Medizin-Lexikon: Einträge mit "K"

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  • kalorischer Wert 1)
    kalorisch  >  kalorischer Wert
    • 1)

    • Synonyme: Kalorienwert

    Brennwert.

  • kalorischer wert 2): kalorisches Äquivalent
    kalorisch  >  kalorischer Wert
    • 2)

    • Synonyme: kalorisches Äquivalent; Energie-Äquivalent des Sauerstoffs

    diejenige Energiemenge, die bei Verbrennung von 1 l O2 im Organismus freigesetzt wird. Bei Verbrennung von Kohlenhydrat: 21,1 kJ (5,05 kcal), von Fett: 19,6 kJ (4,69 kcal); von Eiweiß: 18,8 kJ (4,48 kcal).

  • Kalotte
    • Englischer Begriff: calotte; calvaria

    • Fach: Anatomie

    Schädelkalotte, Calvaria.

  • kalt
      • 1)
        mit niedriger Temperatur (z.B... (mehr)
      • 2)
        ohne künstlichen Strahlungspegel... (mehr)
      • k. Knoten   Abbildung
        im Szintigramm der Schilddrüse ein umschriebener Bezirk signifikant verminderter... (mehr)
    • kalt 1)
      kalt
      • 1)

      • Fach: Pathologie

      mit niedriger Temperatur (z.B. kalter Abszess); s.a. Kryo..., Kälte..., Temperatur..., Cold...

    • kalt 2)
      kalt
      • 2)

      • Englischer Begriff: 1), 2) cold

      • Fach: Radiologie

      ohne künstlichen Strahlungspegel.

      • k. Knoten   Abbildung
        im Szintigramm der Schilddrüse ein umschriebener Bezirk signifikant verminderter... (mehr)
    • Kalt-Warm-Hämolysine
      • Englischer Begriff: hot-cold hemolysins

      bei paroxysmaler Kältehämoglobinurie auftretende biphasische oder bithermische Autoantikörper (Autohämolysine), gebildet aufgrund von Strukturveränderungen an den Erythrozyten nach Infektion (insbes. Treponema pallidum, Viren) oder nach unbekannter Schädigung; s.a. Kältehämolysin.

    • Kaltauszug
      • Kalt|auszug

      • Englischer Begriff: cold macerate

      • Fach: Pharmazie

      Mazeration (2).

    • Kälte-Druck-Test
      • Kälte-Druck-Test

      Cold-Pressure-Test.

    • Kälte...
    • Kälteagglutination
      • Kälte|agglutination

      • Englischer Begriff: cold agglutination

      • Fach: Serologie

      Kältehämagglutination.

    • Kälteallergie
      • Kälte|all|ergie

      • Englischer Begriff: cold allergy

      Kälteurtikaria.

    • Kälteanaphylaxie
      • Kälte|ana|phylaxie

      • Englischer Begriff: cold anaphylaxis

      Anaphylaxie am Ort wiederholter Kälteeinwirkung. Eine Gefäßinnervationsstörung mit Zyanose u. Hyperhidrose, später mit Intimaverdickung u. Gefäßnervenveränderungen; s.a. Kälteantikörper.

    • Kälteanästhesie
      • Kälte|an|äs|thesie

      • Englischer Begriff: cryoanesthesia; refrigeration anesthesia

      Lokalanästhesie durch Kälteanwendung, z.B. – für Stichinzision – durch Auflegen eines Beutels mit Eis-Kochsalz-Gemisch oder durch Äther-, Chloräthylspray; für größere Eingriffe als örtl. oder allgemeine Hypothermie.

    • Kälteangiitis
      • Kälte|angi|itis

      • Englischer Begriff: freezing-induced angiitis

      durch örtliche Kälteeinwirkung bedingter Kälteschaden der Blutgefäße, z.B. bei Erfrierung (ab dem II. Grad); als – evtl. „obliterierende“ – Angiitis der Endstrombahn oder größerer Arterien oder als nur funktionelle Störung.

    • Kälteantikörper
      • Kälte|antikörper

      • Englischer Begriff: cold antibody

      ein erst bei niedriger Außentemperatur (10–4 °C) wirksam werdender, gegen das I-Antigen der roten Blutkörperchen gerichteter inkompletter Autoantikörper; bewirkt eine Störung der Gefäßinnervation (manifestiert sich als Akrozyanose, Raynaud-Krankheit; s.a. Kälteanaphylaxie). – I.e.S. sind es die Kältehämagglutinine u. -hämolysine.

    • Kältebehandlung
      • Kälte|behandlung

      • Synonyme: Kryotherapie

      • Englischer Begriff: cryotherapy

      Tabelle

      die lokale Applikation von Kälteträgern als Wärme entziehende Maßnahme, z.B. Eisbeutel, Kältepackungen, nasskalte Auflagen, Kaltluftbehandlung. Anw. u.a. bei akuten Schmerzzuständen, Entzündungen, Schwellungen oder im Sinne einer Reiztherapie (z.B. Kneipp-Anwendungen). Wirkungen s. Tab. S.a. Hypothermie, Wärmetherapie.

    • Kälteempfindung
      • Kälte|empfindung

      • Englischer Begriff: cryesthesia

      s.u. Temperaturempfindung.

      • K., paradoxe
        vorübergehende Kälteempfindung bei starker Erwärmung der Haut (über 40 °C)... (mehr)
    • Kälteenzephalopathie
      • Kälte|enzephalopathie

      • Englischer Begriff: hypothermic encephalopathy

      Kälteschaden des Zentralnervensystems durch lang anhaltende Kälteeinwirkung. Führt zu tonisch-klonischen Krämpfen, Apoplexie-ähnlichen Zuständen, Hirnnervenlähmung und zu Stammhirnsymptomen.

    • Kälteerythem
      • Kälte|erythem

      • Englischer Begriff: cold-induced erythema

      Erythema a frigore (s.a. Erfrierung).

    • Kälteglobulin
      • Kälte|globulin

      Kryoglobuline.

    • Kältehämagglutination
      • Kälte|(häm)agglutination

      • Englischer Begriff: cold agglutination

      Verklumpung (Agglutination) allogener oder xenogener roter Blutkörperchen im Reagenzglas bei Temperatur von 0–5 °C durch Kältehämagglutinin-enthaltende Sera; ist bei 25–37 °C reversibel. S.a. Kältehämagglutinationskrankheit.

    • Kältehämagglutinationskrankheit
      • Kälte|häm|agglutinations|krankheit

      • Englischer Begriff: cold agglutinin disease; Clough and Richter's syndrome

      erworbene Krankheit, beruhend auf Bildung von Kältehämagglutininen, die als IgM-Autoantikörper Hämolyse zur Folge haben, jedoch nur bei Umgebungstemperaturen < 20 °C bzw. bei örtlicher Unterkühlung. Als akute K. v.a. nach Virusinfektion, bei Mykoplasmen-Pneumonie u. meist nur passager; als chronische K. auch symptomatisch (z.B. bei malignen Lymphomen). Klinik: Agglutinationsbereitschaft der Erythrozyten bereits bei Zimmertemperatur, Hämolysezeichen, mäßige normochrome Anämie.

    • Kältehämagglutinin
      • Kälte|häm|agglutinin

      • Englischer Begriff: cold agglutinin

      Kälteantikörper, der Kältehämagglutination allogener u. xenogener Erythrozyten bewirkt („Autohämagglutinin“), in vitro bei 0–5, in vivo bei < 20 °C. Es handelt sich um einen IgM-Antikörper (19 S), der physiologisch in kleinster Menge vorkommt u. durch eine kleine Wärmeamplitude gekennzeichnet ist (= Isohämagglutinine); vermehrt bei chronischer Kältehämagglutinationskrankheit, bei Virusinfektion (z.B. Mononucleosis infectiosa), Mykoplasmen-Pneumonie, Trypanosomiasis, hämolytischer Anämie, system. Erythematodes; bewirkt bei Temperatur unter dem kritischen Wert spontane Autoagglutination in den Blutkapillaren; s.a. Kryoglobulin.

    • Kältehämoglobinurie
      • Kälte|hämo|globin|urie

      • Englischer Begriff: cold hemoglobinuria

      bei Wiedererwärmung nach vorausgegangener Kälteeinwirkung einsetzende paroxysmale Hämoglobinurie durch Wirkung bithermischer Kältehämolysine (Typ Donath-Landsteiner). Chronisch (oft mit positiver Wassermann-Reaktion) oder akut, v.a. bei Kindern, z.B. nach Masern, Mumps, Zytomegalie, Epstein-Barr-Virus-Infektion. Als sekundäre K. ferner bei Kältehämagglutinationskrankheit mit hämolytischer Krise (s.a. Marchiafava-Anämie).

    • Kältehämolysin
      • Kälte|hämo|lysin

      • Englischer Begriff: cold hemolysin

      hämolysierender Kälteantikörper; als monothermisches K. (= Säurehämolysin) mit Antikörperbindung u. mit komplementabhängiger Hämolyse bei der gleichen Temperatur (optimal 22 °C bei pH 6,3), als bithermisches oder biphasisches K. Typ Donath-Landsteiner (s.a. Kalt-Warm-Hämolysine) mit AK-Bindung optimal bei 0 °C u. mit Hämolyse bei 15–40 °C.

    • Kältehyperästhesie
      • Kälte|hyperästhesie

      • Synonyme: -hyperpathie

      • Englischer Begriff: hypercryalgia; cold-induced hyperpathy

      • Fach: Neurologie

      (zonale) Sensibilitätsstörung mit herabgesetzter Schmerzreizschwelle u. schmerzhaft gesteigerter Kälteempfindlichkeit, z.B. bei Tabes dorsalis, funikulärer Spinalerkrankung u. bei radikulären Störungen.

    • kältelabile Bluteiweiße
      • kälte|labile Bluteiweiße

      s.u. Kryoglobuline.

    • Kälteneuritis
      • Kälte|neuritis

      • Englischer Begriff: cold neuritis

      Kälteschaden als akute Polyneuritis mit Schmerzen der Nervenstämme u. mit Störung der Motorik u. der Oberflächen- u. Tiefensensibilität. Gelegentlich nur als Mononeuritis eines peripheren Nervs (z.B. als Bernhardt-Roth-Syndrom) nach lokaler Erfrierung.

    • Kälteproteinurie
      • Kälte|protein|urie

      • Englischer Begriff: cold proteinuria

      Eiweißausscheidung im Harn (Proteinurie) als vorübergehende (u. harmlose) Folge einer Kälteeinwirkung.

    • Kältepunkt
      • Kälte|punkt

      • Englischer Begriff: cold spot

      • Fach: Physiologie

      umschriebener Hautbezirk mit spezifischer Kälteempfindung (Thermorezeptor), besonders dicht stehend im Gesicht (u. in der Mundhöhle).

    • Kältepurpura
      • Kälte|purpura

      kleinste Blutungen (Petechien) im Bereich der Haarfollikel als Folge einer durch Kälteeinwirkung ausgelösten Akroasphyxie, v.a. bei Frauen.

    • kalter Knoten
      kalt  >  kalt 2)
      • k. Knoten

      Abbildung

      im Szintigramm der Schilddrüse ein umschriebener Bezirk signifikant verminderter Aktivität als Korrelat eines hormonal inaktiven Adenoms, evtl. auch Hinweis auf einen malignen Tumor (s. Abb.).

    • Kälterezeptor
      • Kälte|rezeptor

      • Englischer Begriff: cold receptor

      s.u. Thermorezeptor.

    • Kälteschaden
      • Kälte|schaden

      • Englischer Begriff: frostbite; cryopathy

      Schäden bzw. Erkrankungen als Folge örtlicher oder allgemeiner Kälteeinwirkung; z.B. als Kältehämagglutinationskrankheit, Kälteneuritis, Kälteproteinurie, Erfrierung (örtlich oder Koma als Allgemeinschaden), Immersions-Kälte-Nässeschaden; s.a. Unterkühlung, allgemeine; Kälteurtikaria.

    • Kälteschlag
      • Kälte|schlag

      • Englischer Begriff: shock incident due to hypothermia

      • Fach: Pathologie

      Schock als Folge plötzlicher starker Kälteeinwirkung; evtl. tödlich (als Badetod).

    • Kältesonde
      • Kälte|sonde

      • Synonyme: Kryosonde

      • Englischer Begriff: cryoprobe

      Sonde mit Verdampfungskammer u. Kälteauslass unter ihrer spitzennahen Gefrierfläche bzw. im Gefrierkopf u. mit einem Thermoelement an der Sondenspitze. Dient als auswechselbarer Teil eines Kryochirurgiegerätes (z.B. Rektoskop-, Zystoskop-, Trokar-Kryosonde oder Hypothermiesonde); dient zum Gefrieren (u. Auftauen) von Tumorgewebe; der Kälteeffekt wird erzielt durch Verdampfen flüssigen, –180 °C kalten Stickstoffs, das Auftauen durch ein Heizsystem.

    • Kältesyndrom des Neugeborenen
      • Kälte|syndrom des Neugeborenen

      Unterkühlungsschaden beim – noch thermolabilen – Neu- u. Frühgeborenen (mit Rektaltemperatur < 36 °C). Klinik: Trinkschwäche, Apathie, bläuliche Röte von Gesicht u. Akren, verlängerte Mikrozirkulation, Beugehaltung, Blutungsbereitschaft (bes. der Lungen u. intrakraniell), Blutzuckersenkung, Azidoseneigung; bei Überleben besteht evtl. ein Hirnschaden. Prophyl.: richtige Pflege des Neugeborenen (Abtrocknen nach der Geburt, Lagern unter dem Wärmestrahler, Inkubatorpflege, Zudecken mit metallisierten Folien). S.a. Unterkühlung, allgemeine.

    • Kältetherapie
      • Kälte|therapie

      Kältebehandlung.

    • Kältetrocknung
      • Kälte|trocknung

      • Englischer Begriff: freeze drying

      Gefriertrocknung.

    • Kälteurtikaria
      • Kälte|urtikaria

      • Synonyme: Urticaria e frigore

      • Englischer Begriff: cold urticaria

      • Fach: Allergologie

      nach Kontakt der Haut mit kalten Gegenständen, kaltem Wasser oder kaltem Wind auftretende Quaddelbildung. Die Ätiologie ist meist unbekannt, gelegentlich finden sich Kälteagglutinine oder Kryoglobuline im Blut.

    • Kältezittern
      • Kälte|zittern

      • Englischer Begriff: shivering (from cold)

      • Fach: Physiologie

      Muskelzittern, das bei starker Kälteeinwirkung vom Wärmeregulationszentrum im Hypothalamus ausgelöst wird; führt zur Steigerung des Muskelstoffwechsels u. damit zur Steigerung der Wärmebildung.

    • kaltkalorische Prüfung
      • Fach: Otologie

      s.u. kalorisch.

    • Kaltkaustik
      • Kaltkaustik

      • Englischer Begriff: cold coagulation

      Elektrokoagulation (bei der die aktive Elektrode kalt bleibt).

    • Kaltlichtendoskopie
      • Kaltlicht|endo|skopie

      • Englischer Begriff: cold light endoscopy

      Endoskopie unter Anw. von Endoskopen mit wenig Ultrarot im Licht u. mit Absorption der restlichen Wärme durch die Glasfasern des Fiberinstruments.

    • Kaltsterilisation
      • Kalt|sterilisation

      • Englischer Begriff: cold sterilization

      Sterilisation durch Anw. von UV-Strahlen oder ionisierenden Strahlen (Kathoden-, Beta-, Röntgen- oder Gammastrahlen) oder aber chemischer Mittel (s.a. Desinfektion).

    • Kaltwassertest
      • Kaltwassertest

      Cold-Pressure-Test.

    • Kalymma
      • Kalymma

      • Fach: Genetik

      die Matrix des Chromosoms.

    • Kalzergie
      • Kalz|ergie

      • Englischer Begriff: calcergy

      • Fach: Pathologie

      (Selye, 1962) tierexperimentelle, nicht an eine Calciumstoffwechselaktivierung geknüpfte (s.a. Kalziphylaxie) lokale oder systemische Kalksalzspeicherung als biologische Reaktion auf die Verabfolgung eines Kalzergens (Substanz, die sich an bestimmte Gewebe bindet).

    • Kalziferol
      • Kal|zi|ferol

      • Englischer Begriff: calciferol

      Vitamin D2.

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