Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • Hegar-Zeichen
    Hegar
    • H.-Zeichen

    • Englischer Begriff: H.'s sign

    Abbildung

    starke Auflockerung der Gebärmutter im Isthmus uteri in der Frühschwangerschaft (Mens II–III), so dass die Gebärmutter u. ihr Halsteil deutlich voneinander „trennbar“ erscheinen.

  • Hegglin
    • Hegglin

    • Biogr.: Robert Marquard H., geb. 1907, Internist, Zürich

  • Hegglin-Maier-Test
  • Hegglin-Syndrom
    Hegglin
    • H.-Syndrom

    • 1)
      (May 1909, H. 1945) familiäre, autosomal-dominant erbliche, polyphile... (mehr)
    • 2)
      (1947) energetisch-dynamische Herzinsuffizienz... (mehr)
  • Hegglin-Syndrom 1)
    Hegglin  >  Hegglin-Syndrom
    • 1)

    • Englischer Begriff: Hegglin's anomaly

    • Fach: Hämatologie

    (May 1909, H. 1945) familiäre, autosomal-dominant erbliche, polyphile (= mehrere Reifungsreihen betreffende) Reifungsstörung des Blutes. Panmyelopathie mit gestörter Bildung der segmentkernigen Granulozyten, Thrombozytopenie (Bildung von Riesenplättchen; reifungsgestörte Megakaryozyten im Knochenmark), Bildung von Doehle-Körperchen in den Monozyten u. in neutrophilen u. basophilen Granulozyten.

  • Hegglin-Syndrom 2)
    Hegglin  >  Hegglin-Syndrom
    • 2)

    • Englischer Begriff: Hegglin's syndrome

    (1947) energetisch-dynamische Herzinsuffizienz.

  • Hegglin-Zeichen
    Hegglin
    • H.-Zeichen

    • Englischer Begriff: H.'s sign

    das vorzeitige scheinbare Verschwinden des 2. Herztones („Spechtschlagphänomen“; „Kaninchenrhythmus“) infolge Verkürzung der hämodynamisch wirksamen Systole bei der energetisch-dynamischen Herzinsuffizienz.

  • Heiberg-Handgriff
    • Heiberg-Handgriff

    • Englischer Begriff: Heiberg-Esmarch maneuver

    s.u. Esmarch-Heiberg.

  • Heidbrink-Apparat
    • Heidbrink-Apparat

    • Englischer Begriff: Heidbrink closed circuit anesthesia machine

    Narkoseapparat mit Kreissystem. Die kontinuierliche Frischgaszufuhr wird reguliert durch ein Trockenkinetometer (graduiertes vertikales Glasrohr mit Gasstrom-abhängiger rotationsfreier Schwebelage eines Kunststoffschwimmers).

  • Heidelbeerfrüchte
  • Heidelberger Kapsel
  • Heidelberger Prothese
    • Englischer Begriff: Heidelberg arm prosthesis

    (Weil-Häfner) ein pneumatischer, durch flüssiges Kohlendioxid betriebener Kunstarm, der die gleichzeitige Bewegung zweier in gewünschter Stellung arretierbarer Gelenke erlaubt (Ellbogen- u. Handdrehgelenk) sowie eine stabile Universalhand besitzt. S.a. Häfner-Hand.

  • Heidelberger Winkel

      zwischen Absatz u. Brandsohle des Konfektionsschuhs verankerte u. an der Wade zu befestigende rechtwinkelige Schiene als Hilfsmittel zur Korrektur des Fallfußes bei Peroneuslähmung.

    • Heidenhain
      • Heidenhain

      • Biogr.: 1) Adolf H.; geb. 1893, Neurologe, Tübingen; 2) Lothar H., geb. 1860, Chirurg, Worms; 3)Martin H., 1864–1949, Anatom, Würzburg, Tübingen; 4) Rudolf Peter Heinr. H., 1834–1897, Physiologe, Breslau

      • H.-Färbung
        (mehr)
      • 1)
        zweizeitige Zellkernfärbung durch Beizen des Schnittpräparates in 10%iger... (mehr)
      • 2)
        Azanfärbung... (mehr)
      • 3)
        Vorfärbung mit Kernechtrot, gefolgt von „progressiver“, unter mikroskopischer... (mehr)
      • H.-Halbmonde
        Ebner-Halbmonde... (mehr)
      • H.-Plastik
        Silberplattenverschluss eines Schädel(dach)defektes... (mehr)
      • H.-Syndrom
        subakute spongiöse Enzephalopathie; klinische Erscheinungsform der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit... (mehr)
      • H.-Zellen
        die Haupt- u. Belegzellen der Magendrüsen... (mehr)
    • Heidenhain-Färbung
      Heidenhain
      • H.-Färbung

      • Englischer Begriff: Heidenhain's stain

      • Biogr.: Martin H.

      • 1)
        zweizeitige Zellkernfärbung durch Beizen des Schnittpräparates in 10%iger... (mehr)
      • 2)
        Azanfärbung... (mehr)
      • 3)
        Vorfärbung mit Kernechtrot, gefolgt von „progressiver“, unter mikroskopischer... (mehr)
    • Heidenhain-Färbung 1)
      Heidenhain  >  Heidenhain-Färbung
      • 1)

      • Synonyme: Hämatoxylinfärbung

      zweizeitige Zellkernfärbung durch Beizen des Schnittpräparates in 10%iger wässriger Eisenalaun-Lsg. u. Nachfärben in 0,5%iger gereifter Hämatein-Lsg.; Chromatin wird tiefschwarz.

    • Heidenhain-Färbung 2)
    • Heidenhain-Färbung 3)
      Heidenhain  >  Heidenhain-Färbung
      • 3)

      Vorfärbung mit Kernechtrot, gefolgt von „progressiver“, unter mikroskopischer Kontrolle erfolgender Färbung mit einem Gemisch aus Blauschwarz B, Pikrinsäure, Methanol u. Wasser; Bindegewebe schwarz, Knorpel graublau, Erythrozyten u. Muskelfasern gelb, Zellkerne rot.

    • Heidenhain-Halbmonde
      Heidenhain
      • H.-Halbmonde

      • Englischer Begriff: Heidenhain's demilunes

      • Biogr.: Rudolf Peter Heinr. H.

      Ebner-Halbmonde.

    • Heidenhain-Plastik
      Heidenhain
      • H.-Plastik

      • Englischer Begriff: cranioplasty

      • Biogr.: Lothar H.

      Silberplattenverschluss eines Schädel(dach)defektes.

    • Heidenhain-Syndrom
      Heidenhain
      • H.-Syndrom

      • Englischer Begriff: Heidenhain's variant (of Creutzfeldt-Jakob disease)

      • Biogr.: Adolf H.

      subakute spongiöse Enzephalopathie; klinische Erscheinungsform der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit.

    • Heidenhain-Zellen
      Heidenhain
      • H.-Zellen

      • Biogr.: Rudolf Peter Heinr. H.

      die Haupt- u. Belegzellen der Magendrüsen.

    • Heilanästhesie
      • Heil|anästhesie

      • Synonyme: therapeutische Lokalanästhesie

      • Englischer Begriff: therapeutic regional anesthesia

      Ausschaltung von Schmerzleitungsbahnen (u. Unterbrechung von Reflexbögen) durch Injektion von Lokalanästhetika, z.B. in Head-Zonen, am Schmerzpunkt, in Ganglien, Gelenke etc., bei Neuralgien, Koliken, rheumatischen Beschwerden; s.a. Neural-, Segmenttherapie.

    • Heilbad
      • Heil|bad

      • Englischer Begriff: spa

      Kurort mit subterrestrischen Heilmitteln wie natürliche Heilwässer, Heilgase, Heilsedimente, Bohrloch- oder Sinkwerksole.

    • Heilfasten
      • Heil|fasten

      • Englischer Begriff: Buchinger's fasting cure

      (Buchinger) ärztlich überwachtes Fasten von 1–3 Wo. Dauer als Umstimmungstherapie. Schema der Nahrungskarenz: 2–3 Obsttage, danach nur Tee u. heißes Zitronenwasser („Saftfasten“), dann Überleitung zur Normalkost (Fastenbrechen).

    • Heilgymnastik
      • Heil|gymnastik

      • Synonyme: Krankengymnastik

      Physiotherapie.

    • Heilhindernis

        in der Naturheilkunde ein in Beziehung zu dem/der Erkrankten stehendes Agens, das die Entstehung von chronischen Krankheiten u. Schmerzen fördert; kann identisch sein mit einer Regulationsblockade i.S. der Regulationsmedizin.

      • Heilklima
        • Heil|klima

        ein zu Heilzwecken nutzbares Klima (eines Heilkurorts) mit bestimmten Grenzwerten für Aerosol (Staubbelastung < 2,5 g bzw. 10 g/m2/30 Tg.), Sonnenscheindauer (> 1500 Std. pro Jahr), Nebel (< 50 Tg. Okt. bis März, < 15 Tg. April bis Sept.), Wärmebelastung etc.

      • Heilmittel
        • Heil|mittel

        jedes (Hilfs-)Mittel für Heilzwecke, z.B. Krankengymnastik, Sprach- u. Beschäftigungstherapie, i.e.S. das Arzneimittel. – Als Hilfsmittel z.B. Brille, Bruchband, Hörhilfen, Inkontinenzartikel etc. Die Richtlinien zur Verordnung von Heil- u. Hilfsmitteln werden seit 1988 (Neufassung 1992) durch das Sozialgesetzbuch vorgegeben, sie sind somit Vertragsbestandteil u. damit verbindlich für die an der kassenärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte u. die gesetzlichen Krankenkassen. Als Voraussetzung für die Verordnung gilt, dass die H. die Verschlimmerung einer Erkrankung verhindern, zur Heilung beitragen oder Krankheitsbeschwerden lindern, dass sie den Erfolg der Behandlung sichern, eine Behinderung ausgleichen bzw. verbessern, Pflegebedürftigkeit vermeiden oder verhindern oder eine Gesundheitsschwäche beseitigen bzw. einer Erkrankung vorbeugen. Grundsätzlich gilt bei der Verordnung von H., dass das Maß des Notwendigen nicht überschritten werden darf. Entscheidend ist der therapeutische Nutzen.

        • H., natürliche
          bestimmte Wässer, Gase, Peloide natürlichen Ursprungs, die weitgehend... (mehr)
      • Heilmittel, natürliche
        Heilmittel
        • H., natürliche

        • Englischer Begriff: remedy

        bestimmte Wässer, Gase, Peloide natürlichen Ursprungs, die weitgehend unverändert u. unmittelbar zu Heilzwecken (s.a. Balneotherapie) angewendet werden; sie benötigen staatliche Anerkennung, Schutz u. Kontrolle, ihre therapeutische Wirksamkeit muss nachgewiesen werden. I.w.S. auch heilklimatische Faktoren; s.a. Heilwasser, -peloid.

      • Heilnahrung
        • Heil|nahrung

        • Englischer Begriff: therapeutic diet (or food)

        zu Heilzwecken genutzte Diät; i.e.S. die Säuglingsheilnahrung oder -diät zur Anw. bei Säuglingsenteritis, -dystrophie, -atrophie etc.; z.B. Eiweißmilch, Butter-Mehl-Brei usw.

      • Heilpeloid
        • Heil|peloid

        • Englischer Begriff: medicinal mud

        • Fach: Balneologie

        zu Heilzwecken nutzbares Peloid, z.B. Badetorf, Fango, Gyttja, Sapropel, Heilschlamm, Schlick.

      • Heilphase
        • Heil|phase

        in der biologischen Leukozytenkurve die Phase des Lymphozytenanstiegs im peripheren Blut.

      • Heilpraktiker
        • Heil|praktiker

        • Englischer Begriff: non-medical practitioner

        Berufsbezeichnung für Nichtärzte, die nach dem Heilpraktikergesetz eine selbstständige Ausübung der Heilkunst durchführen dürfen. Voraussetzungen: Vollendung des 25. Lebensjahres, einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis u. die Überprüfung durch einen Amtsarzt. Es handelt sich nicht um einen Lehrberuf, d.h., es gibt keine geregelte Ausbildung, Heilpraktikerschulen können fakultativ besucht werden. Den H. sind fast alle diagnostischen u. therapeutischen Methoden erlaubt, verboten sind ihnen die Verordnung verschreibungspflichtiger Medikamente, die Ausübung der Zahnheilkunde u. die Anwendung von Röntgenstrahlen. Ihnen ist die Behandlung fast aller Krankheiten erlaubt, bis auf die meldepflichtiger u. sexuell übertragbarer Krankheiten, die Geburtshilfe und die Leichenschau mit Ausstellung von Totenscheinen. Die Behandlungskosten werden von den meisten Privatversicherungen, Zusatzversicherungen u. Beihilfestellen übernommen, zu den gesetzlichen Krankenversicherungen sind H. nicht zugelassen.

      • Heilpraktikergesetz

          Gesetz vom 17. Februar 1939, das die selbstständige (nichtärztliche) Ausübung der Heilkunst regelt. Nach dem H. sind Heilpraktiker u. nichtärztliche Psychotherapeuten mit gewissen Einschränkungen zugelassen.

        • Heilschlaf
          • Heil|schlaf

          • Englischer Begriff: therapeutic sleep

          künstlich herbeigeführter Schlaf als Heilmaßnahme, meist im Rahmen einer Schlafkur (Schlaftherapie). Eingeleitet u. erhalten durch Schlafmittel (v.a. Chlorpromazin), bedingte Reflexe oder als Elektroschlaf. Die Methode wird heute in der Psychiatrie kaum noch angewendet. Ziel war es oft, eine existierende Abfolge von Erregungs- u. Erschöpfungszuständen zu beenden. Der über Tage bis Wochen andauernde H. wurde zu wichtigen Verrichtungen wie z.B. Mahlzeiten u. Körperpflege unterbrochen.

        • Heilsediment
          • Heil|sediment

          Heilpeloid.

        • Heilserum
          • Heil|serum

          s.u. Immunserum.

        • Heilung
          • Synonyme: Curatio

          • Englischer Begriff: healing (e.g. by first intention second intention)

          die Wiederherstellung des Gesundheitszustandes unter Erreichen des Ausgangszustandes (Restitutio ad integrum) oder mit organischem oder funktionellem Restschaden (Defektheilung); s.a. Primär-, Sekundärheilung (Heilung „per primam bzw. secundam intentionem“).

        • Heilwasser
          • Heil|wasser

          natürliches Quellwasser, das dem Arzneimittelgesetz unterliegt u. dessen Zusammensetzung mind. alle 2 Jahre kontrolliert wird. Es besitzt eine nachweisbar heilende, lindernde, krankheitsverhütende, gesundheitserhaltende oder gesundheitsfördernde Wirkung. Eigenschaften: bestimmter Gehalt an Mineralstoffen (mindestens 1 g gelöster Mineralstoffe in 1 kg Wasser), ein Mindestgehalt eines speziellen Mineralstoffes (z.B. Brom, Eisen, Schwefel) oder eine von Natur aus vorhandene Temperatur von mind. 20 °C. Wirkung: Heilquellen, die letztere Eigenschaft aufweisen, heißen Thermen und haben einen günstigen Einfluss auf degenerative Schäden am Bewegungsapparat, Lähmungen, Neuritis, Bluthochdruck in leichter Ausprägung. Die Wirkung von H. ist am größten, wenn es auf nüchternen Magen getrunken wird. Die Inhaltsstoffe u. Anwendungsgebiete werden auf dem Flaschenetikett angegeben. Kurorte: Kurbäder liegen meist an Heilquellen; dort findet H. in Form von Trinkkuren, als Bad oder als Inhalation Anwendung (Kur). Eine Zusammenstellung der entsprechenden Kurorte findet sich im Deutschen Bäderkalender.

        • Heim-Kreysig-Zeichen
          • Heim-Kreysig-Zeichen

          • Englischer Begriff: Heim-Kreysig sign

          • Fach: Kardiologie

          systolische Einziehung der Zwischenrippenräume über der Herzspitze bzw. – als Sanders-Zeichen – der oberen Magengrube als Hinweis auf Verwachsungen infolge Accretio cordis.

        • Heimdialyse
          • Heim|dia|lyse

          • Englischer Begriff: home dialysis

          vom Patienten selbst oder von einer Hilfsperson nach entsprechender Ausbildung zu Hause (oder in einem sog. H.-Zentrum) durchgeführte Hämodialyse oder Peritonealdialyse. Voraussetzung ist, dass die häuslichen Gegebenheiten (Raum für Dialysegerät, Betreuung) geeignet und in Krisensituationen jederzeit ein Arzt oder ein Dialysezentrum in der Nähe erreichbar sind. Der Betroffene kann mit der H. ein von der Dialysestation weitgehend unabhängiges Leben führen. Durch die gleichmäßigere Behandlung wird evtl. der Allgemeinzustand verbessert u. damit die Gefahr von Komplikationen verringert.

        • Heiminfektion
          • Heim|infektion

          • Englischer Begriff: nosocomial infection; hospital-acquired infection

          s.u. Hospitalismus.

        • Heimlich-Handgriff
          • Heimlich-Handgriff

          • Englischer Begriff: Heimlich maneuver

          Abbildung   Abbildung

          Handgriff zur Erzeugung eines plötzlichen Überdrucks im Brustkorbraum. Anwendung bei Erstickungsgefahr infolge Verlegung der Atemwege durch Fremdkörperaspiration (s.a. Abb.). Der stehende Patient wird von hinten in Höhe des unteren Brustkorbs unter Übereinanderlegen der Hände über der Magengrube umfasst. Danach erfolgt plötzliches Anpressen gegen den Körper des Arztes (Helfers). Am Liegenden (Rückenlage) erfolgt Druckausübung mit beiden Händen gegen das Epigastrium durch die über dem Patienten kniende Person.

        • Heine-Medin-Krankheit
          • Heine-Medin-Krankheit

          • Englischer Begriff: acute anterior poliomyelitis

          • Biogr.: Jacob v. H., 1800–1879, Orthopäde, Bad Cannstatt; Oskar M., 1847–1927, Kinderarzt, Stockholm

          Poliomyelitis anterior acuta.

        • Heineke-Mikulicz-Operation
          • Heineke-Mikulicz-Operation

          • Englischer Begriff: Heineke-Mikulicz operation

          • Biogr.: Walter Hermann H., 1834–1901, Chirurg, Erlangen; Johann von M.-Radecki

          (1886) Pyloroplastik durch vollständige Längsdurchtrennung der Vorderwand des Magenausgangsbereichs u. des Anfangsteils des Zwölffingerdarms u. 2-schichtige Quervernähung der Wunde; heute v.a. bei Vagotomie als Prophylaxe der postoperativen Entleerungsstörung ausgeführt.

        • Heinz-Ehrlich-Körper
          • Heinz(-Ehrlich)-Körper

          • Englischer Begriff: Heinz(-Ehrlich) bodies

          • Biogr.: Robert H., 1865–1924, Pharmakologe, München, Erlangen

          nach Vitalfärbung der roten Blutkörperchen mit Nilblau in den Zellen nachweisbare tiefblaue, kugelige, exzentrisch gelegene Gebilde als Degenerationsform des Hämoglobins bei toxischen hämolytischen Anämien (u. bei fehlender bzw. entfernter Milz; s.a. Jolly-Howell-Körperchen); u.a. bei der hereditären H.-K.-Anämie (autosomal-inkomplett dominante Hämoglobinopathie bei Trägern des hitzeempfindlichen anomalen Hämoglobins Köln bzw. – seltener – bei anderen Hämoglobinanomalien): eine normochrome hämolytische Anämie mit Retikulozytose, basophiler Tüpfelung, Hyperbilirubin- u. Methämoglobinämie u. Milzvergrößerung; nach Milzentfernung sind H.-Körper auch im peripheren Blut nachweisbar. – Eine ähnliche Anämie ist bei disponierten Neugeborenen infolge oxidativer Schädigung der Erythrozyten durch Arzneimittel auslösbar.

        • Heisler-Moro-Diät
          • Heisler-Moro-Diät

          geriebene rohe Äpfel als einzige Nahrung bei Säuglingsenteritis.

        • heiß
            • 1)
              mit Temperatur > 80 °C (DAB 7) bzw... (mehr)
            • 2)   Abbildung
              sehr stark radioaktiv; z.B... (mehr)
          • heiß 1)
            heiß
            • 1)

            mit Temperatur > 80 °C (DAB 7) bzw. > 40 °C (z.B. als Badetemperatur); s.a. Heißluft..., Hitz(e)...

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