Medizin-Lexikon: Einträge mit "I"

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  • Iritis
    • Iritis

    • Englischer Begriff: iritis

    akute oder chronische Entzündung der Regenbogenhaut (Uveitis anterior). Ätiol.: tritt häufig in Zusammenhang mit dem Histokompatibilitäts-Antigen B27 auf, dann entweder als Teilsymptom seronegativer Arthritiden (Reiter-Krankheit, Spondylarthritis ankylopoetica), daneben auch Folge von Bulbustraumen, Infektionen (Syphilis, Tbc, Borreliose) sowie anderer okulärer (z.B. Heterochromiezyklitis, Skleritis) oder Allgemeinerkrankungen (z.B. Cogan-I-Syndrom, Sarkoidose). Im Kindesalter bei schleichendem Verlauf häufig im Rahmen einer juvenilen idiopathischen Arthritis (Oligoarthritis Typ I). Kompl.: Sekundärglaukom, frühzeitige Linsentrübung, vordere u. hintere Synechien.

  • Iritomie
    • Iri|tomie

    • Englischer Begriff: iritomy

    Iridotomie.

  • IRMA
    • Synonyme: Abk. für (zweiseitiger) immunoradiometrischer Assay

    Immunoassay nach dem Sandwich-Prinzip mittels monoklonaler Antikörper. Anw. z.B. zur Bestimmung von Insulin, Thyreoglobulin, Parathormon, TSH.

  • Irradiation
    • Ir|radia|tion

    • Englischer Begriff: irradiation

    Strahlung, Bestrahlung, Ausstrahlung, Ausbreitung. S.a. Radiatio.

    • 1)
      Ausstrahlung eines Reizzustandes oder Schmerzes über den normalen Bereich... (mehr)
    • 2)
      Berstungslinienbildung bei Schädelfraktur... (mehr)
    • 3)
      Ausbreitung einer Nervenerregung... (mehr)
  • Irradiation 1)
    Irradiation
    • 1)

    • Englischer Begriff: i. of pain

    • Fach: Neurologie

    Ausstrahlung eines Reizzustandes oder Schmerzes über den normalen Bereich hinaus (s.a. Head-Zone).

  • Irradiation 2)
    Irradiation
    • 2)

    • Fach: Chirurgie

    Berstungslinienbildung bei Schädelfraktur.

  • Irradiation 3)
    Irradiation
    • 3)

    • Fach: Physiologie

    Ausbreitung einer Nervenerregung.

  • irreduktibel
    • ir|reduktibel

    • Englischer Begriff: irreducible

    irreponibel.

  • irregulär
    • ir|regulär

    • Englischer Begriff: irregular

    nur gelegentlich u. ohne Gesetzmäßigkeit auftretend.

  • irreguläre Isoantikoerper
    irregulär
    • i. Isoantikörper

    s.u. Isoantikörper.

  • irreparabel
    • ir|reparabel

    • Englischer Begriff: irreparable

    nicht wiederherstellbar, nicht heilbar.

  • irreponibel
    • ir|reponibel

    • Synonyme: irreduktibel

    • Englischer Begriff: irreducible

    nicht an die frühere (normale) Stelle verlagerbar; s.a. Reposition, Reduktion.

  • Irresein
    • Irre|sein

    • Englischer Begriff: insanity

    veralteter Ausdruck für Psychose.

  • irreversibel
    • ir|re|versibel

    • Englischer Begriff: irreversible

    nicht umkehrbar, nicht rückgängig zu machen, nur in einer Richtung ablaufend.

  • Irrigation
    • Ir|rigation

    • Englischer Begriff: irrigation

    Aus-, Durchspülung, Eingießung; i.e.S. die Spülbehandlung. Bei Patienten mit künstlichem Darmausgang (Anus praeter, Stoma) ist die I. eine Spülmethode, die zu einer kompletten Darmentleerung führt. Der Patient ist danach für einen längeren Zeitraum (bis zu 24 Std.) ausscheidungsfrei u. kann durch das Tragen einer Stomakappe auf die Beutelversorgung verzichten. Eignet sich nicht für alle Stomaträger; die Durchführung sollte, nach Absprache mit dem Arzt, mit einem Stomatherapeuten erlernt werden.

  • irritabel
    • ir|ritabel

    • Englischer Begriff: irritable

    reizbar, erregbar; z.B. Colon irritabile, irritable bladder (Reizblase).

  • Irritabilität
    • Englischer Begriff: irritability

    Reizbarkeit, Erregbarkeit.

  • Irritantia remedia
    • Irritantia (remedia)

    • Englischer Begriff: irritants

    hautreizende Arzneimittel, die bei lokaler Applikation eine Hyperämie hervorrufen. Wirkst.: z.B. Senföl, ätherische Öle, Kampfer. Anw. zur adjuvanten Ther. rheumatischer Erkr. sowie als Expektoranzien.

  • Irritation
    • Ir|ritation

    • Englischer Begriff: irritation

    Reizung bzw. Gereiztsein, physischer oder psychischer Erregungszustand.

  • Irritationssyndrom
    • Irritations|syndrom

    • 1)
      aurikulotemporales Syndrom... (mehr)
    • 2)
      Reilly-Syndrom... (mehr)
    • 3)
      Symptomatik bei durch Vergiftung oder Mangeldurchblutung hervorgerufenem... (mehr)
    • 4)
      neurovegetative Dystonie mit vorwiegend geistig-seelischen Veränderungen... (mehr)
  • Irritationssyndrom 1)
  • Irritationssyndrom 2)
  • Irritationssyndrom, mesodienzephales 3)
    Irritationssyndrom
    • 3)

    • Synonyme: meso|di|enzephales I.

    • Englischer Begriff: mesodiencephalic syndrome

    Symptomatik bei durch Vergiftung oder Mangeldurchblutung hervorgerufenem Reizzustand der Hirnformationen um den III. Ventrikel u. Aquädukt: Koma, Einnässen u. Einkoten, Cheyne-Stokes- oder Kussmaul-Atmung, Kreislaufkollaps, Hypo- oder Hyperthermie.

  • Irritationssyndrom, psychisch-vegetatives 4)
    Irritationssyndrom
    • 4)

    • Synonyme: psychisch-vegetatives I.

    neurovegetative Dystonie mit vorwiegend geistig-seelischen Veränderungen (Angst, innere Unruhe, Gespanntheit, Reizbarkeit, Konzentrationsstörung).

  • irritativ
    • ir|ritativ

    • Englischer Begriff: irritative

    als Reiz wirkend, erregend.

  • Irrtumswahrscheinlichkeit
    • Irrtums|wahrscheinlichkeit

    • Englischer Begriff: level of significance; probability of error

    s.u. Signifikanz.

  • IRV
    • IRV 1)
      IRV
      • 1)

      Abk. für inspiratorisches Reservevolumen.

    • IRV 2)
      IRV
      • 2)

      • Etymol.: engl.

      Abk. für inversed ratio ventilation.

    • Irvine-Gass-Syndrom
      • Irvine-Gass-Syndrom

      zystoides Makulaödem nach Star-Operation.

    • IS
      • Fach: Genetik

      Abk. für Insertionssegment (s.u. Transposon).

    • IS-Element
      • Englischer Begriff: insertion element

      • Fach: Genetik

      Insertosom (s.u. Transposon).

    • ISA

        Abk. für intrinsische sympathomimetische Aktivität.

      • Isaacs-Mertens-Syndrom
        • Isaacs(-Mertens)-Syndrom

        • Englischer Begriff: Isaac's syndrome

        Neuromyotonie.

      • Ischämie
        • Isch|ämie

        • Englischer Begriff: ischemia

        Tabelle

        Blutleere oder Minderdurchblutung (Durchblutungsstörung) eines Gewebes infolge unzureichender (= relative I.) oder fehlender (= absolute I.) arterieller Blutzufuhr; wird bedingt durch Einengung bzw. Verschluss der Gefäßlichtung (z.B. bei akutem Arterienverschluss, arterieller Verschlusskrankheit, Koronarinsuffizienz, Hirnischämie; s.a. Infarkt) oder durch Gefäßkrampf (z.B. bei Raynaud-Krankheit, Prinzmetal-Angina, Ergotismus) oder durch Abschnürung einer Arterie (z.B. bei künstlicher Blutstillung, bei Schwellung oder Tumor). Führt zu Sauerstoffmangel (Hypoxie, Anoxie) mit Abblassung, Abkühlung u. Volumenabnahme der betroffenen Gewebe, bei längerem Bestehen oder hohem Hypoxiegrad zur Nekrose. Bei akutem Arterienverschluss im Extremitätenbereich blasse I. als Initialphase mit Leichenblässe der Haut u. kollabierten Venen (günstige Revaskularisationsprognose), dann als Folgestadium die blaue I. mit livedoartiger fleckförmiger Blaufärbung (Übergreifen der Stagnationsthrombose auf Kapillaren u. Venen mit ungünstiger Prognose zum Gliedmaßenerhalt); ferner Unterscheidung zwischen inkompletter I. u. kompletter I. (Ischämiesyndrom); die kritische I. (CLI, critical limb ischemia) entspricht den Stadien III oder IV nach der Fontaine(-Ratschow)-Einteilung. S.a. Tab.

      • Ischämie-Reperfusionssyndrom
        • Ischämie-Re|perfusions|syndrom

        • Synonyme: Ischämie-Reperfusionsschaden

        s.u. Reperfusionsschaden.

      • Ischämie, retinale
        Ischämie
        • I., retinale

        • 1)
          zu vorübergehendem teilweisem Gesichtsfeldausfall führende Netzhaut-I... (mehr)
        • 2)
          Zentralarterienverschluss... (mehr)
      • Ischämie, retinale 1)
        Ischämie  >  Ischämie, retinale
        • 1)

        zu vorübergehendem teilweisem Gesichtsfeldausfall führende Netzhaut-I. durch Spasmus der A. centralis retinae bei Jackson-Epilepsie.

      • Ischämie, retinale 2)
        Ischämie  >  Ischämie, retinale
        • 2)

        • Englischer Begriff: retinal i.

        Zentralarterienverschluss.

      • Ischämie, zerebrale
        Ischämie
        • I., zerebrale

        • Englischer Begriff: cerebral i.

        Hirnischämie; s.a. Apoplexia cerebri, Durchblutungsstörung, zerebrale.

      • Ischämiephase
        • Isch|ämie|phase

        • Englischer Begriff: ischemic phase

        • Fach: Gynäkologie

        durch Zusammenziehung (Konstriktion) der Spiralarterien der Funktionalis gekennzeichneter Abschnitt der Desquamationsphase des Menstruationszyklus.

      • Ischämiesyndrom
        • Isch|ämie|syndrom

        • Englischer Begriff: ischemic syndrome

        Krankheitsbild, das als Folge einer Ischämie entsteht. I.e.S. das nach akutem Arterienverschluss im Extremitätenbereich mit den „6 P“ nach Pratt. Im Ggs. zum kompletten I. sind beim inkompletten I. Motorik u. Sensibilität erhalten.

      • Ischämiesyndrom, akrales
        Ischämiesyndrom
        • I., akrales

        Überbegriff für alle funktionellen, organischen u. gemischt funktionell-organischen Durchblutungsstörungen der Hände u. Füße. Bei den rein funktionellen vasospastischen Erkrankungen (vasospastisches Syndrom) dominiert das primär vasospastische Syndrom (Raynaud-Krankheit im engeren Sinne) zahlenmäßig bei weitem; unter den organischen Gefäßerkrankungen finden sich in etwa gleicher Häufigkeit Arteriosklerose, Endangiitis obliterans u. Kollagenosen.

      • Ischämiesyndrom, intermittierendes
        Ischämiesyndrom
        • I., inter|mittierendes

        • Englischer Begriff: ischemic syndrome

        s.u. Arteria carotis interna; ferner als „TIA“ (s.u. Apoplexia cerebri).

      • Ischämiesyndrom, okuläres
        Ischämiesyndrom
        • I., okuläres

        • Synonyme: OIS (Abk.)

        • Englischer Begriff: ocular ischemic syndrome

        Augensymptomatik (Schmerzen, verminderte Sehkraft, Amaurosis fugax, evtl. auch nur einseitig) bei retinaler Ischämie u. als Folge der Augenveränderungen bei Systemkrankheiten (z.B. Diabetes mellitus, Hypertonie, Arteriosklerose, Riesenzellarteriitis).

      • Ischämietest
        • Isch|ämie|test

        • Englischer Begriff: ischemia test

        bei Myopathien Prüfung der Leistungsfähigkeit der Muskulatur bzw. deren Enzyme durch eine mittels übersystolischen Staudrucks erzeugte Ischämie u. Messung des hierbei glykolytisch entstandenen Lactats u. Pyruvats.

      • Ischämietoleranz
        • Isch|ämie|toleranz

        • Englischer Begriff: ischemic tolerance

        • Fach: Chirurgie

        Fähigkeit eines Organs, Gliedmaßenabschnitts etc., eine krankhaft bedingte oder künstlich herbeigeführte Ischämie (Letztere z.B. bei Esmarch-Blutleere, induziertem Herzstillstand, Organentnahme) ohne das Auftreten einer irreversiblen anoxischen Schädigung zu ertragen; die Dauer ist abhängig von der – unterschiedlichen – Empfindlichkeit der betreffenden Gewebe (z.B. Ganglienzellen ~ 6 Min., Hautepithel viele Std.).

      • Ischämietyp
        • Isch|ämie|typ

        • Englischer Begriff: ischemic type

        EKG mit deszendierender Senkung der ST-Strecke.

      • ischämisch
        • isch|ämisch

        • Englischer Begriff: ischemic

        mit Ischämie einhergehend, durch Ischämie bedingt, z.B. i. Herzkrankheit (koronare Herzkrankheit), i. zerebraler Insult (s.u. Apoplexia cerebri), i. Muskelkontraktur (Volkmann-Kontraktur).

      • ischiadicus
        • is|chia|dicus

        • Etymol.: latein.

        • Englischer Begriff: sciatic

        das Sitzbein (Os ischii) oder das Gesäß (Ischion) betreffend.

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