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  • EGF
    • EGF

    • Etymol.: engl.

    Abk. für epidermal growth factor, als EGFR dessen Membranrezeptor.

  • EGG
    • EGG

    Abk. für Elektrogastrographie.

  • Ego
    • Ego

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: ego

    das Ich.

  • Egomorphismus
    • Ego|morphismus

    • Fach: Psychologie

    Projektion der eigenen Nöte, Befürchtungen, Verhaltenseigenheiten etc. auf einen anderen Menschen.

  • Egopathie
    Egopathie

      verbal-aggressives Verhalten des Psychopathen gegenüber anderen Personen (d.h. deren Beleidigung, Herabsetzung) mit dem Ziel der Erhöhung des Eigenwertes u. als Mittel zum Abreagieren eigener Konflikte bzw. Ablenken. Tritt auch auf bei Vergiftungszuständen.

    • Egopathie
      • Ego|pathie


      • verbal-aggressives Verhalten des Psychopathen gegenüber anderen Personen... (mehr)
      • 2)
        (K. P. Kisker) Bez... (mehr)
    • Egopathie 2)
      Egopathie
      • 2)

      • Englischer Begriff: egopathy

      (K. P. Kisker) Bez. für schizophrene Zustandsbilder wie flüchtige schizophrene Episoden, periodische Krisen etc., wobei aber nicht chronisch-progrediente Kernschizophrenien gemeint sind.

    • Egotropie
      • Ego|tropie

      • Englischer Begriff: egotropy; egocentricity

      älterer Oberbegriff für Egozentrizität (Selbstbezogenheit; das Ins-Zentrum-Stellen des „Ich“) u. Narzissmus.

    • Ehalt-Operation
      • Ehalt-Operation

      • Biogr.: Walther E., 1902–1976, Chirurg, Graz

      transartikuläre Fixation des Hüftgelenkes mittels steil durch das Gelenk eingeführten Dreilamellennagels, zusätzlich para- oder intraartikulärer Knochenspan.

    • EHEC
      • EHEC

      • Englischer Begriff: EHEC

      Abk. für enterohämorrhagische Escherichia coli.

    • Ehlers-Danlos-Meekeren-Syndrom
      • Ehlers-Danlos(-Meekeren)-Syndrom

      • Synonyme: Fibrodysplasia elastica generalisata

      • Englischer Begriff: Ehlers-Danlos syndrome

      • Biogr.: Edvard Lauritz E., 1863–1937, dän. Dermatologe; Henri Alexandre D., 1844–1912, Dermatologe, Paris; Job Janszoon van M., 1611–1666, Chirurg, Amsterdam

      angeborene „Mesenchymose“, d.h. eine Synthese- u./oder Vernetzungsstörung der Kollagene. Ätiol.: wird autosomal-dominant (Typen I–IV, VII A u. B, VIII) bzw. -rezessiv (VI, VII C) u. X-chromosomal vererbt (IX). Klinik: typische Haut- u. Weichteilveränderungen (Cutis hyperelastica [außer Typ IV], abnorme Hautverletzlichkeit, Ekchymosen, Schlaffheit von Narben, Überstreckbarkeit der Gelenke, Hypotonie der Muskulatur [„Kautschukmensch“]), mit Osteoporose, Blutungen, Gefäßrupturen (Typ IV) u.a.m. Histol.: mangelhafte Verflechtung der straffen kollagenen Fasernetze, Fehlbildung der Elastika, zystische Hohlräume.

    • Ehret-Lähmung
      • Eh|ret-Lähmung

      • Englischer Begriff: Ehret paralysis

      • Biogr.: Heinrich E., geb. 1870, dtsch. Pathologe

      nach Wiederherstellung der elektrischen Erregbarkeit des Muskels fortbestehende „Gewohnheitslähmung“ infolge psychischer Fixation oder Verlust der Innervationsbahnung (v.a. bei Kindern).

    • Ehrlich
      • Ehrlich

      • Biogr.: Paul E., 1854–1915, dtsch. Arzt, Begründer der Chemotherapie; 1908 Nobelpreis für Medizin für die Entwicklung u. den Ausbau des „spez. Standardprinzips“ in der Immunbiologie

    • Ehrlich-Aszites-Tumor
      Ehrlich
      • E.(-Aszites)-Tumor

      • Englischer Begriff: E. tumor

      transplantabler Mäusetumor (von einem spontanen Mammakarzinom abgeimpft), der bei Verimpfung in die Bauchhöhle als Aszitestumor (EAT), sonst als solides Adenokarzinom wächst.

    • Ehrlich-Diazoreagens
      Ehrlich
      • E.-Diazo|reagens

      s.u. E.-Reaktion.

    • Ehrlich-Doppel-Bläschenkatheter
      • Ehrlich-(Doppel-)Bläschenkatheter

      • Englischer Begriff: Ehrlich's double balloon catheter

      • Fach: Gynäkologie

      kurzer Gummikatheter mit 2 aufblasbaren Gummibläschen zum bds. Verschluss großer Blasen-Scheiden-Fisteln.

    • Ehrlich-Fingerversuch
      Ehrlich
      • E.-Fingerversuch

      • Fach: Serologie

      Fingerversuch.

    • Ehrlich-Pröscher-Aldehydprobe
      Ehrlich
      • E.(-Pröscher)-Aldehydprobe

      Nachweis von Urobilinogen bzw. Stercobilinogen im frischen, erkalteten Harn durch Zusetzen von 3 Tr. E.-Reagens (2 g p-Dimethylaminobenzaldehyd in 100 ml 20%iger Salzsäure). Rotfärbung in der Kälte spricht für vermehrte, nach Erwärmen für normale Urobilinogen-Ausscheidung. Verfälschung möglich durch – v.a. tryptophanreiche – Eiweiße, Medikamente, Bilirubin (Grünfärbung).

    • Ehrlich-Reagens
    • Ehrlich-Reaktion
      Ehrlich
      • E.-Reaktion

      • Englischer Begriff: Ehrlich's reaction

      • Fach: Labormedizin

      wenig spezifischer (u. kaum noch gebräuchl.) Bilirubinnachweis mit frisch zubereitetem (!) E.-Diazoreagens (Sulfanilsäure in HCl-Lsg. u. wässrige Natriumnitrit-Lösung) im mit konzentrierter Salzsäure versetzten Chloroformauszug oder direkt im Harn nach Ansäuern mit Essigsäure; bei Anwesenheit von Bilirubinglucuronid erfolgt Violett- bis Blaufärbung. S.a. Watson-Schwartz-Test („E.-Umkehrprobe“). – Auf der Kupplung von Bilirubinglucuronid mit diazotierter Sulfanilsäure basiert der Bilirubinnachweis im Blut nach Hijmans-van den Bergh.

    • Ehrlich-Seitenkettentheorie
      Ehrlich
      • E.-Seitenkettentheorie

      • Englischer Begriff: E.'s side-chain theory

      historische Theorie der Antikörper-Entstehung (s.a. Selektionstheorie [2]); haptophore Gruppe, Antigen.

    • Ehrlich-Zelle
      Ehrlich
      • E.-Zelle

    • Ehrlich-Zelle 1)
    • Ehrlich-Zelle 2)
    • Ehrlichia

        Gattung gramnegativer, mit den Rickettsien verwandter Bakterien (E. equii, E. phagocytophilia u. E. chaffeensis); Zoonose-Erreger bei Haustieren (Hund, Rind, Pferd); können – v.a. durch Zeckenbiss übertragen – beim Menschen ein Krankheitsbild („Ehrlichiose“) mit Fieber, Kopf- u. Muskelschmerzen sowie Transaminasenerhöhung hervorrufen.

      • EHWZ
        • EHWZ

        Abk. für Eliminationshalbwertszeit (bei Clearance).

      • Ei
        • Synonyme: Ovum

        • Englischer Begriff: egg; ovum

        Abbildung

        die weibliche Fortpflanzungszelle (Eizelle) vielzelliger Tiere. Beim Menschen das in der Ovogenese aus dem Ovocytus primarius u. secundarius durch 2 Reifeteilungen (Reduktions-, dann Äquationsteilung; s.a. Meiose) hervorgehende Gebilde mit der es bedeckenden „Glashaut“ (Zona pellucida) u. Corona radiata. Die Größe der menschl. Eizelle beträgt 120–200 μm (bei Tieren – abhängig v.a. vom Dottergehalt – zwischen 20 μm [einige Nematoden, Wurmeier] u. 22 cm [Riesenhai]). Sie wird je nach Menge des Dotters (Vitellus; s.a. Furchung) unterschieden als alezithal, oligo- oder polylezithal (dotterfrei, -arm bzw. -reich) u. nach dessen Verteilung als iso-, telo-, zentrolezithal (gleichmäßig, polar bzw. zentral); ist beim Menschen oligo- u. isolezithal. S.a. Abb.

        • Ei, embryoniertes
          vorbebrütetes Hühnerei; gilt als Substrat der Wahl für die Züchtung bestimmter... (mehr)
      • Ei, embryoniertes
        Ei
        • Ei, embryoniertes

        vorbebrütetes Hühnerei; gilt als Substrat der Wahl für die Züchtung bestimmter Viren (Eikultur), z.B. der meisten Pocken- u. Myxoviren.

      • EIA
      • Eiabnahme
        • Ei|abnahme

        • Englischer Begriff: ovum pick-up

        • Fach: Gynäkologie

        der etwa 2 Min. dauernde, sich periodisch wiederholende Vorgang der Übernahme der Eizelle in den Eileiter durch den Trichter (Infundibulum).

      • Eiballen
        • Ei|ballen

        • Englischer Begriff: egg cluster

        • Fach: Embryologie

        Ansammlungen von Ureiern u. epitheloiden Zellen in der Keimdrüsenanlage; Bildung der E. schließt ab mit der Geburt.

      • Eibe
        • Ei|be

        • Synonyme: Taxus baccata

        Nadelbaum, dessen sämtliche Teile (bis auf den roten Samenmantel) giftig sind und der in der Medizin u. Homöopathie genutzt wird. Wirksame Inhaltsstoffe sind Alkaloide, z.B. das Herzgift Taxol (s.u. Taxine) u. Flavonoide. Zubereitungen aus Eibennadeln sind in homöopathischen Dilutionen der Urtinktur gegen Rheuma, Gicht, Magenschmerzen, Nieren- u. Blasenerkrankungen enthalten.

      • Eibisch
      • Eibläschen
        • Ei|bläschen

        • Englischer Begriff: ovarian follicle

        • Fach: Gynäkologie

        der Eifollikel; Folliculi ovarici, Graaf-Follikel.

      • Eichel
        • Ei|chel

        • Englischer Begriff: glans

        • Fach: Anatomie

        Glans (penis oder clitoridis).

      • Eichelentzündung
        • Eichel|entzündung

        • Englischer Begriff: balanitis

        Balanitis.

      • Eichenrinde
      • Eicher-Prothese
        • Eicher-Prothese

        aus Vitallium-Legierung gefertigte Hüftkopfprothese mit Schenkelhalsteil u. Stahlstift (für den Femurschaft).

      • Eichhorst-Krankheit
        • Eichhorst-Krankheit

        • Englischer Begriff: Eichhorst's neuritis

        • Biogr.: Hermann E., 1849–1921, Internist, Zürich

        interstitielle Neuritis („fascians“).

      • Eicken-Haken
        • Eicken-Haken

        • Englischer Begriff: Eicken's probe; E.'s method

        • Biogr.: Carl v. E., 1873–1960, dtsch. Otologe

        kräftige, gekrümmte Metallsonde, mit der bei der E.-Hypopharyngoskopie der – zuvor anästhesierte – Kehlkopf nach vorn gezogen u. so der Hypopharynx trichterförmig geöffnet wird (für Einblick bis zur 1. Ösophagusenge).

      • Eicosanoide
        • Eico|sa|no|ide

        • Englischer Begriff: eicosanoids

        Sammelbezeichnung für Prostaglandine, Thromboxane u. Leukotriene.

      • Eicosapentaensäure
        • Eicosa|penta|ensäure

        • Etymol.: griech. eikosi = zwanzig

        • Englischer Begriff: eicosapentaenoic acid

        Metabolit (über Eicosatetraensäure) der Linolensäure. Ausgangsprodukt für Bildung von Prostaglandinen, Prostacyclin I3, Thromboxan A3.

      • Eid des Hippokrates
        • Englischer Begriff: Hippocratic oath

        s.u. Genfer Gelöbnis.

      • Eidetica
        • Eide|tica

        • Synonyme: -tika

        • Fach: Pharmazie

        Halluzinogene.

      • Eidetiker
        • Eidetiker

        • Englischer Begriff: eidetic

        Mensch mit eidetischer Begabung, d.h. mit Begabung, optische – i.w.S. auch akustische u. taktile – Wahrnehmungen weitgehend wirklichkeitsgetreu mit sinnlicher Anschaulichkeit vor seinem geistigen Auge zu reproduzieren (d.h. eidetische Anschauungsbilder zu entwerfen).

      • Eidotter
        • Fach: Biologie

        • 1)
          Dotter (s.a... (mehr)
        • 2)
          das Eigelb, die aus Bildungs- u. Nahrungsdotter zusammengesetzte Eizelle... (mehr)
      • Eidotter 1)
        Eidotter
        • 1)

        • Synonyme: Vitellus

        • Englischer Begriff: vitellus

        Dotter (s.a. Ei).

      • Eidotter 2)
        Eidotter
        • 2)

        • Englischer Begriff: (egg) yolk

        das Eigelb, die aus Bildungs- u. Nahrungsdotter zusammengesetzte Eizelle des Vogeleies.

      • EIEC
        • Synonyme: Abk. für enteroinvasive Escherichia coli

        ein darmpathogener Escherichia-coli-Stamm (Escherichia coli, enterohämorrhagische).

      • Eierschalen-Erythrozyten
        • Eier|schalen-Erythrozyten

        • Fach: Hämatologie

        Fragmentozyten.

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