Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • Hydroxyhämin
    • Hydroxy|hämin

    • Englischer Begriff: hydroxyhemin

    Hämatin.

  • Hydroxyharnstoff
    • Englischer Begriff: hydroxyurea

    Hydroxycarbamid.

  • Hydroxyl...

      die Gruppierung „–OH“(-Radikal). Als Hydroxylgruppe häufig Substituent für Wasserstoff (H); als negativ geladenes OH-Ion („Hydroxid-Ion“) bedingt es die alkalische Reaktion.

    • Hydroxylapatit
      • Hydroxyl|apatit

      • Englischer Begriff: hydroxyapatite

      (3 Ca3[PO4]2 · Ca[OH]2); ein schwer lösliches komplexes Salz, das Bestandteil der Mineralsubstanz des Knochens u. der Zahnhartsubstanz ist. Es unterliegt Stoffwechselvorgängen (z.B. Austausch von Ca, Umwandlung in Fluorapatit, Einlagerung von 90Sr).

    • Hydroxylapatitkrankheit
      • Hydroxyl|apatit|krankheit

      eine Kristallarthropathie mit Ablagerung von Hydroxylapatit im periartikulären Weichteilmantel, in Sehnen, Bursen u. intraartikulär. Klinik: Vorkommen im höheren Lebensalter als kalzifizierende Periarthritis (beide Geschlechter gleichermaßen betroffen), erkrankt ist hier meistens das Schultergelenk mit Verkalkung der Supraspinatussehne. Führt zu Bewegungs- u. Druckschmerzen, Schwellungen u. Einschränkung der Beweglichkeit. Als weitere H. das Milwaukee-Schulter-Syndrom, betroffen fast nur Frauen über 70 Jahre. Es kommt zu einer destruktiv verlaufenden Arthrose mit großen Mengen Hydroxylapatit in Synovia u. Gelenkkapsel, die Erkrankung führt zu Gelenkversteifungen u. -instabilität. Ther.: unspezifisch mit Lokalanästhetika, Steroiden u. physikalischen Maßnahmen.

    • Hydroxylasen
      • Englischer Begriff: hydroxylases

      Enzyme (Oxygenasen), die – unter Bildung von Hydroxylgruppen – den Einbau eines Atoms des molekularen Sauerstoffs (O2) in organische Substrate katalysieren (= Monooxygenasen); s.a. Hydroxylierung. Z.B. führen Enzymdefekte der 21-, 17- oder 11-H. zu verschiedenen Typen des adrenogenitalen Syndroms.

    • Hydroxylierung
      • Englischer Begriff: hydroxylation

      Einführung einer oder mehrerer OH-Gruppen in eine chemische Verbindung, z.B. durch Hydroxylasen die H. von Progesteron zu Corticosteroiden.

    • Hydroxylysin
      • Synonyme: δ-Hydroxy-l-lysin

      • Englischer Begriff: δ-hydroxy-l-lysine

      α,ε-Diamino-δ-hydroxy-n-capronsäure, eine Aminosäure; z.B. in Kollagen.

    • Hydroxymethylcytosin
      • Hydroxy|methyl|cytosin

      • Englischer Begriff: hydroxymethylcytosine

      eine in DNS von Bakteriophagen nachgewiesene Pyrimidinverbindung.

    • Hydroxymethylglutaryl-Coenzym-A-Reductase
      • Hydroxy|methyl|glutaryl-Coenzym-A-Reductase

      • Synonyme: HMG-CoA-Reductase (Abk.)

      Enzym, das die Cholesterin-Synthese reguliert; reduziert das 3-Hydroxy-3-methylglutaryl-CoA zu Mevalonsäure. Therapeutisch hemmbar durch HMG-CoA-Reductase-Hemmer.

    • Hydroxynervonsäure
      • Hydroxy|nervonsäure

      • Englischer Begriff: hydroxynervonic acid

      Δ15-2-Hydroxytetracosensäure; Bestandteil der Cerebroside des Gehirns.

    • Hydroxyphenylalanin
      • p-Hydroxy|phenyl|alanin

      • Englischer Begriff: p-hydroxyphenylalanin

      • Fach: Biochemie

      Tyrosin.

    • Hydroxyphenylbrenztraubensäure
      • p-Hydroxy|phenyl|brenztraubensäure

      • Englischer Begriff: p-hydroxyphenylpyruvic acid

      Stoffwechselzwischenprodukt des Tyrosin- bzw. Phenylalaninabbaus (durch in der Leber erfolgende Transaminierung); wird umgesetzt zu Homogentisinsäure; ist bei Phenylketon- u. Tyrosylurie im Harn vermehrt.

    • Hydroxyphenylessigsäure
      • Hydroxy|phenyl|essigsäure

      • Englischer Begriff: hydroxyphenylacetic acid

      HO–C6H4–CH2–COOH, (mehrere Isomere).

      • o-H.
        Stoffwechselprodukt des o-Hydroxyphenylalanins u. der bei Phenylketonurie... (mehr)
      • α-H.
        Mandelsäure... (mehr)
    • Hydroxyphenylmilchsäure
      • p-Hydroxy|phenyl|milchsäure

      • Englischer Begriff: p-hydroxyphenyllactic acid

      Zwischenprodukt des Phenylalanin- bzw. Tyrosinstoffwechsels; wird vermehrt gebildet u. im Harn ausgeschieden v.a. bei Anhäufung von p-Hydroxyphenylbrenztraubensäure (Phenylketon-, Tyrosylurie, Tyrosinämie).

    • Hydroxyprogesteron
      • Hydroxy|progesteron

      • Englischer Begriff: hydroxyprogesterone

      durch OH-Gruppen substituiertes Progesteron; z.B. als 17α-H. (= 17α-Hydroxypregn-4-en-3,20-dion) ein natürliches Gestagen. Anw. ther als (lang wirkender) Essigsäure- u. Capronsäureester (Hydroxyprogesteroncaproat).

    • Hydroxyprolin
      • Hydroxy|prolin

      • Synonyme: l-Hydroxyprolin; Hyp (Abk.)

      • Englischer Begriff: hydroxyproline

      Abbildung

      γ-Hydroxypyrrolidin-α-carbonsäure (Formel); eine nichtessentielle Aminosäure, Bestandteil des Kollagens (wird – Ascorbinsäure-abhängig – durch Hydroxylierung von Prolin im Peptid gebildet). Wird im Harn ausgeschieden in Spuren als freies H., v.a. aber als peptidartig gebundenes H. (14,9–34 mg/24 Std.) u. ist somit ein Parameter für den Kollagenstoffwechsel (vermehrte Ausscheidung z.B. bei Osteoporose, Hyperthyreose). Dient u.a. zur Beurteilung konservierungs- u. sterilisationsbedingter Kollagenschädigung an Transplantaten.

    • Hydroxyprolinämie
      • Hydroxy|prolin|ämie

      • Englischer Begriff: hydroxyprolinemia

      erhöhte Blutkonzentration an Hydroxyprolin bei Iminodipeptidurie.

    • Hydroxysäuren
      • Hydroxy|säuren

      • Englischer Begriff: hydroxy acids

      Carbonsäurederivate mit Substitution eines oder mehrerer H-Atome des aliphatischen oder aromatischen Restes durch OH-Gruppen; z.B. Milch-, γ-Hydroxybutter-, Zitronensäure.

    • Hydroxysteroid-dehydrogenase
      • Hydroxy|steroid-de|hydrogenase

      • Englischer Begriff: hydroxysteroid dehydrogenase

      an Hydroxysteroiden wirksame Dehydrogenasen; z.B. als 3β-H. an der Biosynthese von Geschlechtshormonen beteiligt (Enzymmangel führt zum Typ 2 des adrenogenitalen Syndroms); als 11β-H. ein in Lebermikrosomen, Plazenta, Mikroorganismen vorhandenes Enzym, das z.B. Cortisol zu Cortison oxidiert; als 17-H. ein Enzym der Testosteron-Biosynthese (autosomal-rezessiv erblicher Mangel führt zum klinischen Bild des Reifenstein-Syndroms); als 18-H. katalysiert es die Umsetzung von 18-Hydroxycorticosteron in Aldosteron (ein autosomal-rezessiv erblicher Enzymdefekt führt zu Aldosteronmangel mit Salzverlust).

    • Hydroxysteroide
      • Hydroxy|steroide

      • Englischer Begriff: hydroxysteroids

      Steroidhormone mit Hydroxylgruppen anstelle von Wasserstoff; z.B. Androsteron, Testosteron u. die Hydroxycorticosteroide.

    • Hydroxytetracyclin
      • Hydroxytetracyclin

      • Englischer Begriff: hydroxytetracycline; oxytetracycline

      Oxytetracyclin.

    • Hydroxytyramin
      • Hydroxy|tyr|amin

      • Englischer Begriff: hydroxytyramine; dopamine

      3,4-Dihydroxy-β-phenäthylamin.

    • Hydroxyurea
      • Englischer Begriff: hydroxyurea

      Hydroxycarbamid.

    • Hydroxyzin
      • Englischer Begriff: hydroxyzine

      ein sedierendes Antihistaminikum; Anw. als Tranquilizer u. gegen Juckreiz.

    • Hydrozele
      • Hydro|zele

      • Englischer Begriff: hydrocele

      Hydrocele.

    • Hydrozephaloid Hall
      • Hydro|zephaloid (Hall)

      Encephaloenteritis acuta.

    • Hydrozephalus
      • Hydro|zephalus

      Hydrocephalus.

    • Hydrurie
      • Hydr|urie

      • Englischer Begriff: hydruria; polyuria

      die Ausscheidung eines wasserhellen, wenig konzentrierten Harns bei der Wasserdiurese. – Auch Bez. für Polyurie.

    • Hygiene
      • Hygiene

      • Englischer Begriff: hygiene

      Lehre von der Gesunderhaltung des Menschen u. seiner Umwelt und den dazu dienenden Maßnahmen. Zusammen mit der Umweltmedizin ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erhaltung u. Förderung der Gesundheit u. den Auswirkungen von Klimafaktoren, Strahlung, Schad- u. Fremdstoffen in Umwelt u. Nahrung auf die Gesundheit sowie die Verhütung u. Bekämpfung der dadurch enstehenden Krankheiten befasst. Die H. entwickelt Methoden zum Erkennen, Erfassen, Beurteilen u. Vermeiden schädlicher Einflüsse sowie Maßnahmen, die Wohlergehen u. Leistungsfähigkeit des Menschen fördern (z.B. Epidemiologie; Bekämpfung von Infektionskrankheiten; sachgerechter Umgang mit Nahrungsmitteln, Trink- u. Abwasser). Die Arbeits- u. Sozialhygiene befasst sich mit dem Einfluss von Gesellschaft u. Arbeit auf die Gesundheit des Einzelnen, die Krankenhaushygiene mit Ursachen, Übertragungswegen u. Verhütungen von Infektionen in stationären Einrichtungen. Der Facharzt für H. u. Umweltmedizin unterstützt die im Krankenhaus, im öffentlichen Gesundheitswesen u. in der Praxis tätigen Ärzte in Fragen zur Krankenhaushygiene, Umwelthygiene u. Umweltmedizin, Epidemiologie, Sozial- u. Individualhygiene. Die Weiterbildungszeit beträgt 5 Jahre.

    • hygro...
      • hy|gro...

      Wortteil „Wasser“, „Feuchtigkeit“.

    • Hygroma
      • Hy|grom(a)

      • Synonyme: Wassergeschwulst; Ganglion; „Überbein“

      • Englischer Begriff: hygroma

      Abbildung

      flüssigkeitsgefüllte Exsudationszyste mit glatter oder zottig-warziger Innenwand, evtl. auch mit freien „Reiskörperchen“ (Fibrinausfällungen) als Inhalt. I.e.S. als aus einem Schleimbeutel (oder einer Gelenktasche) oder einer Sehnenscheide hervorgegangenes Gebilde (s. Abb.) in der Folge einer Entzündung (Bursitis, Tendovaginitis).

    • Hygroma carpale
      Hygrom(a)
      • H. carpale

      das – v.a. tuberkulöse oder rheumatische (Hygromatosis) – Sehnenscheidenhygrom des Hand(gelenk)bereichs (v.a. über den Beugesehnen); ist oft zwerchsackförmig abgeschnürt (= H. biloculare) u. stellt sich als prall-elastische Schwellung mit Reibegeräusch u. Bewegungseinschränkung dar.

    • Hygroma cysticum colli
      Hygrom(a)
      • H. cysticum colli

      • Synonyme: Lymphangioma cysticum colli

      • Englischer Begriff: cystic h.; cervical h.

      • Fach: Pädiatrie

      angeborenes, spätestens im 1. Lj. seitlich in den Halspartien deutlich erkennbares weich-elastisches Lymphzystenkonglomerat, das die Supraklavikulargrube ausfüllt (evtl. monströs u. über die Mittellinie hinweg, evtl. sogar in das Mittelfeld hinabreichend = zervikothorakales H.); zu Rezidiven neigend.

    • Hygroma durae matris
      Hygrom(a)
      • H. durae matris

      • Englischer Begriff: h. of the dura

      H. an Durainnenfläche im Schädel, Restzustand einer subduralen Blutung oder einer Pachymeningitis haemorrhagica interna, aber auch als Spätkomplikation einer eitrigen Meningitis.

    • Hygroma praepatellare
      Hygrom(a)
      • H. prae|patellare

      • Englischer Begriff: housemaid's knee

      H. im Kniescheibenbereich nach chronischer Bursitis praepatellaris; als „Dienstmädchenknie“.

    • Hygromatosis
      • Hygromatosis

      Auftreten multipler Hygrome; z.B. bei Teutschländer-Syndrom.

      • H. rheumatica
        (Günther) chronische Tendovaginitis mit symmetrischen Schleimbeutelhygromen... (mehr)
    • Hygromatosis rheumatica
      Hygromatosis
      • H. rheumatica

      (Günther) chronische Tendovaginitis mit symmetrischen Schleimbeutelhygromen als seltene rheumatische Krankheit.

    • Hygrometer
      • Hygro|meter

      • Englischer Begriff: hygrometer

      • Fach: Physik

      Gerät zur Feuchtigkeitsmessung in Gasen (v.a. Luft).

    • hygroskopisch
      • hygro|skopisch

      • Englischer Begriff: hygroscopic

      Wasser anziehend. – Zahlreiche anorganische u. organische, meist leicht wasserlösliche hygroskopische Stoffe finden Anw. als Trockenmittel (Exsikkator).

    • Hymans van den Bergh
      • Hymans van den Bergh

      s.u. Bergh.

    • Hymecromon
      • Englischer Begriff: hymecromone

      muskulotropes Spasmolytikum; Cholereticum; Cumarinderivat; Anw. bei Krampfzuständen der Gallenwege.

    • Hymen
      • Hymen

      • Englischer Begriff: hymen; virginal membrane

      das aus einer epithelbedeckten Mesenchymscheibe zwischen Sinus urogenitalis u. Scheidenanlage entstandene „Jungfernhäutchen“ als den Scheideneingang verschließende Schleimhautfalte mit kleiner (meist ventral-exzentrischer) Öffnung. Reißt – außer bei starker Dehnbarkeit – bei der Defloration ein, wird bei der Entbindung zerstört (Reste: „Hymenalknötchen“, Carunculae hymenales).

    • Hymenalatresie
      • Hymenal|atresie

      • Englischer Begriff: hymenal atresia

      • Fach: Gynäkologie

      angeborenes Fehlen der Öffnung des Hymen; kompletter membranartiger Verschluss des Scheideneingangs als Typ der Gynatresie. Führt zu Hämatokolpos u. -metra.

    • Hymenolepiasis
      • Hymenolepiasis

      Zwergbandwurm-Infektion; v.a. durch Schmutzinfektion (Infestation) vorkommender Dünndarm-Befall mit Hymenolepis (nana, diminuta). Klinik: Leib- u. Kopfschmerzen, Durchfall, Pruritus.

    • Hymenolepis
      • Hymenolepis

      • Synonyme: Triorchis

      eine Bandwurmgattung [Hymenolepididae, Cestoda]; Darmparasiten von Säugern u. Vögeln sowie Menschen.

      • H. diminuta
        der ubiquitär bei Nagern, selten auch beim Menschen vorkommende Mäusebandwurm... (mehr)
      • H. nana
        der ubiquitär bei Nagern, in Tropen u. Subtropen auch beim Menschen (Hymenolepiasis)... (mehr)
    • Hymenolepis diminuta
      Hymenolepis
      • H. diminuta

      der ubiquitär bei Nagern, selten auch beim Menschen vorkommende Mäusebandwurm.

    • Hymenolepis nana
      Hymenolepis
      • H. nana

      der ubiquitär bei Nagern, in Tropen u. Subtropen auch beim Menschen (Hymenolepiasis) vorkommende, 1–3 cm lange, knapp 1 mm breite Zwergbandwurm; s.a. Wurmeier.

    • Hymenopterismus
      • Hymeno|pterismus

      • Englischer Begriff: hymenopterism

      Vergiftung durch Stich oder Biss von Insekten der Ordnung Hymenoptera (z.B. Wespen, Bienen).

    • Hyo...

        Wortteil „Zungenbein“ (Os hyoideum).

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