Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • Halsbräune
    • Hals|bräune

    Rachendiphtherie.

  • Halsdissektion
    • Hals|dis|sektion

    • Synonyme: Neck-Dissektion

    • Englischer Begriff: neck dissection

    subtotale operative Ausräumung der Halsweichteile bei bösartigem Tumor in Halsmitte. – I.e.S. die radikale Ausräumung der Halslymphknoten unter Abtrennung der Musculi digastricus (hinterer Bauch) u. stylohyoideus.

  • Halsdruckzeichen
    • Hals|druck|zeichen

    • Englischer Begriff: carotid sinus reflex

    • Fach: Kardiologie

    s.u. Czermak-Versuch.

  • Halsdrüsen...
    • Hals|drüsen...

    s.u. Halslymphknoten...

  • Halsentzündung
    • Hals|entzündung

    Angina, Pharyngitis, Tonsillitis.

  • Halsfibrome, multiple
    • Hals|fibrome, multiple

    Fibroma pendulans.

  • Halsfistel
    • Hals|fistel

    • Englischer Begriff: cervical fistula

    Abbildung

    angeborene oder erworbene Fistel. Die erworbene Form z.B. als Halslymphknotenfistel oder als operative Speiseröhrenfistel (kollare Ösophagostomie); s.a. Tracheostoma.

    • H. branchiogene
      die angeborene (= kongenitale) H. als Folge des Fortbestehens embryonaler... (mehr)
    • H., mediane
      H. in Halsmitte in der vorderen Medianlinie; eine primär inkomplette innere... (mehr)
  • Halsfistel branchiogene
    Halsfistel
    • H. branchiogene

    • Synonyme: laterale H.

    • Englischer Begriff: branchial fistula

    die angeborene (= kongenitale) H. als Folge des Fortbestehens embryonaler Halsgebilde; mit Mündung am inneren Kopfnickerrand u. Ursprung in der seitlichen Rachenwand (als inkomplette Fistel mit Blindende nahe dem Zungenbein); ein persistierendes Rudiment der 2. Kiementasche u. -furche u. des zugehörigen Abschnitts des Sinus u. Ductus cervicalis (dann mit Verlauf durch die Karotisgabel) oder – meist – der 3. Kiementasche (d.h. des Ductus thymopharyngeus) u. mit Fistelgang vor den Karotiden. Mit Gefahr der Entwicklung eines branchiogenen Karzinoms (u. daher operativ zu beseitigen).

  • Halsfistel, mediane
    Halsfistel
    • H., mediane

    H. in Halsmitte in der vorderen Medianlinie; eine primär inkomplette innere Fistel aus dem teilpersistenten Schilddrüsengang (Ductus thyroglossalis) mit innerer Mündung am Foramen caecum; durch Sekretverhaltung infolge eintretenden Teilverschlusses erfolgen Fistelgangverlängerung nach kaudal u. Durchbruch zwischen Zungenbein u. Schildknorpel, d.h. eine inkomplette äußere Fistel (kommt in dieser Form auch als Komplikation einer medialen Halszyste vor, z.B. nach missglückter Radikaloperation).

  • Halsgrenzstrangblockade
    • Hals|grenz|strang|blockade

    • Englischer Begriff: cervical sympathetic block

    Ausschaltung des Halssympathikus. Erfolgt z.B. durch Injektion von Lokalanästhetika (in Einzelfällen Alkohol zur länger wirksamen Blockade) an das obere u. mittlere Ganglion cervicale nach seitlichem Einstich u. Kanülenführung in Richtung auf den 2.–3. bzw. 5.–6. Halswirbelquerfortsatz bis zur „Knochenfühlung“ u. nachfolgendem leichtem Zurückziehen der Nadel (Ausschaltung des unteren Ganglions s.u. Stellatumblockade). Die Injektion „sitzt“, wenn einige Minuten später ein Horner-Syndrom auftritt; s.a. Sympathektomie.

  • Halskrause
    • Englischer Begriff: cervical collar; neck collar

    gepolsterte äußere Schienung zur Immobilisation der Halswirbelsäule während Rettung u. Transport bei bestehenden oder vermuteten Frakturen. Durch die Vermeidung von Rotations- u. Flexionsbewegungen Verhinderung sekundärer Rückenmarkschäden.

  • Halskrawatte
    • Englischer Begriff: cervical collar

    zirkulärer Halsverband aus Schaumstoff mit Baumwollüberzug zum Ruhigstellen, Entlasten u. Warmhalten der HWS; z.B. Gipskrawatte, Schanz-Watteverband.

  • Halslymphknotenschwellung
    • Hals|lymph|knoten|schwellung

    • Synonyme: Halslymphom

    • Englischer Begriff: swelling of cervical lymph nodes

    umschriebene, am Kieferwinkel auftretende Schwellung der Nodi lymphatici cervicales als Zeichen der Beteiligung dieser regionären Lymphknoten bei Entzündungen des Rachenrings bzw. einer Metastasierung eines Kehlkopf-, Rachen- oder Mundhöhlenkarzinoms sowie bei Lymphogranulomatose u. Leukämie. Ist evtl. aber auch Ausdruck einer Halslymphknotentuberkulose.

  • Halslymphknotentuberkulose
    • Hals|lymph|knoten|tuberkulose

    • Englischer Begriff: tuberculosis of cervical lymph nodes

    als primäre Lymphknotentuberkulose eine nahrungsbedingte („nutritive“), durch den Typus bovinus des Mycobacterium tuberculosis bedingte Entzündung der Halslymphknoten (Nodi lymphatici cervicales); Eintrittspforte der Erreger sind Gaumenmandeln, Epipharynx, seltener Wangenschleimhaut oder Zahnfleisch; meist einseitig u. mit charakteristischer Halslymphknotenschwellung an den Karotiden, Neigung zu Abszessbildung, örtlicher Ausbreitung u. zu Skrofuloderm- u. Fistelbildung (Tuberculosis cutis colliquativa), evtl. auch eines Lupus vulgaris; aber auch unkomplizierte Verläufe mit Verkalkung möglich. Doppelseitig ferner als postprimäre Tuberkulose nach Streuung v.a. aus Lungenherden.

  • Halsmark
    • Hals|mark

    • Englischer Begriff: cervical spinal cord

    der Halsteil des Rückenmarks (= Pars cervicalis medullae spinalis).

  • Halsmuskelkrampf
    • Hals|muskel|krampf

    • Englischer Begriff: neck muscle spasm

    v.a. als Schiefhals (Torticollis), Torsionsdystonie, Spasmus rotatorius, Spasmus nutans.

  • Halsnerven
  • Halsphlegmone
    • Hals|phlegmone

    • Englischer Begriff: cervical phlegmone

    Phlegmone der Halsweichteile, v.a. nach Kehlkopf-, Luftröhrenverletzung (u. evtl. mit Bildung schaumigen Exsudats). Ihre Ausbreitung u. Symptome hängen weitgehend von den Halsmuskeln u. deren Faszien ab; v.a. Letztere wirken als Barriere gegen das Vordringen in die Tiefe u. Durchbruch nach außen, so dass u.U. eine Ausbreitung in den Mittelfellraum (Mediastinum) erfolgt. Führt, v.a. als tiefe H., zu Zwangshaltung des Kopfes, Kiefersperre, Glottisödem u. Atemnot, u.U. auch zu Jugularisthrombose, Aufbrechen der Halsgefäße (Arrosion), Aspirationspneumonie. Als Sonderformen z.B. die Mundboden-, Retropharyngeal-, Holzphlegmone.

  • Halsreflex
    • Hals|reflex

    s.u. Halsstellreflex.

  • Halsrippe
    • Hals|rippe

    • Englischer Begriff: cervical rib

    Abbildung

    zusätzliche, rudimentäre bis komplette, evtl. gelenkig unterteilte Rippe am 7.(–4.) Halswirbel. Oft kombiniert mit weiteren Skelettanomalien. Vielfach nur einseitig u. zu Skoliose der Halswirbelsäule führend. – Die obere Schlüsselbeingrube ist verstrichen (durch in der Tiefe tastbaren „knochenharten“ Tumor). Evtl. besteht Beeinträchtigung der Nerven des Armplexus u. der Blutzirkulation in der Arteria subclavia (v.a. bei Armhebung; evtl. verstärkt durch Fehlansätze der Skalenusmuskeln, Skalenus-Syndrom) mit Abschwächung des Radialispulses u. positivem Adson-Test. S.a. Naffziger-Syndrom (Halsrippensyndrom) u. Schultergürtelkompressionssyndrom (Thoracic-Outlet-Syndrom).

  • Halsschlagader
    • Hals|schlag|ader

    i.e.S. die Arteria carotis; ferner die A. cervicalis u. A. transversa colli.

  • Halsschmerzen
    • Hals|schmerzen

    Beschwerden bei Erkrankungen von Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre oder Halsweichteilen. Auftreten oft mit Schluckstörungen (Dysphagia). Heiserkeit u. Reizhusten v.a. bei Infektionskrankheiten (Pharyngitis, Laryngitis, Stomatitis) aber auch bei Kehlkopfkarzinom oder Hormonstörungen (Östrogenmangel).

  • Halsstellreflex, tonischer
    • Hals(stell)reflex, tonischer

    • Englischer Begriff: tonic neck reflex

    • Fach: Physiologie

    Reflex (Haltungsreflex), der durch Änderung der Kopf- zur Körperstellung über Mechanorezeptoren ausgelöst wird u. – als frühkindlicher („primitiver“) Stellreflex – labyrinthunabhängig eine Änderung der Muskelspannungsverhältnisse (Tonus) zwischen Rumpf- u. Extremitätenmuskulatur herbeiführt. So bewirkt ein „symmetrischer tonischer Nackenreflex“ (STNR) nach Rückwärtsbeugung des Kopfes/Halses eine Streckung u. Spannungszunahme der oberen u. Beugung u. Tonusverlust der unteren Gliedmaßen (umgekehrt ist die Reaktion bei Halsvorwärtsbeugung, d.h., das Kind kann nicht kriechen!). Ein „asymmetrischer tonischer Nackenreflex“ (ATNR), ausgelöst durch Kopfdrehung, bewirkt Streckung u. Tonisierung des drehseitigen u. Beugung u. Tonusverlust des kontralateralen Armes (evtl. auch Beines). Ersterer Reflex ist stets krankhaft, letzterer nur bei Fortbestehen über den 6. Monat hinaus (bei Hirnschaden).

  • Halssympathikus
    • Hals|sympathikus

    • Englischer Begriff: cervical sympathetic trunk

    der Halsteil des Stammes des Sympathicus (Truncus sympathicus) mit den Ganglia cervicalia superius, medium u. inferius (bzw. cervicothoracicum = Ggl. stellatum) einschließlich der zugehörigen prä- u. postganglionären Fasern; s.a. Horner-Syndrom (dort Abb.).

  • Halssyndrom
  • Halsted
    • Halsted

    • Biogr.: William St. H., 1852–1922, Chirurg, Baltimore

    • H.-Klemme
      feine, spitze Gefäßklemme mit stumpfen oder gezähnten Maulteilen... (mehr)
    • H.-Naht
      typische fortlaufende Intrakutannaht, bei der nur das Korium gefasst wird... (mehr)
  • Halsted-Klemme
    Halsted
    • H.-Klemme

    • Englischer Begriff: Halsted clamp

    feine, spitze Gefäßklemme mit stumpfen oder gezähnten Maulteilen.

  • Halsted-Naht
    Halsted
    • H.-Naht

    • Englischer Begriff: H.'s suture

    typische fortlaufende Intrakutannaht, bei der nur das Korium gefasst wird; die Fadenenden der „Ausziehnaht“ werden wundfern u. unterpolstert fixiert. Sog. amerikanische Naht für kosmetisch schöne Narbenbildung.

  • Halstumoren
    • Hals|tumoren

    Kopf-Hals-Tumoren.

  • Halsvene
    • Hals|vene

    Vena jugularis.

  • Halswirbelsäule
    • Hals|wirbel|säule

    • Englischer Begriff: cervical spine

    der oberste u. beweglichste Wirbelsäulenabschnitt, bestehend aus Atlas, Axis u. weiteren 5 Wirbeln (Vertebrae cervicales). Weist natürliche Lordose auf. Degenerationsbedingte Veränderungen der HWS können ein Kopfschmerzsyndrom verursachen.

  • Halswirbelsäulensyndrom
    • Hals|wirbel|säulen|syndrom

    • Englischer Begriff: cervical spine syndrome

    Zervikal-, Zervikobrachial-, Barré-Liéou-, Bell-Dally-, Grisel-, Hadley-, Klippel-Feil-Syndrom; s.a. Mediansyndrom (als Schleuderverletzung).

  • Halszyste
    • Hals|zyste

    Zysten bzw. zystische Geschwulst des Halsbereichs; z.B. Hygroma cysticum colli congenitum, Struma colloides nodosa cystica.

  • Halszyste, angeborene
    Halszyste
    • H., angeborene

    • 1) H., laterale
      seitliche H. als durch Sekretverhaltung bedingte Folgebildung einer teilweise... (mehr)
    • 2) H., mediane
      mittlere H. als durch Sekretverhaltung bedingte Folgebildung eines teilweise... (mehr)
  • Halszyste, laterale 1)
    Halszyste  >  Halszyste, angeborene
    • 1) H., laterale

    • Synonyme: Kiemengangszyste

    seitliche H. als durch Sekretverhaltung bedingte Folgebildung einer teilweise verschlossenen lateralen Halsfistel.

  • Halszyste, mediane 2)
    Halszyste  >  Halszyste, angeborene
    • 2) H., mediane

    • Englischer Begriff: cervical cyst (lateral; median)

    mittlere H. als durch Sekretverhaltung bedingte Folgebildung eines teilweise nicht rückgebildeten Abschnittes des Ductus thyr(e)oglossus (s.a. mediane Halsfistel); liegt unter dem Zungenbein (an dieses fixiert). Enthält Schleim, nach evtl. Infektion Eiter. Imponiert als prall-elastischer, beim Schlucken mitgehender Tumor.

  • Halteapparat
    • Halte|apparat

    • Englischer Begriff: supporting ligaments

    die ein Organ (z.B. die Gebärmutter) stützenden Bänder.

  • Haltefaden
    • Halte|faden

    • Englischer Begriff: retention stitch

    • Fach: Chirurgie

    mit einer Klemme etc. armierter Fadenzügel als intraop. Offenhalte- bzw. Einstellhilfe.

  • Haltereflex
    • Halte|reflex

    Haltungsreflex.

  • Halteübung
    • Halte|übung

    • Fach: Physiotherapie

    aktive krankengymnastische Übung ohne Bewegungsausschlag (isometrische Anspannung) als verstärkte Spannungsübung.

  • Halteversuch
    • Halte|versuch

    • Fach: Neurologie

    Prüfung des Vestibularapparates durch das Haltenlassen von Gliedmaßen in einer bestimmten Stellung; Bárány-Zeigeversuch.

  • Haltung
    • Haltung 1)
      Haltung
      • 1)

      • Englischer Begriff: posture

      Körperhaltung; s.a. Haltungs...

    • Haltung 2)
      Haltung
      • 2)

      • Fach: Gynäkologie

      Fruchthaltung.

    • Haltungsfehler
      • Haltungs|fehler

      • Synonyme: Fehlhaltung

      Abbildung

      aktiv noch voll korrigierbare Abweichung (i.S. der Kyphose, Lordose, Skoliose) der Wirbelsäule von der Normalhaltung als Folge schlechter Gewohnheitshaltung u./oder einer Stützgewebe-Muskelschwäche. Es fehlen hierbei nachweisbare Wirbelkörper- oder Weichteilveränderungen (primäre Haltungsstörung; s.a. Haltungsschaden).

    • Haltungsreflex
      • Haltungs|reflex

      • Synonyme: Haltereflex

      • Englischer Begriff: postural reflex

      Reflex zur Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung des – für eine bestimmte Haltung notwendigen – Muskeltonus; s.a. Stellreflex. Führt als lokaler H. (= Muskeldehnungsreflex), ausgelöst über Schwerkraftreize, zur Muskelspannungszunahme einer Gliedmaße, beeinflusst als segmentaler H. eine Gliedmaße durch Bewegung einer anderen u. modifiziert als generalisierter H. (= allgemeiner H.) eine vorhandene Haltung in Abhängigkeit von der Position des Kopfes im Raum; s.a. Halsstell-, Labyrinthreflex.

    • Haltungsschaden
      • Haltungs|schaden

      • Englischer Begriff: postural deformity

      • Fach: Orthopädie

      sekundäre, fixierte (u. meist unkorrigierbare) Fehlhaltung infolge verspäteter oder unvollkommener Korrektur eines Haltungsfehlers. Die Entwicklung wird begünstigt durch vorhandene, z.B. angeborene Störungen der Skelettentwicklung bzw. – als „Erschöpfungsphänomen“ – durch den Längenwachstumsschub in der Pubertät. S.a. Haltungsverfall.

    • Haltungsschule

        Übungs- u. Schulungsprogramm zur Stabilisierung der Körperhaltung bzw. Korrektur von Haltungsschäden. Es soll Gefühl für richtige Haltung u. adäquaten Einsatz der Rückenmuskulatur vermitteln sowie über Fehlbelastungen aufklären.

      • Haltungsverfall
        • Haltungs|verfall

        • Fach: Orthopädie

        (Schede) das Geschehen, das – v.a. in den Phasen des Gestaltwandels des Körperwachstums – über eine gewohnheitsmäßige u. übertriebene Ruhehaltung zu Haltungsfehlern führt. Primär meist als Rundrücken, z.B. als Sitzschaden des Schulkindes.

      • Häm
        • Englischer Begriff: heme

        Abbildung   Tabelle

        allgemeine Bez. für Metallporphyrine; z.B. die ungesättigten Komplexverbindungen der Porphyrine mit 2-wertigem u. – koordinativ an die Stickstoffatome angelagertem – Eisen („Hämoverbindung“), die zu Anlagerung z.B. von Sauerstoff, Kohlenmonoxid, Stickstoffbasen befähigt sind. I.e.S. das Proto- oder Ferrohäm (aus Protoporphyrin u. Fe2+ bestehendes reduziertes Hämatin) als farbgebende prosthetische Gruppe des Blut-, Muskelfarbstoffes (Hämo- bzw. Myoglobin) sowie in Enzymen (z.B. in Katalase, Peroxidase, Cytochrom-peroxidase). Wirksam als Überträger für Sauerstoff u. Elektronen, wird v.a. in der Leber aus Succinyl-CoA u. Glykokoll (über verschiedene Porphyrine) gebildet (s.a. Formel u. Tab.); wird abgebaut zu Gallenfarbstoffen. H. ist oxidierbar zu Hämin. Nachweis erfolgt durch das charakteristische Absorptionsspektrum. – S.a. Hämoglobin.

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