Medizin-Lexikon: Einträge mit "I"

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  • ICF 2)
    ICF
    • 2)

    ein autosomal-rezessiv erbliches Syndrom mit kombiniertem Immundefekt, Centromer-Instabilität u. facialen Dysmorphien.

  • Ich
    • Synonyme: Ego

    • Englischer Begriff: ego

    (Freud) in der Tiefenpsychologie der zentrale Kern der Persönlichkeit. Dient der Realitätskontrolle; ist das individuelle Steuerungszentrum aller emotionalen Impulse, Gedanken, Handlungen u. Wahrnehmungen. Das Ich ist Mittler zwischen Individuum u. Realität sowie zwischen Es u. Über-Ich. S.a. Schichtenlehre, Ich-Störungen.

  • Ich-Störungen

      Störungen des Einheitserlebens, der Ich-Umwelt-Grenzen, der Identität im Zeitverlauf; eigene seelische Vorgänge u. Zustände werden nicht mehr als zum eigenen Ich gehörend erlebt, sondern als von außen u. von anderen gemacht, gelenkt u. beeinflusst. Sie werden unterteilt in Derealisation, Depersonalisation, Gedankenausbreitung, -entzug, -eingebung u./oder andere Fremdbeeinflussungserlebnisse; können Symptome z.B. einer Schizophrenie sein.

    • Ichnogramm
      • Ich|no|gramm

      • Englischer Begriff: ichnogram

      Aufzeichnung der Gehspur zur Beurteilung einer Gangstörung.

    • Ichthyismus
      • Ich|thy|ismus

      • Synonyme: -thysmus; Ichthyotoxismus

      • Englischer Begriff: ichthyism; ichthyotoxism

      Stunden bis Tage nach Verzehr von Fischen (i.w.S. auch von Schalentieren wie Muscheln [Mytilismus], Austern, Krabben, Hummer usw.) auftretende Vergiftung, u. zwar durch fischeigene Gifte (s.a. Ichthyosarkotoxismus) oder durch bakterielle Verunreinigung (s.u. Lebensmittelvergiftung), selten durch organisch-chemische Zersetzungsprodukte.

    • Ichthyosarkotoxismus
      • Ich|thyo|sarko|toxismus

      • Englischer Begriff: ichthyosarcotoxism

      Fischvergiftung durch ein fischeigenes Ichthyotoxin. Klinik: Empfindungsstörungen (Parästhesien), Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schüttelfrost, Fieber, Schweißausbruch, Hautjucken. Als I. durch Tetraodon-Arten (Japan; s.a. Fugu-Vergiftung) mit Sterblichkeit bis 73%, sonst selten über 3%.

    • ichthyosiform
      • ich|thyo|siform

      • Englischer Begriff: ichthyosiform

      • Fach: Dermatologie

      einer Ichthyosis ähnlich, d.h. mit Bildung ovaler oder polygonaler, nur im Zentrum festhaftender Hautschuppen.

    • Ichthyosis
      • Ich|thyosis

      • Synonyme: diffuse Keratose

      • Englischer Begriff: ichthyosis

      angeborene Verhornungsstörung (Keratosis) mit fischschuppenartig veränderter Haut; Formen: I. congenita, I. vulgaris u. (möglicherweise als deren Sonderform) die Erythrodermia ichthyosiformis.

    • Ichthyosis congenita
      Ichthyosis
      • I. congenita

      • Synonyme: I. congenitalis; I. connata; I. neonatorum

      autosomal-rezessiv und autosomal-dominant erbliche Verhornungsstörung (Proliferationshyperkeratose) der gesamten Haut (bevorzugt der Gelenkbeugen) ohne Störung der Schweiß- u. Talgsekretion. Einheitliches Schädigungsmuster (diffuse Keratose mit verbreitertem Stratum granulosum = Retentionshyperkeratose), jedoch nach Morphologie, Expressivität u. Prognose sehr variable Bilder.

      • I. c. gravis
        schwerste Form der I.c... (mehr)
      • I. c. mitis
        milde Form (Typ II „Riecke“) der I. c. mit Aussparung einzelner Regionen... (mehr)
      • I. c. tarda
        leichteste Form („Riecke III“) der I. c. mit nur diskreter Hautschuppung... (mehr)
    • Ichthyosis congenita gravis
      Ichthyosis  >  Ichthyosis congenita
      • I. c. gravis

      • Synonyme: I. fetalis; Dyskeratosis intrauterina

      schwerste Form der I.c. („Riecke I“) bei, dadurch nicht lebensfähigem, Frühgeborenem. Mit intrauteriner Umwandlung der Haut in einen braunroten bis grünschwarzen, von tiefen Furchen u. Rissen durchzogenen Hornpanzer, Gelenkkontrakturen, Klumphänden u. -füßen, Ektropionierung der Lippen, Lider u. Genitalschleimhäute, Abplattung der Nase („Harlekinfetus“, „Alligatorboy“).

    • Ichthyosis congenita mitis
      Ichthyosis  >  Ichthyosis congenita
      • I. c. mitis

      • Synonyme: I. c. larvata s. beni|gna

      milde Form (Typ II „Riecke“) der I. c. mit Aussparung einzelner Regionen (z.B. Gesicht) u. teilweise entzündlicher Rötung in den hyperkeratot. Zonen (gleitende Übergänge zur Erythrodermia ichthyosiformis). Haut schmutzigrot, faltig oder gespannt, atrophisch u. dünn wie Seidenpapier (z.B. bei Kollodiumbaby). Heute werden unter den früheren Typ-II(-Riecke)-Ichthyosen die lamellären Ichthyosen zusammengefasst. Autosomal-rezessive lamelläre Ichthyosen: unterschiedliche Krankheitsbilder mit oder ohne Erythrodermie. Bei der erythrodermatischen Form vollständige Erythrodermie oder Kollodiumbaby, später hellbraune bis weißliche Schuppung unter Einschluss der großen Beugen. Bei der nichterythrodermatischen Form stärkere, dunkelbraune Keratosen. Autosomal-dominante lamelläre Ichthyose: sehr selten; Klinik wie bei autosomal-rezessiven Formen.

    • Ichthyosis congenita tarda
      Ichthyosis  >  Ichthyosis congenita
      • I. c. tarda

      • Synonyme: I. c. inversa

      leichteste Form („Riecke III“) der I. c. mit nur diskreter Hautschuppung (wie bei I. vulgaris, aber mit Beteiligung von Ellenbeugen u. Kniekehlen).

    • Ichthyosis hystrix
      Ichthyosis
      • I. hystrix

      s.u. I. vulgaris. – Auch Bez. für die Erythrodermia ichthyosiformis.

    • Ichthyosis linearis circumflexa
      Ichthyosis
      • I. linearis circum|flexa

      Rille(-Comèl)-Syndrom.

    • Ichthyosis vulgaris
      Ichthyosis
      • I. vulgaris

      • Englischer Begriff: i. vulgaris

      Abbildung

      autosomal-dominant erbliche diffuse Verhornungsstörung der Haut (Stratum granulosum u. Str. spinosum sind reduziert) mit Herabsetzung der Schweiß- u. Talgsekretion, trockener, fest haftender Schuppung; häufigste erbliche Hauterkrankung; Beginn im 1.–3. Lj.; Gelenkbeugen u. Gesicht nicht betroffen. Je nach Ausprägung als I. simplex (kleieförmige Schuppung; Radiergummiphänomen), I. nigricans (mit braungrauen, -grünen oder -schwarzen Schuppen), I. nitida (leichte Form; „Perlmutterichthyose“), I. serpentina (schwere Form; wie „Schlangenhaut“).

    • Ichthyosis, akquirierte
      Ichthyosis
      • I., akquirierte

      I.-artige Hautveränderungen als paraneoplastisches Syndrom bei M. Hodgkin, Non-Hodgkin-Lymphomen u. Karzinomen.

    • Ichthyosis, X-chromosomal-rezessive
      Ichthyosis
      • I., X-chromosomal-rezessive

      • Englischer Begriff: X-linked i.

      eine Retentionshyperkeratose, die ähnlich der I. vulgaris verläuft.

    • Ichthyotoxine
      • Ich|thyo|toxine

      • Englischer Begriff: fish poisons

      im Blut oder einzelnen Organen (v.a. Eierstock) von Fischen immer oder nur zu bestimmten Jahreszeiten enthaltene Giftstoffe, z.B. Tetrodotoxin, Ciguatoxin (s.u. Ciguatera), i.w.S. auch die in den Giftdrüsen der Giftfische; s.a. Ichthyosarkotoxismus.

    • Ichthyotoxismus
      • Ich|thyo|toxismus

      Ichthyismus.

    • Icodextrin
      • Englischer Begriff: icodextrin

      Dextrin mit einem mittleren gesamten Molekulargewicht von ca. 20 000; Anw. als Dialysetherapeutikum zur Peritonealdialyse.

    • ICP
      • Synonyme: Abk. für intracranial pressure

      • Etymol.: engl.

      Hirndruck.

    • ICR
        • 1)
          Interkostalraum... (mehr)
        • 2)
          Intrakutantestreaktion... (mehr)
        • 3)
          Intrazellularraum... (mehr)
      • ICR 1)
        ICR
        • 1)

        • Synonyme: Abk. für Intercostalraum

        Interkostalraum.

      • ICR 2)
        ICR
        • 2)

        • Synonyme: Abk. für Intracutantestreaktion

        Intrakutantestreaktion.

      • ICR 3)
        ICR
        • 3)

        • Synonyme: Abk. für Intercellularraum

        Intrazellularraum.

      • ICRP
        • Synonyme: Abk. für International Commission for Radiation Protection

        • Etymol.: engl.

        die internationale Strahlenschutzkommission (Gründung: 1928), deren Empfehlungen – zusammen mit denen der ICRU (internationale Kommission für radiologische Einheiten [engl.: units] u. Messungen) – Grundlage des Strahlenschutzes sind.

      • ICSH
        • Synonyme: Abk. für interstitial cell stimulating hormone

        • Etymol.: engl.

        luteinisierendes Hormon.

      • ICSI
        • Synonyme: Abk. für intracytoplasmatische Spermieninjektion

        extrakorporale Befruchtung der Eizelle mit einem einzigen Spermium mittels Pipette unter dem Mikroskop. Im Unterschied zur In-vitro-Fertilisation (s.u. Embryotransfer) wird bei der ICSI ein einziges Spermium in die Eizelle injiziert, das zur Befruchtung geeignet erscheint. Anw. bei ungenügender Spermienqualität bzw. eingeschränkter Spermienbeweglichkeit.

      • Icterohaemorrhagia
        • Ictero|haemor|rhagia

        Ikterus mit Hämorrhagie; i.e.S. die Leptospirosis icterohaemorrhagica.

      • Icterus
        • Icterus

        • Synonyme: Gelbsucht

        • Englischer Begriff: jaundice

        Ikterus.

      • Icterus gravidarum
        Icterus
        • I. gravidarum

        • Synonyme: Schwangerschaftsikterus

        • Englischer Begriff: pregnancy j.

        Gelbsucht bei Hepatopathia gravidarum.

      • Icterus infectiosus
        Icterus
        • I. infectiosus

        • Englischer Begriff: infectious j.

        Leptospirosis icterohaemorrhagica.

      • Icterus juvenilis intermittens
        Icterus
        • I. juvenilis intermittens

        • Synonyme: Meulengracht-Ikterus

        wechselnd starke Gelbsucht beim Meulengracht-Syndrom.

      • Icterus neonatorum
        Icterus
        • I. neonatorum

        • Englischer Begriff: jaundice of the newborn

        Neugeborenengelbsucht.

      • Icterus neonatorum gravis
        Icterus  >  Icterus neonatorum
        • I. n. gravis

        hämolytischer Ikterus als ein Symptom des Morbus haemolyticus neonatorum (Folge einer Blutunverträglichkeit zwischen Mutter u. Kind). Entwickelt sich meist in den ersten Lebenstagen u. nimmt sehr schnell zu. S.a. Syndrom der eingedickten Galle, Kernikterus.

      • Icterus neonatorum prolongatus
        Icterus  >  Icterus neonatorum
        • I. n. prolongatus

        über den 14. Tag hinaus andauernder I. neonatorum simplex. Ätiol.: v.a. bei Frühgeburt (stärkere Unreife der Leber), Unverträglichkeit gegen Medikamente u. in Muttermilch enthaltene Steroide sowie bei Hypothyreose, Infektionskrankheiten (z.B. Toxoplasmose, Neugeborenensepsis) u. bei den angeborenen Formen des hepatischen Ikterus; ferner bei Fehlbildungen der Gallenwege (z.B. Gallengangsatresie) u. Kugelzellenanämie.

      • Icterus neonatorum simplex
        Icterus  >  Icterus neonatorum
        • I. n. sim|plex

        als „einfache“ Neugeborenengelbsucht der am 2.–3. Lebenstag bei Neugeborenen häufig auftretende physiologische Ikterus, der am 4.–5. Tag mit etwa 170 μmol/l (= 10 mg/dl) Serumbilirubin das Maximum erreicht u. bis zum 14. Tag abklingt (besonders ausgeprägt als Frühgeborenenikterus). Früheres Auftreten u. späteres Abklingen (s.a. I. n. prolongatus, I. n. gravis) sind ebenso wie hohe Bilirubinwerte pathologisch. Entsteht durch verzögerte Bilirubinkonjugation infolge der unzureichenden Aktivität der Glucuronyltransferase in der noch unreifen Leber.

      • ICTP
        • Englischer Begriff: ICTP

        s.u. Telopeptid.

      • Ictus
        • Ictus

        • Synonyme: Iktus

        • Etymol.: latein. = Stoß, Schlag, Hieb, Wurf

        • Englischer Begriff: ictus; stroke; attack; seizure

        klin plötzlich auftretendes Symptom; z.B. epileptischer Anfall, (Husten-)Synkope.

      • Ictus apoplecticus
        Ictus
        • I. apo|plecticus

        Apoplexie.

      • Ictus cordis
      • Ictus laryngis
      • Ictus solis
      • Id
        • Fach: Allergologie

        Id-Reaktion.

      • ID
        Id
        • Englischer Begriff: I.D

        s.u. Infektionstiter.

      • Id-Reaktion
        • Englischer Begriff: id reaction

        Oberbegr. für die reaktiven knötchen-, bläschen-, blasenförmigen oder hämorrhagischen Hauterscheinungen (des Sensibilisierten: „Allergid“) auf eingeschwemmte Erreger(fragmente oder -stoffwechselprodukte): Bakterid, Mykid, Trichophytid, Tuberkulid. Im Reaktionsherd (Früh- oder Spät-Typ) ist das auslösende Agens nicht nachweisbar.

      • Idarubicin

          zytostatisch wirksames Antibiotikum aus der Gruppe der Anthracycline.

        • IDDM
          • Synonyme: Abk. für insulin-dependent diabetes mellitus

          • Etymol.: engl.

          insulinabhängiger Diabetes mellitus.

        • Idealgewicht
          • Ideal|gewicht

          • Englischer Begriff: ideal weight

          Abbildung

          das hinsichtlich der Lebenserwartung optimale Körpergewicht, errechnet nach großen Statistiken von Lebensversicherungsgesellschaften. Faustregel: 10–15% weniger als das Normalgewicht nach Broca. Genauere Bestimmung erfolgt z.B. mittels Nomogramm (Abb.).

        • Ideation
          • Englischer Begriff: ideation

          gedanklicher Entwurf eines Tatzusammenhangs als Voraussetzung für eine zielgerichtete Bewegung; s.a. Apraxie, ideatorische.

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