium
    • Ek|tro|pium

    • Synonyme: Ektropion

    • Englischer Begriff: ectropion

    • 1)
      Ektopia portionis... (mehr)
    • 2)   Abbildung
      anhaltende teilweise Auswärtswendung eines Augenlids, mit Conjunctivitis... (mehr)
    • E. iridis
      Auswärtswendung des Iris-Pigmentepithels am Pupillarrand als angeborene... (mehr)
  • Ektropium 1)
    Ektropium
    • 1)

    • Fach: Gynäkologie

    Ektopia portionis.

  • Ektropium 2)
    Ektropium
    • 2)

    • Fach: Ophthalmologie

    Abbildung

    anhaltende teilweise Auswärtswendung eines Augenlids, mit Conjunctivitis u. Tränenträufeln (Epiphora, infolge Eversion auch des Tränenpünktchens). Als E. cicatriceum durch Narben, infolge Lähmung des Musculus orbicularis oculi als E. paralyticum und E. senile bei Altersatrophie. S.a. Abb.

    • E. iridis
      Auswärtswendung des Iris-Pigmentepithels am Pupillarrand als angeborene... (mehr)
  • Ektropium iridis
    Ektropium  >  Ektropium 2)
    • E. iridis

    • Synonyme: E. uveae

    • Englischer Begriff: iridectropium

    Auswärtswendung des Iris-Pigmentepithels am Pupillarrand als angeborene Anomalie sowie bei Irisatrophie u. Glaukom. – Ggs. Entropium.

  • Ektropodie
    • Ek|tro|po|die

    • Englischer Begriff: ectropody

    Fußfehlbildung; s.a. Ektromelie.

  • EKV

      Abk. für Elektrokardioversion.

    • EKyG

        Abk. für Elektrokymogramm.

      • Ekzem
        • Ek|zem

        • Synonyme: -zema; Eczema

        • Englischer Begriff: eczema

        nichtkontagiöse Epidermodermitis mit typischem klinischem (Juckreiz, Erythem, Papel, Seropapel, Bläschen, Schuppung, Krustenbildung, Lichenifikation im Sinne von synchroner oder metachroner Polymorphie) u. dermatohistologischem (Spongiose, Akanthose, Parakeratose, lymphozytäre Infiltration) Erscheinungsbild. Meist auf dem Boden einer Überempfindlichkeit.

      • Ekzem, atopisches
        Ekzem
        • E., atopisches

        • Synonyme: atopische Dermatitis; Neurodermitis; endogenes E.; E. atopicum

        • Englischer Begriff: atopic e.; neurodermatitis

        Abbildung

        häufige, nicht ansteckende Hauterkrankung, zumeist bei Kindern u. jugendl. Erwachsenen. Ätiol.: Das atopische E. ist eine erbliche Dispositionskrankheit. Zusammen mit der allergischen Rhinokonjunktivitis u. dem allergischen Asthma bronchiale bildet es den Formenkreis der Atopien. Neben der atopischen Disposition stellen die gestörte Immunregulation, vegetative Dysregulation, trockene Haut u. erhöhte IgE-Bildung die wesentlichen pathophysiol. Faktoren dar. Es finden sich Allergien auf Nahrungsmittel u. Aeroallergene, zudem spielen psychosomatische Faktoren eine entscheidende Rolle. Klinik: chron. oder chron. rezidivierender Verlauf. Beginnt vielfach als Milchschorf im Säuglingsalter; befällt bei Säuglingen Gesicht u. Streckseiten, später bevorzugt große Beugen, Handgelenke u. Hals. Es besteht eine deutliche Hautentzündung mit zahlreichen Kratzeffekten, da der Juckreiz ein kardinales u. außerordentlich quälendes Symptom ist. Später Verdickung der Haut (Lichenifikation, s. Abb.). Neben der mehr lokalisierten Form gibt es auch disseminierte Erscheinungen (Neurodermitis disseminata). Ther.: Die Behandlung richtet sich v.a. gegen den Juckreiz, wozu meist kortikoidhaltige Externa notwendig sind. Ernährungsumstellung u. Entspannungsverfahren zum Stressabbau können hilfreich sein. Kompl.: bakterielle Infektion (Impetigo), Virusbesiedlung (Ekzema herpeticatum) oder weitere atopische Krankheiten.

      • Ekzem, dyshidrosiformes
        Ekzem
        • E., dyshidrosiformes

        im Palmoplantarbereich lokalisiertes E. mit Bläschenbildung als Sonderform des atopischen E., eines allergischen oder kumulativ-toxischen Kontaktekzems, bei hämatogener Streureaktion, einer Mykose oder ungeklärter Ursache.

      • Ekzem, mikrobielles
        Ekzem
        • E., mikrobielles

        • Synonyme: E. nummulare

        disseminierte, münzförmige, meist scharf abgegrenzte Ekzemherde mit Nässen u. Krustenbildung; diskutiert werden mikrobielle Faktoren (Bakterien) im Herd selbst oder extrakutan (z.B. Bronchiektasen, chron. Tonsillitis, chron. Prostatitis).

      • Ekzem, nummuläres
        Ekzem
        • E., nummuläres

        • Synonyme: nummulär-mikrobielles E.

        • Englischer Begriff: nummular e.

        häufige Ekzemerkrankung mit scharf begrenzten scheibenförmigen Erythemen, Bläschen u. Krustenauflagerungen insbesondere an den Streckseiten der Extremitäten mit ungeklärter Ätiopathogenese.

      • Ekzem, seborrhoisches
        Ekzem
        • E., se|bor|rhoi|sches

        häufiges E. ungeklärter Ätiol., insbesondere bei Männern im mittleren Alter mit unscharf begrenzten Erythemen, bevorzugt am behaarten Kopf, im Gesicht u. Brust- u. Rückenbereich. Die Besiedlung mit Pityrosporum ovale als auslösendes Agens wird diskutiert.

      • Ekzem, seborrhoisches der saeuglinge
        Ekzem  >  Ekzem, seborrhoisches
        • E., s. der Säuglinge

        kleinfleckige flächenhafte Erytheme mit leichter Schuppung am behaarten Kopf u. in Körperfalten bei Säuglingen; Manifestation meist innerhalb der ersten drei Lebensmonate.

      • Ekzema coxsaccium
        Ekzem
        • E. coxsaccium

        Generalisierung von Coxsackie-Viren bei atopischem E.

      • Ekzema flexurarum
        Ekzem
        • E. flexurarum

        Beugenekzem (s.u. Ekzem, atopisches).

      • Ekzema herpeticatum
        Ekzem
        • E., herpeticatum

        • Englischer Begriff: Kaposi's varicelliform eruption

        Abbildung

        mit Herpes-simplex-Virus superinfizierte Dermatose, meist bei atopischem E. Klinisch gekennzeichnet durch dicht stehende Bläschen oder Erosionen.

      • Ekzema hiemalis
        Ekzem
        • E. hiemalis

        Austrocknungsekzem bei Kindern, Menschen mit atopischer Diathese oder älteren Patienten mit Sebostase. Sonderformen bei Hornhauteinrissen: eczéma craquelée; e. cannelée.

      • Ekzema infantum
        Ekzem
        • E. infantum

        E. unterschiedlicher Genese beim Kind (z.B. atopisches, seborrhoisches, Lippen-, Kontakt-Ekzem).

      • Ekzema intertriginosum
        Ekzem
        • E. inter|triginosum

        • Englischer Begriff: intertrigo

        E. der Körperfalten als akut gereizte Intertrigo; z.B. das intertriginös-pityriasiforme E. großer Körperfalten.

      • Ekzema lichenificatum
        Ekzem
        • E. lichenificatum

        • Englischer Begriff: lichenoid e.

        chronisches E. mit vergröbertem Hautrelief (auch als Kratzeffekt bei lang dauerndem Juckreiz).

      • Ekzema madidans
        Ekzem
        • E. madidans

        akutes, stark nässendes E. mit samtartig geschwollenem, hochrotem Grund.

      • Ekzema marginatum Hebra
        Ekzem
        • E. marginatum Hebra

        • Synonyme: Dermatomycosis marginata; Tinea inguinalis (= heute gebräuchlichere Bezeichnung)

        • Englischer Begriff: tinea inguinalis

        durch Pilze (Epidermophyton floccosum, Trichophyton mentagrophytes u. rubrum) hervorgerufenes E. in Form schuppender, polyzyklischer Hautveränderungen mit begrenzendem Randwall, bräunlich-rotem Zentrum; an Oberschenkelinnenseiten oder in großen Körperfalten (Tinea corporis).

      • Ekzema molluscatum
        Ekzem
        • E. molluscatum

        Generalisierung vom Molluscum-contagiosum-Virus bei atopischem E.

      • Ekzema neuriticum
        Ekzem
        • E. neuriticum

        E. mit Begrenzung auf das Versorgungsgebiet eines peripheren Nervs; z.B. bei Meralgia paraesthetica.

      • Ekzema paratraumaticum
        Ekzem
        • E. para|traumaticum

        • Englischer Begriff: infectious eczematoid dermatitis

        „Wundekzem“ um Fisteln u. eitrige Hautprozesse.

      • Ekzema unguium
        Ekzem
        • E. unguium

        • Englischer Begriff: nail dystrophy

        Nagelveränderungen bei Paronychie, Onychomykose, Psoriasis vulgaris etc.

      • Ekzema vaccinatum
        Ekzem
        • E. vaccinatum

        E. mit pockenförmigem Ausschlag als Komplikation der Pockenschutzimpfung beim Ekzematiker.

      • Ekzema varicosum
        Ekzem
        • E. varicosum

        • Englischer Begriff: stasis dermatitis; varicose e.

        Stauungsekzem bei Krampfadern (Varikose) des Unterschenkels; durch örtliche Mangeldurchblutung ausgelöst; meist Rötung mit großlamellöser Schuppung, mit oder ohne Hämosiderose u. Hautverhärtung, oft von Geschwüren (Ulcus varicosum) begleitet.

      • Ekzema verrucosum
        Ekzem
        • E. verrucosum

        Generalisation von humanen Papillom-Viren (HPV) bei atopischem E.

      • Ekzema vulgare
        Ekzem
        • E. vulgare

        • Synonyme: E., exogenes; pathergisches E.

        Kontaktekzem, Kontaktdermatitis.

      • Ekzematid
        • Ekzema|tid

        • Englischer Begriff: eczematid(e)

        Ekzemformen mit Vorwiegen der Schuppung u. Fehlen der Exsudation; z.B. als Darier-E. (zirzinäres Ekzem, Pityriasis sicca) die „parakeratotische“ Form des seborrhoischen Ekzems; s.a. Erythrodermie (dysseborrhoische).

      • Ekzematisation
        • Englischer Begriff: eczematization

        • Fach: Dermatologie

        • 1)
          plötzliches Akutwerden eines subakuten oder chronischen Ekzems durch exo-... (mehr)
        • 2)
          Auftreten ekzematöser Veränderungen bei juckenden Dermatosen... (mehr)
      • Ekzematisation 1)
        Ekzematisation
        • 1)

        plötzliches Akutwerden eines subakuten oder chronischen Ekzems durch exo- oder endogene Reizung = „ekzematisiertes Ekzem“ (mit Status punctosus).

      • Ekzematisation 2)
        Ekzematisation
        • 2)

        Auftreten ekzematöser Veränderungen bei juckenden Dermatosen.

      • Ekzematogen
        • Ekzema|to|gen

        • Englischer Begriff: eczematogenic substance; contact allergen

        • Fach: Immunologie

        ein Allergen (meist niedermolekulares Hapten), das – in der Haut an ein Trägereiweiß gekoppelt – über Auslösung einer zellulären Immunreaktion zum Ekzem führt. Als E. wirken z.B. Kunststoffe, Kosmetika, Medikamente, mikrobielle u. pflanzliche Ausscheidungsprodukte.

      • Ekzemstar
        • Ekzem|star

        • Englischer Begriff: atopic cataract

        • Fach: Ophthalmologie

        als Begleiterscheinung bei schwerem endogenem Ekzem frühzeitig auftretender grauer Star (Cataracta syndermatotica).

      • EL
        • EL

        Abk. für Erythroleukämie.

      • EL-System
        • EL-System

        • Synonyme: Abk. für elektrophoretisches Lipoprotein-System

        die durch Elektrophorese definierbare erbliche Vielfalt (Plasmaproteinpolymorphismus) der Lipoproteine hoher Dichte (HDL1). Genetischer Marker.

      • El-Tor-Krankheit
        • El-Tor-Krankheit

        Cholera durch Vibrio cholerae Biovar eltor.

      • Elacin

          Degenerationsprodukt des Elastins.

        • Elaidinsäure
          • Ela|idin|säure

          • Englischer Begriff: elaidic acid

          das trans-Isomer der Ölsäure (= „Elainsäure“; als cis-Form). Künstliche Umwandlung erfolgt bei der Fetthärtung („Elaidinierung“).

        • Elaio...
          • Elaio...

          • Synonyme: Elaeo...

          Wortteil „Öl“, „Fett“; s.a. Oleo...

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