Medizin-Lexikon: Einträge mit "K"

Roche Lexikon Logo
Medizin-Lexikon durchsuchen

Wonach suchen Sie? Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff ein:

Suchergebnisse

  • Kopfbiss
    • Kopf|biss

    • Englischer Begriff: end-to-end bite

    • Fach: Zahnmedizin

    Biss, bei dem die Schneidekanten der Frontzähne aufeinander stehen.

  • Köpfchen
    • Fach: Anatomie

    Capitulum; s.a. Caput.

  • Kopfeinstellung
    • Kopf|einstellung

    s.u. Synklitismus, Asynklitismus.

  • Kopfgelenk
    • Kopf|gelenk

    Articulatio atlantooccipitalis u. Art. atlantoaxialis.

  • Kopfgeschwulst
    • Kopf|geschwulst

    • Fach: Geburtshilfe

    s.u. Geburtsgeschwulst.

  • Kopfgrind
    • Kopf|grind

    • Fach: Dermatologie

    Favus.

  • Kopfhaar
    • Kopf|haar

    • Synonyme: Capilli

    • Englischer Begriff: hair (of the scalp)

    das Langhaarkleid (Haar) des Kopfes u. angrenzenden Nackenbereichs; geht beim Mann in die Bartbehaarung über. Die Dichte beträgt ca. 600 Haare/cm2 Kopfhaut (die außerdem neben tief reichenden Talgdrüsen ca. 300 Schweißdrüsen pro cm2 enthält, eine dünne Epidermis besitzt u. durch ein faserreiches Korium fest mit der Galea aponeurotica verbunden ist).

  • Kopfhöcker
    • Kopf|höcker

    in der Dermoidzyste der in die Lichtung vorspringende Wandbezirk, der u.a. Haare enthält.

  • Kopfhörgerät
    • Kopf|hörgerät

    hinter der Ohrmuschel („HdO“) bzw. am Bügel der Hörbrille oder aber im Ohr, d.h. im Gehörgang („IO“), getragener Hörapparat.

  • Kopfkappe
    • Kopf|kappe

    • 1)
      s.u... (mehr)
    • 2)
      der halbkugelige, überknorpelte Anteil des Femurkopfes... (mehr)
  • Kopfkappe 1)
    Kopfkappe
    • 1)

    • Englischer Begriff: head cap

    • Fach: Zytologie

    s.u. Spermium (dort Abb.).

  • Kopfkappe 2)
    Kopfkappe
    • 2)

    • Fach: Anatomie

    der halbkugelige, überknorpelte Anteil des Femurkopfes.

  • Kopflage
    • Kopf|lage

    • Synonyme: Schädellage

    • Englischer Begriff: cephalic presentation

    • Fach: Geburtshilfe

    Abbildung

    Längslage des Kindes, bei der der Kopf „führt“. Die häufigste Fruchtlage; je nach Haltung des Kopfes als Deflexionslage oder Flexionslage (Flexionshaltung). Falsche, jedoch in der klinischen Umgangssprache gebräuchliche Bezeichnung für die Fruchteinstellung. S.a. Abb.

  • Kopflaus
    • Kopf|laus

    • Englischer Begriff: head louse

    Pediculus humanus capitis.

  • Kopfnickergeschwulst
    • Kopf|nicker|geschwulst

    • Englischer Begriff: sternocleidomastoid hematoma

    ab der 2. Lebenswoche auftretende derbe, olivenförmige Schwellung im unteren Drittel des Musculus sternocleidomastoideus (als geburtstraumatisches Hämatom, Muskelriss?). – Ist evtl. ursächlicher Faktor des muskulären Schiefhalses.

  • Kopfrose
    • Kopf|rose

    • Englischer Begriff: cephalic erysipelas

    Erysipel des behaarten Kopfes.

  • Kopfschimmel
    • Kopf|schimmel

    Mucor, Rhizopus.

  • Kopfschmerz
    • Kopf|schmerz

    • Synonyme: Kephalgie

    • Englischer Begriff: cephalgia; headache

    Abbildung

    Schmerzen im Kopfbereich bzw. Kopfnervenbereich als Leit- oder Begleitsymptom zahlreicher allgemeiner oder organgebundener Krankheiten (z.B. akute Infektionskrankheiten, Hypertonie bzw. Hirnerkrankung wie raumfordernder Prozess, Hirnhautentzündung, Augen-, Nasenerkrankungen). Ferner bei Neurasthenie (nervöse Erschöpfung) u. als psychogener K. (als Spannungskopfschmerz, Konversionssymptom). Auftreten meist als Migräne, selten als SUNCT. – Beruht auf Reizung schmerzempfindlicher Kopforgane (Schädeldecke, Dura, Arterien der Hirnbasis, Hirnblutleiter, 5., 9. u. 10. Hirnnerv u. Spinalnerven des oberen Halsmarkes [C2–C4]). Charakteristika der wichtigsten Kopfschmerzformen zeigt das Schema. S.a. Cephalaea.

  • Kopfschmerz, vasomotorischer
    Kopfschmerz
    • K., vasomotorischer

    • Englischer Begriff: vasomotor h.

    K., der mit Weit- u. Engstellungen (Vasodilatation bzw. -konstriktion) von Hirngefäßen einhergeht. S.a. Horton-Neuralgie.

  • Kopfschmerz, vertebragener
    Kopfschmerz
    • K., vertebragener

    • Englischer Begriff: vertebrogenic h.

    K. im Zusammenhang mit Krankheiten der Halswirbelsäule.

  • Kopfschwartenhämatom
    • Kopf|schwarten|hämatom

    • Englischer Begriff: cephalic hematoma

    Bluterguss in der aus Galea aponeurotica u. Kopfhaut (mit Unterhaut) bestehenden Kopfschwarte (= Epikranium). S.a. Kephalhämatom.

  • Kopfskoliose
    • Kopf|skoliose

    Gesichtsskoliose.

  • Kopfstellreflex
    • Kopf|stell|reflex

    • Englischer Begriff: tonic neck reflex

    Stellreflex auf den Kopf; s.a. Halsstellreflex.

  • Kopftetanus
    • Kopf|tetanus

    • Englischer Begriff: head tetanus

    Tetanus capitis.

  • Kopfverband
    • Kopf|verband

    • Englischer Begriff: head bandage

    Bedeckung einer Kopfwunde zum Schutz vor Verschmutzung u. zum Aufsaugen von Wundabsonderungen. Formen z.B.: Capitium, Capistrum, Mitra, Funda.

  • Kopfverletzung
    • Kopf|verletzung

    • Englischer Begriff: head injury

    Schädel-Hirn-Trauma.

  • Kopfwackeln
    • Kopf|wackeln

    • Synonyme: -werfen

    Jactatio capitis, Spasmus nutans.

  • Kopholalie
    • Kopho|lalie

    die undeutlich-verwaschene Sprache der Spätertaubten.

  • Kophosis
    • Kophosis

    Taubheit.

  • kopiös
    • Englischer Begriff: copious

    massenhaft, massig.

  • Koplik-Flecken
    • Koplik-Flecken

    • Englischer Begriff: Koplik's spots

    • Biogr.: Henry K., 1858–1927, Kinderarzt, New York

    Abbildung

    bei Masern ca. 1–2 Tage vor dem Hautausschlag auftretendes Enanthem in Form zartroter, punktförmiger Flecken mit weißem Zentrum an der Wangenschleimhaut in Höhe der Molaren, Abb.

  • Koppelung
    • Kopp(e)lung

    • 1)
      Kupplung, Konjugation... (mehr)
    • 2)
      gemeinsamer Erbgang von Genen infolge Lokalisation im selben Chromosom... (mehr)
    • 3) K., elektrofunktionelle
      die Umwandlung einer elektrischen Erregung in ein nachgeschaltetes biochemisches... (mehr)
  • Koppelung 1)
    Kopp(e)lung
    • 1)

    • Englischer Begriff: coupling; linkage

    • Fach: Chemie

    Kupplung, Konjugation.

  • Koppelung 2)
    Kopp(e)lung
    • 2)

    • Englischer Begriff: linkage

    • Fach: Genetik

    gemeinsamer Erbgang von Genen infolge Lokalisation im selben Chromosom; z.B. der Erbgang des Genkomplexes Allotypen bzw. des Komplexgens (Fisher-Race bzw. Wiener) der Allele des Rh-Systems (im kurzen Arm des Chromosoms Nr. 1). S.a. Crossover.

  • Koppelung, elektrofunktionelle 3)
    Kopp(e)lung
    • 3) K., elektrofunktionelle

    • Englischer Begriff: coupling

    • Fach: Physiologie

    die Umwandlung einer elektrischen Erregung in ein nachgeschaltetes biochemisches Ereignis (z.B. Ausschüttung eines Überträgerstoffs, Transmitter, wobei Calciumionen eine besondere Rolle spielen). – Als elektromechanische K. die Umwandlung des Aktionspotentials der Muskelfasermembran in die mechanische Energie der Muskelkontraktion.

  • Koprämie
    • Ko|prämie

    bei Koprostase auftretender Vergiftungszustand (Autointoxikation) als Folge der bakteriellen Durchdringung der Darmwand u. der Aufnahme von Zersetzungsstoffen des Darminhaltes in die Blutbahn; äußert sich in Fieber, Kopfschmerzen, Störung des Allgemeinzustandes.

  • Kopremesis
    • Ko|premesis

    • Englischer Begriff: copremesis

    Koterbrechen.

  • Koprochrome
    • Ko|pro|chrome

    Kotfarbstoffe; Gemische aus Sterko- u. Urobilin (bzw. deren Vorstufen); sind vermindert oder fehlen im acholischen Stuhl, sind vermehrt bei erhöhtem Abbau von Hämoglobin.

  • Koprokultur
    • Ko|pro|kultur

    • 1)
      mit Kotproben beimpfter Nährboden zum Erregernachweis... (mehr)
    • 2)
      Züchtung (u. Nachweis) von Wurmlarven (Nematodenlarven); z.B... (mehr)
  • Koprokultur 1)
    Koprokultur
    • 1)

    mit Kotproben beimpfter Nährboden zum Erregernachweis.

  • Koprokultur 2)
    Koprokultur
    • 2)

    • Englischer Begriff: stool culture

    Züchtung (u. Nachweis) von Wurmlarven (Nematodenlarven); z.B. – in mit Wasser angerührter Paste aus Kot u. Medizinkohle – in Petri-Schalen (bei 26–28 °C).

  • Koprolagnie
    • Ko|pro|lagnie

    • Englischer Begriff: coprolagnia

    sexuelle Erregung durch Berühren u. Umgang mit Exkrementen.

  • Koprolalie
    • Ko|pro|lalie

    • Englischer Begriff: coprolalia

    „Kotsprache“; Neigung zu Redensarten aus dem Bereich der Verdauungsvorgänge; z.B. beim Kleinkind u. – als Protest gegen Gesellschaftsformen – beim Jugendlichen; in „explosiver“ Form beim Tourette-Syndrom.

  • Koprolith
    • Ko|pro|lith

    • Englischer Begriff: coprolith

    Kotstein.

  • Koprom
    • Ko|prom

    • Synonyme: Fäkulom; Sterkorom

    • Englischer Begriff: coproma; stercoroma

    durch die Bauchdecken tastbare „Kotgeschwulst“ (= eingedickter Stuhl).

  • Koprophagie
    • Ko|pro|phagie

    • Synonyme: Kotessen

    • Englischer Begriff: coprophagy

    • Fach: Psychologie

    Verzehren des eigenen Stuhles.

  • Koprophemie
    • Ko|pro|phemie

    • Englischer Begriff: coprophemia

    Gebrauch obszöner Begriffe gegenüber Frauen zur eigenen sexuellen Stimulation.

  • Koproporphyrin
    • Ko|pro|porphyrin

    • Englischer Begriff: coproporphyrin

    die in Stuhl (u. Harn) ausgeschiedene Porphyrin-Gruppe mit den Isomeren I–IV. Zwischenprodukte des Hämstoffwechsels (z.B. K. III als physiologische Vorstufe von Protoporphyrin). Sind, wie auch die Ausgangsstoffe (Präkursoren; z.B. Porphobilinogene, δ-Aminolävulinsäure) u. die Vor- u. Zwischenstufen (= Koproporphyrinogene; Metallporphyrine), wichtig für die Differentialdiagnostik von Porphyrinurien u. Porphyrien.

  • Koprostase
    • Ko|pro|stase

    • Englischer Begriff: coprostasis

    Kotstauung im Dickdarm (z.B. bei Ileus, Megakolon, im Senium). Führt durch vermehrten Wasserentzug zu Kotverhärtung (Bildung von Skybala) u. Entleerungsstörung (evtl. bis zum Ileus); s.a. Koprämie.

  • Koprosterin
    • Ko|pro|sterin

    • Englischer Begriff: coprosterol

    Sterin im Stuhl; von Darmbakterien durch Cholesterinreduktion gebildet.

14459