Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • Hypermastie
    • Hyper|mastie

    • Fach: Gynäkologie

    • 1)
      Mammae accessoriae... (mehr)
    • 2)
      übermäßige Größe der weiblichen Brust, evtl... (mehr)
  • Hypermastie 1): Polymastie
    Hypermastie
    • 1)

    • Synonyme: Polymastie

    Mammae accessoriae.

  • Hypermastie 2): Makromastie
    Hypermastie
    • 2)

    • Synonyme: Makromastie

    • Englischer Begriff: hypermastia

    übermäßige Größe der weiblichen Brust, evtl. als Gigantomastie.

  • Hypermenorrhö
    • Hyper|menor|rhö

    • Englischer Begriff: hypermenorrhea

    übermäßig starke Menstruation.

  • Hypermetrie
    • Hyper|metrie

    • Englischer Begriff: hypermetria

    Dysmetrie mit über das Ziel hinausschießenden, „großen“ Bewegungen; bei Kleinhirnerkrankung.

  • Hypermetropie
    • Hyper|metropie

    • Englischer Begriff: hypermetropia

    Hyperopie.

  • Hypermnesie
    • Hyper|mnesie

    • Englischer Begriff: hypermnesia

    übersteigertes Erinnerungsvermögen, z.B. an Einzeldaten („Kalendergedächtnis“, bei Oligophrenie) oder an bereits vergessen geglaubte Erlebnisse (z.B. nach Hirntrauma, Schock, auch in Hypnose, Trance oder im Traum); Sonderform: die „Lebensbilderschau“.

  • Hypermotilität
    • Hyper|motilität

    • Synonyme: Hypermobilität

    • Englischer Begriff: hypermotility

    gesteigerte Beweglichkeit z.B. von Hohlorganen (auch i.S. der Hyperperistaltik), Überbeweglichkeit von Gelenken.

  • Hypernatriämie
    • Hyper|natri|ämie

    • Englischer Begriff: hypernatremia

    erhöhter Gehalt des Blutserums an Natrium (> 150 mval/l; Na/K-Quotient > 35); v.a. bei Bluteindickung Hämokonzentration), Transmineralisation. Bewirkt Plasmahypertonie (evtl. Coma hyperosmolare), erregt Durstgefühl (durch osmotische Zwischenhirnreizung), steigert die Adiuretin-Ausschüttung; bei chronischer H. Ödembildung. S.a. Salzstauungssyndrom.

  • Hypernatriurie
    • Hyper|natri|urie

    Natriurie.

  • hypernephroid
    • hyper|nephroid

    geweblich der Nebennierenrinde ähnlich; z.B. h. Karzinom (Hypernephrom).

  • Hypernephrom
    • Hyper|nephrom

    • Synonyme: hypernephroides Karzinom

    • Englischer Begriff: hypernephroma; hypernephroid carcinoma

    Nierenzellkarzinom.

  • Hypernephrom des Ovars
  • Hyperodontie
    • Hyper|odontie

    Überzahl von Zähnen, z.B. bei Dysostosis cleidocranialis. – I.w.S. auch eine zusätzliche (= dritte) Zahnung (Dentition).

  • Hyperonychie
    • Hyper|onychie

    • 1)
      Nagelhypertrophie... (mehr)
    • 2)
      Vorhandensein überzähliger Nägel bei Poly-, Syndaktylie... (mehr)
  • Hyperonychie 1)
    Hyperonychie
    • 1)

    Nagelhypertrophie.

  • Hyperonychie 2)
    Hyperonychie
    • 2)

    Vorhandensein überzähliger Nägel bei Poly-, Syndaktylie.

  • Hyperopie
    • Hyper|opie

    • Synonyme: Hypermetropie

    • Englischer Begriff: hyperopia

    die Übersichtigkeit, Weitsichtigkeit. Brechungsanomalie des Auges (Ametropie, dort Schema) aufgrund einer Brechkraftminderung der Medien (= Brechungs-H.) oder angeborener, evtl. erblicher Kürze der Augenachse (axiale H. = Achsen-H.). Die Punktvereinigung paralleler Lichtstrahlen erfolgt bei Fernblick u. bei Akkommodationsruhe erst hinter der Netzhaut.

  • Hyperopie, korneale
    Hyperopie
    • H., korneale

    • Englischer Begriff: corneal h.

    Brechungs-H. bei Übergröße des Hornhautdurchmessers oder bei Hornhautabflachung (Applanatio).

  • Hyperopie, latente
    Hyperopie
    • H., latente

    • Englischer Begriff: latent h.

    relative H.; die durch habituelle Akkommodation ausgeglichene u. nur nach künstlicher Lähmung des Ziliarmuskels feststellbare H., die durch gleichzeitig erhöhte Konvergenz evtl. zu Einwärtsschielen führt.

  • Hyperopie, lentale
    Hyperopie
    • H., lentale

    • Englischer Begriff: lenticular h.

    Linsen-H.; Brechungs-H. infolge Fehlens (= aphake H.) oder unfallbedingter Rückwärtsverlagerung oder altersbedingter Veränderung der Linse (s.a. Alterssichtigkeit).

  • Hyperopie, manifeste
    Hyperopie
    • H., manifeste

    • Englischer Begriff: manifest h.

    der durch Vorsetzen von Konvexgläsern bei Fernblick erkennbare Teil der H.

  • Hyperosmie
    • Hyper|osmie

    • Englischer Begriff: hyperosmia

    krankheitsbedingt gesteigerter Geruchssinn.

  • Hyperosmolarämie
    • Hyper|osmolar|ämie

    gesteigerter osmotischer Druck im Blut (oft mit Hyperosmolarität auch in anderen Flüssigkeitsräumen) infolge Störung des Elektrolythaushalts oder Erhöhung der Nichtelektrolyt-Spiegel (bei relativem oder absolutem Wasserdefizit); führt evtl. zu Coma.

  • Hyperostose
    • Hyper|ostose

    • Synonyme: -ostosis

    • Englischer Begriff: hyperostosis

    • Fach: Pathologie

    Überschussbildung (Hyperplasie) von Knochengewebe, die zu Verdichtung, evtl. auch zu Form-, Größenveränderung führt. Ist periostalen, enchondralen oder endostalen Ursprungs (führt zu Knochenapposition, -verdickung bzw. Verdichtungszonen bzw. zu Osteosklerose, Osteopetrose); tritt an einzelnen Knochen bzw. mehr oder minder verbreitet im Skelett auf (monostische bzw. generalisierte oder systemische H.); führt am erwachsenen Skelett fast nur zu Dickenzunahme, am wachsenden auch zu vermehrtem Längenwachstum (s.a. Akromegalie, Riesenwuchs). – I.w.S. auch umschriebene Knochenneubildung (Osteophyt, Exostose, Endostose).

  • Hyperostose mit Pachydermie 2)
  • Hyperostose, generalisierte
    Hyperostose
    • H., generalisierte

  • Hyperostose, generalisierte 1)
    Hyperostose  >  Hyperostose, generalisierte
    • 1)

    als allgemeine H. das Koszewski-Syndrom.

  • Hyperostose, systematisierte sklerotische
    Hyperostose
    • H., systematisierte sklerotische

    Camurati-Engelmann-Syndrom.

  • Hyperostosis corticalis
    Hyperostose
    • H. corticalis

    H. der Knochenkompakta. Als H. c. deformans juvenilis (Bakwin u. Eiger 1956) eine autosomal-rezessiv erbliche, endostal-diaphysäre H. mit Hyperphosphatasie, Auftreibung der – Osteoporose aufweisenden – Diaphysen u. der Schädelknochen (Makrozephalie), Extremitätenverkrümmung u. Kleinwuchs. – Als H. c. generalisata (van Buchem 1955) eine autosomal-rezessiv erbliche, nach der Pubertät zu akromegaloider Vergrößerung von Kinn u. Schlüsselbeinen führende H. mit späterer Generalisierung (Wirbelsäule, Becken, Schulterblätter, Schädel [mit Stauungspapille infolge Abnahme der Schädelkapazität]). – Abzugrenzen ist eine ähnlich, aber milder verlaufende endostale H. (Typ Worth; autosomal-dominant erblich). Als H. c. infantilis das Caffey-Silverman-Syndrom.

  • Hyperostosis cranialis interna
    Hyperostose
    • H. cranialis interna

    fortschreitende, meist symmetrische Verdickung der Tabula interna der Stirn- u. Scheitelbeine, Augenhöhlendächer u. kleinen Keilbeinflügel; als H. frontalis interna höckrig oder ungleichmäßig-beetförmig (Nebula frontalis) im Stirnbereich (z.T. auch kombiniert mit Adipositas, Kopfschmerzen, geistig-seelischen Störungen, bei Frauen auch mit Vermännlichung [Virilisierung]).

  • Hyperostosis facialis symmetrica familiaris
    Hyperostose
    • H. facialis symmetrica familiaris

    eine erbliche H. an Schädelbasis u. Gesichtsschädel (mit Hypertelorismus, flacher Nasenwurzel, kleiner Nase u. kleinen Nebenhöhlen, betonten Jochbögen, hoher Stirn, ausladendem Hinterkopf).

  • Hyperostosis vertebralis senilis ankylosans
    Hyperostose
    • H. vertebralis senilis ankylosans

    • Synonyme: hyperostotische Spondylose

    • Englischer Begriff: ankylosing senile h.

    mit ausgeprägter Spangenbildung einhergehende Spondylose der Wirbelsäule.

  • Hyperöstrogenismus
    • Hyper|östrogenismus

    • Englischer Begriff: hyperestrogenism

    vermehrte Bildung/Absonderung von Östrogenen u. die resultierenden Veränderungen. Beim Mann als viriler H. infolge vermehrter Östrogenbildung in der Nebennierenrinde (suprarenaler H.) oder in den Leydig-Zwischen- u./oder Sertoli-Zellen des Hodens (testikulärer H.), bei primärer Hodeninsuffizienz, hypergonadotropen Syndromen, Leberzirrhose, medikamentös verursacht oder relativ (bei Absinken der Androgene). Äußert sich in Verweiblichung (Feminisierung), Libido- u. Potenzverlust; bei Jugendlichen Hypogenitalismus, Fehlbildung sekundärer Geschlechtsorgane. Bei der Frau als femininer H. bei hormonaktiven Tumoren (führen vor der Geschlechtsreife zu Pubertas praecox), Alkoholkrankheit, Hyperthyreose u. Blasenmole sowie Östrogen-Überdosierung. Klinisch mit Endometriumveränderungen, verlängerter Menstruation, evtl. Dysmenorrhoea membranacea.

  • Hyperoxalämie
    • Hyper|oxal|ämie

    • Englischer Begriff: hyperoxalemia

    erhöhter Oxalsäure-Gehalt des Blutserums (> 3,2 mg/dl), v.a. bei Oxalose.

  • Hyperoxalurie
    • Hyper|oxal|urie

    • Englischer Begriff: hyperoxaluria

    erhöhte (> 50 mg/24 Std.) Oxalsäure-Ausscheidung durch die Niere, bei Oxalose (als Enzymopathie) oder sekundär bei Gicht, Adipositas.

  • Hyperoxämie
    • Hyper|ox|ämie

    vermehrter Gehalt des Blutes an Sauerstoff (z.T. im Plasma in Lösung), z.B. bei hyperbarer Oxygenation. S.a. Hyperoxie.

  • Hyperoxid
    • Hyper|oxid

    das Anion O2; s.a. Superoxid...

  • Hyperoxie
    • Hyper|oxie

    • 1)
      Erhöhung des Sauerstoffpartialdrucks der Atemluft (z.B... (mehr)
    • 2)
      vermehrter Sauerstoffgehalt der Körpergewebe infolge Hyperoxämie... (mehr)
  • Hyperoxie 1)
    Hyperoxie
    • 1)

    • Fach: Physiologie

    Erhöhung des Sauerstoffpartialdrucks der Atemluft (z.B. im Atemgas bei Narkose).

  • Hyperoxie 2): Hyperoxidose
    Hyperoxie
    • 2)

    • Synonyme: Hyperoxidose

    • Englischer Begriff: hyperoxia

    • Fach: Pathologie

    vermehrter Sauerstoffgehalt der Körpergewebe infolge Hyperoxämie. Evtl. mit krankhaften Folgen (Hyperoxypathie; z.B. als retrolentale Fibroplasie nach [hyperbarer] Sauerstofftherapie); s.a. Sauerstofftoxikose.

  • Hyperparathyreoidismus
    • Hyper|parathyr(e)oidismus

    • Synonyme: -parathyreose; HPT (Abk.)

    • Englischer Begriff: hyperparathyroidism

    autonome Mehrsekretion oder regulative Erhöhung von Parathormon (PTH) durch die Nebenschilddrüse (Glandula parathyreoidea = Epithelkörperchen) mit Hyperkalziämie.

    • H., akuter
      krisenhafte, lebensbedrohliche Verschlechterung eines chronischen H.... (mehr)
    • H., autonomer
      primärer H. infolge Störung der Rückkopplung zwischen Serum-Calciumspiegel... (mehr)
    • H., ossärer
      primärer H. mit Osteodystrophia fibrosa cystica generalisata... (mehr)
    • H., primärer   Abbildung
      meist chronischer H. durch autonome Mehrsekretion von Parathormon bei... (mehr)
    • H., sekundärer
      regulative Steigerung der Parathormonsekretion bei chronischer Hypokalziämie... (mehr)
    • H., tertiärer
      H. nach langfristiger Stimulation der Nebenschilddrüse bei terminaler... (mehr)
  • Hyperparathyreoidismus, akuter
    Hyperparathyr(e)oidismus
    • H., akuter

    • Synonyme: hyperparathyreotische Krise; hyperkalziämische Krise

    krisenhafte, lebensbedrohliche Verschlechterung eines chronischen H., z.B. als Komplikation einer Operation oder Infektionskrankheit. Klinik: sehr hoher Calcium-Blutspiegel (> 3 mmol/l), Polyurie, Polydipsie, Erbrechen, Flüssigkeitsverlust (Exsikkose), paralytischer Ileus, Schock, Somnolenz, Koma.

  • Hyperparathyreoidismus, autonomer
    Hyperparathyr(e)oidismus
    • H., autonomer

    primärer H. infolge Störung der Rückkopplung zwischen Serum-Calciumspiegel u. Nebenschilddrüse.

  • Hyperparathyreoidismus, ossärer
    Hyperparathyr(e)oidismus
    • H., ossärer

    primärer H. mit Osteodystrophia fibrosa cystica generalisata.

  • Hyperparathyreoidismus, primärer
    Hyperparathyr(e)oidismus
    • H., primärer

    • Synonyme: pHPT (Abk.)

    • Englischer Begriff: primary h.

    Abbildung

    meist chronischer H. durch autonome Mehrsekretion von Parathormon bei Adenom oder Karzinom der Nebenschilddrüse, selten bei primärer Hyperplasie der Nebenschilddrüsenzellen. Kann als genetische Störung mit oder ohne sonstige Endokrinopathien auftreten, z.B. bei MEN 1. Klinik: Es bestehen – über PTH-aktivierte Osteoklastentätigkeit – Hyperkalziämie, Hyperkalziurie u. Nephrolithiasis mit Nierenkoliken, später Hyperphosphaturie, Hypophosphatämie. S.a. Abb.

  • Hyperparathyreoidismus, sekundärer
    Hyperparathyr(e)oidismus
    • H., sekundärer

    • Englischer Begriff: secondary h.

    regulative Steigerung der Parathormonsekretion bei chronischer Hypokalziämie, v.a. bei verminderter enteraler Kalziumresorption oder Niereninsuffizienz als Grundleiden. Führt zu einem Anstieg des Serumphosphats, gestörter intestinaler Kalziumresorption wegen ungenügender renaler Vitamin-D-Synthese, gesteigerter Osteoklastenaktivität mit folgender Osteomalazie.

  • Hyperparathyreoidismus, tertiärer
    Hyperparathyr(e)oidismus
    • H., tertiärer

    • Englischer Begriff: tertiary h.

    H. nach langfristiger Stimulation der Nebenschilddrüse bei terminaler Niereninsuffizienz mit Hyperplasie der Epithelkörperchen u. autonomer Mehrsekretion von Parathormon.

  • Hyperpathie
    • Hyper|pathie

    • Englischer Begriff: hyperpathy, -pathia

    (Foerster) Sensibilitätsstörung als Überempfindlichkeit gegenüber allen örtlichen Reizen, wobei aber die Schmerzreizschwelle – im Ggs. zur herabgesetzten Reizschwelle bei Hyperalgesie – erhöht ist (nach deren Überschreiten werden aber Schmerzreize als übermäßig schmerzhaft empfunden). Die Schmerzen sind ausstrahlend, lang anhaltend, die Reize schwer unterscheidbar. Vork. v.a. bei Thalamus-Schäden der Gegenseite u. bei Teilregeneration nach Verletzung peripherer Nerven.

  • Hyperperistaltik
    • Hyper|peristaltik

    • Englischer Begriff: hyperperistalsis

    vertiefte, gesteigerte u. beschleunigte Peristaltik; z.B. des Magen-Darm-Traktes bei Enteritis (führt zu Passagebeschleunigung), bei Pylorusstenose u. mechan. Ileus (bis zu Lähmung, d.h. zu paralytischem Ileus).

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