Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • Hautkeime
    • Haut|keime

    • Englischer Begriff: skin germs

    Hautflora.

  • Hautknötchen
    • Haut|knötchen

    • 1)
      Papel... (mehr)
    • 2)
      Nodulus cutaneus, Fibroma simplex... (mehr)
  • Hautknötchen 1)
  • Hautknötchen 2)
    Hautknötchen
    • 2)

    Nodulus cutaneus, Fibroma simplex.

  • Hautkrankheiten
    • Haut|krankheiten

    Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Erkennung, Behandlung, Prävention u. Rehabilitation von (Gefäß-)Erkrankungen der Haut u. Unterhaut, hautnahen Schleimhäute u. Hautanhangsgebilde (inkl. Onkologie), der hierzu gehörenden allergologischen Diagnostik u. Therapie sowie dem analen Symptomenkomplex (dermatologische Proktologie) u. der Andrologie befasst. Wird mit den Geschlechtskrankheiten zu einem medizinischen Fachgebiet zusammengefasst. Die Weiterbildungszeit bis zum Facharzt (Hautarzt; engl. = dermatologist) beträgt 4 Jahre.

  • Hautkrebs
    • Haut|krebs

    • Englischer Begriff: skin cancer

    Hautkarzinom, i.w.S. jeder bösartige Hauttumor; v.a. Melanom, malignes („schwarzer Hautkrebs“).

  • Hautlappenplastik
    • Haut|lappen|plastik

    • Englischer Begriff: skin grafting

    • Fach: Chirurgie

    ein- oder mehrzeitige Plastik unter Verwendung von körpereigenen Hautlappen aus der Nachbarschaft oder aus entfernten Körperbereichen, z.B. eines Visier- bzw. eines Rolllappens (als Nah- bzw. Fernplastik). Der Lappen wird entweder frisch oder bereits in einem Voreingriff präpariert („vorgeschnitten“; evtl. durch Knochen oder Knorpel verstärkt = „armiert“; s.a. composite graft) u. kommt meist als einfach oder doppelt gestielter Lappen (ein- oder zweiseitig mit dem primären oder sekundären Spendebereich bis zur Anheilung verbunden bleibend), seltener als freier Lappen zur Anw.; s.a. Hauttransplantation. Der Stiel enthält evtl. eine mitpräparierte Schlagader (= Arterienlappen). Als zusammengesetzter Lappen besteht er zusätzlich aus Unterhaut-, evtl. auch aus Muskel-, z.T. sogar aus Periost- u. Knochengewebe (Hautfett-, Hautmuskel-, Hautperiostknochenlappen).

  • Hautleishmaniase
    • Haut|leishmaniase

    • Englischer Begriff: cutaneous (or dermal) leishmaniasis

    infektiöse Hautkrankheit durch Leishmania tropica, die in Subtropen u. Tropen (z.B. als Biskra-, Bombay-Beule) endemisch vorkommt, von Stechmücken (v.a. Phlebotomus) durch Stich oder Hineinreiben infizierter Mücken in Hautwunden übertragen wird und auf den Infektionsort beschränkt ist. Klinik: beginnt nach einer Inkubationszeit von 2–20 (4–6) Wochen als juckender, geröteter Hautfleck, der sich zu einer Papel, einem Knötchen u. schließlich zu einem verkrusteten, bis handtellergroßen Geschwür mit wallartigem Rand, nach weiteren Wochen zu einer schuppenden, nässenden Beule entwickelt (oft zahlreich, gleichzeitig oder auch schubweise); dann langsame Selbstheilung, meist mit pigmentierter Narbe. Gelegentlich kommt Metastasierung vor. Dauer 4–12 Mon. Diagn.: Erregernachweis (Abstrich vom Geschwürsrand), Montenegro-Test.

  • Hautleishmanoid
    • Haut|leishman(o)id

    • 1)
      bei Leishmaniase vorkommende Streuherde auf der Haut... (mehr)
    • 2)
      Post-Kala-Azar-Hautleishmanid... (mehr)
  • Hautleishmanoid 1)
    Hautleishman(o)id
    • 1)

    bei Leishmaniase vorkommende Streuherde auf der Haut. In der Frühperiode der Krankheit knotige („tuberöse“) Gebilde um den Primärherd, in der Spätperiode lupoide Herde an Gesicht u. Gliedmaßenstreckseiten.

  • Hautleishmanoid 2)
  • Hautleisten
    • Haut|leisten

    • Englischer Begriff: dermal ridges

    Abbildung

    die durch den Hautpapillarkörper bedingten, genetisch fixierten u. individual-spezifischen Papillarlinien in Form von typischen Mustern (u.a. für Daktyloskopie genutzt); s. Abb.

  • Hautlepra
    • Haut|lepra

    • Englischer Begriff: cutaneous lepra

    Lepra lepromatosa.

  • Hautmadenfraß
    • Haut|maden|fraß

    • Synonyme: Hautmyiasis

    Larva migrans.

  • Hautmaulwurf
    • Haut|maul|wurf

    • Fach: Parasitologie

    Larva migrans.

  • Hautmetastasen
    • Haut|metastasen

    • Englischer Begriff: skin metastases

    hautfarbene bis rote, harte, unterschiedlich große Knoten durch hämatogene oder lymphogene Metastasierung von Malignomen innerer Organe (z.B. Mamma-, Magen-, Korpus-, Bronchial-, Kolon-, Nierenzellkarzinom) in die Haut; auch per continuitatem (z.B. Mammakarzinom, s.a. cancer en cuirasse). H. können das 1. Zeichen eines metastasierenden Tumors sein; typisch ist gleichzeitiges Auftreten in den verschiedenen Hautschichten. Häufige Lokalisationen: Bauchwand (z.B. Bronchial-, Magen-, Nierenzellkarzinom, maligne Ovarialtumoren), Brustwand (Mammakarzinom), Kapillitium (Bronchial-, Nierenzell-, Mammakarzinom), Rückenhaut (Lungen-, Mammakarzinom), Extremitäten, Gesicht, Nacken.

  • Hautmilzbrand
    • Haut|milz|brand

    • Englischer Begriff: cutaneous anthrax

    2–3 Tg. nach Infektion mit Bacillus anthracis am Ort des Erregereintritts auftretender, meist schmerzloser Karbunkel mit hartem, blau-schwärzlichem Zentrum u. mit ausgeprägter Lymphangitis, begleitet von erheblichen allgemeinen Krankheitserscheinungen. Die häufigste Form des Milzbrandes, beim Menschen oft gefolgt vom sog. Milzbrandödem (Erysipel-ähnlich; bei Entwicklung im Gesicht evtl. auf obere Luftwege übergreifend).

  • Hautnabel
    • Haut|nabel

    • 1)
      der Übergangsbereich der Amnionscheide des Nabelstrangs in die Bauchepidermis... (mehr)
    • 2)
      ein mehr oder minder das Hautniveau überragender Bauchnabel als Folge... (mehr)
    • 3)
      die Nabelnarbe (Nabel)... (mehr)
  • Hautnabel 1)
    Hautnabel
    • 1)

    der Übergangsbereich der Amnionscheide des Nabelstrangs in die Bauchepidermis.

  • Hautnabel 2)
    Hautnabel
    • 2)

    ein mehr oder minder das Hautniveau überragender Bauchnabel als Folge des Übergreifens der Bauchhaut auf die Nabelschnur; sog. Fleischnabel.

  • Hautnabel 3)
    Hautnabel
    • 3)

    • Englischer Begriff: navel; umbilicus

    die Nabelnarbe (Nabel).

  • Hautödem
    • Haut|ödem

    Ödem der Leder- u. Unterhaut. Die Oberhaut ist hierbei meist glatt, gespannt, u. bei Fingerdruck entsteht eine anhaltende Delle (Ausnahme: Myxödem). S.a. Angioödem, Anasarka.

  • Hautpapillarkörper
    • Haut|papillar|körper

    • Synonyme: Stratum s. Corpus papillare

    • Englischer Begriff: papillary layer of corium

    • Fach: Anatomie

    die der Verzahnung der Ober- u. Lederhaut dienende Schicht der nerven- u. gefäßreichen Papillen der Lederhaut (Dermis) als deren obere Schicht (über dem elastischen Stratum reticulare). Die Papillen sind im Hohlhand- u. Fußsohlenbereich zu Hautleisten angeordnet.

  • Hautpapillom
    • Haut|papillom

    • Englischer Begriff: dermal papilloma

    zottenartiges Hautgebilde durch Wucherung des Hautpapillarkörpers; z.B. als Naevus verrucosus, Acanthosis nigricans.

  • Hautpermeation
    • Haut|per|meation

    • Fach: Physiologie

    das Eindringen eines Stoffes in die Haut bzw. – i.S. der Resorption – in deren Blut- u. Lymphbahnen. Lipoidlösliche Stoffe werden vorwiegend über Haarfollikel, Talg-, Schweißdrüsen (?) resorbiert, sonstige durch Epidermiszellen; das Ausmaß der H. wird stark durch die Arzneiform (z.B. Öl/Wasser- oder Wasser/Öl-Emulsion) bestimmt. – Der Vorgang kann durch hyperämisierende Mittel, Keratolytika, Entfettung, Einreiben, Iontophorese gesteigert werden.

  • Hautpest, primäre
    • Haut|pest, primäre

    • Englischer Begriff: cellocutaneous plague

    Bildung eines Pestkarbunkels mit regionärer Lymphangitis u. -adenitis als seltene Form der Pest; evtl. flächenhafte Nekrose u. Übergang in Bubonenpest.

  • Hautpflegemittel

      medizinische Präparate zur Pflege u. Rückfettung beanspruchter Haut u. zur Nachbehandlung bzw. Prophylaxe akuter Dermatosen; Wirkst.: z.B. Harnstoff, Dexpanthenol, Allantoin sowie verschiedene Öle u. Fette.

    • Hautpigmentierung
      • Haut|pigmentierung

      • Englischer Begriff: cutaneous pigmentation

      der natürliche, rassenabhängig verschieden starke Gehalt der Haut an körpereigenem Pigment (Melanin, Melanoide); i.e.S. der vermehrte, durch UV-Licht- oder Druckwirkung bedingte, zu Bräunung bis Schwärzung führende, aber auch der krankhaft gesteigerte Pigmentgehalt (= Hyperpigmentation; s.a. Tätowierung).

    • Hautpilzerkrankung
      • Haut|pilz|erkrankung

      Dermatomycosis.

    • Hautplastik
      • Haut|plastik

      • Englischer Begriff: dermatoplasty

      Hautlappenplastik, Hauttransplantation, face lifting.

    • Hautprobe
      • Haut|probe

      Hauttest.

    • Hautquaddel
      • Haut|quaddel

      Urtica.

    • Hautquaddel, künstliche
      Hautquaddel
      • H., künstliche

      • Englischer Begriff: wheal

      Quaddel als Resultat z.B. der Intrakutanprobe oder als Markierungsquaddel bei Lokalanästhesie, als großflächige H. auch zur Aufquaddelung eines größeren Hautgebietes, z.B. vor Entnahme dicker Dermatomlappen.

    • Hautreflex
      • Haut|reflex

      • Englischer Begriff: skin reflex

      an der Haut auslös- oder registrierbarer Reflex, z.B. als spinaler H. (mit Reflexzentrum im Rückenmark) der Bauchhaut-, Kremasterreflex. S.a. Reflex, kutiviszeraler.

    • Hautreizgriffe

        klassische Grifftechniken der Massage, die zu einer verbesserten Durchblutung, Normalisierung des Muskeltonus, Abtransport von Stoffwechselprodukten sowie – am Brustkorb angewandt – zur Sekretolyse führen. Zu den H. zählen: Walkungen: größerflächige Knetbewegungen, wobei das zu behandelnde Gewebe von den darunter liegenden Strukturen abgehoben wird, um dann mit beiden Händen gegeneinander geschoben zu werden; Klopfungen: kurze Schlagbewegungen mit Handkante, Hohlhand oder Fingern; Klatschungen: kurze schlagende Bewegungen mit der leicht gewölbten oder flachen Hand.

      • Hautresorption
        • Haut|resorption

        • Englischer Begriff: skin resorption

        die Aufnahme eines Stoffes durch die Haut u. von dort in die Blut- oder Lymphbahn (s.a. Hautpermeation).

      • Hautrezeptoren
        • Haut|rezeptoren

        • Englischer Begriff: exteroceptors; cutaneous receptors

        die in der Haut, v.a. der Unterhaut gelegenen Rezeptoren der Oberflächensensibilität. Als Mechanorezeptoren die Merkel-Tastscheiben (für Druckempfindung), die Meissner-Tastkörperchen u. Nervengeflechte um die Haarwurzeln (für Tastempfindung) u. die Vater-Pacini-Lamellenkörperchen (für Vibrationsempfindung); als Thermorezeptoren freie Nervenendigungen für Wärme- u. vermutlich spezielle Nozizeptoren für Hitzeempfindung bzw. strukturell ungeklärte Kaltrezeptoren; als Nozizeptoren freie Nervenendigungen für Schmerzempfindung.

      • Hautröte
        • Haut|röte

        Erythem.

      • Hautrotz
      • Hautsarkoid
        • Haut|sarkoid

        • Englischer Begriff: cutaneous sarcoidosis

        z.B. die Besnier-Boeck-Schaumann-Krankheit, Bäfverstedt-Syndrom.

      • Hautsarkomatose
        • Haut|sarkomatose

        Kaposi-Syndrom; s.a. Hauttumoren.

      • Hautschmiere
        • Haut|schmiere

        • Fach: Embryologie

        Vernix caseosa.

      • Hautschrift
        • Haut|schrift

        Dermographismus.

      • Hautschuppe
        • Haut|schuppe

        Squama; s.a. Desquamation.

      • Hautschutzmittel

          Externa, die – vor hautbelastenden Tätigkeiten aufgetragen – die Haut vor schädigenden Substanzen bzw. Austrocknung schützen; Wirkst.: z.B. Dimeticon.

        • Hautsegment
          • Haut|segment

          • Fach: Anatomie

          Dermatom (2).

        • Hautsensibilität
          • Haut|sensibilität

          • Englischer Begriff: skin sensation

          Oberflächensensibilität.

        • Hautsinne
        • Hautsinus
          • Haut|sinus

          • Fach: Pathologie

          Sinus dermalis congenitalis, Pilonidalsinus.

        • Hautspaltlinien Langer
          • Haut|spalt|linien (Langer)

          • Synonyme: Sulci cutis

          • Englischer Begriff: (Langer's) cleavage lines

          unabhängig vom Haarstrich in Richtung der geringsten Hautdehnbarkeit (senkrecht zu den Hautspannungslinien, den Linien stärkster Zugspannung) verlaufende Linien der Haut in deren Feinrelief; die kleinen bestimmen die Hautfelderung, die langen begrenzen Körperoberflächenareale (z.B. als Nasolabialfalte, in der Leistenbeuge).

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