Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • Homoiosmie
    • Homoi|osmie

    • Fach: Physiologie

    die Konstanz des osmotischen Drucks von Geweben, Zellen u. Flüssigkeiten, unabhängig von Druckveränderungen der Umgebung.

  • homoiotherm
    • homoio|therm

    • Englischer Begriff: homeothermic

    mit konstanter, von der Außentemperatur unabhängiger Kerntemperatur.

  • homokladische Anastomose
    • homo|kladische Ana|stomose

    • Englischer Begriff: homocladic anastomosis

    Anastomose zwischen den Ästen eines Arterienstammes.

  • homolateral
    • homo|lateral

    • Synonyme: ipsilateral

    • Englischer Begriff: homolateral; ipsilateral

    dieselbe (Körper-)Seite betreffend; Ggs. kontralateral.

  • homolog
    • homo|log

    • Synonyme: homoiolog

    • 1)
      übereinstimmend, adäquat; homöolog... (mehr)
    • 2)
      allogen; genet... (mehr)
    • h. Antigen
      Antigen, das mit dem von ihm angeregten u. korrespondierenden h. Antikörper... (mehr)
    • h. Chromosom
      s.u... (mehr)
    • h. Proteine
      Eiweiße mit – phylogenetisch bedingter – weitgehender Übereinstimmung... (mehr)
    • h. Reihe
      chemisch verwandte Verbindungen, wobei die folgende um jeweils eine „Gruppe“... (mehr)
    • h. Serum
      ... (mehr)
    • 1)
      Serum derselben Art (Spezies) u. damit der gleichen Eiweißart, z.B... (mehr)
    • 2)
      das spezifische Immunserum... (mehr)
  • homolog 1)
    homolog
    • 1)

    Serum derselben Art (Spezies) u. damit der gleichen Eiweißart, z.B. Rekonvaleszentenserum.

  • homolog 1)
    homolog
    • 1)

    • Englischer Begriff: homologous

    übereinstimmend, adäquat; homöolog.

  • homolog 2)
    homolog
    • 2)

    • Englischer Begriff: allogeneic

    allogen; genet mutativ als Variante gleichen Phänotyps entstanden.

  • homolog 2)
    homolog
    • 2)

    • Englischer Begriff: h. serum

    das spezifische Immunserum.

  • homologe Proteine
    homolog  >  homolog 2)
    • h. Proteine

    Eiweiße mit – phylogenetisch bedingter – weitgehender Übereinstimmung der Primärstruktur (Aminosäuresequenz) u. Tertiärstruktur; meist auch mit ähnlicher Funktion; z.B. die Cytochrome, Peptidhormone, Immunglobuline, Proteasen (z.B. Trypsin/Chymotrypsin).

  • homologe Reihe
    homolog  >  homolog 2)
    • h. Reihe

    • Englischer Begriff: h. series

    chemisch verwandte Verbindungen, wobei die folgende um jeweils eine „Gruppe“ vermehrt ist (z.B. um –CH2– bei gesättigten Kohlenwasserstoffen: Methan, Äthan etc.).

  • Homologes
    • Homo|loges

    • 1)
      Glied einer homologen Reihe... (mehr)
    • 2)
      homologes Chromosom... (mehr)
  • Homologes 1)
    Homologes
    • 1)

    Glied einer homologen Reihe.

  • Homologes 2)
    Homologes
    • 2)

    • Englischer Begriff: homologue

    homologes Chromosom.

  • homologes Antigen
    homolog  >  homolog 2)
    • h. Antigen

    • Englischer Begriff: h. antigen; h. antibody

    • Fach: Immunologie

    Antigen, das mit dem von ihm angeregten u. korrespondierenden h. Antikörper spezifisch reagiert.

  • homologes Chromosom
    homolog  >  homolog 2)
    • h. Chromo|som

    s.u. Chromosomen.

  • homologes Serum
    homolog  >  homolog 2)
    • h. Serum

    • Fach: Immunologie

  • Homomerie
    • Homo|merie

    • 1)
      Zusammensetzung aus (annähernd) gleichen Untereinheiten (Segmenten, Zellen)... (mehr)
    • 2)
      Polygenie mit gleicher Beteiligung mehrerer Gene an der Entstehung einer... (mehr)
  • Homomerie 1)
    Homomerie
    • 1)

    Zusammensetzung aus (annähernd) gleichen Untereinheiten (Segmenten, Zellen).

  • Homomerie 2)
    Homomerie
    • 2)

    • Fach: Genetik

    Polygenie mit gleicher Beteiligung mehrerer Gene an der Entstehung einer Erbeigenschaft.

  • homonym
    • hom|onym

    • Englischer Begriff: homonymous

    gleichnamig, gleich lautend, sich entsprechend (s.a. Hemianopsie).

  • homöo...

      Wortteil „gleich(artig)“, „entsprechend“; s.a. homo..., homoio..., iso...

    • Homöoionie
      • Homöo|ionie

      Konstanz der Ionenzusammensetzung.

    • homöomorph
      • homöo|morph

      • Englischer Begriff: homeomorphous

      von gleicher Form (gleichem Bau).

    • Homöopath

        homöopathisch arbeitender Heilpraktiker.

      • Homöopathica
        • Homöopathi|ca

        • Synonyme: -ka

        • Englischer Begriff: homeopathics

        Arzneimittel, die nach den Regeln des homöopathischen Arzneibuches hergestellt werden (s.u. Homöopathie); unterschieden als Einzelmittelhomöopathikum, Komplexmittelhomöopathikum, Nosode oder Isopathikum.

      • Homöopathie
        • Homöo|pathie

        • Englischer Begriff: homeopathy

        die 1796 entdeckte u. 1810 von Samuel Hahnemann (1755–1843) eingeführte, von der Allopathie abweichende Heilmethode mit vier wesentlichen Prinzipien: 1) Simileprinzip: Arzneiwahl nach der Ähnlichkeit der subjektiven u. objektiven Symptome des Krankheitsbildes mit dem Wirkungsbild der Arznei (Ähnlichkeitsregel; s.a. Similia similibus curentur); 2) Arzneimittelbild: Arzneimittelprüfungen an gesunden, reaktionsfähigen Versuchspersonen; 3) Krankheitsbild: Individualisierung an Kranken; 4) homöopathische Pharmazie: Die Arzneimittel (Tropfen, Tabletten, Globuli) werden nach den Vorschriften des Dtsch. Homöopathischen Arzneibuches (HAB) durch stufenweises Potenzieren (Verdünnen: z.B. D1 = 1:10, D2 = 1:100 usw.; s.a. Potenz) bereitet aus Urtinkturen (aus Pflanzen, tier. Stoffen; Symbol: Ø) oder Mineralien u. Chemikalien (Symbol O) u. aus indifferenten Verdünnungsmitteln wie Weingeist, destilliertes Wasser, Glycerin (Dilution) bzw. Milchzucker (für Triturationen). Daneben gibt es zahlreiche fabrikmäßig hergestellte Fertigpräparate. – Auch wenn die theoretischen Grundlagen der H. nach wie vor umstritten sind, ist sie inzwischen in der ärztlichen Weiterbildungsordnung (als besondere Form der arzneilichen Regulationstherapie zur Steuerung der individuellen körpereigenen Regulation) verankert und als kurrikulare, qualifizierte Weiterbildung mit einer Zusatzbezeichnung geschützt (gilt nicht für Heilpraktiker).

      • homöopathische Anamnese

          umfangreiche Anamnese, die sämtliche Erkrankungen u. Befindensstörungen, biographische Gesichtspunkte, Modalitäten u. körperlich-seelische Auffälligkeiten registriert und die Persönlichkeitsstruktur analysiert. Üblicherweise folgen dann die Hierarchisierung (Gewichtung der Symptome), Repertorisierung (Finden entsprechender Arzneimittel) u. Arzneimittelwahl (Auswahl nach dem Ähnlichkeitsgesetz).

        • Homöoplasie
          • Homöo|plasie

          • Englischer Begriff: homeoplasia

          ein dem Muttergewebe gleiches Wachstum von Zellen u. Geweben, evtl. als organähnliche Neubildung.

        • Homöostase
          • Homöo|stase

          • Englischer Begriff: homeostasis

          • Fach: Physiologie

          (Cannon 1929/32) Selbstregulation eines – biologischen – Systems im dynamischen Gleichgew., z.B. eines tier. Organismus durch neurohumorale Regelmechanismen (Regelung), i.e.S. auch die Absicherung gegen wechselnde Umweltbedingungen durch Stärkung u. Verbreiterung der Resistenz. – Physiologische Veränderungen unter Einfluss des zirkadianen Rhythmus.

          • H., epigenetische
            die regulatorische Sicherung der Differenzierungsvorgänge u. Aufrechterhaltung... (mehr)
        • homophasisch
          • homo|phasisch

          mit gleicher Phase ablaufend, „in Phase“ (z.B. der Schalldruckverlauf eines akustischen Reizes in beiden Ohren), gleichzeitig (neur s.u. Phasenverschiebung).

        • Homoplastik
          • Homo|plastik

          Homoioplastik.

        • Homopolymere
          • Homo|poly|mere

          • Englischer Begriff: homopolymers

          Makromoleküle aus gleichen Grundbausteinen; i.e.S. Polynucleotide als synthetische (enzymatisch gewonnene) Messenger-RNS zur Erforschung des genetischen Codes.

        • Homoserin
          • Homo|serin

          • Synonyme: α-Amino-γ-hydroxybuttersäure

          • Englischer Begriff: homoserine

          eine natürliche Aminosäure (Hydroxyaminosäure); Zwischenprodukt im Stoffwechsel von Methionin, Threonin u. Asparaginsäure beim Menschen. Entsteht bei der chem. Spaltung von methioninhaltigen Peptiden mit Bromcyan als neue Carboxyl-endständige Aminosäure.

        • Homosexualität
          • Homo|sexualität

          • Englischer Begriff: homosexuality

          die auf das gleiche Geschlecht gerichtete Sexualität. Im Verlauf der Geschichte unterschiedl. beurteilt: in der Antike weit verbreitet u. von hoher gesellschaftlicher Anerkennung, später unter christlichem Einfluss der Rechtsprechung Brandmarkung als strafwürdiges Verbrechen bzw. Vergehen (v.a. die männliche H.), als „Perversion“, in späteren Zeitepochen Einstufung auch als Krankheit oder – in jüngster Geschichte – als Variante normaler Sexualität. Eine „Therapie“-Notwendigkeit besteht allenfalls bei mangelnder Selbstakzeptanz u. ist ausschließlich auf diese gerichtet, keinesfalls auf Umpolungsversuche in Richtung heterosexuellen Verhaltens.

        • homostatisches Transplantat
          • homo|statisches Trans|plantat

          • Fach: Chirurgie

          nicht mehr lebensfähiges Transplantat als Gerüst für körpereigene Regenerationsprozesse.

        • Homotransplantation
          • Homo|trans|plantation

          • Englischer Begriff: homologous transplantation; allotransplantation

          allogene Transplantation.

        • Homovanillinsäure
          • Homo|vanillin|säure

          • Englischer Begriff: homovanillic acid

          3-Methoxy-4-hydroxy-phenylessigsäure; Abbauprodukt im Catecholamin-Stoffwechsel; Referenzbereich im Urin: 2,0–7,4 mg/24 h bzw. 11,0–40,7 μmol/24 h (vermehrt bei Phäochromozytom, Neuroblastom u. Ganglioneurom); labor die quantitative Bestimmung erfolgt mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie u. elektrochem. Detektion.

        • homozygot
          • homo|zy|got

          • Englischer Begriff: homozygous

          im Zustand der Homozygotie, d.h. mit identischen Allelen eines Gens in beiden homologen Chromosomen eines diploiden bzw. in allen eines polyploiden Genoms.

        • Homozyst...
        • Homunculus
          • Homun|culus

          • Synonyme: -kulus

          Abbildung

          bildliche Veranschaulichung (s. Abb.) der motorischen oder somatosensiblen Repräsentation der einzelnen Körperabschnitte im Gehirn, wobei die entsprechenden Abschnitte neben dem schematischen Schnittbild der Großhirnrinde skizziert sind.

        • Hongkong-Cholangiohepatitis
          • Hongkong-Chol|angio|hepatitis

          das nur bei Chinesen beobachtete „Syndrom der verstopften Gallenwege“. Eitrige Cholangiolitis mit Cholangiohepatitis u. Steinbildung in den Hauptgallengängen (nicht in Gallenblase). Folge einer Clonorchiasis mit Coli- oder Staphylokokken-Infektion?

        • Honigwabenlunge
          • Honig|waben|lunge

          • Englischer Begriff: honeycomb lung

          Wabenlunge.

        • Hooft-Syndrom
          • Hooft-Syndrom

          • Synonyme: familiäre Hypolipidämie

          Störung des Fettstoffwechsels unter Einbeziehung des Cholesterins u. der Phospholipide. Klinik: ichthyosiforme Hautveränderungen, Zahnschmelzdefekte, Leukonychie („Perlmutternägel“), körperlicher u. geistiger Entwicklungsrückstand, tapetoretinale Degeneration (Typ Leber), Aminoazidurie. S.a. Hypolipidämie.

        • hook
          • Etymol.: engl. = Haken

          leicht auswechselbares, aktiv u. passiv bewegliches, willkürlich feststellbares hakenförmiges Greifwerkzeug als Ansatzstück für Kunstarm.

        • HOP-Test
        • Hopfen
          • Englischer Begriff: hop

          Humulus lupulus.

        • Hopfenpflückerkrankheit
          • Hopfen|pflücker|krankheit

          bei Hopfenpflückern auftretende, reversible Symptome. Dazu gehören Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Konjunktivitis („Hopfenauge“), papulöses, evtl. pustulöses Erythem, Gelenkbeschwerden; bei ♀ auch Zyklusstörungen (durch hohen Östrogengehalt des Hopfens).

        • Höpfner-Gefäßklemme
          • Höpfner-Gefäßklemme

          weichfassende, sperrbare Gefäßklemme mit gummiarmierten Maulteilen.

        • Hoppe-Goldflam-Syndrom
          • Hoppe-Goldflam-Syndrom

          • Englischer Begriff: Hoppe-Goldflam disease

          • Biogr.: Hermann H., 1867–1929, Neurologe, Cincinnati; Samuel V. G., 1852–1932, Neurologe, Warschau

          Myasthenia gravis pseudoparalytica.

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