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  • Epakme
    • Ep|akme

    • Englischer Begriff: epacme

    die Intensitätszunahme vor dem Kulminationspunkt (Akme), z.B. die Steigerung der Symptome vor der Krise.

  • Epaulettenzeichen

      die tastbare, im Röntgenbild sichtbare leere Schultergelenkspfanne bei Luxation des Schultergelenks.

    • EPEC
      • EPEC

      Abk. für enteropathogene Escherichia coli; s.a Dyspepsie-Coli, Coli-Dyspepsie.

    • Ependym
      • Ep|en|dym

      • Englischer Begriff: ependyma

      das einschichtige, kubische bis hochprismatische, von Ependymzellen gebildete, nur in der Embryonalzeit voll mit Flimmerhärchen besetzte Epithel als Glia der Hohlräume des zentralen Nervensystems (Ventrikel, Aquaeductus, Canalis centralis) u. als Bedeckung des Plexus choroideus.

    • Ependymitis
      • Epen|dy|mi|tis

      • Englischer Begriff: ependymitis

      • Fach: Neurologie

      vom Ependym ausgehende Entzündung.

    • Ependymitis callosa
      Ependymitis
      • E. callosa

      • Synonyme: Ependymsklerose

      • Englischer Begriff: sclerosing e.

      diffuse chronische E. mit schwieliger Verdickung der unter dem Ependym gelegenen Glia als Folge einer chronischen Liquorstauung (bei chronischem Hydrozephalus).

    • Ependymitis granularis
      Ependymitis
      • E. granularis

      • Englischer Begriff: granular e.

      E. mit körniger Gliawucherung, z.B. bei progressiver Paralyse, Tuberkulose; evtl. mit nachfolgender Verengung des Aquäduktes.

    • Ependymoblastom
      • Ependymo|blastom

      • Englischer Begriff: ependymoblastoma

      bösartiger Tumor, gebildet von Ependymoblasten (embryonale Ependymzellen), aber auch von Spongioblasten als Ependymoblastenvorstufen; evtl. durch Anaplasie aus einem Ependymom hervorgehend. – Auch inkorrekte Bez. für ein Astrozytom mit perivaskulären Mänteln aus länglichen Zellen.

    • Ependymom
      • Ependy|mom

      • Synonyme: Ependym(o)epitheliom; -gliom; -zytom; Pfeilerzellgliom

      • Englischer Begriff: ependymoma

      Hirntumor i.e.S.; vom Ependym (Auskleidung der Hirnkammern) ausgehender, meist relativ gutartiger Tumor; maligne Entartung möglich (anaplastisches E.). Klinik: gemäß der Lokalisation (Verschluss der Hirnkammern) v.a. Hirndruckzeichen mit Kopfschmerzen u. Übelkeit. Diagn.: Computer-, Kernspintomographie. Ther.: Als hirneigene Tumoren sind E. – unabhängig von ihrer Dignität – operativ nur bedingt vollständig entfernbar.

    • Ependymzelle
      • Ependym|zelle

      • Synonyme: Ependymo|cytus

      • Englischer Begriff: ependymal cell; ependymocyte

      die das Ependym bildende Gliazelle.

    • Ependymzyste
      • Ependym|zyste

      • Synonyme: Plexuszyste

      • Englischer Begriff: ependymal cyst

      vom Ependym der Hirnventrikel gebildete, erbs- bis kirschgroße Kolloidzyste; s.a. Monroi-Zyste.

    • Eperythrozoon
      • Ep|erythro|zoon

      auf Oberflächen tierischer Erythrozyten parasitierender, ring- oder kokkenförm. Erreger [Rickettsiales, Anaplasmataceae].

    • EPG
      • EPG

      Abk. für Elektropupillographie.

    • EPH-Gestose
      • EPH-Gestose

      • Synonyme: -Syndrom; Abk. für edema-proteinuria-hypertension gestosis

      • Etymol.: engl.

      • Fach: Geburtshilfe

      Spätgestose (s.u. Eklampsie, eklamptischer Symptomenkomplex) mit den Leitsymptomen Ödeme, Proteinurie u. Hypertonus. Bezüglich der Schädigungsverursachung wäre d. Reihenfolge PHE richtiger (daher auch d. Bezeichnung „hypertensive Erkrankung in der Schwangerschaft“; der Begriff schließt außer der Präeklampsie u. Eklampsie auch die Folgen chronisch kardiovaskulärer oder renal-hypertensiver Erkrankungen mit ein, die vor der Schwangerschaft bestanden). Stadieneinteilung u. Nomenklatur s.u. Gestose.

    • Ephebogenese
      • Ephebo|genese

      der Gestaltwandel des Jünglings („Ephebe“) während der Pubertät.

    • Ephebophilie
      • Ephebo|philie

      homosexuelle Neigung zu Jünglingen.

    • Ephedra sinica
      • Synonyme: Meerträubel; Ma Huang

      Abbildung

      strauchartige Trockenpflanze; wächst in Asien u. dem Mittelmeerraum. Das alkaloidhaltige Kraut dient zur Gewinnung von Ephedrin. Nachgewiesene Wirkung bei Atemwegserkrankungen (antitussiv, indirekt sympathomimetisch, zentral stimulierend). Kontraind.: bei Angst- u. Unruhezuständen, arterieller Hypertonie, Engwinkelglaukom, Hirndurchblutungsstörungen, Prostataadenom, Phäochromozytom u. Thyreotoxikose.

    • Ephedrin
      • Ephedrin

      • Synonyme: (1R,2S)-2-Methylamino-1-phenyl-1-propanol

      • Englischer Begriff: ephedrine

      • Fach: Pharmazie

      Tabelle

      Alkaloid aus Ephedra-Arten (als l-Ephedrin; synthetisch als – weniger wirksames – dl-Ephedrin; s. Formel). Indirekt wirkendes Sympathomimetikum mit zentral erregender Wirkung. Anw.: wegen seiner vasokonstriktorischen Wirkung lokal (Nasentropfen) zur Abschwellung der Nasenschleimhaut, am Auge als Mydriatikum, bei Bronchialasthma, in Hustensäften, zur Blutdrucksteigerung bei Hypotonie. NW: in höheren Dosen NW am ZNS (Erregtheit, Schlaflosigkeit) u. am Herzen (Tachykardie).

    • Epheliden
      • Ephe|li|den

      • Synonyme: Lentigo aestiva; Sommersprossen

      • Englischer Begriff: ephelides

      dominant erbliche, gelblich-bräunliche Pigmentflecken der Haut durch Pigmenthäufung in Basalzellen u. durch vereinzelte Pigmentzellen (Chromatophoren) im Stratum papillare. Treten bevorzugt symmetrisch in den mittleren Gesichtsteilen u. an den Armen auf in früher Jugend, vorwiegend bei Blonden u. Rothaarigen, verstärkt im Frühjahr u. Sommer; im Alter erfolgt meist Rückbildung.

    • ephemer
      • ephe|mer

      nur einen Tag dauernd, vorübergehend.

    • Ephemera
      • Ephe|me|ra

      • Synonyme: Febris ephemer(ic)a

      Eintagsfieber.

    • Epi
      • Epi...

      Präfix „auf“, „an“, „bei“, „neben“, „durch“, „von“, „während“, „nach ... hin“, „über“, „oberhalb“. – Bezeichnet in der chemischen Nomenklatur Diastereomere („Epimere“; s.u. Epimerie).

    • EPI

        Abk. für Epirubicin.

      • Epibiose
        • Epi|bio|se

        Organismenwachstum auf anderen Lebewesen; z.B. Bakterienwachstum auf der Haut.

      • Epiblepharon
        • Epi|ble|pha|ron

        • Englischer Begriff: epiblepharon

        eine übermäßig entwickelte Deckfalte des Oberlids bzw. ein Lidhautwulst des Unterlids; familiär-erblich bei Neugeborenen mit Entropium congenitum; im Alter, als seniles E., in Verbindung mit spastischem Entropium.

      • epibulbär
        • epi|bulbär

        einem Bulbus aufliegend.

      • epibulbärer Tumor
        epibulbär
        • e. Tumor

        • Englischer Begriff: epibulbar

        ein Bindehauttumor.

      • Epicardium
        • Epi|cardium

        Epikard.

      • Epichrosis
        • Epi|chro|sis

        veraltete Bezeichnung für eine Verfärbung der Haut.

      • Epichrosis alphosis
      • Epichrosis ephelis
        Epichrosis
        • E. ephe|lis

        • Englischer Begriff: induced hyperpigmentation

        Hautpigmentierung nach UV-Bestrahlung (s.a. Epheliden).

      • Epichrosis leucasmus
        Epichrosis
        • E. leu|casmus

        • Synonyme: E. poecila

        Vitiligo.

      • Epicondylitis
        • Epi|condylitis

        • Englischer Begriff: epicondylitis

        entzündlicher oder degenerativer (= Epicondylopathia) Prozess im Bereich eines Epicondylus.

        • E. humeri
          E. eines Oberarmepicondylus (meist des seitlichen = E. h. lateralis)... (mehr)
      • Epicondylitis humeri
        Epicondylitis
        • E. humeri

        • Englischer Begriff: humeral e.

        E. eines Oberarmepicondylus (meist des seitlichen = E. h. lateralis). Führt v.a. zu unterarm- u. handwärts ausstrahlenden Druck- u. Spontanschmerzen (verstärkt z.B. bei Dorsalextension der Hand, Faustschluss, Wringen, Tennisschlag) u. evtl. zu entzündlicher örtl. Schwellung; pathologisch werden v.a. Veränderungen i.S. der Tendopathie gefunden (s.a. Insertionstendopathie). Tritt auf nach Überanstrengung (z.B. als „Tennisellenbogen“), aber auch bei Zervikalsyndrom (oft mit Periarthritis humeroscapularis).

      • Epicondylus
        • Epicondylus

        • Englischer Begriff: epicondyle

        der einem Gelenkknorren (Condylus) aufsitzende Knochenvorsprung für Muskelursprünge oder -ansätze.

        • E. lateralis
          seitlicher Epicondylus; als E. fibularis der wadenbeinseitige des Oberschenkelknochens... (mehr)
        • E. medialis
          der innere = mediale E.; als E. tibialis der schienbeinseitige des Femurs... (mehr)
      • Epicondylus lateralis
        Epicondylus
        • E. lateralis

        • Englischer Begriff: lateral e. (of femur; of humerus)

        seitlicher Epicondylus; als E. fibularis der wadenbeinseitige des Oberschenkelknochens (Femur; dient dem Ligamentum collaterale laterale des Kniegelenks als Ursprung/Ansatz); als E. radialis der speichenseitige des Oberarmknochens (Humerus; Ursprungsort der oberflächlichen Streckmuskeln u. des M. anconeus).

      • Epicondylus medialis
        Epicondylus
        • E. medialis

        • Englischer Begriff: medial e. (of femur; of humerus)

        der innere = mediale E.; als E. tibialis der schienbeinseitige des Femurs (Ursprung des Lig. coll. med. des Kniegelenks); als E. ulnaris der ellenseitige des Humerus (Ursprungsort der oberflächlichen Beuger u. des M. pronator teres).

      • Epiconus medullaris
        • Epiconus (medullaris)

        • Englischer Begriff: spinal epiconus

        der dem Conus medullaris vorgelagerte kurze Abschnitt des Rückenmarks, dem die Wurzeln der Spinalnerven des unteren Lendenmarks u. des oberen Sakralmarks entspringen; s.a. Epikonus...

      • epidemicus
        • epi|demicus

        • Etymol.: griech./latein.

        epidemisch.

      • Epidemie
        • Epi|de|mie

        • Englischer Begriff: epidemic (disease)

        massenhaftes Auftreten einer Krankheit, v.a. einer Infektionskrankheit, in einem begrenzten Gebiet u. Zeitraum; als Tardiv-E. (durch Kontakt ausgelöst: „Kontakt-E.“) mit langsamem, als Explosiv-E. mit steilem Anstieg der Erkrankungsziffer (z.B. bei Verseuchung von Milch, Wasser, Lebensmitteln). Wesentlich für die Ausbreitung sind der Kontagionsindex der Krankheit u. die Besiedlungsdichte; s.a. Seuche, s.a. Endemie, Pfropfepidemie, Pandemie.

      • Epidemie, psychische
        Epidemie
        • E., psychische

        • Englischer Begriff: psychic e.

        durch Masseninduktion – v.a. bei erhöhter Bereitschaft, z.B. in Krisenzeiten – gehäuftes gleichzeitiges Auftreten psychischer Störungen (z.B. als Suizidepidemie).

      • Epidemiologie
        • Epi|demio|logie

        • Englischer Begriff: epidemiology

        Lehre von der Häufigkeit (Prävalenz u. Inzidenz) u. Verteilung von Krankheiten u. Gesundheitsstörungen sowie von deren Ursachen u. Risikofaktoren in Bevölkerungsgruppen (im Vergleich zur Gesamtbevölkerung oder mit anderen Gruppen), deren Verlauf u. deren sozialen u. volkswirtschaftlichen Folgen; umfasst ferner Untersuchungen über den Wert diagnostischer Methoden u. der Vorbeugemaßnahmen u. deren statistische Darstellung; s.a. Prävention, Präventivmedizin. Das Teilgebiet Infektionsepidemiologie befasst sich in diesem Sinne mit den übertragbaren Krankheiten („Seuchenlehre“) einschließlich der Differenzierung u. der Lebensweise der Erreger u. deren Übertragungsart u. mit der Seuchenstatistik.

      • epidemisch
        • epi|de|misch

        • Synonyme: epidemicus

        • Englischer Begriff: epidemic

        epidemieartig auftretend, eine Epidemie betreffend.

      • epidermal
        • epi|der|mal

        • Englischer Begriff: epidermal

        die Oberhaut (Epidermis) betreffend.

      • epidermal growth factor
        epidermal
        • e. growth factor

        • Synonyme: EGF (Abk.)

        • Etymol.: engl.

        (S. Cohen, Nobelpreis 1986) der epidermale Wachstumsfaktor. Ein Molekül mit MG 6000, das im Tierversuch über einen EGF-Membranrezeptor (EGFR = HER1) u. Aktivierung einer Tyrosinkinase zu vermehrter Wachstumsaktivität epidermaler Gewebe führt. Weitere EGF-Membranrezeptoren wurden als HER2, HER3 u. HER4 bezeichnet (human epidermal growth factor receptor).

      • Epidermalzyste
        • Epidermal|zyste

        • Englischer Begriff: epidermal cyst

        solitärer, prall-elastischer, hautfarbener Knoten. Entsteht durch Proliferations-Retentions-Hyperkeratose im Infundibulum der Follikel mit Retention der Hornmassen. Die Zystenwand enthält ein Stratum granulosum. Formen: traumatische E. durch Verlagerung von Epidermiszellen in die Dermis, sekund. E. nach Akne conglobata. Ferner Skrotalzysten: E. am Skrotum (Sebocystomatosis scroti) sowie multiple Epidermalzysten beim Gardner-Syndrom.

        • E., traumatische
          derb-elastisches, Atherom-ähnliches Gebilde der Haut infolge verletzungsbedingter... (mehr)
      • Epidermalzyste, traumatische
        Epidermalzyste
        • E., traumatische

        • Englischer Begriff: e. inclusion c.

        derb-elastisches, Atherom-ähnliches Gebilde der Haut infolge verletzungsbedingter Verlagerung (u. Wucherung) lebensfähiger Epidermiszellen in die Tiefe der Haut.

      • Epidermis
        • Epi|der|mis

        • Synonyme: Oberhaut

        • Englischer Begriff: epidermis

        Abbildung

        die gefäßlose, in den oberen Schichten aus verhorntem Plattenepithel bestehende Außenschicht der Körperhaut (Cutis). Diese wird unterteilt in Stratum basale (über dem Str. papillare der Dermis = Corium) u. Str. spinosum als Keimschicht, Str. granulosum als Verhornungsschicht u. Str. lucidum u. Str. corneum als Hornschicht (Abb.). S.a. Haut.

      • Epidermislappen
        • Epidermis|lappen

        • Fach: Chirurgie

        ein der Oberhaut entnommener Hautlappen zur freien Hauttransplantation.

      • Epidermitis
        • Epider|mitis

        • Englischer Begriff: epidermitis

        Schwellung, Bläschenbildung u. Nekrose der Haut als Grundreaktion einer ekzematösen Kontaktdermatitis.

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