Medizin-Lexikon: Einträge mit "G"

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  • Gonin-Operation 1)
    Gonin-Operation
    • 1)

    • Englischer Begriff: Gonin's operation

    bei Netzhautablösung Verschluss von Netzhautrissen durch Elektrokoagulation (Diathermie).

  • Gonin-Operation 2)
    Gonin-Operation
    • 2)

    bei Einwärtsschielen Sehnenverlängerung des Musculus rectus medialis.

  • Gonio...
    • Gonio...

    Wortteil „Winkel“, ophth Kammerwinkel.

  • Gonioma
    • Goniom(a)

    • Fach: Pathologie

    (Masson) Gonozytom.

  • Goniometer
    • Gonio|meter

    • Englischer Begriff: goniometer

    Gerät zur Bestimmung von Winkeln (u. Durchmessern).

  • Gonion
    • Gonion

    • 1)
      Angulus mandibulae... (mehr)
    • 2)
      der am meisten nach unten, hinten u. außen liegende Punkt des Unterkieferwinkels... (mehr)
  • Gonion 1)
  • Gonion 2)
    Gonion
    • 2)

    • Englischer Begriff: gonion

    • Fach: Anthropologie

    der am meisten nach unten, hinten u. außen liegende Punkt des Unterkieferwinkels.

  • Gonioplastik
    • Gonio|plastik

    • Englischer Begriff: gonioplasty

    • Fach: Ophthalmologie

    s.u. Goniotomie.

  • Gonioskop
    • Gonio|skop

    • Englischer Begriff: gonioscope

    • Fach: Ophthalmologie

    Instrument zur Untersuchung des Kammerwinkels (= Gonioskopie), z.B. zur Differentialdiagnose der Glaukomformen; die der Hornhaut aufzusetzende Linse mit schräger, verspiegelter Fläche (Goldmann) oder ein pyramidenförmiges Prisma (van Beuningen) des Gerätes lenkt die abbildenden Strahlen in ein Spaltlampenmikroskop ab.

  • Goniosynechie
    • Gonio|syn|echie

    • Englischer Begriff: goniosynechia

    Verwachsung der Regenbogenhaut u. Linse im Kammerwinkel; hemmt den physiologischen Kammerwasserkreislauf.

  • Goniotomie
    • Gonio|tomie

    • Synonyme: -trabekulotomie; Trabekulotomie

    • Englischer Begriff: goniotomy; trabeculotomy

    • Fach: Ophthalmologie

    op. Durchtrennung der Trabekel, die den Kammerwinkel verlegen; dient zur Wiederherstellung der offenen Verbindung zwischen Kammerwinkel u. Schlemm-Kanal, insbes. bei infantilem Glaukom (Hydrophthalmus); evtl. als Gonioplastik (d.h. mit Einlegen eines drainierenden Sklerastreifens).

  • Gonitis
    • Gonitis

    • Synonyme: Gonarthritis

    die Kniegelenkentzündung; Formen s.u. Arthritis; s.a. Gelenkeiterung, Gelenkerguss, Gelenktuberkulose. – Auch inkorrekte Bez. für degenerative Kniegelenkprozesse (s.u. Arthropathia, Arthrose); s.a. Reizknie, Hoffa-Krankheit.

  • Gonitis gonorrhoica
    Gonitis
    • G. gonorrhoica

    • Synonyme: Tripperrheumatismus

    bei akuter u. chronischer Gonorrhö auftretende Arthritis (gonorrhoica) des Kniegelenks; äußerst schmerzhaft u. mit glänzender Weichteilrötung.

  • Gonitis syphilitica
    Gonitis
    • G. syphilitica

    syphilitische Arthritis.

  • Gonitis tuberculosa
    Gonitis
    • G. tuberculosa

    • Englischer Begriff: tuberculous gonitis

    Gelenktuberkulose des Kniegelenkes.

  • Gonoblennorrhö
    • Gono|blennor|rhö

    • Synonyme: Conjunctivitis gonorrhoica

    • Englischer Begriff: gonoblennorrhea; gonococcal conjunctivitis

    akute, eitrige, Gonokokken-bedingte Entzündung der Bindehaut des Auges (Conjunctivitis); v.a. bei Säuglingen nach örtlicher Infektion durch die Mutter unter der Geburt (führt zu meist beidseitiger praller Lidschwellung 2–4 Tage nach der Geburt u. zu blutig-seröser bis eitriger Absonderung; Gefahr der Hornhauteinschmelzung; durch Credé-Prophylaxe weitgehend beseitigt). – Bei Erwachsenen meist als einseitige Erkrankung durch Schmierinfektion.

  • Gonococcus
    • Gono|coccus

    • Fach: Bakteriologie

    Neisseria gonorrhoeae.

  • Gonokokkämie
    • Gonokokk|ämie

    • Englischer Begriff: gonococcemia

    Bakteriämie bei Gonorrhö.

  • Gonokokkenkonjunktivitis
    • Gonokokken|konjunktivitis

    Gonoblennorrhö.

  • Gonorrhö
    • Gonor|rhö

    • Synonyme: Gonorrhoea; Tripper; Go (Abk.)

    • Englischer Begriff: gonorrhea

    die meist durch Geschlechtsverkehr übertragene Schleimhautinfektion der Harn- u. Geschlechtsorgane. Erreger: Neisseria gonorrhoeae (Gonococcus). Diagn.: v.a. durch Nachweis von Neisseria gonorrhoeae im Abstrich (der sofort in ein spezielles, vorgewärmtes Nährmedium für den Transport eingebracht werden muss). Klinik u. Verlauf: nach Inkubation von 2–4 Tagen schwere, schmerzhafte Entzündung der Harnröhre mit eitrigem Ausfluss, insbes. beim ♂. Bei ♀ oft nur blande Urethritis, jedoch v.a. Zervizitis. Die Urethritis greift über auf Prostata, Nebenhoden u. Samenleiter bzw. auf die Eileiter. Bei Chronifizierung sind Abszessbildungen möglich. Sehr selten auch hämatogene Aussaat (Bakteriämie; u.U. Sepsis), die u.a. zu schweren, meist auf ein Gelenk beschränkten Gelenkentzündungen (Arthritis), Iritis, Hauterscheinungen (z.B. Exanthem mit hämorrhagischen Pusteln) u./oder Endokarditis führt. Besondere Infektionsgefahr besteht durch Kontakt im Säuglings- u. Kleinkindalter (Gonoblennorrhö, Vulvovaginitis).

  • gonosomal
    • gono|somal

    • Fach: Genetik

    die Gonosomen betreffend; z.B. g. Chromosomenaberration (dort Tab.), g. Erbgang.

  • Gonosomen
    • Gono|somen

    • Synonyme: Heterosomen

    • Englischer Begriff: gonosomes

    die die Geschlechtsentwicklung bestimmenden Chromosomen, beim Menschen das X- u. Y-Chromosom; s.a. XX/XY-Mechanismus.

  • Gonozele
    • Gono|zele

    • Englischer Begriff: gonocele

    Spermatozele.

  • Gonozyt
    • Gono|zyt

    • Englischer Begriff: gonocyte

    • Fach: Biologie

    die Keimzelle (Ei- bzw. Samenzelle).

  • Gonozytom
    • Gono|zytom

    • Synonyme: Goniom

    • Englischer Begriff: tumor of germ cell origin; gonioma

    von den Geschlechtszellen (Gonozyten) der embryonalen Keimdrüse ausgehender Tumor, und zwar 1) homogen, nur aus Keimzellen bestehend u. ohne hormonale Aktivität oder 2) zusätzlich aus Sertoli- oder Granulosa-Zellen bestehend u. oft mit Bildung feminisierender Hormone einhergehend bzw. 3) zusätzlich aus interstitiellen Zellen vom Leydig- oder Theka-Lutein-Typ bestehend u. mit Bildung virilisierender Hormone einhergehend; ferner 4) nur aus Keimzellen bestehend u. mit Virilisierung (durch Wucherung der tumornahen androgenen Zellen oder aber ausgehend von Zellen der in den Prozess nicht verwickelten anderen „dysgonischen“ Gonade).

  • Good-Syndrom
    • Good-Syndrom

    Thymom mit Agammaglobulinämie.

  • Goodpasture-Syndrom
    • Goodpasture-Syndrom

    • Englischer Begriff: Goodpasture's syndrome

    • Biogr.: Ernest W. G., 1886–1960, nordamerik. Pathologe

    hämorrhagische interstitielle Lungeninfiltrate der Mittel- u. Untergeschosse (Hämoptysen mit rezidivierender Parenchymblutung, Lungenhämosiderose) mit rasch fortschreitender extrakapillärer (rapid-progressiver) Glomerulonephritis durch Antikörper gegen die glomeruläre u. alveoläre Basalmembran; bei Nierenbiopsie Nachweis linearer Immunglobulindepots; die Erkrankung verläuft meist tödlich.

  • Goormaghtigh-Zellen
    • Goormaghtigh-Zellen

    • Englischer Begriff: Goormaghtigh's cells

    im juxtaglomerulären Apparat im Dreieck zwischen Vas afferens u. Vas efferens und der Macula densa gelegene Zellen.

  • Gooseneck-Deformität
    • Synonyme: Gänsegurgel-Deformität

    • Etymol.: engl. gooseneck = Gänsehals, -gurgel

    • Englischer Begriff: gooseneck deformity

    Verlängerung u. Verengung des Ausflussbereichs des linken Herzventrikels im Angiogramm, z.B. beim Atrioventrikularkanal.

  • Gopalan-Syndrom
    • Gopalan-Syndrom

    • Englischer Begriff: Gopalan's syndrome

    Fußsohlenbrennen bei Pantothensäure- u. Pyridoxinmangel, i.w.S. das Burning-Feet-Syndrom.

  • Gordan-Overstreet-Syndrom
    • Gordan-Overstreet-Syndrom

    • Englischer Begriff: Gordan-Overstreet syndrome

    • Biogr.: Gilbert S. G., Internist, San Francisco; Ernest W. O.

    Gonadendysgenesie mit Virilisierung. Merkmale: weibliche äußere Geschlechtsorgane, Uterushypoplasie (u. meist nicht tastbare Keimdrüsen), teilweise Vermännlichung (männlicher Körperbau u. Gesichtsschnitt, Bartwuchs), verzögerte Knochenreifung; ferner evtl. Aortenstenose, Syndaktylie, Flügelfellbildung; Kerngeschlecht: X0 oder XY (letzteres mit Hochwuchs).

  • Gordh-Nadel
    • Gordh-Nadel

    • Synonyme: G.-Verweilkanüle

    • Englischer Begriff: Gordh's needle

    • Biogr.: Torsten G., geb. 1907, schwed. Anästhesist

    kombinierte Injektions-Infusions-Kanüle (modifizierte Olovson-Kanüle) zum längeren Verweilen in der Vene; mit Bajonettkonus u. Injektionsbecher (als Durchstichkappe).

  • Gordon
    • Gordon

    • Biogr.: 1) Alfred G., 1874–1953, Neurologe, Philadelphia; 2) Harold G., geb. 1894, nordamerikan. Pathologe; 3) Horace G., 1802–1866, Arzt, N.Y.

    • G.-Fingerspreizzeichen
      Fingerstreckung u. -spreizung bei Druck auf das Erbsenbein als – unsicheres... (mehr)
    • G.-Green-Tubus
      Endobronchialtubus für die Einführung in den rechten Hauptbronchus... (mehr)
    • G.-Kniephänomen
      kurzzeitiges Bestehenbleiben der Unterschenkelstreckung nach Auslösung... (mehr)
    • G.-Reflex
      Fingerstreckung u. -spreizung bei aktiver weiter Mundöffnung... (mehr)
    • G.-Scharfer-Reflex
      Dorsalflexion der Großzehe bei Druck auf die Wadenmuskulatur (modifizierter... (mehr)
    • G.-Syndrom
      exsudative Gastroenteropathie... (mehr)
    • G.-Test
      Nachweisverfahren für die exsudative Enteropathie mit Eiweißverlust in... (mehr)
  • Gordon-Fingerspreizzeichen
    Gordon
    • G.-Fingerspreizzeichen

    • Englischer Begriff: Gordon's finger phenomenon

    • Biogr.: Alfred G.

    Fingerstreckung u. -spreizung bei Druck auf das Erbsenbein als – unsicheres – Pyramidenzeichen.

  • Gordon-Green-Tubus
    Gordon
    • G.-Green-Tubus

    • Englischer Begriff: Gordon-Green tube

    • Biogr.: Horace G.

    Endobronchialtubus für die Einführung in den rechten Hauptbronchus.

  • Gordon-Kniephänomen
    Gordon
    • G.-Kniephänomen

    • Englischer Begriff: Gordon's knee phenomenon

    • Biogr.: Alfred G.

    kurzzeitiges Bestehenbleiben der Unterschenkelstreckung nach Auslösung des Patellarsehnenreflexes; gelegentlich bei choreatischer Bewegungsstörung.

  • Gordon-Reflex
    Gordon
    • G.-Reflex

    • Englischer Begriff: orodigital synkinesis

    • Biogr.: Alfred G.

    Fingerstreckung u. -spreizung bei aktiver weiter Mundöffnung. Beim Kleinkind physiologisch, beim Erwachsenen Zeichen diffusen Hirnschadens.

  • Gordon-Scharfer-Reflex
    Gordon
    • G.-Scharfer-Reflex

    • Synonyme: Wadenreflex; Zehenzeichen

    • Englischer Begriff: Gordon reflex

    • Biogr.: Alfred G.

    Dorsalflexion der Großzehe bei Druck auf die Wadenmuskulatur (modifizierter Babinski-Reflex) als unsicheres Pyramidenzeichen.

  • Gordon-Syndrom
    Gordon
    • G.-Syndrom

    • Biogr.: Harold G.

    exsudative Gastroenteropathie.

  • Gordon-Test
    Gordon
    • G.-Test

    • Synonyme: 131J-PVP-Test

    • Englischer Begriff: Gordon's test

    • Biogr.: Harold G.

    Nachweisverfahren für die exsudative Enteropathie mit Eiweißverlust in den Gastrointestinaltrakt mittels 131J-markierten Polyvinylpyrrolidons (z.B. beim G.-Syndrom). Neuerdings modifiziert durch Anw. von 51Cr-Human-Serumalbumin.

  • Gorham-Krankheit
    • Gorham-Krankheit

    • Englischer Begriff: Gorham's disease

    • Biogr.: Lemuel Wh. G., 1885–1968, Internist, New York

    Knochensubstanzauflösung (Osteolyse) in umschriebenen Knochenabschnitten (z.B. nach Frakturen im peripheren Fragment); evtl. unter Einbeziehung benachbarter Knochen; v.a. bei Jugendlichen; stets solitär u. spontan endend. Röntgenbild: konzentrische Atrophie, Dichteschwund („Phantomknochen“).

  • Gorlin
    • Gorlin

    • Biogr.: Robert J. G., Stomatologe, Minneapolis

  • Gorlin-Chaudhry-Moss-Syndrom
    Gorlin
    • G.-Chaudhry-Moss-Syndrom

    • Englischer Begriff: G.-Chaudhry-Moss syndrome

    Kombination zahlreicher Fehlbildungen, wie vorspringender Hirnschädel, tief liegende Augen, fliehendes Kinn, Hypodontie, Unterlippenektropium, Hypertrichose, Astigmatismus, Pupillarmembranen, Mikrophthalmus, Blepharophimose, Nystagmus, Schallleitungsschwerhörigkeit, offener Ductus arteriosus, klaffende weibliche Scham.

  • Gorlin-Cohen-Syndrom
    Gorlin
    • G.-Cohen-Syndrom

    • Englischer Begriff: G.-Cohen syndrome

    Kombination von Hyperostosis supraorbitalis, eingezogener Nasenwurzel, Ohrmuscheltiefstand, Zahnhypoplasie, Kielbrust, Hirsutismus, Kryptorchismus, Arachno- und Kamptodaktylie, Schallleitungsschwerhörigkeit, pulmonaler Hypertonie, basilärer Impression, Metaphysenverformung der langen Röhrenknochen, Coxa valga.

  • Gorlin-Goltz-Syndrom
    Gorlin
    • G.-Goltz-Syndrom

    • Synonyme: Basalzellnävussyndrom; Nävobasaliomatose; Naevus epitheliomatodes multiplex; 5. Phakomatose

    • Englischer Begriff: Gorlin-Goltz syndrome

    autosomal-dominant vererbbare Erkrankung, Kombination von multiplen Basaliomen, die nach Jahren plötzlich extensiv wachsen, oberflächlich ulzerieren u. das darunter liegende Gewebe zerstören können (onkotisches Stadium). Multiple Kieferzysten (mit Neigung zu maligner Entartung), Rippenanomalien u. Fibrome des Eierstocks, Glaukom, Katarakt, evtl. auch Balkenagenesie, Minderwuchs. Nicht zu verwechseln mit Goltz-Gorlin-Syndrom. S.a. Phakomatose.

  • Gorlin-Herzsyndrom, hyperkinetisches
    • Gorlin-Herzsyndrom, hyperkinetisches

    • Englischer Begriff: Gorlin's hyperkinetic cardiovascular syndrome

    eine vermutlich zentralnervöse Kreislaufregulationsstörung mit verkürzter Kreislaufzeit, erhöhtem Schlagvolumen, vermindertem peripherem Widerstand. Klinik: systolisches Austreibungsgeräusch, geringe Herzvergrößerung, evtl. Blutdruckerhöhung.

  • Gorlin-Vickers-Syndrom
    Gorlin
    • G.-Vickers-Syndrom

    • Englischer Begriff: G.-Vickers syndrome

    (1968) MMN-Syndrom (2).

  • Goserelin

      zu den synthetischen GnRH-Agonisten gehörendes Hormonpräparat. Anw. in der Tumortherapie (Prostata-, Mammakarzinom) u. bei Endometriose.

    • Gosset
      • Gosset

      • Biogr.: J. G., zeitgen. Chirurg

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