Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • Hyperamylasämie
    • Hyper|amylas|ämie

    • Englischer Begriff: hyperamylasemia

    • Fach: Pathologie

    vermehrter α-Amylasegehalt des Blutes, z.B. bei Pankreatitis, Mumps.

  • Hyperanteflexio uteri
    • Hyper|ante|flexio uteri

    übermäßige Anteflexio der Gebärmutter; mit spitzem Winkel zwischen Cervix u. Corpus uteri.

  • Hyperargininämie
    • Hyper|arginin|ämie

    Argininämie(-Syndrom).

  • Hyperauxesis
    • Hyper|auxesis

    (krankhaft) übermäßiges (umschriebenes) Wachstum.

  • Hyperazidität
    • Hyper|azidität

    • Synonyme: Hyperchlorhydrie

    • Englischer Begriff: hyperacidity

    Übersäuerung des Magensaftes (die Salzsäurewerte betragen bei Basalsekretion [BAO] > 5, bei Maximalsekretion [MAO] > 30 mval/Std.). S.a. Subazidität.

  • Hyperazotämie
    • Hyper|azot|ämie

    • Synonyme: -azot|urie

    • Englischer Begriff: hyperazotemia; hyperazoturia

    s.u. Azotämie, -urie.

  • hyperbare Oxygenation
    • Synonyme: HOT (Abk.)

    • Englischer Begriff: hyperbaric oxygen therapy

    (Boerema 1956) Überdruckbeatmung (bis 3 atü) des unter gleichem Druck in einer Druckkammer Liegenden mit reinem Sauerstoff (O2); bewirkt verstärkte physikalische Lösung des O2 im Blut (u. bis zu 20fache O2-Spannung im Gewebe). Anw. bei Anaerobier-Infektion, frischem Myokardinfarkt, Hypoxämie, in der offenen Herzchirurgie, bei Strahlentherapie von Tumoren. Gefahr der Sauerstoffvergiftung.

  • Hyperbetalipoproteinämie
    • Hyper|beta|lipo|protein|ämie

    • Englischer Begriff: hyperbetalipoproteinemia

    • Fach: Pathologie

    Vermehrung der β-Lipoproteine im Blutplasma beim Typ II (u. III) der Hyperlipoproteinämie; i.e.S. der Typ IIa = essentielle Hypercholesterinämie.

  • Hyperbilirubinaemie, funktionelle
    Hyperbilirubinämie
    • H., funktionelle

    • Synonyme: essentielle H.

    • Englischer Begriff: functional h.

    nicht hämolytisch bedingte H.-Formen aufgrund eines angeborenen Stoffwechseldefekts; als konjugierte H. (Rotor-Syndrom, Dubin-Johnson-Syndrom) oder als unkonjugierte H. (bei primärer Shunt-Hyperbilirubinämie, Crigler-Najjar-, Gilbert-Lereboullet-, Meulengracht-Syndrom).

  • Hyperbilirubinaemie, posthepatitische
    Hyperbilirubinämie
    • H., post|hepatitische

    • Englischer Begriff: posthepatitic h.

    H. nach Hepatitis (oft erst Jahre später).

  • Hyperbilirubinämie
    • Hyper|bilirubin|ämie

    • Englischer Begriff: hyperbilirubinemia

    Abbildung

    vermehrter Gehalt des Blutes an Bilirubin (> 1,4 mg Gesamtbilirubin/100 ml entspr. 24 μmol/l); bei Überangebot (z.B. bei hämolytischem Ikterus), bei Transportstörung (Ligandin) zwischen Blut u. Leberzelle (z.B. als intermittierende H. = Meulengracht-Syndrom), bei Störung der (Bilirubin-)Konjugation (z.B. als physiologische Neugeborenen-H. = Icterus neonatorum simplex, bei Crigler-Najjar-Syndrom) oder Störung der Bilirubinausscheidung (bei Cholestase). S.a. Ikterus; Abb.

  • Hyperbilirubinurie
    • Hyper|bilirubin|urie

    Bilirubinurie.

  • Hypercalc...
  • Hyperchlorhydrie
    • Hyper|chlor|hydrie

    • Englischer Begriff: hyperchlorhydria

    korrekte Bez. für Hyperazidität des Magensaftes.

  • Hyperchloridämie
    • Hyper|chlor(id)|ämie

    • Englischer Begriff: hyperchloremia

    • Fach: Pathologie

    Zunahme der Chloride im Blut (Serumwerte > 110 mval/l); kombiniert mit Hypernatriämie oder isoliert (z.B. bei tubulärer Azidose).

  • Hyperchlorurie
    • Hyper|chlor|urie

    • Englischer Begriff: hyperchloruria

    vermehrte Chloridausscheidung durch die Niere.

  • Hypercholalämie
    • Hyper|cholal|ämie

    Cholalämie.

  • Hypercholämie
    • Hyper|chol|ämie

    Cholämie.

  • Hypercholesterinämie
    • Hyper|cholesterin|ämie

    • Englischer Begriff: hypercholesterolemia

    Form der Dyslipoproteinämie mit erhöhtem Gehalt des Blutes an Cholesterin (Serumwert > 200 mg/dl); meist mit Erhöhung der LDL-Fraktion. Risikofaktor arteriosklerotischer Gefäßerkrankungen. Kommt fast nur als primäre Form, also mit genetischer Disposition vor. Klassifik.: In ca. 80% liegt eine polygene H. vor mit bisher noch nicht definierter genetischer Komponente. Expression stark nahrungsmittelabhängig, kann kombiniert sein mit Hypertriglyceridämien. Cholesterin 200–300 mg/dl, LDL↑. Die familiäre (monogene) H. (< 10% der H.) beruht auf einem LDL-Rezeptor-Defekt u. wird autosomal-dominant vererbt (meist heterozygot, seltener homozygot oder sporadisch). Cholesterin u. LDL stark erhöht. Klinisch mit Xanthomatose, Fettablagerungen im Handflächenbereich, Arcus corneae, frühzeitiger Arteriosklerose u. Herzinfarkt. Entspricht dem Typ IIa der Hyperlipoproteinämie (HLP). Bei den familiären Apo-B-100-Defekten führt eine substituierte Aminosäure im Apolipoprotein B zu unzureichender Aufnahme von LDL durch die entsprechenden Membranrezeptoren. Sie werden zu den familiären H., gerechnet, da sie sich klinisch nicht von diesen unterscheiden. Die familiäre kombinierte Hyperlipidämie ist autosomal-dominant vererbt u. führt sowohl zur H. als auch zur Triglyceridämie. LDL u./oder VLDL sind erhöht. Seltener Xanthome. Entspricht HLP Typ IIb bzw. III. Ther.: Neben Bewegung u. dem Ausschalten begleitender Risikofaktoren kann eine Erniedrigung des Cholesterinspiegels im Serum über diätetische Maßnahmen u./oder medikamentöse Behandlung erreicht werden. Die Diät ist fettarm u. weitgehend frei von langkettigen Fettsäuren. Die medikamentöse Therapie der H. geschieht durch Lipidsenker, die entweder eine Unterbrechung des enterohepatischen Kreislaufs oder eine Hemmung der endogenen Cholesterinbiosynthese bewirken. Extreme H. (Typ IIa nach Frederiksen) können mit dem HELP-Verfahren behandelt werden.

  • Hypercholie
    • Hyper|cholie

    • Englischer Begriff: hypercholia

    übermäßige Galleproduktion.

  • hyperchrom
    • hyper|chrom

    • Englischer Begriff: hyperchromic

    mit vermehrtem Blutfarbstoffgehalt (mit HbE > 34 pg = Färbeindex > 1); Anämie, hyperchrome.

  • Hyperchromasie
    • Hyper|chromasie

    • 1)
      gesteigerte Anfärbbarkeit... (mehr)
    • 2)
      Vermehrung des Hämoglobingehalts des Einzelerythrozyten (Färbekoeffizient)... (mehr)
  • Hyperchromasie 1)
    Hyperchromasie
    • 1)

    • Englischer Begriff: hyperchromasia

    • Fach: Histologie

    gesteigerte Anfärbbarkeit.

  • Hyperchromasie 2)
    Hyperchromasie
    • 2)

    • Englischer Begriff: hyperchromia

    • Fach: Hämatologie

    Vermehrung des Hämoglobingehalts des Einzelerythrozyten (Färbekoeffizient). S.a. hyperchrom.

  • Hyperchromie
    • Hyper|chromie

    • 1)
      verstärkter Farbstoffgehalt eines Gewebes, i.e... (mehr)
    • 2)
      Hyperchromasie (2)... (mehr)
  • Hyperchromie 1): Hyperchromatose
    Hyperchromie
    • 1)

    • Synonyme: Hyperchromatose

    • Englischer Begriff: hyperchromatism

    verstärkter Farbstoffgehalt eines Gewebes, i.e.S. die Vermehrung der Hautpigmentation.

  • Hyperchromie 2)
    Hyperchromie
    • 2)

    • Englischer Begriff: hyperchromia

    • Fach: Hämatologie

    Hyperchromasie (2).

  • Hyperchylie
    • Hyper|chylie

    • Englischer Begriff: hyperchylia

    gesteigerte Magensaftabsonderung.

  • Hyperchylomikronämie
    • Hyper|chylo|mikron|ämie

    • Englischer Begriff: hyperchylomicronemia

    Erhöhung der Chylomikronen im Blut bei der essentiellen Hyperlipoproteinämie Typ I u. Typ V.

  • Hypercorti...
  • Hypercreat...
  • Hypercystathioninämie
    • Hyper|cystathionin|ämie

    Cystathioninurie.

  • Hypercystinurie
    • Hyper|cystin|urie

    Cystinurie.

  • hyperdens
    • hyper|dens

    • Englischer Begriff: hyperdense

    • Fach: Röntgenologie

    mit vermehrter Dichte (z.B. im CT).

  • hyperdiploid
    • hyper|di|ploid

    • Englischer Begriff: hyperdiploid

    • Fach: Genetik

    mit 2 homologen haploiden Chromosomensätzen u. einem zusätzlichen freien Chromosom oder einem größeren translozierten Chromosomenstück (Trisomie).

  • Hyperdontie
    • Hyper|dontie

    Überzahl von Zähnen infolge einer Überproduktion der Zahnleiste. Eine H. ist oft mit anderen Fehlbildungen kombiniert, z.B. bei Dysostosis cleidocranialis, Klippel-Feil-Syndrom.

  • Hyperdynamie
    • Hyper|dynamie

    • Englischer Begriff: hyperdynamia

    übermäßige muskuläre (= motorische) Funktion eines Organs (z.B. des Herzens; bei hyperkinetischem Herzsyndrom; Gorlin-Herzsyndrom).

  • Hyperekplexie
    • Hyper|ek|plexie

    • Englischer Begriff: hyperekplexia

    s.u. Stiff-Baby-Syndrom.

  • Hyperelastosis cutis
    • Hyper|elastosis cutis

    Ehlers-Danlos-Syndrom.

  • Hyperelektrolytämie
    • Hyper|elektrolyt|ämie

    übermäßiger Elektrolytgehalt des Blutes, i.e.S. das Salzstauungssyndrom.

  • Hyperelevationssyndrom
    • Hyper|elevations|syndrom

    Hyperabduktionssyndr.

  • Hyperemesis
    • Hyper|emesis

    • Englischer Begriff: hyperemesis

    übermäßiges u. anhaltendes Erbrechen.

  • Hyperemesis gravidarum
    Hyperemesis
    • H. gravidarum

    • Fach: Gynäkologie

    als H. i.e.S. das gesteigerte, v.a. morgendliche (s.a. Vomitus matutinus), auch bei leerem Magen erfolgende Erbrechen der Schwangeren als Frühgestose; führt im Extremfall zu starkem Durst, Foetor ex ore, bei schwerem Verlauf zu rascher Gewichtsabnahme, Fieber, evtl. auch Retinitis haemorrhagica (dann in ca. 50% tödlich verlaufend), Benommenheit bis Delirium; mit Anstieg des Rest-Stickstoffs u. der Harnsäurewerte im Blut, mit Protein-, Aceton-, Urobilinogen-, Porphyrin- u. Zylindrurie sowie Hypochlorämie u. Absinken des Kohlendioxid-Bindungsvermögens.

  • Hypereosinophilie
    • Hyper|eosino|philie

    • Englischer Begriff: hypereosinophilia

    Eosinophilie (auch i.S. der Übersteigerung als hypereosinophiles Syndrom benannt, wenn keine Ursache erkennbar ist; mit Herz- u. Lungenbefall, erhöhtem IgE).

  • Hyperergie
    • Hyper|ergie

    • Englischer Begriff: hyperergy; hyperergia

    • Fach: Allergologie

    gesteigerte Empfindlichkeit bzw. Reizbeantwortung eines sensibilisierten Gewebes oder Organismus (= Allergie i.e.S.; s.a. Sofortreaktion).

  • Hyperesophorie
    • Hyper|eso|phorie

    • Englischer Begriff: hyperesophoria

    Heterophorie mit Abweichung des schielenden Auges nach oben u. innen.

  • Hyperexophorie
    • Hyper|exo|phorie

    • Englischer Begriff: hyperexophoria

    Heterophorie mit Abweichung des schielenden Auges nach oben u. außen.

  • Hyperextensionsfraktur
    • Hyper|extensions|fraktur

    • Englischer Begriff: hyperextension fracture

    indirekter Knochenbruch (Fraktur) infolge unfallbedingt erzwungener Überstreckung (s.a. Extensionsfraktur) im entsprechenden Gliedmaßengelenk (z.B. als Typ der Radiusfraktur) bzw. an der Wirbelsäule. Ggs. Hyperflexionsfraktur.

  • Hyperexzitabilitätssyndrom
    • Hyper|exzitabilitäts|syndrom

    • Englischer Begriff: hyperexcitability syndrome

    (Prechtl) Übererregbarkeit des Neugeborenen als Zeichen der Schädigung des Zentralnervensystems vor oder nach der Geburt (z.B. bei Diabetes mellitus, Drogensucht der Mutter, Zuständen von Sauerstoffnot [Hypoxie]). Die aus dem Schaden resultierende Anhebung der Vigilanz äußert sich in Unruhe, Mangel an Schlaf, häufigem Schreien (mit „Ziegenmeckern“ infolge Masseterklonus bei allg. Steigerung der Reflexe), Nystagmus.

  • Hyperfibrinogenämie
    • Hyper|fibrinogen|ämie

    • Englischer Begriff: hyperfibrinogenemia

    vermehrter Fibrinogengehalt des Blutplasmas v.a. als „Akute-Phase-Reaktion“, z.B. bei Infektionskrankheiten, bösartigen Tumoren, Rheuma; führt zu beschleunigter Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit.

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