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  • Hüftdysplasie
    • Hüft|dysplasie

    • Englischer Begriff: congenital hip dysplasia

    Dysplasia coxae congenita.

  • Hüfte
      • 1)
        die vom Hüftgelenk u. dessen Weichteilmantel geformte seitliche Körperpartie... (mehr)
      • 2)
        Kurzbezeichnung für Hüftgelenk u. Hüftbein; s.a... (mehr)
      • H., leere
        Zustand nach Entfernung einer (meist infizierten) Endoprothese, der Zeitraum... (mehr)
      • H., schnappende
        ruckartig-schnappendes Gleiten eines strangförmigen Teils des Tractus... (mehr)
    • Hüfte 1)
      Hüfte
      • 1)

      die vom Hüftgelenk u. dessen Weichteilmantel geformte seitliche Körperpartie zwischen oberem Beckenrand u. Beginn des Oberschenkels.

    • Hüfte 2)
      Hüfte
      • 2)

      • Englischer Begriff: hip

      Kurzbezeichnung für Hüftgelenk u. Hüftbein; s.a. Coxa, Kox...

      • H., leere
        Zustand nach Entfernung einer (meist infizierten) Endoprothese, der Zeitraum... (mehr)
      • H., schnappende
        ruckartig-schnappendes Gleiten eines strangförmigen Teils des Tractus... (mehr)
    • Hüfte, leere
      Hüfte  >  Hüfte 2)
      • H., leere

      Zustand nach Entfernung einer (meist infizierten) Endoprothese, der Zeitraum sollte v.a. bei älteren Patienten möglichst kurz gehalten werden.

    • Hüfte, schnappende
      Hüfte  >  Hüfte 2)
      • H., schnappende

      • Synonyme: schnellende H.

      • Englischer Begriff: snapping hip

      ruckartig-schnappendes Gleiten eines strangförmigen Teils des Tractus iliotibialis (oder des M. gluteus maximus) über den großen Rollhügel des Oberschenkelknochens bei Hüftbeugung u. -streckung; u.U. mit schmerzhafter Gehbehinderung; konstitutionell oder seltener als Unfallfolge.

    • Hüftgelenk
      • Hüft|gelenk

      • Englischer Begriff: hip joint

      • Fach: Anatomie

      Articulatio coxae.

    • Hüftgelenk...
      • Hüft|gelenk...

      s.a. Hüft...

    • Hüftgelenkentzündung
      • Hüft|gelenk|entzündung

      Coxitis; z.B. als tuberkulöse H. (= Coxitis tuberculosa).

    • Hüftgelenkersatz
      • Hüft|gelenk|ersatz

      Hüftarthroplastik.

    • Hüftgelenkluxation
      • Hüft|gelenk|luxation

      Hüftluxation.

    • Hüftgelenkversteifung
      • Hüft|gelenk|versteifung

      • 1)
        Ankylose des Hüftgelenks... (mehr)
      • 2)
        Hüftarthrodese... (mehr)
    • Hüftgelenkversteifung 1)
      Hüftgelenkversteifung
      • 1)

      • Fach: Pathologie

      Ankylose des Hüftgelenks.

    • Hüftgelenkversteifung 2)
      Hüftgelenkversteifung
      • 2)

      • Englischer Begriff: stiffening of hip joint

      • Fach: Chirurgie

      Hüftarthrodese.

    • Hüftkontraktur
      • Hüft|kontraktur

      • Englischer Begriff: hip contracture

      Hüftgelenkversteifung in Beuge- u./oder Adduktions- bzw. Abduktionsstellung sowie in Rotations- u. Extensionsstellung infolge Weichteilschrumpfung durch dauerhaften krankhaften Muskelzug (z.B. bei Psoasreizung, Spastik bei Little-Krankheit, Muskelantagonistenlähmung nach Poliomyelitis) oder als Folge eines Narbenzugs bzw. einer Sehnen-, Bänderschrumpfung (myo-, dermato- bzw. desmogene Kontraktur). Wird anfangs kompensiert durch die Wirbelsäule (vermehrte Lordose, Skoliose; mit Beckenschiefstand).

    • Hüftkopf
      • Hüft|kopf

      • Englischer Begriff: head of femur

      Caput femoris.

    • Hüftkopfbruch
      • Hüft|kopf|bruch

      • Englischer Begriff: femoral head fracture

      Femurfraktur als Aus-, Absprengung an bzw. der Kopfkalotte oder aber Trümmerbruch des Hüftkopfes.

    • Hüftkopfnekrose
      • Hüft|kopf|nekrose

      • Englischer Begriff: necrosis of the head of femur

      Knochen- = Osteonekrose des Caput femoris, z.B. bei der Perthes-Krankheit (= juvenile H.), bei örtlicher Durchblutungsnot (Ischämie) nach Entzündung oder als Unfallfolge (z.B. nach Schenkelhalsfraktur). Führt zu schmerzhafter Hüftkontraktur, Koxarthrose.

    • Hüftkopfprothese
      • Hüft|kopf|prothese

      • Englischer Begriff: femoral head prosthesis

      Endoprothese zum Ersatz des Hüftkopfes (Caput femoris); z.B. nach Charnley, Judet, Thompson, Moore; evtl. als Teil einer Totalendoprothese.

    • Hüftluxation
      • Hüft|luxation

      • Synonyme: Luxatio coxae

      • Englischer Begriff: dislocation of hip

      Abbildung

      Verrenkung des Hüftkopfes (Verlagerung aus der Hüftpfanne; Abb.).

    • Hüftluxation, angeborene
      Hüftluxation
      • H., angeborene

      • Synonyme: Luxatio coxae congenita

      • Englischer Begriff: congenital d.

      • 1)
        echte angeborene Form (teratologische H.), die bereits bei Geburt ausgeprägt... (mehr)
      • 2)   Abbildung
        als sog... (mehr)
    • Hüftluxation, angeborene 1)
      Hüftluxation  >  Hüftluxation, angeborene
      • 1)

      echte angeborene Form (teratologische H.), die bereits bei Geburt ausgeprägt ist. Hüftkopfverlagerung nach hinten oben (Luxatio iliaca) mit geringer Pfannenabflachung u. meist auch mit Fuß- u. anderen Beinfehlbildungen. Die Ursache ist unklar.

    • Hüftluxation, angeborene 2)
      Hüftluxation  >  Hüftluxation, angeborene
      • 2)

      Abbildung

      als sog. angeborene H. eine Luxation, die sich auf dem Boden einer angeborenen Dysplasia coxae luxans entwickelt. Pathogen.: Auf der Grundlage eines Missverhältnisses zwischen Hüftkopf u. abgeflachter Hüftpfanne mit unterentwickeltem Pfannendacherker (Hüftgelenkdysplasie), Coxa valga u. vermehrter Antetorsion im Schenkelhals entsteht eine Subluxations- oder Luxationsstellung des Femurkopfs oberhalb des Azetabulums. Häufigster Bildungsfehler des menschlichen Skeletts, ♀:♂ = 5:1. Unvollständig dominanter Erbgang in Zusammenwirken mit exogenen Faktoren. Häufiger einseitig.Tritt oft in Kombination mit anderen Krankheitsbildern auf, z.B. Arthrogryposis multiplex congenita, Dysmelie, angeborener Klumpfuß, Torticollis u. als Bestandteil von Erbsyndromen. Stadien: Stadium I) Dysplasie des Hüftgelenks (häufigste angeborene Fehlbildung mit familiärer Häufung von etwa 20%): flache, unterentwickelte Pfanne mit steil stehendem Pfannendach u. verzögerter Verknöcherung des proximalen Femurendes. Kollodiaphysen- u. Antetorsionswinkel verstärkt. Durch ungenügenden Widerhalt wird der Schenkelkopf durch Muskelkraft im 1. Lj. nach kranial aus der Pfanne bewegt = Übergang zum Stadium II (Subluxation); Stadium III: komplette Luxation. Klinik: In Stad. I Einschränkung der Abduktionsfähigkeit bei gebeugtem Hüftgelenk, Glissement (Dupuytren-Zeichen), Ortolani-Zeichen. Großer Prozentsatz ohne klinische Symptomatik (Familienanamnese!). In Stad. I u. II unterschiedlich starke Fehlhaltung des Säuglingsbeins in Beuge-Abduktion-Außenrotation-Stellung, Bewegungsarmut gegenüber der gesunden Seite. Abduktion eingeschränkt; Rotation u. Adduktion vermehrt mgl. Dem Ausmaß der Luxation entsprechende relative Beinlängenverkürzung. Trochanter major vermehrt konturgebend, Asymmetrie der Gesäßhälften, Hochstand der Adduktorenfalten auf der Innenseite des Oberschenkels. Im Kindesalter bei einseitigem Befall Beckentiefstand auf der erkrankten Seite infolge relativer Beinverkürzung, bei doppelseitigem Befall verstärkte Lordose infolge Rückverlagerung der Hüftgelenkachse. Durch Annäherung von Ursprung u. Ansatz der kleinen Gesäßmuskeln (Insuffizienz) entstehen Trendelenburg-Zeichen u. -Hinken. Diagn.: pathologisches Sonogramm (Graf-Schema); radiologisch verschiedene Luxationsgrade (Hilgenreiner-Schema; Unterbrechung der Ménard-Shenton-Linie, s. Abb.); evtl. Hüftarthrographie. Ther.: Dysplasie: Lagerung der Beine in Beugeabspreizstellung. Spreizbandage bzw. Spreizkissen. Subluxation u. Luxation: Reposition, Retention im Gipsverband. Danach weiter wie Dysplasie. Evtl. Operation (offene Reposition oder Korrektur): Dreh-/Varisierungsosteotomie, pfannendachbildende Eingriffe mit verschiedenen Techniken. Progn.: In allen drei Stadien ist Heilung möglich; optimale Behandlungsergebnisse im Dysplasiestadium. Deshalb frühzeitige Diagn. u. Ther. Unvollständige Gelenkentwicklung hat Bedeutung als präarthrotische Deformität.

    • Hüftluxation, traumatische
      Hüftluxation
      • H., traumatische

      • Englischer Begriff: traumatic d.

      unfallbedingte – geschlossene oder offene – Luxation im Hüftgelenk; i.d.R. nach massiver Gewalteinwirkung. Formen: je nach Richtung der Hüftkopfverlagerung unterschieden: Luxatio posterior (nach hinten) u. oben bzw. unten (Lux. iliaca bzw. ischiadica), seltener Lux. anterior (nach vorn) u. oben oder unten (Lux. [supra]pubica = iliopectinea bzw. obturatoria); bei unregelmäßigen Formen z.B. unter oder über das Gelenk (Lux. supra- bzw. infracotyloidea), dammwärts (Lux. perinealis) oder in die Tiefe der Gelenkpfanne = innere oder zentrale H. (Luxatio centralis; s.a. Abb.). Klinik: Schmerzen, Funktionshemmung mit federndem Widerstand, typusabhängige Fehlhaltung (Adduktion oder Abduktion, Beugung, scheinbare Beinverlängerung oder -verkürzung, Letztere mit Trochanterhochstand). Ther.: Reposition, frühe funktionelle Nachbehandlung. Kompl.: führt evtl. zu Kapsel- u. Muskelzerreißung, Nerven- u. Gefäßverletzung, Hüftpfannen-, Hüftkopf-, Schenkelhalsfraktur (Hüftverrenkungsbruch). Mgl. Spätfolgen sind Hüftkopfnekrose, Koxarthrose.

    • Hüftpfannennekrose
      • Hüft|pfannen|nekrose

      • Englischer Begriff: acetabular necrosis

      Hässler-Syndrom.

    • Hüftpfannenplastik
      • Hüft|pfannen|plastik

      • Englischer Begriff: acetabuloplasty

      • Fach: Orthopädie

      Korrektur der Hüftgelenkpfanne (Acetabulum), z.B. als Muldenplastik (Ausfräsung u. Kunststoffkappeneinpflanzung) oder als Hüftpfannendachplastik zur Verbesserung der Hüftkopfüberdachung; z.B. durch Spananlagerung am Pfannenerker (Spitzy), Herunterbiegen des oberen Pfannenrandes (Lange), Beckenosteotomie mit Hüftpfannenverschiebung (Chiari, Salter). S.a. Colonna-Codivilla-Operation.

    • Hüftplastik
    • Hüftverband
      • Hüft|verband

      • Englischer Begriff: hip bandage

      Spica coxae (ascendens u. descendens) als Bindenverband; ferner hosenartiger Verband mit Schlauchmull. S.a. Beckengips.

    • Huggins-Methode
      • Huggins-Methode

      Hormonbehandlung (Östrogene) des Prostatakarzinoms, kombiniert mit op. Kastration; falls unzureichend, totale Adrenalektomie.

    • Huggler-Endoprothese
      • Huggler-Endoprothese

      eine Hüftarthroplastik als Totalendoprothese: Metallpfanne mit 3 Polyäthylen-Gleitlagen u. Metall-Hüftkopf.

    • Hugh-Jones-Stufentest
      • Hugh-Jones-Stufentest

      (1952) Atemfunktionsprüfung unter Belastung durch 5-minütiges rhythmisches Besteigen einer (dem Körpergewicht angepassten) Stufe 20-mal pro Minute unter Abstieg nach hinten.

    • Hughes-Stovin-Syndrom
      • Hughes-Stovin-Syndrom

      (1960) ursächlich unklares Krankheitsbild mit wiederkehrenden oberflächlichen (polytopen) Thrombophlebitiden (evtl. aber auch Thrombose der Hirnblutleiter u. Hirndruck) u. Bildung von mykotischen Aneurysmen der Lungenarterien (mit – u.U. letaler – Hämoptoe).

    • HUGO
      • Synonyme: Abk. für human genome organization

      • Etymol.: engl.

      s.u. Humangenom.

    • Huhner-Sims-Test
      • Huhner(-Sims)-Test

      • Englischer Begriff: Huhner test

      • Biogr.: Max H., 1873–1947, Urologe, New York; Harry M. S., amerikan. Frauenarzt

      Postkoitaltest.

    • Hühnerauge
      • Hühner|auge

      • Englischer Begriff: corn

      • Fach: Dermatologie

      Clavus.

    • Hühnerbrust
      • Hühner|brust

      • Synonyme: Pectus carinatum; Kielbrust

      • Englischer Begriff: chicken (or pigeon) breast

      Brustkorbfehlform mit stielartigem Vorspringen des Sternums u. muldenförmiger Eindellung der seitlichen Thoraxpartien (bei gleichzeitig vergrößertem Sagittaldurchmesser), manchmal asymmetrisch; als Entwicklungsanomalie (z.B. bei Silverman-Syndrom). Chirurgische Korrektur aus kosmetischen und psychologischen Gründen (nicht vor Schuleintritt).

    • Hühnersarkom-Virus
      • Hühner|sarkom-Virus

      • Englischer Begriff: chicken sarcoma virus

      Rous-Sarkomvirus.

    • Hüllenantigene
      • Hüllen|antigene

      • Englischer Begriff: surface antigen

      • Fach: Bakteriologie

      Kapsel- = K-Antigene (A-, B-, L-, Vi-Antigen) oder Virologie das Hepatitis-B-Oberflächen-Antigen.

    • Hüllproteine
      • Hüll|proteine

      • Englischer Begriff: envelope proteins

      Eiweißstoffe (Proteine), aus denen die Hülle von Viren oder Bakteriophagen besteht.

    • Hülse
      • Englischer Begriff: cast

      • Fach: Chirurgie, Orthopädie

      nicht abnehmbarer starrer Stützverband unter Verwendung von Zinkleim, Gipsbinden, plastischem Material als „Tutor“; auch ein nach Modell gefertigtes (Leder-)Teil eines Stützapparates; s.a. Schienen-Hülsen-Apparat.

    • Hülsenfrüchte
      • Hülsen|früchte

      • Englischer Begriff: legumes

      die reifen Samen der Leguminosen (Bohnen, Erbsen, Linsen, Sojabohnen); reich an – z.T. schwer verdaulichem – wenig essentielle Aminosäuren enthaltendem Eiweiß, Kohlenhydraten (v.a. Stärke) u. Cellulose; z.T. auch Fett (Sojabohne, Erdnuss) u. Vitamin B enthaltend.

    • Hülsenkapillare
      • Hülsen|kapillare

      • Englischer Begriff: sheathed arterioles

      • Fach: Anatomie

      arterieller Kapillarabschnitt in der Milz, mit hülsenartiger Wandverdickung aus retikulärem Bindegewebe.

    • Hultén-Varianten
      • Hultén-Varianten

      • Fach: Pathologie

      relative Überlänge oder Verkürzung (= Plus- bzw. Minusvariante) der Elle im Vergleich zur Speiche; z.B. bei Abortivformen der Madelung-Deformität.

    • Hultman-Probe
      • Hultman-Probe

      photometrische Bestimmung des Blutzuckers aus dem Überstand einer mit Trichloressigsäure behandelten Blutprobe (Ausfällung), die mit o-Toluidin-Eisessig-Lösung versetzt wurde.

    • human
      • Synonyme: Human...

      den Menschen betreffend, vom Menschen stammend, „menschlich“, am Menschen ausgeführt; z.B. h. chorionic gonadotropin (s.u. Gonadotropin), h. chorionic somatomammotropin (HCS = HPL), h. chorionic thyrotropin (HCT; ein Proteohormon der Plazenta mit thyreotroper Wirkung), h. engineering (die Anpassung technischer Geräte an Physis u. Psyche des Menschen), h. genome program oder project („HGP“, s.u. Humangenom), h. growth hormone (HGH; Somatotropin), h. hypophyseal gonadotropin (HHG; hypophysäres Gonadotropin), h. lymphocytic antigen (HLA; Histokompatibilitätsantigen [der Leukozyten]), h. immunodeficiency virus (HIV; s.a. AIDS), h. menopausal gonadotropin (HMG; Menotropin), h. papilloma virus (humane Papillomaviren), h. placental lactogen (HPL; chorionic gonadotropin prolactin, CGP: das der Erhaltung des Schwangerschaftsgelbkörpers dienende Hormon des Plazentasynzytiums mit Prolactin-Somatotropin-ähnlicher Wirkung: human chorionic somatotropin = HCS; im mütterlichen Blut u. Harn, in dem die Werte bis Schwangerschaftsende kontinuierlich ansteigen; gilt als Parameter der Plazentafunktion: Anstieg von einigen Nanogramm bis auf 5,4 μg; Absinken z.B. bei drohendem Abort), h. skeletal growth factor (ein Protein, das beim Abbau von Knochenzellen gebildet wird u. Zellneubildung stimuliert), h. T-cell leukemia virus (HTLV), h. thyroid stimulator (s.u. long-acting thyroid stimulator).

    • Humanalbumin
      • Humanalbumin

      • Synonyme: Humanserumalbumin; HA (Abk.)

      • Englischer Begriff: human (serum) albumin

      pyrogenfreie, sterile, fast nur Albumin enthaltende, aus Menschenblut gewonnene Eiweißlösung; Anw. als Infusionslösung, z.B. bei Volumenmangel, Hypalbuminämie; als 51Cr-H. zur Diagnostik der exsudativen Enteropathie.

    • Humangenetik
      • Human|genetik

      • Englischer Begriff: human genetics

      • 1)
        Vererbungslehre des Menschen als Spezialgebiet der Genetik... (mehr)
      • 2)
        medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erkennung (klinische, zytogenetische... (mehr)
    • Humangenetik 1)
      Humangenetik
      • 1)

      Vererbungslehre des Menschen als Spezialgebiet der Genetik. Für die H. von Bedeutung sind Erkenntnisse über das Wechselspiel zwischen Erbfaktoren u. Einflüssen der Umwelt bei der Entwicklung von Individuen. Die H. befasst sich neben den Mechanismen der Weitergabe genetischer Merkmale (Vererbung) beim Menschen auch mit den Ursachen genetisch bedingter Krankheiten u. der genetischen Beratung sowie – aktuell – mit Ansätzen zur Bekämpfung von Krankheiten (Gentechnologie). In das Gebiet der H. gehören auch Fragen der Geschlechtsbestimmung, der Stammes- u. Familiengeschichte sowie Vaterschaftsgutachten.

    • Humangenetik 2)
      Humangenetik
      • 2)

      medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erkennung (klinische, zytogenetische, biochemische u. molekulargenetische Diagnostikmethoden) u. Behandlung genetisch bedingter Krankheiten (monogen, multifaktoriell, chromosomal, mitochondrial), der prä- u. postnatalen Beratung u. Unterstützung von Patienten u. Angehörigen sowie der Beratung von in der Vorsorge u. Krankenbehandlung tätigen Ärzte befasst. Die Weiterbildung bis zum Facharzt für H. dauert 5 Jahre.

    • Humangenom
      • Human|genom

      • Englischer Begriff: human genome

      das Genom, d.h. die vollständige genetische Information des Menschen; das auf 30 000–40 000 Informationseinheiten (Gen) geschätzte H. wird im Rahmen eines international organisierten Forschungsprogramms (H.-Programm bzw. H.-Projekt [„HGP“], koordiniert von wissenschaftlichen Gremien [„HUGO“, „human genome organization“]) an vielen Forschungseinrichtungen aufgeklärt. Z.B. mittels DNS-Sequenzanalyse wird die Struktur der Desoxyribonucleinsäure aller Chromosomen analysiert, u. die Genloci werden den entsprechenden Genprodukten zugeordnet (Ergebnis ist eine „Chromosomen-“ bzw. „Genkarte“).

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