Medizin-Lexikon: Einträge mit "G"

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  • Genu laxum
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    • G. laxum

    Wackelknie.

  • Genu nervi facialis
    Genu  >  Genu 2)
    • G. nervi facialis

    als „inneres Fazialisknie“ die um den Kern des Nervus abducens erfolgende Biegung des VII. Hirnnervs kurz nach seinem Ursprung. S.a. Geniculum.

  • Genu recurvatum
    Genu  >  Genu 2)
    • G. recurvatum

    • Synonyme: Hohlknie

    • Englischer Begriff: back-knee

    • Fach: Pathologie

    Überstreckbarkeit des Kniegelenks, das dann hinter der Beinachse liegt (nach vorn geöffneter Winkel zwischen Ober- u. Unterschenkel). Als angeborene (evtl. erbliche) Fehlbildung sowie bei Bänderschwäche, nach unfallbedingter oder sonstiger Kapselüberdehnung, Lähmung (v.a. Poliomyelitis), nach Gelenkzerstörung. Zeichen sind Hinken, Gelenkinstabilität.

  • Genu valgum
    Genu  >  Genu 2)
    • G. valgum

    • Synonyme: Knickbein; X-Bein

    • Englischer Begriff: knock-knee

    • Fach: Pathologie

    Abweichung des Kniegelenks nach innen aus der Achse des gestreckten Beines: dadurch Abknickung der Unterschenkel nach außen (nach außen offener Winkel zwischen Ober- u. Unterschenkelachse); oft in Verbindung mit Knickfußstellung. Ist physiologisch bei 2- bis 6-jährigen Kindern. Kommt vor z.B. als Belastungsdeformität bei Heranwachsenden, ferner infolge Unfalls, örtlicher, krankhafter Zerstörungen, Systemerkrankungen des Skeletts, selten als angeborene Fehlbildung (dann meist mit Patellaluxation). Führt zu Aneinanderreiben der Knie („Kniebohrer“), Watschelgang, Überstreckbarkeit, Wackelknie, u.U. zu Reizerguss, bei Einseitigkeit zu Beckenschiefstand, Skoliose.

  • Genu varum
    Genu  >  Genu 2)
    • G. varum

    • Synonyme: Säbelbein; Reiterbein; O-Bein

    • Englischer Begriff: bowleg

    Abweichung des Kniegelenks nach außen u. Verbiegung der Beinachse nach außen, d.h., die Achsen durch Ober- u. Unterschenkel bilden einen nach innen offenen Winkel; bei den symptomatischen Formen zusätzlich auch Coxa vara. Ist (beidseitig) physiologisch beim Neugeborenen; kommt (ein- oder beidseitig) krankhaft vor bei Skeletterkrankungen (z.B. Rachitis, Osteomalazie, Dysostosen, Paget-Syndrom, altersbedingte Degeneration, Deformitätsheilung); führt zu Watschelgang, rascher Ermüdung, evtl. auch Schmerzen. – Varisierung eines Beines tritt auch zur Kompensation einer Beinverkürzung der Gegenseite auf.

  • genuin
    • genuin

    • Englischer Begriff: genuine

    angeboren, selbstständig, echt; im klin. Sprachgebrauch auch „essentiell“, „idiopathisch“ (d.h. ohne erkennbare Krankheitsursache).

  • Genus
    • Genus

    • Etymol.: latein.

    Gattung. S.a. Systematik (dort Tab.).

  • Genwirkkette
    • Gen|wirk|kette

    die aneinander schließende Funktion mehrerer an der Ausprägung eines Merkmals beteiligter Gene.

  • Geomedizin
    • Geo|medizin

    • Englischer Begriff: geomedicine

    Forschungszweig der Medizin, der die Krankheiten u. ihre Verbreitung zu geographischen Bedingungen in Beziehung setzt; verfolgt u.a. die internationale Bekämpfung von Epidemien u. weltweiten Seuchen.

  • Geoparasitologie
    • Geo|parasitologie

    • Englischer Begriff: geoparasitology

    Forschungsrichtung, befasst mit der Verbreitung der – krank machenden – Parasiten in Abhängigkeit von den landschaftlichen Regionen.

  • Geophagie
    • Geo|phagie

    • Englischer Begriff: geophagism; geophagia

    • Fach: Psychologie

    das Essen von Erde.

  • Georg-Methode
    • Georg-Methode

    • Biogr.: Heinz G., geb. 1920, Chirurg, Heidelberg

    Op. eines älteren geschlossenen Strecksehnenabrisses am Fingerendglied durch Raffung des überbrückenden Narbengewebes (nach Unterminierung der Dorsalaponeurose) u. Endgliedfixierung in Überstreckstellung.

  • George-Syndrom
    • George-Syndrom

    Di-George-Syndrom.

  • Geotrichose
    • Geo|trichose

    • Englischer Begriff: geotrichosis

    vermehrte Besiedlung der Haut u./oder Schleimhäute (v.a. im Atmungs-, Verdauungstrakt) durch Geotrichum; mit Bildung weißlicher Beläge.

  • Geotrichum
    • Geo|trichum

    Pilzgattung [Fungi imperfecti, Moniliaceae] mit verzweigten, septierten, in Arthrosporen zerfallenden Hyphen; ohne Sprosszellbildung.

    • G. candidum
      häufigste Art der Gattung G., deren perfektes Stadium als „Milchschimmel“... (mehr)
  • Geotrichum candidum
    Geotrichum
    • G. candidum

    häufigste Art der Gattung G., deren perfektes Stadium als „Milchschimmel“ (Endomyces lactis) weit verbreitet ist; verursacht bei massenhaftem Auftreten die Geotrichose.

  • Geotropismus
    • Geo|tropismus

    • Englischer Begriff: geotropism

    • Fach: Biologie

    an der Schwerkraft orientierte Wachstums- oder Einstellbewegung festsitzender Organismen (s.a. Tropismus).

  • gepaarte Säuren

      die bei Entgiftungsreaktionen im Organismus entstehenden Äther- oder Estersäuren (z.B. Ätherschwefelsäuren); s.a. Gallensäuren.

    • Geradlage
      • Gerad|lage

      • Englischer Begriff: longitudinal presentation

      • Fach: Geburtshilfe

      Längslage.

    • Geradstand
      • Gerad|stand

      • Englischer Begriff: longitudinal position

      • Fach: Geburtshilfe

      Einstellung des kindlichen Kopfes mit längs verlaufender, in Richtung Symphyse bzw. Kreuzbein weisender (vom Untersucher aus gesehen: senkrechter) Pfeilnaht im Geburtskanal.

      • G., hoher
        regelwidriger G. mit nach vorn (dorsoanteriorer G.) oder hinten (dorsoposteriorer... (mehr)
      • G., tiefer
        beim regelrechten Geburtsmechanismus (dort Abb... (mehr)
    • Geradstand, hoher
      Geradstand
      • G., hoher

      • Englischer Begriff: high stage l. p.

      regelwidriger G. mit nach vorn (dorsoanteriorer G.) oder hinten (dorsoposteriorer G.) weisendem Hinterhaupt über oder im Beckeneingang; führt durch Fehlanpassung an die Form des Beckeneingangsraumes zu Behinderung (Stillstand) des Geburtsmechanismus. Ursache sind meist mechanische Faktoren (z.B. Nabelschnur- oder Armvorfall bzw. ein zu langes, quer verengtes oder plattes Becken der Mutter). Evtl. durch Seitenlagerung korrigierbar; u.U. ist aber Schnittentbindung nötig.

    • Geradstand, tiefer
      Geradstand
      • G., tiefer

      • Englischer Begriff: low stage l. p.

      beim regelrechten Geburtsmechanismus (dort Abb. [2]) auftretender G. am Beckenboden durch Anpassung an den Beckenausgangsraum.

    • Geraghty-Katheter
      • Geraghty-Katheter

      • Englischer Begriff: Geraghty catheter

      feiner, endständig aufgebogener Plastikkatheter zur Sondierung des Ductus ejaculatorius zwecks Spülung oder Röntgenkontrastdarstellung der inneren Samenwege.

    • Gerato...

        Wortteil „Greisen“; Geri..., Geronto...

      • Geräusch
        • Englischer Begriff: murmur; noise

        Gemisch aus Tönen, deren Frequenzen nicht im harmonischen Verhältnis zueinander stehen u. deren Amplitudenverhältnisse zeitlich veränderlich sein können (keine Periodik). Ist durch Frequenzfilterung auf ein bestimmtes Frequenzband beschneidbar (dadurch Tonhöheneindruck). – Klinisch – bei der Auskultation – als kard Herzgeräusch, Gefäßgeräusch, pulm Atemgeräusch.

      • Geräusch des fallenden Tropfens
        Geräusch
        • G. des fallenden Tropfens

        • Synonyme: Gutta cadens

        • Fach: Pulmologie

        metallisch klingendes Rasseln oder Knacken als Auskultationsphänomen über größeren Lungenhohlräumen (Pneumothorax, Kaverne).

      • Geräusch des gesprungenen Topfes
        Geräusch
        • G. des gesprungenen Topfes

        • Englischer Begriff: cracked-pot sound

        Bruit de pôt fêlé.

      • Geräusch, extrakardiales
        Geräusch
        • G., extra|kardiales

        • Synonyme: parakardiales G.

        • Englischer Begriff: extracardial m.

        über dem Herzen, u.U. auch im Rhythmus des Herzschlags auftretendes G. als Auskultationsphänomen mit Ursprung außerhalb der Herzhöhlen, z.B. bei Aortensklerose, -isthmusstenose, offenem Ductus Botalli, als Perikardreiben.

      • Geräusch, fortgeleitetes
        Geräusch
        • G., fortgeleitetes

        • Englischer Begriff: transmitted m.

        • Fach: Kardiologie

        Herz- oder Gefäßgeräusch, das – meist auf dem Gefäßweg fortgeleitet – z.B. (auch) über herznahen Gefäßen oder sogar über herzfernen Brustkorbpartien (Rücken) hörbar ist; s.a. Distanzgeräusch.

      • Geräuschaudiometrie
        • Geräusch|audio|metrie

        • 1)
          Spielaudiometrie, bei der ein auf ein überschwelliges Geräusch „konditioniertes“... (mehr)
        • 2)
          Audiometrie mit Bestimmung der Verdeckbarkeit eines definierten Tones... (mehr)
      • Geräuschaudiometrie 1)
        Geräuschaudiometrie
        • 1)

        Spielaudiometrie, bei der ein auf ein überschwelliges Geräusch „konditioniertes“ Kind durch Variation der Geräuschintensität untersucht wird.

      • Geräuschaudiometrie 2): Geräuschtonverdeckungstest
        Geräuschaudiometrie
        • 2)

        • Synonyme: Geräuschtonverdeckungstest

        Audiometrie mit Bestimmung der Verdeckbarkeit eines definierten Tones durch ein Geräusch; erlaubt Differenzierung der Art der Innenohrschwerhörigkeit.

      • Gerbasi-Anämie
        • Gerbasi-Anämie

        • Synonyme: pseudoperniziöse Säuglingsanämie; reversible Megaloblastenanämie des Kleinkindalters

        • Biogr.: Michele G., ital. Pädiater, Palermo

        seltene, v.a. in Italien beschriebene Anämie bei Säuglingen u. Kleinkindern. Zumeist im Anschluss an eine Infektion; gehäuft bei Kindern mangelernährter Mütter. Im Blutbild Makrozytose, im Knochenmark Megalo- u. Normoblastose, Form- u. Kernanomalien der myeloischen Elemente, Histiozytose, Thrombozytenatypien; ferner Leberparenchymschaden. Prognose ist günstig (Heilung durch Folsäure oder die Vitamine B2 u. B12).

      • Gerbode-Defekt
        • Gerbode-Defekt

        • Etymol.: Frank G., 1907–1984

        Ventrikelseptumdefekt zwischen linker Herzkammer u. rechtem Vorhof an der Basis der Trikuspidalklappe. Ätiol.: angeboren, traumatisch, als Folge einer Endokarditis, nach Aortenklappenersatz.

      • Gerbsäure
        • Gerbsäure

        • Englischer Begriff: tannic acid

        Tannin.

      • Gerbstoffe
        • Gerbstoffe

        • Englischer Begriff: tannins

        pflanzliche Substanzen mit phenolischen Hydroxylgruppen, welche die Haut in Leder verwandeln (porös austrocknend, nicht mehr verleimbar, fäulnisgeschützt). Einteilung: unterschieden als hydrolysierbare (Gallotannine u. Ellagen-G.) u. kondensierte G. (Catechin- u. Flavandiolderivate) sowie – i.w.S. – auch zur Gerbung geeignete synthetische organische u. anorganische Substanzen (Synthane, Harz-G. bzw. Chrom-, Aluminium-, Eisensalze etc.). Anw. u.a. als Adstringenzien.

      • Gerhardt-Schallwechsel
        • Gerhardt-Schallwechsel

        • Englischer Begriff: Gerhardt's sign

        • Biogr.: Carl A. G., 1833–1902, Internist, Berlin

        Biermer-Schallwechsel.

      • geriatric assessment
        • Etymol.: engl.

        Einschätzung des Gesamtzustands eines alten Patienten zur Klärung therapeutischer u. pflegerischer Maßnahmen. Neben der organmedizinischen Beurteilung spielen auch die Betrachtung kognitiver u. psychischer Fähigkeiten sowie des sozialen Umfeldes eine wichtige Rolle. Das G. wird anhand standardisierter Testverfahren durchgeführt.

      • Geriatrie
        • Ger|ia|trie

        • Englischer Begriff: geriatrics

        die „Altersheilkunde“; s.a. Gerontologie.

      • Geriatrika
        • Geriatrika

        Arzneimittel, die substituierend, roborierend u. stimulierend wirken i.S. der Steigerung der körperlichen u. geistigen Leistungsfähigkeit des alten Menschen: Multivitaminpräparate, Enzyme, lipotrope Stoffe, Geschlechtshormone, Anabolica oder gefäßabdichtende Mittel; ferner die Mittel im Rahmen der unspezifischen Reizkörpertherapie.

      • gerichtliche Medizin
        • Synonyme: Gerichtsmedizin

        • Englischer Begriff: forensic medicine

        Rechtsmedizin. S.a. forensische Psychiatrie.

      • Gerinnsel
        • Englischer Begriff: clot

        Blut-, Fibrin-, Speckhautgerinnsel.

      • Gerinnselretraktion
        • Gerinnsel|retraktion

        • Englischer Begriff: clot retraction

        Retraktion.

      • Gerinnung
        • Englischer Begriff: clotting; coagulation

        Blutgerinnung, Koagulation; s.a. Fibrin...

      • Gerinnung, disseminierte intravasale
        Gerinnung
        • G., disseminierte intravasale

        • Synonyme: DIG (Abk.)

        Verbrauchskoagulopathie.

      • Gerinnungsaktivität
        • Gerinnungs|aktivität

        die durch ein spezif. Testsystem bestimmte Aktivität eines Blutgerinnungsfaktors.

      • Gerinnungsdefekt
        • Gerinnungs|defekt

        • Englischer Begriff: coagulopathy

        Koagulopathie.

      • Gerinnungsfaktoren
        • Gerinnungs|faktoren

        • Englischer Begriff: coagulation factors

        die Faktoren der Blutgerinnung (dort Schema); s.a. Thrombozytenfaktoren.

      • Gerinnungsinhibitor
        • Gerinnungs|inhibitor

        • Englischer Begriff: coagulation inhibitor

        Substanz, die die Blutgerinnung hemmt; z.B. Antikoagulanzien (s.a. Heparin), Antithrombine, Antikörper gegen Gerinnungsfaktoren (s.a. Immunhemmkörperhämophilie).

      • Gerinnungsnekrose
        • Gerinnungs|nekrose

        • Fach: Pathologie

        Koagulationsnekrose.

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