Medizin-Lexikon: Einträge mit "E"

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  • Endometriosis genitalis interna
    Endometriose
    • E. (genitalis) interna

    • Synonyme: primäre E.

    die E. uteri interna u. E. tubae als Endometriosen mit direktem Zusammenhang mit der Gebärmutterschleimhaut (ca. 40%).

  • Endometriosis ovarii
    Endometriose
    • E. ovarii

    • Englischer Begriff: ovarian e.; adenoma endometrioides uteri

    E. genitalis externa im Eierstock; die Blutansammlung führt zur Schokoladenzyste.

  • Endometriosis tubae
    Endometriose
    • E. tubae

    E. genitalis interna mit Sitz im Eileiter; Blutstauung führt zur Hämatosalpinx.

  • Endometriosis uteri interna
    Endometriose
    • E. uteri interna

    • Englischer Begriff: e. interna; adenomyosis

    die Wucherung der Gebärmutterschleimhaut in u. gegen das Myometrium als häufigste Form der E., meist nach dem 35. Lj.; führt zu allgemeiner oder ungleichmäßiger Vergrößerung des Uterus mit Bildung kleiner Hohlräume mit bräunlichem Gallertinhalt, zu Hyper- u. Dysmenorrhö, Menorrhagien, später auch zu Fertilitätsstörung. Wird – v.a. im angloamerikan. Schrifttum – neuerdings bezeichnet als Adenomyosis (uteri interna).

  • Endometritis
    • Endo|metritis

    • Englischer Begriff: endometritis

    Entzündung der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) durch aus der Scheide verschleppte normale Eigenkeime oder durch krankheitserregende Außenkeime, selten infolge Keimaussaat auf dem Blutweg.

  • Endometritis cervicis uteri
    Endometritis
    • E. cervicis uteri

    • Englischer Begriff: cervicitis; trachelitis

    die Cervicitis (= Zervizitis, Zervixkatarrh), d.h. die primäre oder sekundäre Entzündung der Schleimhaut (u. tieferer Schichten) des Gebärmutterhalses, z.B. bei Gonorrhö, nach Entbindung, Abort bzw. – häufiger – in der Folge anatomischer Veränderungen der Scheide u./oder Zerstörung der Scheidenflora; führt zu Ablösung der Drüsenepithelien, sekundär zu Epidermisation; kann das Parametrium miterfassen; äußert sich in Ausfluss (zervikaler Fluor).

  • Endometritis corporis uteri
    Endometritis
    • E. corporis uteri

    seröse bis eitrige E. der Gebärmutterhöhle, meist als Folge einer aufsteigenden oder – bei Adnexerkrankung – absteigenden Infektion, häufig nach Geburt, Fehlgeburt oder Abrasio, aber auch als reaktive Entzündung nach Radium-Therapie. Klinik (häufig beginnend bzw. verstärkt während der Menstruation): geringe Dauerblutung, wehenartige Schmerzen, Druckempfindlichkeit der Gebärmutter; führt evtl. zu Metritis („Endomyometritis“), Salpingitis (u.U. zu Pyosalpinx, Hydrosalpinx), Salpingo-Oophoritis/Tubovarialabszess, Pelveoperitonitis, Douglas-Abszess, Pyometra.

  • Endometritis decidualis
    Endometritis
    • E. decidualis

    • Synonyme: Decidu(al)itis

    • Englischer Begriff: decidual e.

    die E. als – seltene – Entzündung der Decidua der Schwangeren infolge einer de- bzw. aszendierenden Infektion (hämatogen; durch infiziertes Fruchtwasser bei stehender Blase); führt zu schmerzhaften Uteruskontraktionen, Blutungen, evtl. zu Abort.

  • Endometritis gonorrhoica
    Endometritis
    • E. gonor|rhoica

    meist chronische, vorwiegend zervikale E. bei Gonorrhö. Klinik: gelblicher, eitrig-schleimiger, gonokokkenhaltiger, später aber unspezifischer Ausfluss (zervikaler Fluor); bei – seltenem – Aufsteigen der Infektion in die Gebärmutterhöhle u. den Eileiter starke Schmerzen, peritoneale Reizsymptome, Schmierblutung, evtl. Salpingitis, Tubenverschluss u. Sterilität.

  • Endometritis post abortum
    Endometritis
    • E. post abortum

    E. nach Fehlgeburt, bei Ausbleiben der dezidualen Schleimhautreinigung; Klinik: serofibrinös-eitrige Dauerblutung im Wechsel mit blutig-eitrigem Fluor, Fieber, Krankheitsgefühl, Druckschmerzhaftigkeit der Gebärmutter.

  • Endometritis puerperalis
    Endometritis
    • E. puerperalis

    • Englischer Begriff: puerperal e.

    von den Geburtswunden ausgehende, auf die Uterusinnenwand beschränkte E.; u.U. durch Stauung der Lochien begünstigt (s.a. Puerperalfieber).

  • Endometritis senilis
    Endometritis
    • E. senilis

    • Englischer Begriff: senile e.

    E. auf dem Boden einer Altersatrophie der Uterusschleimhaut; mit starkem serösem oder – bei Coli-Infektion – eitrigem Ausfluss, evtl. mit Pyometra; oft langwierig.

  • Endometritis tuberculosa
    Endometritis
    • E. tuberculosa

    • Englischer Begriff: tuberculous e.

    geschwürige E. bei – meist primärer – Adnextuberkulose. Klink: in ca. 40% Schmierblutungen oder Metrorrhagien.

  • Endometrium
    • Endo|me|trium

    • Synonyme: Tunica mucosa uteri

    • Englischer Begriff: endometrium

    die faltenlose Schleimhaut der Gebärmutter, bestehend aus einfachem zylindrischem, an vielen Stellen in die Tunica propria eingesenktem Flimmerepithel. Sie unterliegt während der Geschlechtsreife einem zyklischen Auf- u. Abbau (s.a. Decidua, Funktionalis, Genitalzyklus).

  • Endometriumablation
    • Endometrium|ablation

    Verödung der Gebärmutterschleimhaut zur Vermeidung einer operativen Entfernung der Gebärmutter. Ind.: v.a. therapieresistente Endometriumblutungen. Zur Anw. kommen u.a. Laser (YAG-Laser, Diodenlaser), Mikrowellenstab u. Ballonmethoden (mit Denaturierung der Schleimhaut durch erhitzte Flüssigkeit).

  • Endometriumbiopsie
    • Endometrium|biop|sie

    Strichabrasio.

  • Endometriumhyperplasie
    • Endometrium|hyper|plasie

    Hyperplasie, adenomatöse.

  • Endometriumkarzinom
    • Endometrium|karzinom

    Korpuskarzinom des Uterus.

  • Endometriumresektion
    • Endometrium|resektion

    die komplette Entfernung der Gebärmutterschleimhaut mit dem Hysteroskop. Ind.: Blutungsstörungen.

  • Endomitose
    • Endo|mitose

    • Englischer Begriff: endomitosis

    in somatischen Zellen (beim Menschen z.B. in Leber u. Knochenmark) regelmäßig vorkommende Chromosomenvermehrung ohne Auflösung der Kernmembran u. ohne Bildung einer Mitosespindel (Spindelapparat), also eine DNS-Verdopplung ohne Zellteilung. E. führt zu Bildung von Riesenkernen u. zu Endopolyploidie, d.h. zu Zellen mit mehrfachen (> 2) Chromosomensätzen. Läuft die E. in der Interphase ohne sichtbare Veränderung der Kernstruktur ab, wird dies Endoreduplikation genannt. – Phasenbezeichnung in Anlehnung an die Mitosephasen: Endoprophase etc. S.a. Mitose.

  • Endomorphine
    • Endo|morphine

    Endorphine.

  • Endomyces
    • Endo|myces

    eine den perfekten Hefen nahe stehende Pilzgattung [Endomycetaceae].

    • E. lactis
      Milchschimmel (dessen imperfekte Form: Geotrichum candidum)... (mehr)
  • Endomyces lactis
    Endomyces
    • E. lactis

    Milchschimmel (dessen imperfekte Form: Geotrichum candidum).

  • Endomykose
    • Endo|mykose

    • 1)
      Mykose innerer Organe... (mehr)
    • 2)
      Mykose durch endogene Pilze wie z.B... (mehr)
  • Endomykose 1)
    Endomykose
    • 1)

    Mykose innerer Organe.

  • Endomykose 2)
    Endomykose
    • 2)

    • Englischer Begriff: endomycosis

    Mykose durch endogene Pilze wie z.B. Candida albicans.

  • Endomyokardbiopsie
    • Endo|myo|kard|bi|opsie

    Myokardbiopsie.

  • Endomyokardfibrose
    • Endo|myo|kard|fi|brose

    • Synonyme: Endomyokardose

    • Englischer Begriff: endomyocardial fibrosis

    Fibrose (u. Verdickung) des Endokards u. der endokardnahen Herzmuskulatur (= subendotheliales Myokard) eines oder beider Herzventrikel; Bildung eines zellarmen, kollagenreichen Endokards mit Granulationsgewebe, organisierten Fibrinablagerungen, jungem Bindegewebe u. homogener Grundsubstanz. Führt zu Klappenfehlern, Herzvergrößerung, Extrasystolie, Stauungserscheinungen mit Atemnot. – V.a. als obliterative Kardiomyopathie im trop. Afrika; in Südafrika auch als Teilphänomen der kardiovaskulären Kollagenose (mit Mucopolysaccharid-Ablagerung im Endokard-Bindegewebe); ferner analog als sog. kryptogene Herzerkrankung. S.a. Fibroelastosis endocardica („konnatale E.“).

  • Endomyokarditis
    • Endo|myo|kar|ditis

    • Englischer Begriff: endomyocarditis

    Entzündung des Endo- u. Myokards (s.u. Endo-, Myo-, Pankarditis).

  • Endomyoperikarditis
    • Endo|myo|peri|karditis

    • Englischer Begriff: endomyopericarditis

    Pankarditis.

  • Endomysium
    • Endo|my|si|um

    • Englischer Begriff: endomysium

    das zwischen den Skelettmuskelfasern als Gleitgewebe gelegene lockere, an Blutkapillaren reiche, kollagen- u. gitterfaserige Bindegewebe.

  • endonasal
    • endo|nasal

    im Naseninnern.

  • Endoneurium
    • Endo|neu|ri|um

    • Englischer Begriff: endoneurium

    • Fach: Anatomie

    das an Blutkapillaren reiche lockere Bindegewebe zwischen den peripheren Nervenfasern. S.a. Perineurium.

  • Endoneurolyse
    • Endo|neuro|lyse

    • Englischer Begriff: interfascicular neurolysis

    die interfaszikuläre Neurolyse; die Freipräparierung einzelner Nervenfaserbündel eines peripheren Nervs.

  • Endonuclease
    • Endo|nu|clea|se

    • Englischer Begriff: endonuclease

    Enzym, das Desoxyribonucleinsäure oder Ribonucleinsäure im Innern des Moleküls spaltet; s.a. Desoxyribonuclease, Restriktionsenzyme, Exonuclease, Replikation.

  • endonuklear
    • endo|nu|kle|ar

    • Englischer Begriff: endonuclear

    innerhalb des Zellkerns (= Nucleus).

  • Endoparasit
    • Endo|parasit

    • Synonyme: Endosit

    • Englischer Begriff: endoparasite; endosite

    im Innern seines Wirtes lebender Parasit („Endophyt“ bzw. „Entozoon“), z.B. Protozoen, Helminthen.

  • endopelvin
    • endo|pelvin

    • Englischer Begriff: intrapelvic

    im Innern des Beckens.

  • Endopeptidasen
    • Endo|pep|ti|da|sen

    • Synonyme: Peptidylpeptidhydrolasen; Proteinasen

    • Englischer Begriff: endopeptidases

    Peptidasen, die Polypeptidketten (Eiweiß) im Innern an den Peptidbindungen hydrolytisch aufspalten zu Peptiden kleinerer Kettenlänge, z.B. (Chymo-)Trypsin. S.a. Exopeptidasen.

  • Endoperoxide
    • Endo|per|oxide

    • Englischer Begriff: endoperoxides

    kurzlebige Zwischenprodukte der Biosynthese von Prostaglandinen, die selbst starke pharmakologische Wirkungen entfalten können. Werden als labile Verbindungen gebildet durch Cyclooxygenase-Aktivität aus Arachidonsäure (werden dann durch Isomerasen umgesetzt zu Prostaglandinen, Prostacyclin, Thromboxanen).

  • Endopharynx
    • Endo|pharynx

    Schlundraum, Cavitas pharyngis.

  • Endophlebektomie
    • Endo|phleb|ektomie

    • Englischer Begriff: endophlebectomy

    s.u. Phlebothrombektomie.

  • Endophlebitis
    • Endo|phle|bi|tis

    • Englischer Begriff: endophlebitis

    die Entzündung der Veneninnenwand (s.a. Phlebitis).

  • Endophlebitis obliterans hepatica
    Endophlebitis
    • E. (obliterans) hepatica

    fibrinoide Verquellung der Intima der Lebervenen mit entzündlichen granulierenden Prozessen (u. Lichtungsverlegung) als Teilerscheinung einer generalisierten Thrombangiitis obliterans; s.a. Budd-Chiari-Syndrom.

  • Endophlebitis portalis
    Endophlebitis
    • E. portalis

    • Englischer Begriff: portal e.

    Pylephlebitis.

  • Endophlebitis, chemische
    Endophlebitis
    • E., chemische

    • Englischer Begriff: chemical e.

    s.u. Varizenverödung.

  • Endophthalmia
    • Endoph|thalmia

    • Synonyme: -thalmie

    • Englischer Begriff: endophthalmia

    Veränderung der inneren Gewebsschichten des Auges, z.B. durch Entzündung (Endophthalmitis).

    • E. phacoallergica
      autoallergische Reaktion auf Reste von Linsengewebe nach einer Star-Operation... (mehr)
    • E. septica
      E. (meist als Glaskörperabszess) infolge metastatischer Infektion... (mehr)
  • Endophthalmia phacoallergica
    Endophthalmia
    • E. phacoallergica

    autoallergische Reaktion auf Reste von Linsengewebe nach einer Star-Operation (Diszision oder extrakapsuläre Extraktion); s.a. Ophthalmie, sympathische.

  • Endophthalmia septica
    Endophthalmia
    • E. septica

    E. (meist als Glaskörperabszess) infolge metastatischer Infektion.

  • Endophthalmitis
    • End|ophthalmitis

    • Englischer Begriff: endophthalmitis

    infektiös bedingte Entzündung des Augeninneren durch Bakterien oder Pilze, wobei alle intraokularen Strukturen mit Ausnahme der Bulbuswand betroffen sein können. Kann zu massiver Sehverschlechterung u. schmerzhafter Erblindung oder Verlust des Auges führen. Exogene E.: umfasst die posttraumatische E. als Folge schwerer Augen-eröffnender Verletzungen, die postoperative E. nach Augenoperationen (Katarakt-Op.!) und die E. per continuitatem bei schweren Hornhautinfektionen mit Ausbreitung in das Augeninnere. Endogene E.: Entstehung durch hämatogen fortgeleitete Absiedlung von Keimen (Sepsis) in das Auge bei primär außerhalb des Auges ablaufender Infektion; insbesondere bei Patienten mit allgemeiner Abwehrschwäche (z.B. AIDS, Organtransplantation, Zytostatikagabe, neoplastische Prozesse, Drogensüchtige).

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