Medizin-Lexikon: Einträge mit "E"

Roche Lexikon Logo
Medizin-Lexikon durchsuchen

Wonach suchen Sie? Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff ein:

Suchergebnisse

  • Exsikkationsekzematid
    • Exsikkations|ekzematid

    • Englischer Begriff: xerotic dermatitis

    „präekzematöser“ Zustand (s.a. Ekzem) nach stärker austrocknenden Waschprozeduren mit Seifen bzw. Syndets; u. zwar Herde mit trockener Schuppung (ähnlich der Pityriasis bis Psoriasis) u. zentraler Rötung auf insgesamt trockener (sebostatischer) Haut.

  • Exsikkationsfieber
    • Exsikkations|fieber

    • Englischer Begriff: thirst fever

    Durstfieber.

  • Exsikkationssyndrom
    • Exsikkations|syndrom

    • Englischer Begriff: exsiccation syndrome

    Salzstauungssyndrom.

  • Exsikkator
    • Exsikkator

    • Synonyme: Desikkator

    • Englischer Begriff: desiccator

    luftdichtes, meist evakuierbares (= Vakuum-E.) Glasgefäß, das auf dem Boden hygroskopische Substanzen enthält (z.B. konzentrierte Schwefelsäure, Calciumchlorid, Phosphorpentoxid, Kieselgel) u. zur Trocknung feuchter oder zur Aufbewahrung feuchtigkeitsempfindlicher Stoffe dient.

  • Exsikkose
    • Ex|sikkose

    • Synonyme: Exsikkation

    • Englischer Begriff: exsiccosis

    „Austrocknung“ des Organismus als Folge einer negativen Flüssigkeitsbilanz, Dehydratation; stets als kombinierte Störung des Wasser-Elektrolyt-Haushalts; s.a. Pseudopolyglobulie.

  • Exsikkose, extrazelluläre
    Exsikkose
    • E., extra|zelluläre

    E. mit Verminderung der extrazellulären Flüssigkeit (EZF) zugunsten der intrazellulären (IZF), v.a. durch Salzverluste bei Erbrechen, Durchfall, Schwitzen, salzloser Diät (s.a. Salzmangelsyndrom).

  • Exsikkose, globale
    Exsikkose
    • E., globale

    kombinierte extra- u. intrazelluläre E., führt in 10–15 Tg. zum Tode.

  • Exsikkose, intrazelluläre
    Exsikkose
    • E., intra|zelluläre

    • Englischer Begriff: intracellular e.

    Tabelle

    E. mit Verminderung der IZF bei gleichzeitiger Erhöhung des extrazellulären osmotischen Drucks als Folge unzureichender Wasseraufnahme (= Durst- oder Wassermangel-E.) oder abnormer Wasserverluste (z.B. bei Diabetes insipidus). Klinik s. Tab.

  • exspektativ
    • ex|spektativ

    • Englischer Begriff: expectant

    abwartend; z.B. die – dem spontanen Krankheitsverlauf nicht vorgreifende – e. Behandlung.

  • Exspiratio
    • Ex|spiratio

    • Synonyme: Exspiration

    • Englischer Begriff: expiration

    die Ausatmung der Luft aus den Lungen (s.a. Atmung, Atemluft etc.); sie erfolgt bei ruhiger Atmung durch passive Rückkehr zur Atemruhelage, bedingt durch die Elastizität der Lunge u. des Brustkorbs u. unterstützt durch Höhertreten des Zwerchfells, als forcierte E. auch unter willentlicher aktiver Beteiligung der inneren Interkostalmuskeln (Atemmuskulatur, dort Tab.).

  • Exspirationsreservevolumen
    • Exspirations|reserve|volumen

    • Synonyme: ERV (Abk.)

    • Englischer Begriff: expiratory reserve volume

    das Lungenvolumen, das nach normaler Ausatmung noch durch willkürliche Fortsetzung der Exspiration (bis zur Grenze des Residualvolumens) entleert werden kann. S.a. Spirographie. (dort Abb.).

  • Exspirationsstoß
    • Exspirations|stoß

    Atemstoßtest.

  • Exspirationsvolumen, forciertes
    • Exspirations|volumen, forciertes

    • Synonyme: Sekundenkapazität

    • Englischer Begriff: forced expiratory volume

    s.u. Atemstoßtest.

  • exspiratorisch
    • ex|spiratorisch

    • Englischer Begriff: expiratory

    die Ausatmung bzw. Ausatmungsphase (Exspiration, Exspirium) betreffend.

  • Exspirium
    • Ex|spirium

    • Englischer Begriff: expirium

    die Phase der Ausatmung (Exspiration). – Auch klinische Bez. für das Ausatmungsgeräusch als Phänomen der Auskultation; z.B. das verlängerte E. bei behinderter Ausatmung (bei Asthma bronchiale, spastischer Bronchitis, obstruktivem Lungenemphysem u. Stauung im kleinen Kreislauf), das verschärfte E. (meist auch verlängert) als Normalbefund über den seitlichen Halsbereichen u. über der re. Lungenspitze sowie bei Kindern noch über der ganzen Lunge (als solches aber auch bei Bronchus- u. Trachealstenose, beginnender Lungen-Tbk, kleiner Lungeninfiltration).

  • Exstirpation
    • Ex|stirpation

    • Englischer Begriff: extirpation

    die Entfernung eines umschriebenen Gewebeteils; z.B. als diagnostische E. die komplette Entfernung eines veränderten Gewebebereichs „im Gesunden“ bei Haut-, Weichteil- u. Brustdrüsentumoren oder als Lymphknotenentnahme. – Auch Kurzbezeichnung der Totalexstirpation (Entfernung eines Organs; s.a. Ektomie), evtl. unter Einbeziehung von Nachbarstrukturen („En-bloc...“).

  • Exstrophie
    • Ex|strophie

    • Fach: Pathologie

    Ekstrophie.

  • Exsudat
    • Ex|sudat

    • Englischer Begriff: exudate

    • Fach: Pathologie

    die im Rahmen einer Entzündung aus den Gefäßen ausgetretene Flüssigkeit (s.a. Exsudation), die mehr oder weniger trübe ist, je nach Eiweiß- u. Zellgehalt (Plasmaproteine bzw. Leukozyten, u.U. auch Erythrozyten); je nach Zusammensetzung bezeichnet als serös, fibrinös, hämorrhagisch, eitrig etc. S.a. Transsudat.

  • Exsudation
    • Ex|sudation

    • Englischer Begriff: exudation

    • Fach: Pathologie

    „Ausschwitzung“ bestimmter Anteile des Bluts (Exsudat) durch die infolge Entzündung veränderten Gefäßwände in Nachbargewebe oder auf eine innere oder die äußere Körperoberfläche.

  • Exsudationszyste
    • Exsudations|zyste

    • Englischer Begriff: exudation cyst

    Zyste als Folge einer örtlich begrenzten („umschriebenen“) Ansammlung von Exsudat (oder Extravasat) im Gewebe (s.a. Zyste, falsche) oder in vorgebildeten Höhlen, z.B. als Hydro-, Haematocele, Hygrom, Blutzyste.

  • exsudativ
    • ex|sudativ

    • Englischer Begriff: exudative

    mit Exsudation bzw. Exsudatbildung einhergehend, z.B. die e. Entzündung, Diathese, Gastroenteropathie, Tuberkulose.

  • ext.

      Abk. für externus.

    • extended-field radiation
      • Etymol.: engl. = erweitertes Feld

      Bestrahlung direkt befallener u. benachbarter Regionen bei Hodgkin-Syndrom oder malignen Non-Hodgkin-Lymphomen.

    • Extension
      • Ex|tension

      • Etymol.: latein. = Ausdehnung, Ausbreitung, Streckung

      • 1)
        Bewegung einer Gliedmaße bzw... (mehr)
      • 2)
        Streckung des Körpers bzw... (mehr)
    • Extension 1)
      Extension
      • 1)

      • Englischer Begriff: extension

      • Fach: Physiologie

      Bewegung einer Gliedmaße bzw. eines Gliedmaßenabschnitts oder der Wirbelsäule aus der Beuge- in die Streckstellung; i.w.S. auch die Überstreckung (Hyperextension).

    • Extension 2)
      Extension
      • 2)

      • Englischer Begriff: extension; traction

      • Fach: Chirurgie

      Streckung des Körpers bzw. Rumpfes oder einer Gliedmaße durch Anw. von Zug in Richtung der Längsachse, evtl. kombiniert mit einem Quer-, Rotations- oder gar Gegenzug (Kontra-E. oder Distraktion). Anw. zur Reposition u. Retention von Knochenbrüchen, nach Osteotomie. Erfolgt entweder von Hand (manuell) u. kurzfristig oder aber als Dauerzug, v.a. als Nagel- bzw. Drahtextension; z.B. auch als Suspension (z.B. nach Schede), Hängegips, Streckverband, Overheadextension.

    • Extensionsapparat
      • Extensions|apparat

      • Englischer Begriff: traction device

      Gerät für Behandlung durch horizontalen u./oder vertikalen Dauerzug z.B. als Klapp-Repositionsapparat; i.e.S. Vorrichtungen zur Streckbehandlung (s.a. Redression) der Wirbelsäule (bei Wirbelbruch, Skoliose, Bandscheibenschaden), z.B. als Extensionskorsett, Redressionsapparat, Glisson-Schlinge, Crutchfield-Klammer.

    • Extensionsbehandlung
      • Extensions|behandlung

      krankengymnastisches Verfahren, bei dem durch gezielte, meist intermittierende Zugbelastung bestimmte Abschnitte der Wirbelsäule u. die zugehörige Muskulatur passiv gedehnt werden. Ausführung entweder unter Ausnutzung des Körpergewichtes oder mittels elektronisch gesteuerter Geräte, z.T. unter gleichzeitiger Wärmeapplikation, z.T. im Wasser. Anw. bei Einklemmung von Nervenwurzeln

    • Extensionsbügel
      • Extensions|bügel

      • Englischer Begriff: traction bow

      hufeisenförmiger „Drahtspannbügel“ für die Drahtextension bzw. für das Einspannen eines Steinmann-Nagels oder Kirschner-Drahtes.

    • Extensionsdraht
      • Extensions|draht

      • Englischer Begriff: traction wire

      Bohrdraht zum Einspannen in Extensionsbügel.

    • Extensionsfraktur
      • Extensions|fraktur

      • Englischer Begriff: extension fracture

      indirekter Knochenbruch durch Gewalteinwirkung auf die gestreckte Gliedmaße. Typisch z.B. als supra- bzw. perkondyläre Schrägfraktur des Humerus beim Kind, Colles-u. Barton-Radiusfraktur, E. der Wirbelsäule (Aussprengung des Wirbelkörper-Hinterrandes in den Wirbelkanal), E. der Fußknöchel (Malleolarfraktur).

    • Extensionskorsett
      • Extensions|korsett

      • Englischer Begriff: hyperextension orthosis

      Korsett zur Streckung (Redression) der Wirbelsäule bei Skoliose; z.B. das Ducroquet-, Milwaukee-Korsett.

    • Extensionsschiene
      • Extensions|schiene

      • Englischer Begriff: extension splint

      Bein- oder Armlagerungsschiene zur Extensionsbehandlung (meist durch Gewichts- oder Federzug) von Knochenbrüchen; z.B. als Braun-, Kirschner-, Krapp-Schiene.

    • Extensionstisch
      • Extensions|tisch

      • Englischer Begriff: traction table

      Operationstisch für chirurgische oder orthopädische Eingriffe an den Gliedmaßen u. am Becken unter Einsatz eines konstanten dosierbaren Zugs (z.B. über Fußmanschette oder Drahtextension); speziell konstruierte Arm- u. Beinteile ermöglichen eine den gegebenen Umständen angemessene Extension in Schwebelage (z.B. für bestimmte Osteosynthesen).

    • Extensionsverband
      • Extensions|verband

      • Englischer Begriff: extension bandage

      zur Anw. eines Dauerzugs (Extension) geeigneter Verband, der auch die Wund-, evtl. auch eine zusätzl. Übungsbehandlung etc. zulässt. Der Angriff der Zugmittel erfolgt entweder an der Körperoberfläche (Arm- oder Beinmanschette, Trikotschlauch, Heftpflaster-, Gips-, Zinkleimverband, Filzschuh [Linartz], Glisson-Schlinge, Extensionshülse etc.) oder direkt am Knochen (= ossäre Extension; mittels Extensionsdraht, -nagel oder -klammer). Als Zugkraft dienen Gewichtszüge, auch Gummi-, Feder-, Schrauben-, Quengelzüge.

    • extensive disease
    • Extensor
      • Ex|tensor

      • Englischer Begriff: extensor

      • Fach: Anatomie

      Musculus extensor.

    • Extensor-hallucis-Phänomen
      • Extensor-hallucis-Phänomen

      • Englischer Begriff: extensor hallucis phenomenon

      • Fach: Neurologie

      Großzehenstreckung beim Versuch, das gestreckte Bein gegen Widerstand im Kniegelenk zu beugen; ein „homolaterales striäres“ Reizsymptom (evtl. als Frühsymptom der Chorea minor).

    • Extensorenloge
      • Extensoren|loge

      das von der Unterschenkelfaszie (Fascia cruris) u. dem Septum intermusculare anterius cruris (als Gruppenfaszie gegen die Peronealmuskeln) gebildete Fach für die Streckergruppe (Mm. tibialis anterior, extensor digitorum longus u. hallucis longus).

    • Extensorenreflex
      • Extensoren|reflex

      • Englischer Begriff: extensor reflex

      Streckreflex.

    • exterior
      • exterior

      • Synonyme: -ius

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: exterior

      weiter außen, außenseitig.

    • Externa
      • Externa

      • Englischer Begriff: external agents

      äußerlich anzuwendende Heilmittel (pharmazeutische Darreichungsformen), z.B. Cremes, Emulsionen, Gele, Pasten, Salben, Pflaster.

    • externus
      • externus

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: external

      außen gelegen, äußerer..., fremd.

    • exterorezeptiv
      • extero(re)zeptiv

      • Englischer Begriff: exteroceptive

      von außen kommende (d.h. mechanische, thermische, optische, akustische, olfaktive, gustative) Reize aufnehmend; z.B. e. Reflex.

    • Exterorezeptor
      • Extero(re)zeptor

      • Englischer Begriff: exteroceptor

      Rezeptor als Endorgan der Sinnesorgane, das durch Umweltreize erregt wird, z.B. als Mechanorezeptor, Photorezeptor (Stäbchen-, Zapfenzelle); s.a. exterozeptiv. – Ggs. Interorezeptor.

    • Extinktion
      • Ex|tinktion

      Auslöschung, Vernichtung.

      • 1)
        Schwächung eines (Licht-)Strahls durch Absorption u. Streuung (Tyndall-Effekt)... (mehr)
      • 2)
        das allmähliche Erlöschen eines bedingten Reflexes, wenn auf einen bedingten... (mehr)
    • Extinktion 1)
      Extinktion
      • 1)

      • Fach: Optik

      Schwächung eines (Licht-)Strahls durch Absorption u. Streuung (Tyndall-Effekt) in einem Medium; s.a. Extinktionskoeffizient.

    • Extinktion 2)
      Extinktion
      • 2)

      • Englischer Begriff: extinction

      • Fach: Physiologie

      das allmähliche Erlöschen eines bedingten Reflexes, wenn auf einen bedingten Reiz der unkonditionierte nicht mehr folgt.

    • Extinktionskoeffizient
      • Extinktions|ko|effizient

      • Englischer Begriff: extinction coefficient

      wellenlängen- u. stoffabhängiger Proportionalitätsfaktor des Lambert-Beer-Gesetzes; der molare dekadische E. („ε“) entspricht der Extinktion (1) einer molaren Lösung in 1 cm dicker Schicht; der molare natürliche E. („κ“) = 2,303 ε.

    • Extinktionsmessung
      • Extinktions|messung

      • Englischer Begriff: extinction measurement

      Kolorimetrie, Photometrie.

    16265