Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • Hypocholerese
    • Hypo|cholerese

    • Englischer Begriff: oligocholia

    die verminderte Galleabsonderung der Leberzelle.

  • Hypocholesterinämie
    • Hypo|chole|sterin|ämie

    • Englischer Begriff: hypocholesterolemia

    verminderter (< 130 mg/dl bzw. 3,36 mmol/l) Cholesterin-Gehalt des Blutes, z.B. bei Leberschädigung, bei Behandlung mit Cortison, Hyperthyreose.

  • Hypochondria
    • Hypo|chondria

    • Synonyme: -chondrie

    • Englischer Begriff: hypochondriasis

    Zustand ausgeprägten Besorgtseins um die Gesundheit mit übermäßiger Selbstbeobachtung der körperlichen und geistigen Vorgänge auf Zeichen mit möglichem Krankheitswert u. der Angst bzw. Überzeugung, eine schwere Krankheit zu haben, die durch eingehende körperliche Untersuchungen nicht verifiziert werden kann; als traumatische H. (Kraepelin-Syndrom) nach verletzungsbedingtem Schreckerlebnis. H. ist eine Form der somatoformen Störungen.

  • hypochondrisch
    • hypo|chondrisch

    • Englischer Begriff: hypochondriac

    an Hypochondrie leidend, H. betreffend.

    • h. Depression
      Depression mit das Krankheitsbild larvierendem h. – bereits vor Depressionsbeginn... (mehr)
  • hypochondrische Depression
    hypochondrisch
    • h. Depression

    Depression mit das Krankheitsbild larvierendem h. – bereits vor Depressionsbeginn aufgetretenem – Beschwerdenbild; evtl. wahnhaft übersteigert (h. Wahn).

  • Hypochondrium
    • Hypo|chondrium

    • Synonyme: Regio hypochondrica

    • Englischer Begriff: hypochondrium

    beidseitig die Oberbauchgegend im Rippenbogenbereich (seitlich des Epigastriums).

  • Hypochondrogenesis
    • Hypo|chondro|genesis

    • Englischer Begriff: hypochondrogenesis

    Variante der Achondrogenesis.

  • Hypochondroplasie
    • Hypo|chondro|plasie

    • Englischer Begriff: hypochondroplasia

    Chondrohypoplasie.

  • hypochrom
    • hypo|chrom

    • Englischer Begriff: hypochromic

    mit vermindertem Farbstoffgehalt, insbes. hämat mit Hämoglobin-Gehalt des Einzelerythrozyten unter 28 pg (Färbeindex unter 1).

  • Hypochromasie
    • Hypo|chromasie

    • Englischer Begriff: hypochromatism

    verminderte Anfärbbarkeit von Zellkernen u. Chromosomen(-Segmenten). S.a. Hypochromie.

  • Hypochromie
    • Hypo|chromie

    • Englischer Begriff: hypochromia

    verminderter Farbstoffgehalt eines Gewebes, Organs; z.B. derm als Hautpigmentmangel (Pigmentanomalien), hämat als Hämoglobinmangel (hypochrom).

  • Hypochylie
    • Hypo|chylie

    • Englischer Begriff: hypochylia

    verminderte Magensaftproduktion (evtl. nur als Subazidität).

  • hypodens
    • hypo|dens

    • Fach: Radiologie

    mit verminderter Dichte (z.B. im Computer-Tomogramm).

  • Hypoderma
    • Hypo|derma

    • Fach: Entomologie

    s.u. Hypodermosis.

  • Hypodermitis
    • Hypo|dermitis

    Entzündung des über der Lederhaut gelegenen Unterhautzell-, Unterhautfettgewebes (= Hypoderm[is], Tela subcutanea), z.B. als Pfeifer-Weber-Christian-, Rothmann-Makai-Krankheit; s.a. Panniculitis.

  • Hypodermosis
    • Hypo|dermosis

    • Englischer Begriff: hypodermatosis

    Befall mit Larven der Gattung Hypoderma („Dasselfliegen“ [Diptera]); als Dasselbeule, Larva migrans, maligne Ophthalmomyiasis (mit Verlust des Auges).

  • hypodiploid
    • hypo|di|ploid

    • Englischer Begriff: hypodiploid

    mit einem vollständigen u. einem durch Fehlen eines oder weniger Chromosomen(stücke) unvollständigen haploiden Satz als Chromosomenbestand (z.B. 22 A[utosomen] + 1 X beim Ullrich-Turner-Syndrom).

  • Hypodipsie
    • Hypo|dipsie

    • Englischer Begriff: hypodipsia

    verminderter Durst bzw. verminderte Flüssigkeitsaufnahme durch Trinken.

  • Hypodontia
    • Hyp|odontia

    • Synonyme: -odontie

    • Englischer Begriff: hypodontia

    Unterzahl der Zähne. Als echte H. durch fehlende Zahnanlagen (meist 3. Molar/Weisheitszahn, 2. Prämolar Unterkiefer, seitl. Schneidezahn Oberkiefer) und als H. spuria bei vorhandenen Zahnkeimen.

  • Hypodynamie
    • Hypo|dynamie

    • Englischer Begriff: hypodynamia

    krankhaft unterdurchschnittliche (dynamische) Funktion eines Organs (z.B. als Herz-, Kreislaufschwäche). – I.w.S. auch die Unterbeanspruchung dynamischer Körperfunktionen, z.B. der Muskelarbeit bei strenger Bettruhe, im Zustand der Schwerelosigkeit (bei längerem Bestehen: Muskelschwund, Knochenentmineralisierung).

  • Hypoelektrolytämie
    • Hyp(o)|elektrolyt|ämie

    verminderter Elektrolytgehalt des Blutes; z.B. Hyponatri-, Hypochlorämie.

  • Hypofermentie
    • Hypo|fermentie

    • Synonyme: Hypenzymie

    Enzymmangel, Enzymdefekt, Enzymopathie.

  • Hypoferrämie
    • Hypo|ferr|ämie

    • Englischer Begriff: hypoferremia

    Hyposiderinämie.

  • Hypofibrinogenämie
    • Hypo|fibrinogen|ämie

    • Englischer Begriff: hypofibrinogenemia

    verminderter Fibrinogengehalt des Blutes; je nach Ausmaß mit oder ohne manifeste Blutungsneigung. Als erworbene H. bei Synthesestörung in der Leber, erhöhtem Verbrauch (s.a. Afibrinogenämie) oder als autosomal-dominant vererbtes Leiden.

  • Hypofibrinolyse
    • Hypo|fibrino|lyse

    • Englischer Begriff: hypofibrinolysis

    herabgesetzte Fibrinolyse; z.B. nach Gaben von Antifibrinolytika, bei verminderter Plasminogen-Bildung, nach Erschöpfung des Blut-Plasminogens durch Infusion von Fibrinolysokinasen.

  • Hypogalaktie
    • Hypo|galaktie

    • Englischer Begriff: hypogalactia

    herabgesetzte Milchbildung (Laktation) der Wöchnerin.

  • Hypogammaglobulinämie-Syndrom
    • Hypo|gamma|globulin|ämie(-Syndrom)

    • Englischer Begriff: hypogammaglobulinemia

    Zustand von Gammaglobulinmangel; meist als Immunglobulinmangel, gekennzeichnet durch Immundefekte; erblich (s.a. Agammaglobulinämie, IgA-, IgM-Mangel u. als IgG-Mangel) oder erworben (durch Bildungsstörung, vermehrten Abbau oder vermehrte Ausscheidung; z.B. bei Tumoren, v.a. chron. lymphatischer [B-Zell-]Leukämie). – Eine H. der Neugeborenen (neonatale H.; evtl. verlängert als transitorische oder „transiente“ [= vorübergehende] H. der Säuglinge mit besonderer Infektionsanfälligkeit im 2.–6. Mon.) ist physiologisch (Abbau der von der Mutter übernommenen Immunglobuline bei noch unzureichender Eigenproduktion).

  • hypogastricus
    • hypo|gast|ricus

    • Englischer Begriff: hypogastric

    zum Unterbauch (Hypogastrium) gehörend; z.B. Regio hypogastrica.

  • Hypogastrium
    • Hypo|gast|ri|um

    • 1)
      Regio pubica... (mehr)
    • 2)  
      der Unterbauch; die Gegend unterhalb der Verbindungslinie beider oberer... (mehr)
  • Hypogastrium 1)
    Hypogastrium
    • 1)

    • Fach: Anatomie

    Regio pubica.

  • Hypogastrium 2)
    Hypogastrium
    • 2)

    • Englischer Begriff: lower abdomen

    • Fach: Klinik

    der Unterbauch; die Gegend unterhalb der Verbindungslinie beider oberer Darmbeinstachel u. oberhalb der Leistenbänder u. der Symphyse. Wird durch zwei Vertikallinien auf Mitte der Ligamente unterteilt in die unpaare mediale Regio pubica und eine re. u. li. Regio inguinalis.

  • Hypogenesie
    • Hypo|genesie

    • Englischer Begriff: hypogenesis

    unvollständige (Organ-)Entwicklung; s.a. Hypoplasie; Agenesie.

  • Hypogenie
    • Hypo|genie

    Unterentwicklung des Unterkiefers. S.a. Hypognathie.

  • Hypogenitalismus
    • Hypo|genitalismus

    • Englischer Begriff: hypogenitalism

    Unterentwicklung der Geschlechtsorgane (i.w.S. auch der sekundären Geschlechtsmerkmale). S.a. Hypogonadismus.

  • Hypogeusie
    • Hypo|geusie

    • Englischer Begriff: hypogeusia

    verminderte Empfindlichkeit des Geschmackssinnes, z.B. bei Kupfermangel.

  • Hypoglossie
    • Hypo|glossie

    Mikroglossie.

  • Hypoglossus
    • Hypo|glossus

    Kurzform für Nervus hypoglossus.

  • Hypoglykämie
    • Hypo|glyk|ämie

    • Englischer Begriff: hypoglycemia

    Absinken des Blutzuckers unter Normalwerte; i.w.S. die sich daraus ergebenden Krankheitszeichen (voll ausgeprägt am Schwellenwert von ca. 40 mg/dl entspr. 2,22 mmol/l). Ätiol.: bei mit Insulinüberproduktion einhergehenden Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (z.B. Inselzelladenom), Erkrankungen der Leber (Hepatitis, Coma hepaticum; Störungen der Gluconeogenese), des Hypophysenvorderlappens, der Nebennierenrinde (s.a. Glucocorticoide), bei Unterernährung, Hunger, nach Magenresektion (Dumpingsyndrom), während der Schwangerschaft u. in der Stillperiode, bei Muskelarbeit sowie nach Verabfolgung von Medikamenten (z.B. Morphium, Insulin u. Antidiabetika, aber auch Cimetidin u. Paracetamol). Klinik: Krankheitszeichen evtl. nur diskret (latente H.) mit Gereiztheit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerz, ggf. aber heftig mit Heißhunger, Schwitzen, Zittern, innerer Unruhe, psychischer Enthemmung, evtl. Somnolenz bis Bewusstlosigkeit (Coma hypoglycaemicum), Krampfanfällen.

  • Hypoglykämie, infantile idiopathische
    Hypoglykämie
    • H., infantile idiopathische

    • Synonyme: McQuarrie-Syndrom

    • Englischer Begriff: idiopathic h. of infancy

    eine familiär gehäufte, meist im 2. Lj. beginnende Krankheit mit morgendlicher Nüchtern-H. u. mit uncharakteristischen Symptomen, das Wachstum ist normal, evtl. kommt es zu sekundärer Epilepsie. Insulin normal; Therapie mit Glucagon u. Diazoxid. Mit zunehmendem Alter tritt spontane Besserung ein (s.a. Neugeborenen-H.).

  • Hypoglykämie, leucinempfindliche
    Hypoglykämie
    • H., leucin|empfindliche

    • Synonyme: proteinsensible H.; Cochrane-Syndrom

    • Englischer Begriff: leucine-induced h.

    bei Säuglingen, seltener Kleinkindern postprandial auftretende H. Klinik: mit schwerer psychomotorischer Retardierung u. sekundärer Epilepsie, Mikrozephalie, Strabismus; beruht auf konstitutioneller Empfindlichkeit gegen Leucin, Isovaleriansäure, α-Ketoisocapronsäure u. andere Leucin-Abbauprodukte. Ther.: leucinarme Diät; Progn.: Die hypoglykämischen Krisen verschwinden nach 5–6 Jahren, Frühtherapie beschleunigt Heilung u. bessert das neurologische Bild.

  • hypoglykämisch
    • hypo|glyk|ämisch

    • Englischer Begriff: hypoglycemic

    durch Hypoglykämie bedingt.

  • hypoglykämischer Anfall
    hypoglykämisch
    • h. Anfall

    • Englischer Begriff: h. attack

    ein – v.a. morgens auftretender – hirnorganischer Anfall mit Hypoglykämie-Zeichen bei Inselzelladenom, Nebennierenerkrankung. Im EEG treten Allgemeinveränderungen auf, evtl. Epilepsie-Potentialen ähnliche Wellen.

  • hypoglykämischer Schock
    hypoglykämisch
    • h. Schock

    • Englischer Begriff: h. shock

    Insulinschock; i.w.S. auch die Symptome des hypoglykämischen Anfalls.

  • hypoglykämisches Koma
  • Hypognathie
    • Hypo|gnathie

    • Fach: Pathologie

    • 1)
      Unterentwicklung des Oberkiefers... (mehr)
    • 2)
      parasitäre Doppelfehlbildung (Duplicitas) mit rudimentärem Kopf, als Parasit... (mehr)
  • Hypognathie 1)
    Hypognathie
    • 1)

    Unterentwicklung des Oberkiefers.

  • Hypognathie 2)
    Hypognathie
    • 2)

    parasitäre Doppelfehlbildung (Duplicitas) mit rudimentärem Kopf, als Parasit am Oberkiefer des Autositen (= Hypognathus).

  • Hypogonadismus
    • Hypo|gonadismus

    • Englischer Begriff: hypogonadism

    hormonale Unterfunktion der Keimdrüsen (Gonaden), einschließlich der resultierenden Krankheitszeichen. Gekennzeichnet durch Androgenmangel, Infertilität oder eine Kombination von beiden. I.e.S. das „H.-Syndrom des Knaben“ als erbliche oder als vor oder nach der Geburt erworbene Hodeninsuffizienz (Hyporchidie). Ätiol. u. Klassifik.: Entsprechend der an der Regulation der Hodenfunktion beteiligten Organe können Erkrankungen des Hypothalamus, der Hypophyse u. des Hodens zu einem H. führen. Letztere werden als primärer = hypergonadotroper H. bezeichnet und u.a. verursacht durch angeborene oder erworbene Anorchie, Gonadendysgenesie, Pseudohermaphroditismus masculinus (genetisch bedingte Störungen der Hodenanlage u. -differenzierung, Störung der Produktion oder Wirkung der für die Geschlechtsentwicklung essentiellen testikulären Hormone Testosteron u. AMH), Klinefelter-Syndrom, XX-Mann, XYY-Syndrom, Noonan-Syndrom, Lageanomalien der Hoden, Orchitis, Germinalzellaplasie sowie Allgemeinerkrankungen u. exogene Noxen (z.B. Hämochromatose, Sichelzell-Anämie, ionisierende Strahlen). Der primäre H. geht einher mit erhöhten Serum-Gonadotropin-Werten, weitere klin. Symptome je nach Krankheitsbild. Hypothalamisch oder hypophysär bedingte Hodenfunktionsstörungen werden als sekundärer = hypogonadotroper H. bezeichnet und gehen mit erniedrigten Serum-Gonadotropin-Werten einher. Funktionsstörungen des Hypothalamus mit Beeinträchtigung der GnRH-Sekretion können u.a. verursacht sein durch idiopathischen hypogonadotropen Hypogonadotropismus (IHH) u. Kallmann-Syndrom, Prader-Labhart-Willi- u. Angelman-Syndrom, das Laurence-Moon-Bardet-Biedl-Syndrom, Pubertas tarda, Untergewicht u. Anorexia nervosa sowie Tumoren u. andere ZNS-Läsionen. Erkrankungen, die zu hypophysärem hypogonadotropen H. führen, sind u.a. Hypopituitarismus, LH-Mangel (Pasqualini-Syndrom) bzw. biologisch inaktives LH, isolierter FSH-Mangel u. Hyperprolaktinämie. Des Weiteren können auch Erkrankungen mit isolierter Beeinträchtigung der Fertilität einen H. verursachen. Dazu gehören Krankheiten der ableitenden Samenwege u. akzessorischen Geschlechtsdrüsen (z.B. Infektionen, Obstruktion, zystische Fibrose), patholog. Veränderungen mit Beeinträchtigung der Samendeposition (Penisdeformationen, Phimose) sowie isolierte Erkrankungen der Androgenzielorgane (testikuläre Feminisierung, Reifenstein-Syndrom, Androgenresistenz, perineoskrotale Hypospadie mit Pseudovagina). Klinik: Symptome variabel je nach Ausmaß des Hormonmangels u. zugrunde liegender Erkrankung sowie abhängig vom Alter der Patienten (präpubertaler H. in der Kindheit mit Ausbleiben der Pubertät; postpubertaler H. im Erwachsenenalter u.a. mit Rückbildung prim. u. sek. Geschlechtsmerkmale, Fertilitätstörungen). Häufige Ausbildung einer Osteoporose.

  • Hypogonadismus der Frau
  • Hypohidrosis
    • Hypo|(h)idrosis

    Oligohidrosis.

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