Medizin-Lexikon: Einträge mit "E"

Roche Lexikon Logo
Medizin-Lexikon durchsuchen

Wonach suchen Sie? Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff ein:

Suchergebnisse

  • erethisch
    • ere|thisch

    • Englischer Begriff: erethistic

    erregbar, reizbar, gereizt, „nervös“.

  • erethischer Habitus
    erethisch
    • e. Habitus

    • Englischer Begriff: hyperkinetic behavior

    Erethismus.

  • erethisches Syndrom
    erethisch
    • e. Syndrom

    • Englischer Begriff: hyperkinetic syndrome (of childhood)

    Kramer-Pollnow-Syndrom.

  • Erethismus
    • Erethismus

    • Synonyme: Erethie

    • Englischer Begriff: erethism

    krankhaft gesteigerte Erregbarkeit, ruheloser Bewegungsdrang. In der älteren Psychiatrie jede Form stärkerer u. dauerhafter Erregung (z.B. E. ebriosorum der Alkoholiker, E. mercurialis bei chron. Quecksilbervergiftung, E. tropicus als Form des Sonnenstichs); bezeichnet heute dranghafte Hyperkinesen bei Kindern.

  • Erethismus vaginae
    Erethismus
    • E. vaginae

    • Fach: Gynäkologie

    Vaginismus.

  • Erfahrungsheilkunde

      empirische Medizin, deren wissenschaftliche Aufarbeitung aussteht; s.a. Komplementärmedizin.

    • Erfolgsorgan
      • Erfolgs|organ

      • Englischer Begriff: effector organ

      das Organ, an dem in der Folge einer Reizung eine humoral oder durch Erregungsleitung (s.a. Reflexbogen) übermittelte Fernreaktion erfolgt.

    • Erfordernishochdruck
      • Erfordernis|hoch|druck

      • Englischer Begriff: compensatory hypertension

      der zur Aufrechterhaltung des Gewebefiltrationsdrucks erforderliche Systemblutdruck, i.e.S. der Hochdruck im Endstadium einer arteriellen Hypertonie bei fortgeschrittenen Gefäßwandveränderungen.

    • Erfrierung
      • Er|frierung

      • Synonyme: Congelatio

      akuter Gewebsschaden durch Kälteeinwirkung, v.a. infolge Mangeldurchblutung (verursacht durch Gefäßwandschaden, Stase, Agglutinationsthrombose), aber auch infolge direkten thermischen Angriffs. Unterschieden werden vier Grade (s.a. Verbrennung); I°: starke Rötung durch reaktive Hyperämie (= Congelatio erythematosa); II°: Ödem- u. Blasenbildung infolge erhöhter Permeabilität der durch Sauerstoffmangel geschädigten Gefäßwand (= Congelatio bullosa); III°: Nekrosen (Kältebrand) infolge weitgehender Drosselung der Blutzufuhr (= Congelatio gangraenosa s. escharotica); IV°: „Vereisung“ des Gewebes mit Koagulationsnekrose. Allgemeine Unterkühlungsfolgen s.u. Hypothermie. – Als Restzustände kommen vor: Frostbeulen (Perniones), Hyper- u. Parakeratosen, Hautatrophien (Verlust des Papillarkörpers u. der Epithelleisten, Untergang elastischer Fasern etc.), Pigmentationen.

      • E., invisible
        äußerlich kaum erkennbarer Kälteschaden infolge langzeitiger Aus- u. Durchkühlung... (mehr)
    • Erfrierung, invisible
      Erfrierung
      • E., invisible

      • Englischer Begriff: congelation; freezing

      äußerlich kaum erkennbarer Kälteschaden infolge langzeitiger Aus- u. Durchkühlung; u. zwar funktionelle (rote Stase) u. organische Gefäßschäden (Endothelschädigung, subendotheliale Quellung, Thrombenbildung etc.), diskontinuierliche Nervendegenerationen, Muskel- u. Fettgewebsnekrosen, Knochenschäden (Kälteostitis, -arthritis, reversible Sequestrierung).

    • Erfrierungskoma
      • Erfrierungs|koma

      • Englischer Begriff: coma secondary to congelation

      Coma als Folge einer Kälteeinwirkung mit gefährlichem Absinken der Kerntemperatur.

    • ERG
      • Englischer Begriff: ERG

      Abk. für Elektroretinogramm bzw. -graphie.

    • erg
      • Fach: Physik

      Einheit der Arbeit (Energie); 1 erg = 1 dyn · cm = 1 cm2 · g · sec–2. – Im MKS-System früher „Erg“ („Großerg“) anstelle des jetzt gültigen SI-Wertes „Joule“ (1 Erg = 1 J = N · m = 1 m2 · kg · sec–2).

    • Ergänzungsluft
      • Ergänzungs|luft

      • Englischer Begriff: complemental air

      inspiratorisches Reservevolumen.

    • Ergänzungsstoffe
      • Ergänzungs|stoffe

      akzessorische Nährstoffe.

    • Ergänzungstest
      • Ergänzungs|test

      • Englischer Begriff: completion test

      • Fach: Psychologie

      Ebbinghaus-Lückentest.

    • Ergastoplasma
      • Ergas|to|plasma

      • Englischer Begriff: ergastoplasm

      • Fach: Histologie

      der ribosomenbesetzte („raue“ oder „granuläre“) Anteil des endoplasmatischen Retikulums, deutlich z.B. in Basalfilamenten, basophilen oder Nissl-Schollen. Ist bei hohem Eiweißumsatz der Zelle bes. ausgeprägt (in Zellen exokriner Drüsen; Leber-, Nerven- u. Embryonalzellen), bei Hunger, Hypoxie, Überlastung, Vergiftung etc. aber zurückgebildet (Chromatolyse).

    • Ergin
      • Ergin

      • 1)
        ein Secale-Alkaloid aus Mutterkorn von Claviceps paspali u. aus Samen... (mehr)
      • 2)
        „Wirkstoff“; Sammelbezeichnung für Enzyme, Hormone u. Vitamine... (mehr)
    • Ergin 1)
      Ergin
      • 1)

      • Synonyme: Lysergsäureamid

      • Englischer Begriff: ergine; lysergamide

      ein Secale-Alkaloid aus Mutterkorn von Claviceps paspali u. aus Samen von Rivea corymbosa („badoh“) u. Ipomoea-Arten. Wird als Rauschmittel („Ololiuqui“) angewandt; beträchtlich schwächer als LSD.

    • Ergin 2)
      Ergin
      • 2)

      • Englischer Begriff: ergin

      • Fach: Biochemie

      „Wirkstoff“; Sammelbezeichnung für Enzyme, Hormone u. Vitamine.

    • Ergo-EKG
      • Englischer Begriff: stress-ECG

      • Fach: Kardiologie

      Belastungs-EKG (bei Ergometrie).

    • Ergocalciferol
      • Ergocalciferol

      • Englischer Begriff: ergocalciferol

      Vitamin D2.

    • Ergocornin, Ergocristin, Ergocryptin, Ergokryptin
      • Ergocornin; Ergocristin; Ergocryptin; Ergokryptin

      • Englischer Begriff: ergocornine, -cristine, -cryptine

      s.u. Ergotoxin.

    • Ergographie
      • Ergo|graphie

      • Englischer Begriff: ergographics

      die mittels eines „Ergographen“ erfolgende Messung (s.a. Ergometrie) u. Aufzeichnung der körperlichen Leistungsfähigkeit (z.B. anhand des Leistungsnachlassens bei Ermüdung) oder der Muskelkraft (an Einzelmuskel oder Muskelgruppe, z.B. der Fingerbeuger n. Mosso).

    • Ergomanie
      • Ergo|manie

      • Fach: Psychologie

      Beschäftigungsdrang.

    • Ergometer
      • Ergo|meter

      • Englischer Begriff: ergometer

      Diagnostikgerät für die Ergometrie im Liegen, Sitzen oder Stehen (als Fußkurbelgerät, Fahrradergometer, Ergostat); die Messung der erbrachten Leistung (in Watt) erfolgt an einer mechanisch oder elektromagnetisch gebremsten Schwungmasse bei – wählbarer – Einstellung der geeigneten Drehzahl u. Belastung.

    • Ergometrie
      • Ergo|metrie

      • Englischer Begriff: ergometry

      Messung der körperlichen Leistung (meist mit Fahrradergometer) u. der sich unter Leistung verändernden Parameter wie Herzfrequenz, arterieller Druck, Herzstromkurve (Belastungselektrokardiogramm [Ergo-EKG]), Atemzeitvolumen u. Sauerstoffaufnahme/Kohlendioxid-Abgabe (Ergospirometrie), Sauerstoffsättigung des Blutes (Ergooxymetrie), intrakardiale Druckwerte, klinisch-chemische u. hämatologische Werte. Dient v.a. zur Diagnostik einer KHK, bei instabiler oder neu aufgetretener Angina pectoris ist das Belastungs-EKG kontraindiziert.

    • Ergometrinum
      • Ergometrin(um)

      • Synonyme: N-(2-Hydroxy-1-methyl-äthyl)-d(+)-lysergamid; C19H23N3O2

      • Englischer Begriff: ergometrine; ergonovine; ergobasine

      wasserlösliches Secale-Alkaloid vom Säureamidtyp; Wirkung: Wehen erregend, hemmt Uterusblutungen; hat keine sympatholytische Wirkung. Anw. (als E. tartaricum oder maleinicum) in der Nachgeburtsperiode, bei inkomplettem Abort, bei starken Gebärmutterblutungen. S.a. Ergotamin.

    • Ergonomie
      • Ergo|nomie

      • Englischer Begriff: ergonomics

      Aufgabengebiet der Arbeitsphysiologie, das sich – in Zusammenarbeit von Psychologen, Physiologen u. Technikern – mit der „Anpassung der Arbeit (bzw. der Arbeitsplätze) an den Menschen“ u. der „Anpassung des Menschen an die Arbeit“ befasst.

    • Ergooxymetrie
      • Ergo|oxy|metrie

      • Englischer Begriff: ergo-oximetry; oximetry during stress

      s.u. Ergometrie.

    • Ergosom
      • Ergo|som

      • Englischer Begriff: ergosome

      • Fach: Genetik

      Polyribosom.

    • Ergospirometrie
      • Ergo|spiro|metrie

      • Englischer Begriff: ergospirometry

      s.u. Ergometrie.

    • Ergostase
      • Ergo|stase

      • Englischer Begriff: relative steady state

      Ergometrie-Begriff für eine hinreichende Anpassung an die jeweilige Belastung; daran erkennbar, dass die Pulsfrequenz von der 4. bis zur 6. Min. um weniger als 8 Schläge ansteigt.

    • Ergostat
      • Ergo|stat

      • Englischer Begriff: ergostat

      dem fußbedienten Ergometer („Fußkurbelgerät“) im Prinzip ähnliches Drehkurbelgerät (Handkurbel).

    • Ergosterin
      • Ergo|sterin

      • Synonyme: Ergosterol; Provitamin D2; 5,7,22-Ergostatrien-3β-ol; C28H44O

      • Englischer Begriff: ergosterol

      ein in Pflanzen, Mutterkorn u. Hefe vorkommendes Mykosterin u. Begleiter des Cholesterins im Hühnerei (gleiche Biosynthese); wird photochemisch umgewandelt durch UV-Licht über Präcalciferol in Vitamin D2 (Ergocalciferol) sowie in Lumi- u. Tachysterin als Nebenprodukte.

    • Ergotalkaloide
      • Ergot|alkaloide

      • Englischer Begriff: ergot alkaloids

      Mutterkornalkaloide.

    • Ergotamin
      • Ergotamin

      • Synonyme: C33H35N5O5

      • Englischer Begriff: ergotamine

      Abbildung

      neben dem Ergometrin wichtigstes Secale-Alkaloid (Lysergsäure-Derivat; s. Formel). Wirkung: kontrahierend auf glatte Muskulatur der Gebärmutter u. Gefäße (periphere Vasokonstriktion; s.a. Ergotismus) u. zentral-sympatholytisch (Blockade der α-Rezeptoren). Anw. zur Migräne-Kupierung.

    • Ergotaminin
      • Ergot|aminin

      • Englischer Begriff: ergotaminine

      ein Isolysergsäure-Derivat. Isomer des Ergotamins.

    • Ergotherapeut
      • Synonyme: Beschäftigungs- u. Arbeitstherapeut

      • Englischer Begriff: ergotherapist

      gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung für Personen, die eine 3-jährige Ausbildung zur Ausübung der Ergotherapie absolviert u. mit einer Prüfung abgeschlossen haben. Arbeitsbereiche sind v.a. Rehabilitationszentren, Alten- u. Pflegeheime, Kinder- u. Unfallkrkh., Nervenkliniken u. Einrichtungen für geistig u. körperlich Behinderte.

    • Ergotherapie
      • Ergo|therapie

      • Englischer Begriff: ergotherapy

      Oberbegriff für Beschäftigungs- u. Arbeitstherapie. Strebt die Wiederherstellung oder erstmalige Herstellung verloren gegangener oder noch nicht vorhandener körperlicher, geistiger u./oder seelischer Funktionen an mit dem Ziel, größtmögliche Selbstständigkeit u. Unabhängigkeit des Pat. im tgl. Leben zu erreichen. Aufgaben: E. umfasst die Wiedereingliederung in Gesellschaft u. Arbeitsleben in Bezug auf Aktivität u. Leistungsfähigkeit u.a. mit systematischer Förderung u. Nutzung handwerklicher u. künstlerischer Fertigkeiten, kognitiver Leistungsfähigkeit u. lebenspraktischer Handlungen. Die Maßnahmen der E. sprechen sowohl die Sinnesfunktionen u. die motorische Steuerung als auch die höheren Hirnleistungen, wie Sinnesverarbeitung, Aufmerksamkeit, Vigilanz, Gedächtnis sowie die Psychoemotionalität, insbesondere die Motivation, an. Darüber hinaus hat E. nachhaltige günstige Rückwirkung auf die Gesamtpersönlichkeit des Kranken. Ist von Bedeutung v.a. in den Bereichen Orthopädie, Unfallchirurgie, Neurologie und, mit etwas anderer Zielsetzung, in der Geriatrie, Psychiatrie bzw. psychosomatisch-psychotherapeutischen Behandlung (z.B. in Suchtklinken) Unterschieden werden u.a. folgende Bereiche: funktionswiederherstellende E. (Wiederherstellung von körperlichen oder geistigen Funktionen), funktionserhaltende E. (Erhaltung von Funktionen über längere Krankheitsdauer), Selbstständigkeitstraining (ATL), berufsvorbereitende E.; außerdem Beratung über eine adäquate Hilfsmittelversorgung sowie Unterstützung beim u. Anleitung zum Gebrauch (ggf. unter Einbeziehung der Angehörigen).

    • Ergothionein
      • Ergo|thionein

      • Synonyme: C9H15N3O2S; (Erythro-)Thionein; Thiasin

      • Englischer Begriff: (ergo)thioneine

      • Fach: Biochemie

      eine in Mutterkorn u. Sporen von Claviceps purpurea, in Erythrozyten, Leber, Niere, Harn u. Sperma vorkommende schwefelhaltige Aminosäure (Betain des Thiolhistidins).

    • Ergotismus
      • Englischer Begriff: ergotism

      die Vergiftung durch Secale cornutum („Mutterkorn“), wie sie v.a. im Mittelalter als Kribbelkrankheit, St.-Antonius-Feuer, Ignis sacer durch Verzehr mit Claviceps befallenen Getreides häufig vorkam u. jetzt wieder durch Selbstherstellung von Mehl oder „Müsli“ aus ungereinigtem Getreide beobachtet wird; ferner die Vergiftungserscheinungen bei unkontrollierter Anw. von Secale-Alkaloiden (z.B. Ergotamin bei Migränetherapie). Klinik: bei akutem E. Parästhesien in den Gliedmaßen, Magen- u. Darmstörungen, Kopfschmerz, Verwirrtheit bis Bewusstlosigkeit; bei chronischem E. Durchblutungsstörungen durch Vasospasmus, v.a. der Gliedmaßenarterien, aber auch der Herzkranzarterien, Karotiden u. Nierenarterien.

      • E. convulsivus
        chronischer E. mit Dauerkontrakturen der Beugemuskulatur oder mit klonischen... (mehr)
      • E. gangraenosus
        chronischer E. mit Gewebsuntergang (Nekrosen) u. Geschwürbildung an den... (mehr)
    • Ergotismus convulsivus
      Ergotismus
      • E. convulsivus

      • Synonyme: E. spasmodicus

      • Englischer Begriff: convulsive e.

      chronischer E. mit Dauerkontrakturen der Beugemuskulatur oder mit klonischen Krämpfen infolge Schädigung des zentralen Nervensystems; in der schwersten Form (Ergotintabes) mit Areflexie, Gang- u. Pupillenstörungen, sensiblen Ausfällen, u.U. auch epileptischen Anfällen.

    • Ergotismus gangraenosus
      Ergotismus
      • E. gangraenosus

      • Englischer Begriff: gangrenous e.

      chronischer E. mit Gewebsuntergang (Nekrosen) u. Geschwürbildung an den Gliedmaßen infolge Durchblutungsstörung.

    • Ergotoxin
      • Ergotoxin

      • Synonyme: Hydroergotinin

      • Englischer Begriff: ergotoxine

      Gemische von Mutterkornalkaloiden (Ergocornin, -cristin u. -cryptin) mit Uterus-kontrahierender u. sympatholytischer Wirkung.

    • ergotrop
      • ergo|trop

      • Englischer Begriff: ergotropic

      • Fach: Physiologie

      wirksam in Richtung einer Leistungssteigerung, i.e.S. (W. R. Hess) in Richtung einer Mobilisierung der zur Selbsterhaltung gegenüber der Umwelt notwendigen Energien; s.a. trophotrop. – Die e. Reaktion („Ergotropie“), die über das e. System (Sympathikus u. Nebennierenmark) reflektorisch ausgelöst wird (Sympathikotonus, Adrenalinausschüttung etc.), dient der Steigerung der Fähigkeit zu Arbeitsleistung, Angriff oder Flucht u. ist gekennzeichnet durch Erhöhung des Bewusstseinsgrades, Aktivitätssteigerung des Herzens u. Kreislaufs, Mobilisierung von Glykogen, Hemmung der Verdauungsaktivität; in dieser „ergotropen“ Funktionsphase kommt es u.U., bei maximalem Verbrauch der Stoffwechselreserven, zur Erschöpfung.

    • Ergrauen der Haare
      • Er|grauen (der Haare)

      Canities.

    • Erguss
      • Er|guss

      • Englischer Begriff: effusion

      entzündliche (Exsudat) oder kreislaufbedingte (Transsudat) Flüssigkeitsansammlung in präformierten Körperhöhlen oder im Gewebe (Ödem, Anasarka). Je nach Zusammensetzung (s.a. Entzündung) bezeichnet als serös, serofibrinös, hämorrhagisch (s.a. Hämatom), eitrig (Empyem, Pyaskos), chylös, gallig etc.; s.a. Aszites, Perikard-, Gelenkerguss, Pleuritis exsudativa bzw. carcinomatosa, Peritonealkarzinose, Pleuraerguss.

    • Erhaltungsdosis
      • Er|haltungs|dosis

      • Englischer Begriff: maintenance dose

      Dosis eines Medikaments (z.B. Digitalis), die nach erreichter Sättigung zur Aufrechterhaltung des wirksamen Blutspiegels tgl. weiter zu verabreichen ist; entspricht der vom Organismus im Sättigungszustand eliminierten Menge.

    • Erhaltungsumsatz
      • Er|haltungs|umsatz

      s.u. Energieumsatz.

    14665