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  • Fournier-Zeichen
    Fournier
    • F.-Zeichen

    • Englischer Begriff: F.'s sign


    • Parrot-Furchen... (mehr)
    • 2)
      F.-Zähne... (mehr)
    • 3)
      Säbelscheidentibia bei angeborener Syphilis u. Frambösie... (mehr)
    • 4)
      scharfe Begrenzung eines Haut-, Schleimhautgeschwürs als Hinweis auf syphilitischen... (mehr)
  • Fournier-Zeichen
  • Fournier-Zeichen 2)
  • Fournier-Zeichen 3)
    Fournier  >  Fournier-Zeichen
    • 3)

    Säbelscheidentibia bei angeborener Syphilis u. Frambösie.

  • Fournier-Zeichen 4)
    Fournier  >  Fournier-Zeichen
    • 4)

    scharfe Begrenzung eines Haut-, Schleimhautgeschwürs als Hinweis auf syphilitischen Ursprung.

  • Fovea
    • Fovea

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: fovea; pit

    Grube. S.a. Fossa.

  • Fovea centralis
    Fovea
    • F. centralis

    die Sehgrube. Die etwa 4 mm schläfenwärts der Sehnervenpapille im Bereich des „gelben Flecks“ (Macula lutea; s.a. Makulareflex) gelegene kleine Netzhautgrube. Stelle des scharfen Sehens (s.a. Foveola), da hier die nicht an der Lichtreizaufnahme beteiligten Schichten der Netzhaut zur Seite gedrängt sind. Dadurch können die Lichtstrahlen ungehindert zu den Zapfenzellen gelangen, die ausschließlich für helles Tageslicht empfindlich sind. Deshalb ist kein scharfes Sehen bei Dunkelheit möglich. Als foveales Verschwinden wird das bei Dunkeladaption auftretende kleine Skotom bezeichnet.

  • Fovea radialis
    Fovea
    • F. radialis

    Tabatière.

  • Foveola
    • Fo|veo|la

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: foveola

    Grübchen. S.a. Foveolae, Fovea.

    • F. (centralis)
      das „Sehgrübchen“; eine Vertiefung im Zentrum der Fovea centralis... (mehr)
  • Foveola centralis
    Foveola
    • F. (cen|tralis)

    das „Sehgrübchen“; eine Vertiefung im Zentrum der Fovea centralis; die Stelle des schärfsten Sehens.

  • Foveolae
    • Foveolae

    • Etymol.: latein.

    Grübchen.

    • F. gastricae   Abbildung
      die trichterförmigen Einsenkungen des Magenschleimhautepithels zwischen... (mehr)
    • F. granulares
      Grübchen in der Innenschicht der Scheitelbeine bds... (mehr)
  • Foveolae gastricae
    Foveolae
    • F. gast|ricae

    Abbildung

    die trichterförmigen Einsenkungen des Magenschleimhautepithels zwischen den Magenfalten (Plicae villosae); Mündungsort der Glandulae gastricae.

  • Foveolae granulares
    Foveolae
    • F. granulares

    • Synonyme: Pacchioni-Fossulae

    • Englischer Begriff: granular pits

    Grübchen in der Innenschicht der Scheitelbeine bds. des Sulcus sagittalis, v.a. im Bereich der ehemaligen großen Fontanelle, in die die seitlichen Lakunen des Sinus sagittalis superior mit Diploevenen u. den Pacchioni-Granulationen eingebettet sind.

  • Foville-Syndrom
    • Foville-Syndrom

    • Biogr.: Achille L. Fr. F., 1799–1878, Psychiater, Rouen, Toulouse

  • Foville-Syndrom 1)
    Foville-Syndrom
    • 1)

    • Synonyme: Syndrom der kaudalen Brückenhaube

    • Englischer Begriff: Foville's syndrome

    Sy. bei Hirndurchblutungsstörung (Insuffizienz der A. basilaris) im vertebrobasilären System; alternierende Lähmung („altern. Hemiplegie“) bei umschriebenem Krankheitsherd im hinteren unteren Bereich der Brückenhaube; u. zwar eine Fazialis- u. Abduzenslähmung auf der Herdseite u. eine spastische Halbseitenlähmung auf der Gegenseite, eine horizontale Blicklähmung zur Herdseite u. evtl. eine konjugierte Blicklähmung zur Gegenseite (bei Lähmung des Musculus rectus internus des einen u. des M. rectus lateralis des anderen Auges = F.-Zeichen).

  • Foville-Syndrom 2)
    Foville-Syndrom
    • 2)

    • Synonyme: Syndrom des kaudalen Brückenfußes

    Millard-Gubler-Syndrom.

  • Fowler
    • Fowler

    • Biogr.: 1) Edmund Prince F., amerik. Otolaryngologe; 2) George Ryerson F., 1848–1906, Chirurg, New York

    • F.(-Murphy)-Lagerung
      bei Bauchfellentzündung (Peritonitis) Beckentieflagerung mit angezogenen... (mehr)
    • F.-Test
      überschwellige Tonaudiometrie zum Nachweis des Recruitment bei einseitiger... (mehr)
  • Fowler-Murphy-Lagerung
    Fowler
    • F.(-Murphy)-Lagerung

    • Englischer Begriff: Fowler's position; Murphy's treatment

    • Biogr.: George Ryerson F.

    bei Bauchfellentzündung (Peritonitis) Beckentieflagerung mit angezogenen Knien zur Begünstigung der Ansammlung u. Abkapselung vorhandenen Exsudats im Douglas-Raum.

  • Fowler-Test
    Fowler
    • F.-Test

    • Englischer Begriff: F.'s test; alternate binaural loudness balance test; ABLB

    • Biogr.: Edmund Prince F.

    • Fach: Otologie

    überschwellige Tonaudiometrie zum Nachweis des Recruitment bei einseitiger Schwerhörigkeit. Vergleich der Lautheitsempfindung beider Ohren für gleiche Töne u. stufenweise Steigerung der Tonintensität im kranken Ohr, bis der Ton gleich laut wie im gesunden Ohr empfunden wird. Durchführung bei verschiedenen Schallpegeln (von der Hörschwelle bis zur Schmerzgrenze).

  • Fox
    • Fox

    • Biogr.: 1) George Henry F., 1846–1937, Hautarzt, New York; 2) William Tilb. F., 1836–1879

  • Fox-Fordyce-Krankheit
    Fox
    • F.-Fordyce-Krankheit

    • Englischer Begriff: Fox-Fordyce disease

    • Biogr.: George Henry F.; John Addison Fordyce, 1858–1925; Hautarzt, New York

    stark juckende, gruppierte, hirsekorngroße, gelblich-bräunliche Papeln (apokrine Milaria) in den Achselhöhlen, an Brustwarzen u. Geschlechtsorganen, an Nabel u. Damm; fast nur bei geschlechtsreifen Frauen (hier mit Spontanremission bei Schwangerschaft). Eine Akanthose u. Hyperkeratose mit Verschluss der Ausführungsgänge der apokrinen Drüsen mit Sekretstauung u. entzündlicher Umgebungsreaktion.

  • Fox-Krankheit
    Fox
    • F.-Krankheit

    • Englischer Begriff: Fox's disease

    • Biogr.: William Tilb. F.

    • 1)
      Epidermolysis bullosa hereditaria... (mehr)
    • 2)
      eine oberflächliche Streptodermie mit kurzem Blasenstadium u. lang anhaltender... (mehr)
  • Fox-Krankheit 1)
  • Fox-Krankheit 2)
    Fox  >  Fox-Krankheit
    • 2)

    • Synonyme: Impetigo Tilbury Fox

    eine oberflächliche Streptodermie mit kurzem Blasenstadium u. lang anhaltender Bildung honiggelber Krusten.

  • FP
    • Synonyme: Fp

    • Fach: Physik

    Abk. für Flammpunkt, Fusionspunkt.

  • Fr

      Kurzzeichen für Francium, Franklin.

    • Fractura
      • Fractura

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: fracture

      • Fach: Chirurgie

      Bruch, Fraktur.

    • Fractura comminutiva
      Fractura
      • F. comminutiva

      • Englischer Begriff: comminuted f.

      Komminutivfraktur.

    • Fraenkel-Gasbrandbazillus
      • Fraenkel-Gas(brand)bazillus

      • Biogr.: Eugen F., 1853–1925, Pathologe, Hamburg

      Clostridium perfringens Typ A.

    • fragil
      • fragil

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: fragile

      zerbrechlich. S.a. Fragilitas.

    • fragile X syndrome
      • Etymol.: engl.

      s.u. Martin-Bell-Syndrom.

    • Fragilitas
      • Fra|gi|li|tas

      • Englischer Begriff: fragility

      Zerbrechlichkeit, Brüchigkeit, Sprödigkeit; z.B. der Haargefäße, Kapillarfragilität, der Knochen (F. ossium, z.B. bei Osteogenesis imperfecta, (van-der-)Hoeve-Syndrom).

    • Fragilitas crinium
      Fragilitas
      • F. crinium

      • Englischer Begriff: brittle hair

      Haarbrüchigkeit; Trichorrhexis, Trichoklasie.

    • Fragilozyt
      • Fragilo|zyt

      • Englischer Begriff: fragilocyte

      Erythrozyt mit herabgesetzter osmotischer u./oder mechanischer Resistenz, z.B. bei Kugelzellenanämie, hämolytischem Ikterus.

    • Fragment
      • Frag|ment

      • Englischer Begriff: fragment

      Bruchstück; z.B. als Knochenfragment (s.u. Fraktur) oder genet als Chromosomenbruchstück (Symbol: fr).

    • Fragmentation
      • Frag|men|ta|tion

    • Fragmentation 1)
      Fragmentation
      • 1)

      • Englischer Begriff: fragmentation

      das Auseinanderbrechen; z.B. der schollenförmige Zerfall von Skelettmuskelfasern nach Erfrierung, der (agonale?) Zerfall der Myokardfasern, der Zellkernzerfall (Karyorrhexis), der Chromosomenzerfall, der teilweise oder totale Zerfall von Organismen in regenerationsfähige Bruchstücke als Art der vegetativen Fortpflanzung.

    • Fragmentation 2)
      Fragmentation
      • 2)

      • Fach: Immunologie

      Fragmentierung.

    • Fragmentation, funktion
      Fragmentation  >  Fragmentation 2)
      • F., funktionelle, des Herzens

      die bei Vorhof- oder Kammerflimmern unkoordinierte Aktion einzelner Herzteile („Dissoziation“ in sich gegenseitig beeinflussende Bereiche) infolge Verlustes der Stabilität des Ruhepotentials des Arbeitsmyokards u. spontaner lokaler diastolischer Depolarisationen mit Bildung entsprechender Aktionspotentiale (= ektop. Schrittmacherherde), z.B. bei Strophanthinvergiftung, Sauerstoffmangel.

    • Fragmentdiastase
      • Fragment|dia|stase

      • Fach: Chirurgie

      das Klaffen eines Fraktur- oder Osteotomiespalts (Dislocatio ad longitudinem cum elongatione).

    • Fragmentierung
      • Englischer Begriff: fragmentation

      die präparative Zerlegung von Immunglobulinen in Bruchstücke (z.B. IgG in Fab- u. Fc-Fragmente), v.a. durch Enzyme wie Papain u. Pepsin.

    • Fragmentozyt
      • Fragmento|zyt

      • Englischer Begriff: helmet cell

      Abbildung

      stark fehlgebildeter Erythrozyt (Abb.). Vork. v.a. bei intravasaler Hämolyse (s.a. Schistozyt); ferner bei der Poikilozytose („Fragmentozytose“) der Thalassaemia major.

    • Fraisen
      • Fraisen

      veralt. für Krampfanfälle bzw. Epilepsie des Kindesalters.

    • Fraktionierung
      • Englischer Begriff: fractionation

      die Unterteilung eines Vorgangs, die Auftrennung in Einzelportionen (Fraktionen), z.B. als fraktionierte Magenausheberung, fraktionierte Bestrahlung, als stufenweise Stoffgemischauftrennung durch Destillation, Fällung (bei Cohn-Plasmafraktionierung), Adsorption (bei Chromatographie), Extraktion, Sedimentation (Ultrazentrifugierung), Elektrophorese; s.a. Zellfraktionierung.

    • Fraktur
      • Frak|tur

      • Synonyme: Fractura

      • Englischer Begriff: fracture

      Abbildung

      Bruch, i.e.S. der Knochenbruch, die Trennung des Zusammenhalts eines über seine Elastizitätsgrenze hinaus belasteten Knochens unter Bildung zweier oder mehrerer Bruchstücke (Fragmente) mit oder ohne deren Verschiebung (Dislocatio). Als sichere Zeichen gelten abnorme Beweglichkeit, Reibegeräusche bei Bewegung (Crepitatio), Achsenfehlstellungen, freiliegende Knochenenden bei offenen Frakturen sowie die entsprechenden Röntgenbefunde, als unsichere Zeichen Hämatom, Schmerz u. Funktionsstörung. Als Komplikationen treten Nerven-, Gefäß- u. Gelenkverletzungen, Schock, Fettembolie, eine ischämische Kontraktur, Nekrosen, Brückenkallus, Pseudarthrose sowie Sudeck-Dystrophie auf. Ätiol.: meist als Folge einer direkten, örtlich begrenzten oder indirekten, fortgeleiteten Gewalteinwirkung (direkte bzw. indirekte F.) auf gesunde Knochen (traumatische F.; evtl. als Mehrfachbruch, Stückbruch eines Knochens; evtl. aber viele Knochen betreffend, z.B. Serienfraktur; s.a. Polytrauma); oder sie tritt bei normaler Belastung u. ohne Gewalteinwirkung auf an krankhaft veränderten Knochen (pathologische F., Spontanfraktur), evtl. auch als Folge krankhafter Überlastung (Dauerfraktur); s.a. Epiphysennekrose, Epiphysiolyse. Einteilung: Sie wird bezeichnet z.B. nach dem Frakturort (z.B. Radius-, Schädel-, Unterarmfraktur), der Ursache (z.B. Schussbruch), dem Mechanismus (z.B. Kompressions-, Biegungs-, Berstungs-, Drehungs-, Stauchungs-, Zug-, Ausriss-, Abrissfraktur; Abduktions-, Adduktionsfraktur; s.a. Luxationsfraktur), dem Vorliegen oder Nichtvorliegen einer Hautdurchtrennung am Frakturort (offene = komplizierte bzw. geschlossene F.), dem Frakturverlauf (Längs-, Quer-, Schräg-, Spiral-, T-, Y-, V-Fraktur; s. Abb.), der Vollständigkeit oder Unvollständigkeit der Durchtrennung (komplette oder inkomplette F.; Fractura perfecta bzw. imperfecta; als Letztere z.B. die Grünholzfraktur, Infraktion, der Spaltbruch, der Haarbruch = Fissur), der Verlagerung der Bruchstücke (Impressionsfraktur; Depressionsfraktur); s.a. Fraktur....

    • Fraktur, geschlossene
      Fraktur
      • F., geschlossene

      • Synonyme: unkomplizierte F.

      • Englischer Begriff: closed f.; simple f.

      F. ohne freie Verbindung des Bruches zur Körperoberfläche, d.h. mit intakter Weichteilbedeckung.

    • Fraktur, intraartikuläre
      Fraktur
      • F., intra|artikuläre

      • Englischer Begriff: intraarticular f.

      Fraktur, die in eine (knorpelüberzogene) Gelenkfläche zieht; u.a. als T-, Y-Fraktur, Abb.; führt zu Bluterguss (Hämarthros) u. Gelenkinstabilität, evtl. auch Fragmentdislokation, Absprengung von Knochen-Knorpel-Sequestern (s.a. Abschälungsfraktur); evtl. als Luxationsfraktur; s.a. Epiphysiolyse.

    • Fraktur, komplizierte
      Fraktur
      • F., komplizierte

      • Englischer Begriff: complicated f.

      „offene F.“, die sog. Wundfraktur mit offener Verbindung des Bruches mit der Körperoberfläche nach Durchspießung der Haut durch ein Bruchstück oder nach Eindringen des verletzenden Gegenstandes an den Knochen (in letzterem Falle zweitgradig oder – bei zusätzlichen Muskel-, Nerven-, Gefäßverletzungen – als drittgradige komplizierte F.).

    • Fraktur, neurogene
      Fraktur
      • F., neuro|gene

      • Englischer Begriff: neurogenic f.

      pathologische F. als Folge einer Entkalkung bei Erkrankungen/Verletzungen des Rückenmarks.

    • Fraktur, offene
      Fraktur
      • F., offene

      • Englischer Begriff: open f.

      komplizierte F.

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