Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • Hidrotica
    • Hidro|tica

    • Synonyme: -tika

    • Fach: Pharmazie

    Diaphoretica.

  • Hidrozystom
    • Hi|dro|zystom

    • Englischer Begriff: hidrocystoma

    Schweißdrüsenzyste.

  • hiemalis
    • hiemal(is)

    • Etymol.: latein.

    im Winter auftretend.

  • Hieralgie
    • Hier|algie

    Schmerzen im Kreuzbeingebiet.

  • HIG
  • Higgins-Methode
    • Higgins-Methode

    Behandlung des inoperablen Prostatakarzinoms mit Östrogenen.

  • high-density lipoproteins
    • Synonyme: HDL (Abk.)

    • Etymol.: engl.

    Lipoproteine hoher Dichte.

  • High-Dose-Rate-Verfahren
    • Etymol.: engl.

    s.u. Nachladetechnik.

  • high-frequency jet ventilation
    • Etymol.: engl.

    Form der kontrollierten Beatmung, bei welcher der Patient über eine Jetdüse mit kleinen Atemhubvolumina beatmet wird. Die Atemfrequenz liegt zwischen 100 u. 400/Min. Anw. z.B. bei Patienten mit bronchopleuralen Fisteln.

  • high-output failure
    • Etymol.: engl.

    Herzinsuffizienz mit großem Herzminutenvolumen („cardiac output“). Das Volumen ist gegenüber der Norm erhöht, aber kleiner als im Kompensationszustand der betreffenden Erkrankung. Kommt vor z.B. bei dekompensiertem Cor pulmonale, Anämie, peripherem arteriovenösem Aneurysma. Hierbei sind – trotz der Insuffizienz-Symptome – die Gliedmaßen warm, der Puls gut gefüllt.

  • High-renin-Hypertonie
    • High-Renin-Hypertonie

    eine Form der essentiellen Hypertonie, bei der die Erhöhung des Blutdrucks mit einer Erhöhung der Reninsekretion einhergeht.

  • Highmore-Höhle
    • Highmore-Höhle

    • Synonyme: Kieferhöhle

    • Englischer Begriff: antrum of Highmore

    • Biogr.: Nathaniel H., 1613–1685, Arzt, Sherborne/Engl.

    Sinus maxillaris.

  • Higoumenakis-Zeichen
    • Higoumenakis-Zeichen

    • Englischer Begriff: Higoumenakis sign

    beidseitige Verdickung (Hyperostose) des medialen Schlüsselbeinbereichs bei angeborener Syphilis.

  • Hilfsstoffe
    • Englischer Begriff: pharmaceutical additives

    nicht arzneilich wirksame Substanzen, die Wirkst. in entsprechende Arzneiformen wie z.B. Tabletten bringen. Die Auswahl der H. richtet sich nach den ther. Zielsetzungen (z.B. Depotpräparat, Brausetablette oder Sublingualtablette). Eingesetzt werden: 1) Füll- u. Bindemittel (z.B. Milchzucker, Stärke, Gelatine); 2) Sprengmittel (Stärke, meist mit Ultraamylopectin, Formaldehydkasein u. -gelatine); 3) bei Brausetabletten wasserfreie Zitronensäure u. Natriumhydrogenkarbonat; 4) Fließregulierungs-, Schmier- u. Formentrennmittel (FST-Komplex); 5) Hydrophilisierungsmittel; 6) Feuchthaltemittel (z.B. Glycerol); 7) Lösungsverzögerer (z.B. Zucker, festes Paraffin). S.a. Zusatzstoffe.

  • Hilfswirt
    • Hilfs|wirt

    • Synonyme: Transportwirt; Wartewirt; Xenosit

    • Englischer Begriff: transfer host

    Wirt(sorganismus) oder Zwischenwirt als Träger bestimmter (enzystierter) Parasitenstadien bis zur Aufnahme durch den Endwirt (in dem die Zyklusvollendung erfolgt).

  • Hilgenfeldt-Daumenersatz
    • Hilgenfeldt-Daumenersatz

    • Biogr.: Otto H., geb. 1900, Chirurg, Bochum

    • 1)
      neurovaskuläre Transplantation des Mittelfingers, wobei das Mittelgelenk... (mehr)
    • 2)
      Spalthandbildung unter Verlängerung des 1... (mehr)
  • Hilgenfeldt-Daumenersatz 1)
    Hilgenfeldt-Daumenersatz
    • 1)

    neurovaskuläre Transplantation des Mittelfingers, wobei das Mittelgelenk „Daumengrundgelenk“ wird.

  • Hilgenfeldt-Daumenersatz 2)
    Hilgenfeldt-Daumenersatz
    • 2)

    Spalthandbildung unter Verlängerung des 1. Mittelhandknochens (quere Osteotomie) u. Interposition eines autologen Knochentransplantats in den Osteotomiespalt; bei gleichzeitigem Daumen- u. Zeigefingerverlust Abspaltung u. Aufstockung des Metakarpale II auf den Stumpf des 1. Mittelhandknochens.

  • Hilgenreiner
    • Hilgenreiner

    • Biogr.: Heinr. H., geb. 1870, Chirurg, Orthopäde, Prag

    • H.-Linie
      auf der Röntgenbild-Pause gezogene Linie zur Diagnostik einer angeborenen... (mehr)
    • H.-Zeichen
      Verkürzung, Abflachung, Schrägstellung der queren Gesäßfalte (evtl... (mehr)
  • Hilgenreiner-Linie
    Hilgenreiner
    • H.-Linie

    • Englischer Begriff: Hilgenreiner's line

    auf der Röntgenbild-Pause gezogene Linie zur Diagnostik einer angeborenen Hüftluxation beim Säugling u. Kleinkind: die Fugenhorizontale durch die Y-Fuge beider Hüftpfannen; zusammen mit dem auf das rumpfnahe Femurende gefällten Lot (Ombrédanne-Linie) als H.-Hilfsliniensystem zur Ermittlung eines Femurhochstands (Normaldistanz zum Hüftkopf ca. 10 mm) u. der „Pfannenferne“ (= Entfernung des Schnittpunktes bd. Linien vom Pfannengrund; normal ca. 15 mm); ferner – für Ausmessung des Pfannendachwinkels – die Pfannendachlinie, die mit der Fugenhorizontalen normal einen 20°-Winkel einschließt. S.a. Hüftluxation (dort Abb.).

  • Hilgenreiner-Zeichen
    Hilgenreiner
    • H.-Zeichen

    Verkürzung, Abflachung, Schrägstellung der queren Gesäßfalte (evtl. auch Seitwärtsverziehung der weiblichen Scham auf der erkrankten Seite) als – unsicheres – Zeichen der angeborenen Hüftluxation.

  • hilifugal
    • hili|fugal

    • Englischer Begriff: hilifuge; hilifugal

    sich vom (Lungen-)Hilus peripherwärts ausbreitend.

  • Hilitis
    • Hilitis

    Entzündung im Bereich eines Hilus, i.e.S. die Lungenhilusentzündung (= Lymphknotenentzündung einschließlich der perifokalen Entzündungsreaktion) als Bronchiallymphknotentuberkulose (aber auch bei Masern, Keuchhusten etc.).

  • Hill
    • Hill

    • Biogr.: 1) Archibald Vivian H., 1886–1977, Physiologe, London; Nobelpreis für Medizin; 2) Harold A. H., geb. 1901, amerik. Radiologe; 3) Sir Leonard Erskine H., 1866–1952, Physiologe, London

    • H.-Darstellung   Abbildung
      graphische Darstellung der Kooperativität von Enzymen durch Auftragung... (mehr)
    • H.-Sachs-Läsion
      Impressionsfraktur im äußeren hinteren Anteil des Humeruskopfes; kann... (mehr)
    • H.-Zeichen
      ein gegenüber dem Arm um 60–100 mm Quecksilbersäule erhöhter systolischer... (mehr)
  • Hill-Darstellung
    Hill
    • H.-Darstellung

    • Englischer Begriff: Hill plot

    • Biogr.: Archibald Vivian H.

    Abbildung

    graphische Darstellung der Kooperativität von Enzymen durch Auftragung der logarithmierten H.-Gleichung (engl.: H.'s equation; s. Abb.). Der H.-Koeffizient h (engl.: H. coefficient) ist ein Maß der Abweichung von der normalen Kurve (Lineweaver-Burk-Verfahren) u. kann aus der H.-Darstellung als maximale Steigung ermittelt werden.

  • Hill-Sachs-Läsion
    Hill
    • H.-Sachs-Läsion

    • Synonyme: H.-S.-Delle

    • Englischer Begriff: Hill-Sachs lesion

    • Biogr.: Harold A. H.

    Impressionsfraktur im äußeren hinteren Anteil des Humeruskopfes; kann bei der ersten traumatischen Schulterluxation (nach vorn) entstehen u. begünstigt – zusammen mit der Bankart-Läsion – die habituelle Schulterluxation.

  • Hill-Zeichen
    Hill
    • H.-Zeichen

    • Englischer Begriff: Hill's sign

    • Biogr.: Sir Leonard Erskine H.

    ein gegenüber dem Arm um 60–100 mm Quecksilbersäule erhöhter systolischer Blutdruck in der Arteria femoralis bei Aortenklappeninsuffizienz u. offenem Ductus Botalli.

  • Hilton-Linie
    • Hilton-Linie

    • Englischer Begriff: Hilton's white line

    zirkuläre, durch stärkere Fixation an die Unterhaut u. Muskulatur pergamentfarben erscheinende schmale Zone der Afterkanalhaut knapp unterhalb der Morgagni-Krypten.

  • Hilum
    • Hilum

    • Synonyme: Hilus

    • Englischer Begriff: hilum

    Einziehung an der Oberfläche eines Organs im Ein- bzw. Austrittsbereich der strangförmig vereinten Gefäße, Nerven, Ausführungsgänge oder Bahnen; z.B. an der Milz, dem Eierstock. S.a. Hilus...

  • Hilum nodi lymphatici
    Hilum
    • H. nodi lymphatici

    • Englischer Begriff: h. of lymph node

    der Lymphknotenhilus für den Durchtritt der Blutgefäße u. des Vas efferens.

  • Hilum pulmonis
    Hilum
    • H. pulmonis

    • Englischer Begriff: h. of lung

    der Lungenhilus an der mediastinalen Fläche des Lungenflügels; Ein- bzw. Austrittsstelle der Bronchien u. Lungengefäße (gemeinsam den auch als Radix bezeichneten Lungenstiel bildend [klinisch ebenfalls als Lungenhilus bezeichnet]; s.a. Hilusschatten).

  • Hilum renale
    Hilum
    • H. renale

    • Englischer Begriff: h. of kidney

    der Ein- bzw. Austrittsbereich der Nierengefäße u. des Harnleiters (d.h. des Nierenstiels) in der Nierenbucht (= Sinus renalis).

  • Hilus
    • Hilus

    • Fach: Anatomie

    Hilum. – Oft klinisch Kurzbezeichnung für den Lungenhilus (Hilum pulmonis); als „frozen hilus“ der starre, von Tumorgewebe durchsetzte Lungenhilus; tanzender H.: pulmo Hilustanzen.

  • Hiluslymphknoten
    • Hilus|lymph|knoten

    • Englischer Begriff: hilar lymph nodes

    Abbildung

    die regionären Lymphknoten der Lunge u. Luftwege am Hilum pulmonis (Nodi lymphatici bronchopulmonales u. tracheobronchiales).Vergrößerte H. werden als Hiluslymphom bezeichnet (Abb.). S.a. Löfgren-Syndrom; Bronchiallymphknoten...

  • Hilusschatten
    • Hilus|schatten

    • Englischer Begriff: hilar shadow

    • Fach: Röntgenologie

    Summationsbild der anatomischen Gebilde am Hilum pulmonis (zentrale Lungen- u. Bronchialgefäße, der Hauptbronchus einschließlich seiner großen Äste, Nervenplexus, Lymphknoten u. -gefäße).

  • Hilustanzen
    • Hilus|tanzen

    • Englischer Begriff: hilar dance

    • Fach: Röntgenologie

    die pulssynchronen Kaliberschwankungen u. hüpfenden Bewegungen des Hilusschattens infolge vergrößerter Druckamplitude im Stamm der A. pulmonalis, v.a. bei Links-rechts-Shunt.

  • Hilustuberkulose
    • Hilus|tuberkulose

    • Englischer Begriff: hilus tuberculosis

    Bronchiallymphknotentuberkulose.

  • Hiluszellen Berger
    • Hilus|zellen (Berger)

    • Englischer Begriff: hilus cells

    den Leydig-Zwischenzellen entsprechende Zellen im Eierstockhilum u. Mesovar. Hyperplasie führt zu Virilisierung.

  • Hiluszelltumor
    • Hilus|zell|tumor

    • Englischer Begriff: hilus cell tumor

    von Hiluszellen ausgehende Geschwulst (= Berger-Zellen-Tumor).

  • HIM
      • 1)
        Abk... (mehr)
      • 2)
        anatomische Gebiete (im Thymus, Bursa-Äquivalent) für die Differenzierung... (mehr)
    • HIM 1)
      HIM
      • 1)

      Abk. für Hyper-IgM-Syndrom (erbliche IgM-Vermehrung u. Neutropenie).

    • HIM 2)
      HIM
      • 2)

      • Synonyme: Abk. für Hämatopoese-induzierendes Mikromilieu

      anatomische Gebiete (im Thymus, Bursa-Äquivalent) für die Differenzierung von Progenitorzellen.

    • Himasthla muehlensi
      • Himasthla muehlensi

      darmparasitärer Wurm (Trematode) des Menschen in Nord- u. Südamerika.

    • Himbeergeleesputum
      • Himbeer|gelee|sputum

      Erdbeergeleesputum.

    • Himbeerzunge
      • Englischer Begriff: strawberry tongue; raspberry tongue

      Erdbeerzunge (bei Scharlach, Pellagra).

    • Himsworth-Test
      • Himsworth-Test

      Prüfung auf Störungen des Glucosestoffwechsels durch gleichzeitige Verabfolgung von Traubenzucker p.o. und Insulin i.v. (nüchtern 30 g bzw. 5 IE/m2 Körperoberfläche) u. nachfolgende kurzintervallige Blutzucker-Bestimmungen. Historisch.

    • Hines-Brown-Test
      • Hines-Brown-Test

      Cold-Pressure-Test.

    • hinge region
      • Etymol.: engl. = Scharnier

      im Immunglobulin G die flexible Region in der Mitte der H-Kette, an der beide H-Ketten des Fc-Fragmentes durch Cystein-Disulfidbrücken verbunden sind; besteht aus ca. 15 Aminosäuren. Ermöglicht die Beweglichkeit der Antigen-bindenden Fab-Fragmente.

    • Hinken
      • Englischer Begriff: limping

      ein- oder beidseitige Gangstörung i.S. eines ungleichmäßigen Schrittmaßes u./oder abnormen -rhythmus. Als Dauerzustand oder vorübergehend bzw. nur zeitweilig (Claudicatio intermittens). Oft kombiniert mit ausgleichender (= kompensatorischer) Haltungs- u. Bewegungsatypie von Rumpf u. Armen. Je nach Ursache verschiedene Formen: Verkürzungs-, Versteifungs-, Lähmungs-, Schmerz-, Trendelenburg-Hinken, psychogenes H.

    • Hinterdammgriff
      • Hinter|damm|griff

      • Fach: Geburtshilfe

      Ritgen-Handgriff.

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