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  • Ketose 2)
    Ketose
    • 2)

    • Synonyme: Keto(n)zucker

    • Englischer Begriff: ketose

    • Fach: Biochemie

    Monosaccharid mit Ketogruppe (Keton); z.B. Ketohexose, Ketopentose = Pentulose (z.B. Ribulose, Xylulose).

  • Ketotifen

      Antihistaminikum, das auch die Mastzellen stabilisiert. Anw. v.a. als Antiasthmatikum; NW: u.a. Gewichtszunahme durch Appetitsteigerung.

    • Ketozucker
      • Keto|zucker

      • Englischer Begriff: ketosugars

      Ketose (2).

    • Ketten
      • Englischer Begriff: chains

      • Fach: Biochemie

      Aminosäureketten (Proteine) als Bausteine von Biosubstanzen, z.B. des Globins (Hämoglobin), der Immunglobuline (als „leichte“ bzw. „schwere K.“; s.a. Schwerkettenkrankheit).

    • Kettenkokken
      • Ketten|kokken

      • Englischer Begriff: chain cocci

      Streptococcus.

    • Kettenreaktion
      • Ketten|reaktion

      • Englischer Begriff: chain reaction

      • Fach: Chemie

      Reaktion, bei der sich die Reaktionspartner durch die Reaktion selbst immer wieder neu bilden.

    • Kettler-Transposition
      • Kettler-Transposition

      • Englischer Begriff: Kettler transposition

      • Biogr.: Louis-Heinz K., 1910–1976, Pathologe, Berlin

      Transposition der großen Gefäße, mit Linksposition des re. Herzohres, Pulmonalstenose, Septumdefekt, offenem Foramen ovale.

    • Keuchhusten
      • Keuch|husten

      • Synonyme: Pertussis; Tussis convulsiva

      • Englischer Begriff: whooping cough; pertussis

      endemische (zeitweise epidemische) Infektionskrankheit, hervorgerufen durch Bordetella pertussis. Übertragung durch Tröpfcheninfektion; Inkubationszeit: 7–14 Tg.; Ansteckungsfähigkeit: 4–6 Wo. Ähnlich, aber leichter verläuft die Infektion mit Bordetella parapertussis. Verlauf: beginnt mit katarrhalischem Stadium (1–2 Wo.), auf das ein 3–6 Wo. dauerndes Stadium convulsivum folgt, gekennzeichnet durch typische Hustenanfälle: Auf tönendes Einatmen folgen ein stakkatoähnlicher, von hörbaren Einatmungen unterbrochener Husten mit Herausstrecken der Zunge, Erbrechen zähen Schleims u. – auf Anfallshöhe – ein Stimmritzen- u. Bronchialkrampf, die zu Apnoe, Zyanose führen u. deren Lösung mit einem keuchenden Inspirium erfolgt. Oft folgt unmittelbar nach laut „juchzender“ Inspiration (Reprise) ein meist leichterer 2. Anfall. Dem nachfolgenden 3. Stadium (Stadium des Abklingens = Stadium decrementi) mit Bronchitiszeichen bis zu 6 Wo. Dauer folgt die Rekonvaleszenz. Bei neurolabilen Kindern ist der Verlauf länger, bei – v.a. rachitischen – Säuglingen besonders schwer; bei Geimpften u. Zweiterkrankten ist er abortiv. Klinik: Pathologisch-anatomische bzw. klinische Befunde sind katarrhalische Laryngotracheobronchitis mit Nekrosen u. lymphozytärer Infiltration, hilifugale Peribronchitis, Emphysem, Atelektasen, Exsudation; evtl. aber eitrige Bronchitis, Bronchopneumonie, Otitis, (vielfach tödliche) Enzephalopathie (mit Krampfanfällen u. spastischen Lähmungen bei Krankheitsherden in Ammonshorn, Stirnhirn u. Insel; evtl. Dauerschäden). Spätfolgen: Bronchiektasen, Leistenhernie, Rektalprolaps. Diagn.: Die Diagnose stützt sich auf die typischen Hustenanfälle mit ihrem charakteristischen Gesichtsausdruck (Facies pertussica), eine relative u./oder absolute Lymphozytose, v.a. aber auf bakteriologische u. serologische Befunde (Erregernachweis im Nasopharyngealabstrich, positive Hustenplatte, Antikörper mittels ELISA) u. die Röntgenuntersuchung (Volumen pulmonum auctum, „Grippe-Dreieck“, Streifenatelektasen). Ther.: symptomatisch (Mukolytika; evtl. Betasympathomimetika, Corticosteroide), Antibiotika, solange der Pat. B. pertussis ausscheidet. Prophyl.: aktive Immunisierung mit azellulärem monovalentem Keuchhustenimpfstoff, der Pertussis-Antigene (aP) enthält. Grundimmunisierung erfolgt meist als Mehrfachimpfung im frühen Säuglingsalter; Auffrischung zwischen dem 11. u. 18. Lj. Prophylaxe u. Behandlung ferner möglich durch Keuchhusten-Immunglobulin (Schutzwirkung für ca. 8–10 Tg.; bei Anw. erst im katarrhalischen Stadium verlaufsmildernd).

    • Keuchhustentic
      • Keuch|husten|tic

      Keuchhustenanfälle über das Stadium decrementi hinaus bei psychisch labilen Kindern, wobei jeder kleine Reiz auf den eingefahrenen Hustenbahnen zum Anfall „ausgebaut“ wird.

    • Keuschlammfrüchte
    • keV

        Kilo-eV = Elektronenvolt × 103.

      • KFD
        • Synonyme: Abk. für Kyasanur forest disease

        • Etymol.: engl.

        s.u. Kyasanurwald-.

      • KG
        • KG 1)
          KG
          • 1)

          Abk. für Körpergewicht.

        • KG 2)
          KG
          • 2)

          • Synonyme: Abk. für Krankengymnastik

          s.u. Physiotherapie.

        • KG 3)
          KG
          • 3)

          Abk. für Kardiogramm (Kardiographie).

        • KGS
          • KGS 1)
            KGS
            • 1)

            Abk. für Ketoglutarsäure.

          • KGS 2)
            KGS
            • 2)

            • Synonyme: Abk. für 17-ketogene Steroide

            17-Ketosteroide.

          • KH

              Abk. für Kohlenhydrat.

            • Khaini-Krebs
              • Khaini(-Krebs)

              Hautkarzinom der Unterlippe in Indien (wahrscheinlich durch Tabakkauen bedingt).

            • kHE
              • Synonyme: KHE

              • Englischer Begriff: CHD

              Abk. für koronare Herzerkrankung.

            • Khellin
              • Khellin

              • Synonyme: 2-Methyl-5,8-dimethoxy-furano-chromon; Ammivin; Visammin

              • Englischer Begriff: khellin

              auch künstlich synthetisierbares Furochromon-Derivat aus Früchten von Ammi visnaga. Wirkung: spasmolytisch u. gefäßerweiternd; Anw. (wie das schwächer wirksame Khellinin oder Khellolglucosid) z.B. bei Stenokardie, spastischer Bronchitis.

            • kHK
              • Synonyme: KHK

              • Englischer Begriff: CHD

              Abk. für koronare Herzkrankheit.

            • Kichererbsenvergiftung
              • Kicher|erbsenvergiftung

              Lathyrismus.

            • Kidd-System
              • Englischer Begriff: Kidd blood group

              Blutgruppensystem der Erythrozyten mit den Antigenen bzw. Allelen Jka u. Jkb (= Kidd-Faktor) u. den Antikörpern Anti-Jka (am häufigsten) u. Anti-Jkb sowie (selten, bei „Minus-Minus-Phänotyp“) Jk (a–, b–); die Antikörper wirken hämolysierend (bewirken ggf. einen Morbus haemolyticus neonatorum), sind durch Coombs-Test bzw. evtl. nur durch Enzym-Coombs-Technik nachweisbar, werden in Blutgruppen- = Vaterschaftsgutachten genutzt.

            • KIE

                Abk. für Kallikrein-Inhibitor-Einheit.

              • Kiefer
                • Kiefer

                • Englischer Begriff: jaw; gnatho...

                Mandibula, Maxilla, Unterkiefer..., Oberkiefer...

              • Kiefer-Gaumen-Spalte
                • Synonyme: Gnathopalatoschisis

                • Englischer Begriff: sphenomaxillary fissure

                Kombination einer ein- oder beidseitigen Kieferspalte mit einer Gaumenspalte.

              • Kiefer-Lid-Phänomen
              • Kiefer-Lippen-Gaumen-Spalte
                • Kiefer-Lippen(-Gaumen)-Spalte

                • Englischer Begriff: cheilognathopalatoschisis

                s.u. Lippen-Kiefer...; s.a. Kieferspalte.

              • Kiefer-Öffnungsreflex

                  (Hoffmann u. Toennies 1948) der trigemino-trigeminale Reflex: Nach elektrischer Reizung der Zunge oder der Lippen erfolgt mit einer Latenz von ca. 15 ms ipsilateral, wenige ms später auch kontralateral eine elektromyographisch registrierbare Innervationsstille in den mäßig kontrahierten Masseteren, oft gefolgt von einer weiteren Innervationshemmung nach ca. 60 ms. Diese fehlen bei lokalem Tetanus u. erlauben damit dessen Frühdiagnose.

                • Kieferbogen-Syndrom
                  • Kiefer|bogen-Syndrom

                  • Englischer Begriff: mandibulofacial dysplasia

                  Kiefer-Gesichts-Fehlbildungen, Dysostosis mandibulofacialis.

                • Kieferbruch
                  • Kiefer|bruch

                  • Synonyme: -fraktur

                  • Englischer Begriff: maxillary fracture; mandibular f.

                  Bruch des Ober- oder Unterkiefers außerhalb oder innerhalb der Zahnreihe (letztere Form oft kombiniert mit Alveolen- u./oder Zahnfraktur). Die Oberkieferfraktur (als Mittelgesichtsfraktur) allgemein mit typischen Knochenbruchlinien (Le-Fort-Fraktur; dort Abb.) u. oft kompliziert durch Verletzung von Kieferhöhle u./oder Augenhöhle, Gefäßen, Nerven (N. facialis).

                • Kiefergelenk
                • Kiefergelenkarthrose
                  • Kiefer|gelenk|arthrose

                  • Englischer Begriff: arthrosis of temporomandibular joint

                  ein- oder beidseitige Arthrose des Kiefergelenks (Articulatio temporomandibularis), wahrscheinlich stets als Folge einer Schädigung des Gelenkknorpels, z.B. durch habituelle Luxation, Verletzung oder – fortgeleitete oder hämatogene – Entzündung. Bewirkt eine meist schmerzlose Behinderung des Mundöffnens mit Abweichen des Unterkiefers (i.S. einer Bonnet-Position) u. Gelenkknacken während der Öffnungsbewegung (im Ggs. zum terminalen Knacken bei habit. Unterkieferverrenkung).

                • Kiefergelenkfraktur
                  • Kiefer|gelenk|fraktur

                  ein- oder beidseitiger Bruch des Processus articularis mandibulae, v.a. in dessen Hals- = Kollumbereich. Führt zu frontal „offenem Biss“ (als Folge der Verkürzung), zu Kieferklemme mit Abweichen des Unterkiefers zur kranken Seite.

                • Kieferhandgriff
                • Kieferhöhle
                  • Kiefer|höhle

                  • Englischer Begriff: maxillary sinus

                  Sinus maxillaris.

                • Kieferhöhlenentzündung
                  • Kieferhöhlen|entzündung

                  • Englischer Begriff: maxillary sinusitis

                  Sinusitis maxillaris (evtl. als eitrige Entzündung = Kieferhöhlenempyem).

                • Kieferhöhlenkarzinom
                  • Kieferhöhlen|karzinom

                  • Englischer Begriff: carcinoma of maxillary sinus

                  vom Sinus maxillaris ausgehendes Karzinom (meist als verhornendes Plattenepithelkarzinom) mit stark invasivem Wachstum in die Nachbarschaft u. frühzeitiger Metastasierung. Führt zu dumpfem Schmerz am Jochbogen, einseitig verstopfter Nase (evtl. Nasenbluten), Zahnlockerungen, Exophthalmus.

                • Kieferklemme
                  • Kiefer|klemme

                  • Synonyme: Ankylostoma

                  • Englischer Begriff: trismus

                  Behinderung des Mundöffnens infolge z.B. einer auf die Kaumuskeln fortgeleiteten Entzündung (z.B. bei Aktinomykose, Parotitis), einer Kiefergelenkfraktur oder -luxation; ferner bei mastikatorischem Gesichtskrampf. S.a. Kiefersperre.

                • Kieferluxation
                  • Kiefer|luxation

                  • Englischer Begriff: luxation of temporomandibular joint

                  die unfallbedingte oder habituelle (z.B. bei Gelenkkapselschlaffheit) Verrenkung des Unterkieferköpfchens (dessen Verlagerung nach vorn über das Tuberculum articulare, bei Subluxation nur vor den Discus articularis; oder zur Seite, evtl. als divergierende Luxation, oder nach hinten); stets ohne Kapselriss. Zeichen: „federnde Fixation“ (fixierte Stellung des zur gesunden Seite verschobenen Unterkiefers), Unmöglichkeit des Zahnschlusses.

                • Kiefernadelöl
                  • Synonyme: Pini aetheroleum

                  Abbildung

                  ätherisches Öl mit nachgewiesener Wirkung bei Katarrhen der oberen Luftwege, rheumatischen und neuralgiformen Beschwerden. Kontraind.: Asthma bronchiale und Keuchhusten.

                • Kiefernaussatz
                  • Kiefern|aussatz

                  • 1)
                    Auftreten juckender Quaddeln infolge Kontaktes mit den Raupen des „Kiefernprozessionsspinners“... (mehr)
                  • 2)
                    vulgäres Ekzem durch Kontakt mit Kiefernholz (bzw... (mehr)
                • Kiefernaussatz 1)
                  Kiefernaussatz
                  • 1)

                  Auftreten juckender Quaddeln infolge Kontaktes mit den Raupen des „Kiefernprozessionsspinners“ (Cnethocampa pinivara).

                • Kiefernaussatz 2)
                  Kiefernaussatz
                  • 2)

                  • Englischer Begriff: pinewood contact dermatitis

                  vulgäres Ekzem durch Kontakt mit Kiefernholz (bzw. dessen Harzen, Staub).

                • Kieferorthopädie
                  • Kiefer|orthopädie

                  • Englischer Begriff: orthodontics

                  Teilgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit Gebiss- u. Kieferregulierung, d.h. mit der Beseitigung von Zahnstellungsanomalien u. Bisslagefehlern befasst.

                • Kieferspalte
                  • Kiefer|spalte

                  • Synonyme: Gnathoschisis

                  • Englischer Begriff: gnathoschisis; cleft jaw

                  die stets mit totaler Lippenspalte kombinierte angeborene Spalte des Unter- oder Oberkiefers; i.e.S. die oft familiäre, meist komplette, ein- oder beidseitige seitliche Gesichtsspalte als Oberkieferspalte infolge fehlender Vereinigung des Zwischenkiefers mit dem Gaumenfortsatz (die totale Form meist mit Gaumenspalte).

                  • K., mediale
                    Oberkieferspalte mit Weitstand der mittleren Schneidezähne bzw... (mehr)
                • Kieferspalte, mediale
                  Kieferspalte
                  • K., mediale

                  Oberkieferspalte mit Weitstand der mittleren Schneidezähne bzw. Unterkieferspalte mit Spaltung von Zunge u. Mundboden.

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