Medizin-Lexikon: Einträge mit "G"

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  • Glaucoma apoplecticum
    Glaucoma
    • G. apoplecticum

    • Englischer Begriff: apoplectic g.

    G. haemorrhagicum.

  • Glaucoma capsulare
    Glaucoma
    • G. capsulare

    • Synonyme: Pseudoexfoliationsglaukom; Kapselhäutchenglaukom

    G. infolge Verlegung des Kammerwinkels mit schuppenartigem, fibrillärem Basalmembranprotein, welches vermutlich durch krankhaft veränderte Gefäßendothelien erzeugt wird und sich im ganzen vorderen Augenabschnitt ablagert.

  • Glaucoma chronicum
    Glaucoma
    • G. chronicum

  • Glaucoma chronicum congestivum 1)
    Glaucoma  >  Glaucoma chronicum
    • 1) G. chr. congestivum

    • Englischer Begriff: congestive g.; chronic angle closure g.

    schleichende Verlaufsform des Engwinkelglaukoms (s.u. Glaucoma).

  • Glaucoma chronicum simplex 2)
    Glaucoma  >  Glaucoma chronicum
    • 2) G. chr. simplex

    • Englischer Begriff: chronic simple g.

    G. simplex.

  • Glaucoma haemorrhagicum
    Glaucoma
    • G. haemorrhagicum

    • Synonyme: G. apoplecticum

    • Englischer Begriff: hemorrhagic g.

    akutes sekundäres G. mit schweren Stauungserscheinungen an intra- u. extraokularen Gefäßen nach Zentralvenenthrombose.

  • Glaucoma imminens
    Glaucoma
    • G. imminens

    • Englischer Begriff: imminent g.

    drohendes G., s.u. Glaukomanfall.

  • Glaucoma infantile
    Glaucoma
    • G. infantile

    • Englischer Begriff: infantile g.

    kongenitales Weitwinkelglaukom aufgrund fehlender Differenzierung des Trabekelwerks im Kammerwinkel.

  • Glaucoma inflammatorium
    Glaucoma
    • G. inflammatorium

    • Englischer Begriff: inflammatory g.

    Glaukom in Folge intra- oder extraokulärer Entzündungen (z.B. Uveitis, Skleritis, Trauma).

  • Glaucoma prodromale
    Glaucoma
    • G. pro|dromale

    s.u. Glaukomanfall.

  • Glaucoma simplex
    Glaucoma
    • G. simplex

    • Synonyme: Weitwinkelglaukom

    • Englischer Begriff: simple g.

    primäres G. ohne Einengung des Kammerwinkels; entsteht durch Abflussbehinderung im Schlemm-Kanal infolge örtlicher, altersbedingter Veränderungen (z.B. Verdichtung der Trabekel); ther konservativ (z.B. Pilocarpin) oder Glaukomoperation.

  • Glaukom, zyklitisches
    Glaucoma
    • G., zyklitisches

    • Englischer Begriff: cyclitic g.

    Posner-Schlossmann-Syndrom.

  • Glaukomanfall
    • Glaukom|anfall

    • Englischer Begriff: acute congestive glaucoma

    ein sich innerhalb von Stunden unter heftigen Schmerzen entwickelndes Engwinkelglaukom (s.u. Glaucoma) mit Erhöhung des Augeninnendrucks auf das 3- bis 5fache der Norm. Vork.: v.a. im höheren Alter sowie bei geringer Bulbuslänge (Hyperopie). Klinik: Härte des Augapfels („steinharter Bulbus“), entrundete, weite Pupille mit trägem oder fehlendem Lichtreflex, Epithelödem, meist hochgradige ziliare Injektion mit Chemosis. Dem Anfall gehen oft Prodromalerscheinungen (Glaucoma prodromale s. imminens) voraus, so nach Trinken von Kaffee, Tee oder großen Flüssigkeitsmengen, nach Aufregungen oder bei anders ausgelöster Hyperämie der Kopfgefäße: Kopfschmerzen u. Sehstörungen (Nebelsehen, Sehen farbiger Ringe), etwas erweiterte Pupille, seichte Augenvorderkammer, gesticheltes Hornhautepithel, verbreiterte u. stark geschlängelte Episkleralvenen. Ther.: zunächst medikamentöse Senkung des Augeninnendrucks durch lokale Gabe von Parasympathomimetika (Pilocarpin) und systemische Gabe von Carboanhydrase-Hemmern, ggf. auch durch Infusionen mit 20%igem Mannitol. Nach Drucksenkung Iridektomie am erkrankten Auge. Wegen des hohen Anfallsrisikos am primär nicht erkrankten Auge ist ebenfalls Iridektomie oder Iridotomie zu empfehlen.

  • Glaukomdisposition
    • Glaukom|disposition

    s.u. Glaucoma.

  • Glaukommittel

      Substanzen zur Senkung eines erhöhten Augeninnendruckes; Wirkst. u. Wirkung: a) zur systemischen u. lokalen Anw.: Carboanhydrasehemmer (z.B. Acetazolamid, Diclofenamid, Dorzolamid) hemmen die Kammerwasser-Produktion; b) zur lokalen Anw.: Betarezeptorenblocker (z.B. Timolol) u. Clonidin drosseln die Produktion des Kammerwassers; Miotica (Parasympathomimetica wie z.B. Pilocarpin, Carbachol), Sympathomimetica (z.B. Dipivefrin) u. Prostaglandinderivate (z.B. Latanoprost, Bimatoprost) fördern den Abfluss des Kammerwassers.

    • Glaukomoperationen
      • Glaukom|operationen

      • Englischer Begriff: glaucoma procedures

      • Fach: Ophthalmologie

      Iridenkleisis, Elliot-Trepanation, Trabekulotomie (Goniotomie), Trabekulektomie, Iridektomie, Viskokanalostomie, tiefe Sklerektomie.

    • Glaukopsie
      • Glauk|opsie

      • Fach: Ophthalmologie

      Chloropsie.

    • Glaukose
      • Glaukose

      • Englischer Begriff: glaucosis

      Blindheit als Glaukomfolge.

    • Glc.
      • Fach: Biochemie

      Abk. für Glucose.

    • GlcN

        Abk. für Glucosamin.

      • GLDH
      • Gleich-Operation
        • Gleich-Operation

        • Englischer Begriff: Gleich's operation

        lineare (schräge) Verschiebungsosteotomie des Kalkaneus (oder plantare Keilosteotomie mit anschließender Vorverlagerung) zur Fußgewölbeaufrichtung bei spastisch oder ossär fixiertem Plattfuß.

      • gleicherbig
        • gleich|erbig

        • Fach: Genetik

        homozygot.

      • Gleichgewicht
        • Gleich|gewicht

        • 1)
          die Ausrichtung des vegetativen Systems auf die Schaffung oder Aufrechterhaltung... (mehr)
        • 2)
          Gleichgewichtssinn... (mehr)
        • 3)
          Zustand/Lage eines materiellen Systems, wobei sich auftretende Kräfte... (mehr)
      • Gleichgewicht 1): vegetative Balance
        Gleichgewicht
        • 1)

        • Synonyme: vegetative Balance

        • Fach: Physiologie

        die Ausrichtung des vegetativen Systems auf die Schaffung oder Aufrechterhaltung stabiler Arbeitsverhältnisse des Organismus.

      • Gleichgewicht 2)
        Gleichgewicht
        • 2)

        • Englischer Begriff: static sense

        • Fach: Physiologie

        Gleichgewichtssinn.

      • Gleichgewicht 3)
        Gleichgewicht
        • 3)

        • Englischer Begriff: equilibrium

        • Fach: Physik, Chemie

        Zustand/Lage eines materiellen Systems, wobei sich auftretende Kräfte, Drehmomente etc. (bzw. deren Wirkungen) oder ablaufende Reaktionen gegenseitig kompensieren (ohne dass sich das System im Ganzen oder in seinen Teilen unbedingt in Ruhe befinden muss), eine charakteristische Größe des Systems konstant bleibt. S.a. Fließgleichgewicht.

      • Gleichgewichtskonstante
        • Gleichgewichts|konstante

        • Englischer Begriff: equilibrium constant

        • Fach: Chemie

        s.u. Massenwirkungsgesetz.

      • Gleichgewichtsorgan
        • Gleichgewichts|organ

        • Englischer Begriff: equilibrium organ

        • Fach: Anatomie

        der Vestibularapparat.

      • Gleichgewichtssinn
        • Gleichgewichts|sinn

        • Englischer Begriff: static sense; equilibrium sense

        • Fach: Physiologie

        Abbildung

        das Sinnessystem im Dienste der Gleichgewichtsempfindung u. -regulation (Körpergleichgewichtserhaltung) im Raum unter Bezug auf die Schwerkraftrichtung. Als Rezeptoren wirken Sinneszellen des Vestibularapparats (im Bereich des Bogengangsystems u. der Macula utriculi u. sacculi befindlichen Haarzellen [„Gleichgewichtszellen“] des Makula- u. Kupulaorgans des häutigen Labyrinths; s.a. Statoconia, Endolymphe), Propriozeptoren der Skelettmuskulatur u. Gelenke für Tiefensensibilität sowie Hautrezeptoren. Das System ist eng verknüpft mit dem Mittelhirn (einschl. Augenmuskelkernen) u. dem Kleinhirn (als „Reflexzentrum“). S.a. Makulaorgan (dort Abb.).

      • Gleichgewichtsstörung
        • Gleichgewichts|störung

        • Englischer Begriff: imbalance

        • Fach: Neurologie

        s.u. Schwindel (dort Schema); s.a. Vestibularisprüfung.

      • Gleichgewichtszellen
        • Gleichgewichts|zellen

        s.u. Gleichgewichtssinn.

      • Gleichstrom
        • Gleich|strom

        • Englischer Begriff: unidirectional or direct current; galvanic current

        nur in eine Richtung fließender elektrischer Strom (z.B. eines galvanischen Elements = galvanischer Strom), Einsatz in der physikalischen Therapie zur Schmerzbehandlung (s.a. Galvanotherapie).

      • Gleichverteilungsmethoden
        • Gleichverteilungs|methoden

        s.u. Herzszintigraphie.

      • Gleichwert
        • Gleich|wert

        • Englischer Begriff: attenuation equivalent

        • Fach: Radiologie

        der „Filterwert“ einer gegebenen Stoffschicht, angegeben als Dicke eines Vergleichsstoffes (v.a. Aluminium, Kupfer, Blei), die in Bezug auf die Strahlenhärtung bzw. -schwächung dieselbe Veränderung der Strahlung hervorruft.

      • Gleitbruch
        • Gleit|bruch

        • Synonyme: -hernie; Pseudohernie

        • Englischer Begriff: slipped hernia; sliding hernia

        Hernie, bei der ein, meist retroperitoneales, Organ wandständig, d.h. auf seiner Bindegewebsschicht, durch die Bruchpforte gleitet (u. somit nicht Inhalt, sondern Wandbestandteil des Bruchsacks ist), z.B. als gleitende Hiatushernie, v.a. aber bei länger bestehenden „wachsenden“ (medialen) Leistenhernien älterer Männer.

      • Gleithoden
        • Gleit|hoden

        • Englischer Begriff: sliding testicle

        leichteste Retentio-testis-Form. Der Hoden lässt sich aus dem Leistenkanal in den Hodensack ziehen, gleitet aber nach Loslassen sofort zurück.

      • Gleitmittel
        • Gleit|mittel

        • Englischer Begriff: lubricants

        Lubrikanzien.

      • Gleitsichtglas
        • Gleit|sicht|glas

        • Fach: Ophthalmologie

        Progressivglas.

      • Gleittheorie der Muskelkontraktion
        • Gleit|theorie (der Muskelkontraktion)

        (Huxley) s.u. Myosin.

      • Gleitwirbel
      • Glénard-Syndrom
        • Glénard-Syndrom

        • Englischer Begriff: Glenard's syndrome

        die Enteroptose.

      • Glenn-Operation
        • Glenn-Operation

        • Englischer Begriff: Glenn's operation

        die Kava-Pulmonalis-Anastomose.

      • glenoidalis
        • glenoidal(is)

        • Synonyme: glenoides

        • Etymol.: latein.

        • Englischer Begriff: glenoid

        dem Augapfel ähnlich, z.B. Cavitas glenoidalis (die mit glänzendem Überzug versehene Schultergelenkpfanne).

      • Glenosporella loboi
        • Gleno|sporella loboi

        • Fach: Mykologie

        Loboa loboi.

      • Gletscherbrand
        • Gletscher|brand

        • Synonyme: Erythema glaciale

        • Englischer Begriff: glacial sunburn

        ausgeprägte Hautentzündung (Dermatitis solaris), kombiniert mit Keratoconjunctivitis photoelectrica als Folge intensiver direkter Sonneneinwirkung, verstärkt durch Lichtreflexion an Schnee- u. Eisflächen.

      • Glia
        • Glia

        • Synonyme: Neuroglia

        das vom Ektoderm abstammende interstitielle Zellgewebe des Nervensystems (NS), das die Räume zwischen Nervenzellen u. Blutgefäßen bis auf einen 20 nm breiten Spalt ausfüllt, die Markscheiden bildet u. Stütz-, Nähr- u. Phagozytosefunktionen ausübt. Als G. des peripheren Nervensystems sind es die Hüll- oder Mantelzellen der Ganglienzellen u. die Schwann-Zellen der Nervenfasern. In der zentralen G. werden unterschieden: 1) Makroglia (Astroglia; als Kurzstrahler = protoplasmatische Astrozyten u. als Langstrahler = Astrocytus fibrosus), 2) Mikroglia, u. zwar als a) Oligodendrogliazellen, b) Hortega-Gliazellen, 3) Ependymzellen, 4) bes. Formen (Golgi-Epithelial-, Müller-Stützzellen, Fañanas-Zellen, Pituizyten). Die Gliazellen (Gliozyten) bleiben – im Gegensatz zu den Nervenzellen – vermehrungsfähig. Die histologische Darstellung erfolgt durch Metallsalzimprägnation (z.B. Silberimprägnation) oder Färbung (Weigert, Holzer). Die in den einzelnen Hirnrindenbezirken unterschiedliche Gliaarchitektonik wird zu morphologischen u. funktionellen Differenzierungen des Gehirns herangezogen (s.a. Brodmann-Areae).

      • Glia, epitheliale
        Glia
        • G., epitheliale

        • Englischer Begriff: neuroglia; glia

        Ependym.

      • Gliablastom
        • Glia|blastom

        • Englischer Begriff: glioblastoma

        Glioblastom.

      • Gliadine
        • Gliadin(e)

        • Englischer Begriff: gliadin(s)

        • Fach: Biochemie

        biologisch minderwertige, alkohollösl. Prolamine in Weizen- u. Roggenkörnern, die mit den Glutelinen das Gluten bilden. – Häufiges Allergen; Ursache der Zöliakie (Sprue); eine Gliadin-freie Diät ersetzt diese Getreideprodukte durch Reis-, Kartoffel-, Maisstärke u. Sojamehl (u. enthält ferner Obst, Gemüse, Milchderivate u. Fleisch).

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