Medizin-Lexikon: Einträge mit "I"

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  • intro...

      Präfix „einwärts“, „hinein“, „herein“; s.a. intra...

    • Introitus
      • In|tro|itus

      • Etymol.: latein.

      Eingang; gyn als I. vaginae der Scheideneingang (Ostium vaginae).

    • Introjektion
      • Intro|jektion

      • Englischer Begriff: introjection

      • Fach: Psychologie

      Vorgang, bei dem das Bild (Imago) eines Menschen in das eigene Ich aufgenommen wird; sekundärer Narzissmus.

    • Intron
      • Intron

      • Englischer Begriff: intron

      • Fach: Genetik

      eine Gen-transkribierende, jedoch – im Gegensatz zum Exon – nicht kodierende Sequenz innerhalb des Gens.

    • introvertiert
      • intro|vertiert

      • Englischer Begriff: introvert

      (C. G. Jung) „innengerichtet“ als Neigung eines psychischen Grundtyps, seine Interessen mehr der Innenwelt, dem geistigen Leben u. dem Abstrakten zuzuwenden; Ggs. extravertiert.

    • Introzision
      • Intro|zision

      das Einschneiden des Scheideneingangs (Introitus), i.e.S. des Hymens als ritueller Brauch bei vielen Naturvölkern.

    • Intrusion
      • Intrusion

      • Englischer Begriff: intrusion

      Versinken (Tiefertreten) der Zähne infolge Resorption des Knochengewebes der Kiefer.

    • Intubation
      • In|tubation

      • Englischer Begriff: intubation

      Abbildung

      Einführung eines Tubus (Hohlsonde, Schlauch etc.) in eine natürl. Körperhöhle oder ein Hohlorgan. – I.e.S. anästh das Einführen eines Beatmungsrohres in die Atemwege zu deren Freihaltung als wichtigste Hilfe für die künstliche Beatmung im Notfall u. bei der Intubationsnarkose; z.B. 1) das zur Atemspende (Mund-zu-Mund-Beatmung oder Atembeutel) erfolgende Einführen eines Oropharyngealtubus (durch den Mund; z.B. Guedel-Tubus) oder eines Nasopharyngealtubus (durch die Nase; v.a. bei Kiefersperre), wodurch die Zunge von der Rachenhinterwand fern gehalten wird (engl.: oro-, nasopharyngeal i.). Oder 2) als endotracheale I. das Einführen eines Endotrachealtubus, u. zwar – meist unter Sicht (Laryngoskop) – durch Mund (orotracheal) oder Nase (nasotracheal) – am Kehldeckel vorbei u. durch die Stimmritze (zwischen den Stimmbändern) direkt in die Luftröhre (Abb.); ein spitzennaher, aufblasbarer Ballon (Cuff) des Tubus ermöglicht die vollständige Abdichtung. Methode der Wahl für den Geübten, v.a. bei Aspirationsgefahr, drohendem Kehlkopfödem, Diphtherie sowie zur Inhalationsnarkose. NW durch brüskes Einführen oder bei langem Verweilen des Endotrachealtubus: Granulome u. Geschwüre der Stimmbandränder (engl.: endo-, oro-, nasotracheal i.). Als 3) die endobronchiale I., d.h. das Einführen eines Endobronchialtubus (unter Sicht; mit speziellem Bronchoskop) bis in einen Hauptbronchus für die selektive Beatmung einer Lungenhälfte (engl.: endobronchial i.).

    • Intubationsgranulom
    • Intubationsnarkose
      • Intubations|narkose

      • Englischer Begriff: endobronchial or endotracheal anesthesia

      Allgemeinanästhesie, bei der die Beatmung (mit Luft bzw. O2 evtl. kombiniert mit volatilen Anästhetika) über einen Endotracheal- oder -bronchialtubus (s.a. Intubation) erfolgt u. die meist mit Muskelrelaxation kombiniert wird. Vorteile: optimale Freihaltung der Luftwege, Aspirationsprophylaxe, Verkleinerung von Totraum u. Atemwiderstand.

    • intumescens
      • in|tu|mescens

      • Synonyme: in|tumes|zent

      • Englischer Begriff: intumescent

      sich aufblähend, an Volumen zunehmend.

    • Intumescentia
      • In|tumes|centia

      • Synonyme: Intumeszenz

      Anschwellung.

    • Intumescentia cervicalis
      Intumescentia
      • I. cervicalis u. lumbalis

      • Englischer Begriff: intumescentia; intumescence

      durch die Vielzahl der Neuronen für die Arm- bzw. Beinnerven bedingte Rückenmarksverdickung in Höhe C3–Th2 bzw. L5–S2.

    • Inturgeszenz
      • In|turges|zenz

      Turgeszenz.

    • Intussuszeption
      • Intus|sus|zeption

      • Englischer Begriff: intussusception

      Invagination.

    • Inulin
      • Inulin

      • Englischer Begriff: inulin

      stärkeartiges Polysaccharid aus ca. 30 β-glykosidisch verknüpften Fructoseeinheiten (MG ca. 5000); in Knollen u. Wurzeln zahlreicher Kompositen (z.B. Alant, Dahlie, Topinambur). Klinische Anw. u.a. zur renalen Clearance; die Inulinclearance entspricht der glomerulären Filtrationsrate, da I. vollständig abfiltriert, aber in den Tubuli weder sezerniert noch resorbiert wird; s.a. Inulinraum.

    • Inulinraum
      • Inulin|raum

      der extrazelluläre Flüssigkeitsraum (EZR), auf den sich infundiertes Inulin nach Eintreten eines Zufuhr-Ausscheidung-Gleichgewichts gleichmäßig verteilt, ohne in die Zellen einzudringen.

    • Inunctio
      • In|unctio

      • Synonyme: Inunktion

      • Englischer Begriff: inunction

      Einreibung, Einsalbung.

    • Inv-System
      • Fach: Serologie

      Km-System.

    • Invaginatio uteri
      Invaginatio(n)  >  Invaginatio(n) 2)
      • I. uteri

      s.u. Inversio (3).

    • Invagination
      • In|vaginatio(n)

      • Synonyme: Intussuszeption

      • Englischer Begriff: intussusception; invagination

    • Invagination 1)
      Invaginatio(n)
      • 1)

      Einstülpung (z.B. die kryptenförmige Einstülpung der Zelloberfläche bei der Pinozytose).

    • Invagination 2)
      Invaginatio(n)
      • 2)

      • Synonyme: Indigitation

      • Fach: Pathologie

      Abbildung

      Einstülpung eines Hohlorgan(teil)s in sich oder in ein Nachbarorgan. Ätiol.: i.e.S. die meist akute axiale I. eines Darmabschnitts (samt Gekröse) in die Lichtung des oral (aszendierende I.) oder häufiger aboral anschließenden Abschnitts, meist des Dünndarms in den Dickdarm (I. ileocolica). Tritt bevorzugt auf beim, v.a. ♂, Säugling u. Kleinkind. Die Entwicklung wird evtl. durch Meckel-Divertikel, Darmpolyp oder -zyste begünstigt und ist oft durch Stauungsödem, Infarzierung u. Gangrän kompliziert. Klinik: akuter, intermittierender Obturations-, später Strangulationsileus mit paradoxer Diarrhö, evtl. initial Blutabgang, oft tastbarer Tumor. Bei chronischer I. (mit kurzem Invaginat) keine Wandschädigung u. Strangulation (auch nach Wochen noch leicht reponibel). Ther.: bedarf meist der Frühoperation. Ist manchmal konservativ (Kontrasteinlauf) behebbar.

    • Invagination, artifizielle
    • Invagination, nodöse
      Invaginatio(n)  >  Invaginatio(n) 2)
      • I., nodöse

      • Synonyme: Trichorrhexis invaginata

      Knotenbildung der Haare beim Netherton-Syndrom, mit scheidenförmiger Einstauchung des peripheren Haaranteiles in den aufquellenden distalen.

    • Invaginationsanastomose
      • In|vaginations|anastomose

      • Fach: Chirurgie

      Anastomose mit teleskopartigem Ineinanderschieben der Resektionsstümpfe, z.B. eines Harnleiters, einer Arterie oder des Darmes; heute nur noch von historischer Bedeutung, s.a. Teleskopnaht.

    • Invalidität
      • In|validität

      • Englischer Begriff: invalidity; disability

      dauerhafte körperl. Behinderung (meist in Prozent der Leistungsminderung ausgedrückt). – Als Begriff in der Kranken- u. Rentenversicherung der BRD seit 1957 nicht mehr enthalten.

    • Invasion
      • In|vasion

      • 1)   Abbildung
        Eindringen von Krankheitserregern in den Makroorganismus (s.a... (mehr)
      • 2)
        Begriff der Pharmakokinetik für die Gesamtheit der Vorgänge im Zusammenhang... (mehr)
    • Invasion 1)
      Invasion
      • 1)

      • Fach: Pathologie

      Abbildung

      Eindringen von Krankheitserregern in den Makroorganismus (s.a. Infektion, Infestation) bzw. von Zellverbänden in Nachbargewebe oder -organe (invasives Wachstum als Zeichen von Malignität); s. Abb.

    • Invasion 2)
      Invasion
      • 2)

      • Englischer Begriff: invasion

      Begriff der Pharmakokinetik für die Gesamtheit der Vorgänge im Zusammenhang mit dem Eindringen eines Wirkstoffes in den Organismus bis zum Erreichen des Wirkortes; umfasst Resorption, Verteilung u. Speicherung.

    • Invasionskrankheit
      • Invasions|krankheit

      • Englischer Begriff: invasive disease

      Erkrankung durch Parasiten (Protozoen, Würmer etc.), deren Nachkommen den Wirtsorganismus wieder verlassen.

    • invasiv
      • invasiv

      • Englischer Begriff: invasive

      eindringend.

    • invasive Diagnostik
      invasiv
      • i. Diagnostik

      • Englischer Begriff: i. diagnostic method

      Diagnostik unter Verletzung der Körperintegrität, z.B. als Herzkatheterismus, Angiographie.

    • Invasivität
      • Englischer Begriff: invasivity

      Fähigkeit eines Erregers zur Invasion.

    • Inversbrille
      • Invers|brille

      • Fach: Ophthalmologie

      Wendebrille.

    • Inversio viscerum 5)
      Inversio(n)
      • 5)

      • Synonyme: I. viscerum

      • Englischer Begriff: visceral i.

      • Fach: Pathologie

      angeborene körperseitenverkehrte Lage von Organen (Situs inversus).

    • Inversion
      • In|versio(n)

      Umkehrung.

      • 1)
        bei optisch aktiven Verbindungen die Änderung der Drehrichtung des polarisierten... (mehr)
      • 2)
        Chromosomeninversion... (mehr)
      • 3)
        Verdrehung oder Umstülpung eines Organs; z.B... (mehr)
      • 4)
        Rückfußkippung um eine von vorn innen nach hinten seitlich verlaufende... (mehr)
      • 5)
        angeborene körperseitenverkehrte Lage von Organen (Situs inversus)... (mehr)
      • 6)
        in einem Medium das Überwiegen der Zahl höher angeregter Teilchen über... (mehr)
    • Inversion 1)
      Inversio(n)
      • 1)

      • Englischer Begriff: inversion

      • Fach: Chemie

      bei optisch aktiven Verbindungen die Änderung der Drehrichtung des polarisierten Lichtes im Verlauf einer chem. Reaktion (s.a. Drehung, spezifische).

    • Inversion 2)
    • Inversion 3)
      Inversio(n)
      • 3)

      • Fach: Pathologie

      Verdrehung oder Umstülpung eines Organs; z.B. I. testis (Hodeninversion; Drehung um die Längsachse), I. uteri (partiell oder total durch die Scheide nach außen; nur unter der Geburt, v.a. bei unsachgemäßer Leitung der Nachgeburt), I. vesicae (bei Blasenekstrophie).

    • Inversion 4)
      Inversio(n)
      • 4)

      • Englischer Begriff: inversion

      Rückfußkippung um eine von vorn innen nach hinten seitlich verlaufende Fußgelenkachse unter Anhebung der inneren Fersenbeinauftrittsfläche. S.a. Inversionsfraktur.

    • Inversion 6)
      Inversio(n)
      • 6)

      • Englischer Begriff: thermic i.

      in einem Medium das Überwiegen der Zahl höher angeregter Teilchen über die Zahl der minder angeregten; meteorol das Vorliegen einer tief bodennahen Kaltluftschicht unter einer sie abdeckenden, auftriebsverhindernden Warmluftschicht; s.a. Smog.

    • Inversionsfraktur
      • Inversions|fraktur

      • Englischer Begriff: inversion fracture

      als „Mediorotationsfraktur“ ein Knochenbruch durch Einwärtsdrehung der Gliedmaße bei fixiertem Körper (z.B. als Supinations-Adduktions-Fraktur des Innenknöchels) bzw. infolge Drehung des ganzen Körpers bei fixierter Extremität (als Spiralbruch des Unterschenkels mit Bruchspalt gleichsinnig zur Rotationsrichtung).

    • inversus
      • inversus

      • Synonyme: in|vertiert

      • Englischer Begriff: inverted

      umgekehrt, verdreht (s.a. Inversion), z.B. Situs inversus.

    • Invertase
      • Invertase

      • Englischer Begriff: invertase

      s.u. Invertzucker.

    • Invertseifen
      • Invert|seifen

      • Synonyme: Kationseifen

      grenzflächenaktive Substanzen, die langkettige Alkylreste mit quartären Ammonium-, Sulfonium- oder Phosphoniumgruppen enthalten. Wirken desinfizierend (Eiweißfällung u. -denaturation), jedoch kaum reinigend.

    • Invertzucker
      • Invert|zucker

      • Synonyme: Invertose

      • Englischer Begriff: invertose

      optisch linksdrehendes Gemisch von Trauben- u. Fruchtzucker (gleiche Teile), entstanden aus Rohrzucker (rechtsdrehend) durch Hydrolyse (enzymatisch durch die Fructofuranosidase = Invertase); Hauptbestandteil des Honigs.

    • inveteriert
      • in|veteriert

      • Englischer Begriff: inveterate

      lange bestehend, veraltet, „verschleppt“.

    • Invirase#(r)
      • Invirase®

      Saquinavir.

    • invisibel
      • in|visibel

      • Englischer Begriff: invisible

      unsichtbar.

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