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  • Epiphysektomie
    • Epiphys|ektomie

    • 1)
      teilweise bis subtotale op... (mehr)
    • 2)
      Epiphysenexstirpation... (mehr)
  • Epiphysektomie 1)
    Epiphysektomie
    • 1)

    • Englischer Begriff: epiphysectomy

    • Fach: Chirurgie

    teilweise bis subtotale op. Entfernung (Resektion) einer Knochenepiphyse.

  • Epiphysektomie 2)
    Epiphysektomie
    • 2)

    • Englischer Begriff: pinealectomy

    • Fach: Neurochirurgie

    Epiphysenexstirpation.

  • Epiphysenabriss
    • Epiphysen|abriss

    • Englischer Begriff: avulsion of epiphysis

    Abrissfraktur im Bereich der Epiphysenfuge eines Röhrenknochens u. mit teilweiser oder totaler Dislokation dieses Gelenkabschnitts (evtl. auch mit Hämarthros); v.a. bei Jugendlichen (der gleiche Unfallmechanismus führt beim Erwachsenen zur Luxation). – Sonderform: Ausriss einer Apophyse (Spina iliaca, Epicondylus, Trochanter minor).

  • Epiphysendreieck
    • Epiphysen|dreieck

    • Fach: Röntgenologie

    Ludloff-Fleck.

  • Epiphysenexstirpation
    • Epiphysen|ex|stirpation

    • Englischer Begriff: pinealectomy

    • Fach: Neurochirurgie

    Entfernung der Zirbeldrüse (Corpus pineale), v.a. bei Pinealoblastom, Pinealom; meist nur als entlastende – elektr. – Enukleation, als Kürettage oder Absaugung.

  • Epiphysenfuge
    • Epiphysen|fuge

    • Englischer Begriff: epiphysial cartilage; e. plate

    die bei der – unter Vergrößerung des knöchernen Epiphysenkerns ablaufenden – Verknöcherung (Ossifikation) der knorpeligen Knochenvorstufen verbleibende Knorpelscheibe (s.a. Cartilago epiphysialis) zwischen der Metaphyse u. der Epiphyse; trennt beide Markhöhlenbereiche, wirkt bis zum Epiphysenschluss als Wachstumszone des Knochens. Ihr längeres Fortbestehen (Persistenz) führt in der Regel zu Riesenwuchs, vorzeitiger Schluss zu Minderwuchs. S.a. Epiphysenlinie.

  • Epiphysenhormon
    • Epiphysen|hormon

    Melatonin.

  • Epiphysenkern
    • Epiphysen|kern

    s.u. Knochenkern, s.a. Ossifikation.

  • Epiphysenlinie
    • Epiphysen|linie

    • Englischer Begriff: epiphysial line

    die zarte Verdichtungszone (im Röntgenbild als Linie), die beim Erwachsenen nach Epiphysenschluss anstelle der Epiphysenfuge verbleibt.

  • Epiphysenlösung
    • Epiphysen|lösung

    Epiphysiolyse.

  • Epiphysennekrose
    • Epiphysen|nekrose

    • Englischer Begriff: necrosis of epiphysis

    Knochennekrose in einer Epiphyse (einschließlich der Metaphyse) oder einer Apophyse. Als umschriebener Herd (evtl. mit Sequestration) oder – ausgedehnter – als „spontane E.“ mit Epiphysiolyse (u. oft mit nachfolgendem teilweisem Untergang des Gelenkkopfes u. einer chronischen Gelenkerkrankung).

  • Epiphysennekrose, aseptische
    Epiphysennekrose
    • E., aseptische

    • Synonyme: Osteochondropathie; Chondroosteonekrose

    • Englischer Begriff: aseptic osteonecrosis

    Abbildung

    die „juvenile“ Form der Osteochondrose, charakterisiert durch Zerrüttungszonen, Dauerbruch, Trümmerzysten u. -felder, Umbauzonen an mechanisch stark beanspruchten Schwachpunkten des Skeletts. Histologisch findet man inselartige, zunächst nicht demarkierte Kleinstnekrosen infolge Schädigung der Knochenzellen sowie Resorptions- u. Abbauvorgänge. Es bestehen fließende Übergänge zu „Überlastungsschaden“, „Ermüdungsbruch“ etc. bzw. zu physiologischen Anpassungsvorgängen (v.a. Looser-Umbauzonen). Bekannte Lokalisationsformen werden meist nach dem Erstbeschreiber benannt, Beispiele s. Abb.

  • Epiphysennekrose, symptomatische
    Epiphysennekrose
    • E., symptomatische

    E. bei Systemerkrankung des Skeletts, v.a. bei Fehlfunktion der Hypophyse, bei Spätrachitis u. angeborener Syphilis oder aber als Folge örtlicher Blutversorgungsstörung (u.a. nach Embolie, Knochenbrüchen) oder einer örtlichen Knochenerkrankung (z.B. Karies, Osteomyelitis, Brodie-Abszess); Kompl.: Fraktur, Deformitätsheilung, Ankylose, Pseudarthrose, Destruktionsluxation, Wachstumsstörung (meist Knochenverkürzung).

  • Epiphysenschluss
    • Epiphysen|schluss

    • Englischer Begriff: closure of the epiphysial plate

    der endgültige Schluss (Synostose) der Epiphysenfugen der Röhrenknochen; der Zeitpunkt ist ein Kriterium für das abgeschlossene Längenwachstum, bei Mädchen im 16.–18. (20.), bei Knaben im 18.–21. (23.) Lj.

  • Epiphysenstiel
    • Epiphysen|stiel

    • Fach: Anatomie

    Habenula.

  • Epiphysenstörung, multiple hereditäre
    • Epiphysen|störung, multiple hereditäre

    • Fach: Orthopädie

    Ribbing-Syndrom (1).

  • Epiphysentumor
    • Epiphysen|tumor

    s.u. Hirntumor, Pinealom.

  • Epiphysenwanderung
    • Epiphysen|wanderung

    s.u. Epiphysiolyse.

  • Epiphyseodese
    • Epiphyseo|dese

    • Englischer Begriff: epiphysiodesis

    • Fach: Chirurgie

    „Epiphysenfesselung“ zur Ausschaltung der Knochenbildung im Epiphysenbereich zwecks gelenkter Hemmung des Längenwachstums bei Jugendlichen, z.B. an Femur, Tibia. Erfolgt entweder durch – zeitlich begrenzte – Epiphysenklammerung mittels krampenartiger Blount-Clarke-Klammer (temporäre E.) oder durch Einpflanzung eines Knochenspans (nach Resektion bzw. „Kürettage“ der Epiphysenscheibe).

  • Epiphyseose
    • Epiphyseo|se

    • Englischer Begriff: epiphysiopathy

    Epiphysose.

  • Epiphysiolyse
    • Epiphysio|lyse

    • Synonyme: Epiphysenlösung

    • Englischer Begriff: epiphysiolysis

    • Fach: Pathologie

    die teilweise oder totale Zusammenhangstrennung eines Knochens in der Epiphysenfuge als Sonderform des Knochenbruchs bei Jugendlichen; entweder als akute traumatische E., z.B. am Oberschenkelknochen als Coxa vara adolescentium traumatica (Epiphysiolysis capitis femoris acuta), als „Husten-E.“ des Rippenköpfchens bei florider Moeller-Barlow-Krankheit, als geburtstraumatische E. mit Pseudoparalyse des Arms, ferner nach übermäßiger Extension, schwieriger Reposition oder Marknagelung eines Knochenbruchs; oder aber die spontane E. (meist als E. lenta oder sog. Epiphysenwanderung) als Ausdruck eines Überlastungsschadens, z.B. als Coxa vara infantum (idiopathica) bzw. als intrakapsuläre Schenkelhalsfraktur (ohne Krepitation!), meist auf dem Boden einer enchondralen Dysostose oder einer septischen oder aseptischen Epiphysennekrose.

  • Epiphysis
    • Epiphysis

    • 1)
      die „Knochenepiphyse“; das zunächst vollknorpelige (Cartilago epiphysialis)... (mehr)
    • 2)
      Corpus pineale... (mehr)
  • Epiphysis 1)
    Epiphysis
    • 1)

    • Englischer Begriff: epiphysis

    die „Knochenepiphyse“; das zunächst vollknorpelige (Cartilago epiphysialis) Gelenkende eines Röhrenknochens mit dem sich darin entwickelnden Knochenkern; ist zunächst durch die Epiphysenfuge von der Diaphyse „getrennt“, nach Epiphysenschluss mit ihr unter gemeinsamer Markraumbildung knöchern verwachsen; s.a. Pseudoepiphyse.

  • Epiphysis cerebri 2)
    Epiphysis
    • 2)

    • Synonyme: E. cerebri

    Corpus pineale.

  • Epiphysose
    • Epiphy|sose

    ein während der Pubertät auftretendes Krankheitsbild mit unregelmäßigen Verkalkungsherden in einer oder mehreren Knochenepiphysen u. mit örtlichen „Wachstumsschmerzen“; s.a. Apophysose.

  • epiploicus
    • epi|ploi|cus

    • Englischer Begriff: epiploic; omental

    dem großen Netz (Epiploon) zugehörig.

  • Epiploitis
  • Epiploon
    • Epi|plo|on

    • Fach: Anatomie

    das große Netz, Omentum majus; s.a. Omento...

  • Epiplozele
    • Epiplo|zele

    • Synonyme: Netzbruch

    • Englischer Begriff: epiplocele

    Hernie mit Netzteilen als Bruchinhalt.

  • Epipygus
    • Epi|pygus

    • Englischer Begriff: epipygus

    • Fach: Pathologie

    Doppelfehlbildung mit der Kreuzbeingegend als Haftstelle.

  • Epirubicin
    • Epirubicin

    • Synonyme: EPI (Abk.); 4'-EPI-Doxorubicin; 4'-EPI-DX (Abk.); 4'-Epi-Adriamycin

    • Englischer Begriff: epirubicin

    zytostatisch wirksames Antibiotikum (Anthracycline). NW: u.a. Kardiotoxizität, Knochenmarktoxizität (Myelosuppression), Alopezie, Nausea, Erbrechen.

  • Episcopo
    • Episcopo

    s.u. L'Episcopo.

  • Episiotomie
    • Episio|tomie

    • Englischer Begriff: episiotomy

    Abbildung

    der (Scheiden-)Dammschnitt. Eine den Scheideneingang erweiternde teilweise Dammdurchtrennung (Perineotomie). Wird von der Scheide her mittels Scherenschlag ausgeführt. Anw. zur Verhütung eines Dammrisses oder zur Erleichterung bzw. Beschleunigung der Geburt, z.B. bei Deflexionslage, bei operativer Entbindung, zur Schonung des Kopfes der Leibesfrucht bei Frühgeburten. Techniken: 1) mediane E.; ausgeführt in der Mittellinie (Abb. „a“); kann bei drohendem Riss des M. sphincter ani durch einen Bogenschnitt erweitert werden. 2) laterale E. („b“); mit Schnittbeginn 2 cm neben der Mitte in Richtung Tuber ischiadicum; schlechtere Heilungstendenz. 3) mediolaterale E. („c“); von der Kommissurmitte in etwa 45° zur Seite. – Ferner der Schuchardt-Schnitt („d“), der nur bei operativer vaginaler Entbindung oder Embryotomie angewendet wird. – Die Wundversorgung erfolgt durch Dammnaht.

  • Episiozele
    • Episio|zele

    Descensus vaginae.

  • Episklera
    • Epi|sklera

    • Synonyme: Lamina episcleralis

    • Englischer Begriff: episclera

    Schicht lockeren Bindegewebes auf der Lederhaut des Auges; enthält den Episkleralplexus; hängt durch lose Bindegewebszüge mit der Tenon-Kapsel zusammen.

  • Episkleralplexus
    • Epi|skleral|plexus

    • Englischer Begriff: episcleral plexus

    Gefäßnetz der Episklera; es durchspült das Gebiet um den Hornhautlimbus u. den Iris-Hornhaut-Winkel u. führt das über den Schlemm-Kanal zugeführte Kammerwasser ab. Ist somit beteiligt an der Regulation des intraokularen Drucks.

  • Episkleritis
    • Epi|skleritis

    Abbildung

    Entzündung der Episklera (Abb.). Selten flächenhaft, meist umschrieben, z.B. segmental (u. mit blauvioletter Gefäßinjektion bei fortbestehender Verschieblichkeit der Bindehaut) oder als solitäres, schmerzhaftes Knötchen (v.a. bei rheumatischen Erkrankungen, Gicht, Kollagenosen, Tbk).

  • Episkleritis metastatica furunculiformis
    Episkleritis
    • E. metastatica furunculiformis

    erweichende u. später durchbrechende Abszessmetastase der Episklera, z.B. bei Tbk.

  • Episkleritis partialis
    Episkleritis
    • E. partialis

    • Synonyme: E. periodica fugax

    • Englischer Begriff: episcleritis

    bei ♀ oft z. Zt. der Menstruation auftretende E. mit flüchtiger, intensiver Hyperämie u. Schwellung, evtl. auch knötchenförmiger Infiltration.

  • Episode
    • Episode

    • Englischer Begriff: episode

    die Zeitspanne der Krankheitserscheinungen bei einer völlig rückbildungsfähigen akuten Psychose.

    • E., depressive
      innerhalb des Organismus entstandene D. (früher: endogene Depression)... (mehr)
  • Episode, depressive
    Episode
    • E., depressive

    innerhalb des Organismus entstandene D. (früher: endogene Depression), die aber nicht durch erkennbare körperl. Erkrankungen oder äußeren seelischen Anlass begründbar ist. Klinik: traurige Verstimmung, Gefühl der Hoffnungslosigkeit u. inneren Leere, Willens-, Denk- u. Antriebshemmung, evtl. vorwiegend körperlich empfunden (als Schwäche oder Herzangst). Bei sonst guter Prognose muss eine häufig drohende Selbsttötung verhindert werden. Ther.: Antidepressiva, Prophylaxe mit Lithium.

  • Episomen
    • Epi|somen

    • Englischer Begriff: episomes

    Plasmide.

  • Epispadie
    • Epi|spadie

    • Synonyme: Fissura urethrae superior

    • Englischer Begriff: epispadias

    die obere Harnröhrenspalte; eine auf Entwicklungsstörung der Kloakenmembran beruhende Hemmungsfehlbildung mit Durchbruch des Sinus urogenitalis vor bzw. (♀) hinter dem Genitalhöcker. Bei ♂ entweder als Erweiterung der Harnröhrenmündung oder als klaffender Spalt im Bereich der Eichel bzw. der oberen (dorsalen) Fläche des Gliedschaftes (im letzteren Fall kombiniert mit Genitalhypoplasie u. Symphysenspalte); bei ♀ meist als totale Spaltbildung (verbunden mit Klitoris- u. Symphysenspalte, Abflachung des Schambergs, evtl. auch Blasenekstrophie). S.a. Hypospadie.

  • Epistasie
    • Epi|stasie

    • Synonyme: -stasis

    • Englischer Begriff: epistasis

    • Fach: Genetik

    Überdeckung u. damit Unterdrückung der Manifestation eines (hypostatischen) Gens durch ein anderes (epistatisches), nichtalleles Gen, das dominant oder rezessiv sein kann.

  • Epistaxis
    • Epi|staxis

    • Synonyme: Nasenbluten

    • Englischer Begriff: epistaxis; nosebleed

    Blutung aus den Gefäßen der Nasenschleimhaut, v.a. im Bereich des Locus Kiesselbachii, u. zwar aus örtlicher Ursache (z.B. Rhinitis sicca ant., Verletzung) oder als symptomatische E. (u.a. bei Hypertonie, Arteriosklerose, Blutgerinnungsstörungen, akuten Infekten, akuter Leukämie, Osler-Rendu-Weber-Syndrom), Wegener-Granulomatose bzw. – ohne erkennbare Ursache – als habituelle oder essentielle E. (häufig in der Pubertät).

    • E., renale
      (Gull) angioneurotische oder vasofunktionelle Hämaturie... (mehr)
  • Epistaxis, renale
    Epistaxis
    • E., renale

    (Gull) angioneurotische oder vasofunktionelle Hämaturie.

  • Episthotonus
    • Epi|stho|tonus

    • Fach: Neurologie

    Emprosthotonus.

  • Epistropheus
    • Epi|stro|pheus

    ältere Bez. für den 2. Halswirbel (Axis); früher auch Bez. für den Atlas.

  • Epitarsus
    • Epi|tarsus

    • Englischer Begriff: epitarsus

    angeborenes Pterygium des Augenbereichs.

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