Medizin-Lexikon: Einträge mit "K"

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  • Krause-Membran
    Krause
    • K.-Membran

    • Biogr.: Wilhelm K.

    Z-Streifen.

  • Krause-Plastik
    Krause
    • K.-Plastik

    • Biogr.: Fedor K.

    Hautdefektdeckung durch einen frei transplantierten Kutislappen (Wolfe-Krause-Lappen).

  • Krause-Reese-Syndrom
    Krause
    • K.-Reese-Syndrom

    • Biogr.: Arlington Colton K.

    Reese(-Blodi-Krause)-Syndrom.

  • Kraushaar
    • Englischer Begriff: kinky hair

    kurzes, schafwollartig oder zickzackförmig gekräuseltes Haar; z.B. bei Wollhaarnävus, Menkes-Syndrom („Kraushaarsyndrom“).

  • Kräuter
    • Englischer Begriff: herbs

    • Fach: Pharmazie

    Herba, Species.

  • Kräuter-Teezubereitungen

      Heilpflanzenauszüge als Aufguss (Infus), Abkochung (Decoctum) oder Kaltauszug.

    • Kreatin
      • Krea|tin

      • Etymol.: griech. kreas = Fleisch

      Creatin.

    • Kreatinin
    • Krebs
      • Englischer Begriff: cancer

      Bezeichnung für bösartige Tumoren (Malignom), i.e.S. für Tumoren epithelialer Herkunft: Carcinoma, Karzinom; s.a. Präkanzerose.

    • Krebs erzeugende Substanzen
    • Krebs-Henseleit-Zyklus 3)
      Krebs-Zyklus
      • 3)

      • Synonyme: K.-Henseleit-Zyklus

      die Synthese von Harnstoff aus Aminogruppen basischer Aminosäuren u. CO2. Störung des Zyklus (z.B. bei Mangel an basischen Aminosäuren, bei Ornithintranscarbamylase-Mangel, Citrullin-, Argininosuccinurie) führt zu massivem Ammoniakanstieg im Blut.

    • Krebs-Syndrom, familiäres
    • Krebs-Zyklus
      • Krebs-Zyklus

      • Englischer Begriff: Krebs cycle

      • Biogr.: Sir Hans A. K., 1900–1981, Biochemiker, Sheffield; 1953 Nobelpreis für Medizin

      • Fach: Biochemie

      • 1)
        Citratzyklus... (mehr)
      • 2)
        Ornithinzyklus... (mehr)
      • 3)
        die Synthese von Harnstoff aus Aminogruppen basischer Aminosäuren u. CO2... (mehr)
    • Krebs-Zyklus 1)
    • Krebs-Zyklus 2)
      Krebs-Zyklus
      • 2)

      Ornithinzyklus.

    • Krebsangst
      • Krebs|angst

      • Englischer Begriff: cancerophobia

      Karzinophobie.

    • Krebsekzem der Brust
      • Krebs|ekzem (der Brust)

      Paget-Krebs.

    • Krebsentstehung
      • Krebs|entstehung

      • Englischer Begriff: canceration

      Karzinogenese.

    • Krebsfrüherkennung
      • Krebs|früherkennung

      s.u. Vorsorgeuntersuchung.

    • Krebsgene
      • Krebs|gene

      Onkogene.

    • Krebsmilch
      • Krebs|milch

      • Englischer Begriff: cancer milk

      milchartige Absonderung aus der Schnittfläche eines Karzinoms; Produkt fettiger Degeneration u. des Zellzerfalls.

    • Krebsnabel
      • Krebs|nabel

      Einziehung an der Oberfläche von knotigen Krebsmetastasen; Folge der zentralen Degeneration von Tumorgewebe u. nachfolgender Schrumpfung.

    • Krebsnoxe
      • Krebs|noxe

      Krebs auslösende Schädlichkeit; Karzinogen; s.a. Onkogen.

    • Krebsperle
      • Krebs|perle

      • Fach: Pathologie

      Hornperle.

    • Krebsregister
      • Krebs|register

      zentrale Sammel- u. Auswertungsstelle für Daten über möglichst alle in einer definierten Bevölkerung an Malignomen erkrankten Patienten (auf regionaler bzw. nationaler Ebene); aus Gründen des Datenschutzes nicht unumstritten. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es u.a. bevölkerungsbezogene K. in Hamburg, im Saarland, in Baden-Württemberg, ein gemeinsames K. der neuen Bundesländer u. Berlins, ein regionales K. in Münster sowie ein bundesweites Kinder-K. in Mainz. Seit 1. 1. 1995 ist ein Gesetz in Kraft, das alle Bundesländer verpflichtet, innerhalb von 5 Jahren flächendeckende, bevölkerungsbezogene K. nach einheitlichen Kriterien für die zu erhebenden Daten u. deren Verschlüsselung einzurichten. Die Ärzte müssen die Patienten über die Meldung informieren, u. diese können jederzeit verlangen, dass ihre Daten gelöscht werden.

    • Krebsviren
      • Krebs|viren

      • Englischer Begriff: cancer viruses

      Tumorviren.

    • Krebsvorsorge
      • Krebs|vorsorge

      s.u. Vorsorgeuntersuchungen.

    • Krebsvorstufen
      • Krebs|vorstufen

      Präkanzerose (s.a. Carcinoma in situ).

    • Krebszapfen
      • Krebs|zapfen

      • Fach: Pathologie

      • 1)
        zapfenartig gegen die Hohlorganlichtung vorspringende Wucherung eines... (mehr)
      • 2)
        durch Druck ausquetschbares weißlich-gelbes „Nest“ beim Plattenepithelkarzinom... (mehr)
    • Krebszapfen 1)
      Krebszapfen
      • 1)

      zapfenartig gegen die Hohlorganlichtung vorspringende Wucherung eines bösartigen Tumors.

    • Krebszapfen 2)
      Krebszapfen
      • 2)

      durch Druck ausquetschbares weißlich-gelbes „Nest“ beim Plattenepithelkarzinom.

    • Kreisbeschleuniger
      • Kreis|beschleuniger

      s.u. Betatrontherapie.

    • Kreislauf
      • Kreis|lauf

      • Englischer Begriff: circulation; cardiovascular system

      Blutkreislauf.

    • Kreislauf, extrakorporaler
      Kreislauf
      • K., extrakorporaler

      • Englischer Begriff: extracorporeal c.

      Blutumleitung außerhalb des Körpers zur zeitweiligen Ausschaltung des Herzens oder eines Kreislauf-, Gefäßabschnittes bei Operationen am eröffneten Herzen bzw. an großen Blutgefäßen; z.B. an großen Arterien als pumpenloser arterioarterieller Shunt nach Ausklemmen des erkrankten Abschnitts; meist als venoarterielle Umleitung des Gesamtkreislaufs mittels Herz-Lungen-Maschine (= kardiopulmonaler Bypass); ferner als Doppelpumpenprinzip.

    • Kreislauf, fetaler
      Kreislauf
      • K., fetaler

      • Englischer Begriff: fetal c.

      Abbildung

      das den Dottersack- u. Allantoiskreislauf ablösende Kreislaufsystem des Fetus, das über die Nabelschnurgefäße mit dem Plazentakreislauf verbunden ist (s. Abb.) u. bis zur Geburt funktioniert, wobei beide Herzhälften nur für den Körperkreislauf tätig sind. In der Plazenta arterialisiertes Blut tritt durch die Nabelvene ein u. fließt z.T. – mit wenig Pfortaderblut vermischt – zur Leber, z.T. durch den Ductus venosus an der Leber vorbei in die untere Hohlvene (mischt sich mit venösem Blut der unteren Körperhälfte) u. gelangt über den rechten u. – via Foramen ovale – linken Vorhof u. Ventrikel in den großen Kreislauf; das Blut aus der oberen Hohlvene geht über die rechte Herzhälfte, den Stamm der Arteria pulmonalis u. den Ductus arteriosus (d.h. ebenfalls an den noch nicht funktionierenden Lungen vorbei) in die Aorta descendens. Aus der Aorta fließt das Blut zur Regeneration (Stoffaustausch) durch die Nabelschnurarterien in die Plazenta. Nach der Geburt, mit Eintreten der Lungenatmung u. Fortfall des Plazentakreislaufs, erfolgt Umstellung durch Funktionsaufnahme des Lungenkreislaufs, eine Trennung der Pumpleistung beider Herzhälften, u. zwar durch Kollaps (u. Verödung der Nabelvene u. des Ductus venosus) sowie Ventilverschluss des Foramen ovale u. Kollaps (u. Verödung) des Ductus arteriosus.

    • Kreislauf, großer
      Kreislauf
      • K., großer

      • Englischer Begriff: greater c.

      der Körperkreislauf (= Systemkreislauf).

    • Kreislauf, kleiner
      Kreislauf
      • K., kleiner

      • Englischer Begriff: lesser c.

      der Lungenkreislauf.

    • Kreislaufdekompensation
      • Kreislauf|dekompensation

      • Englischer Begriff: circulatory decompensation

      Schock, Herzdekompensation.

    • Kreislaufentlastungsreflex
      • Kreislauf|entlastungs|reflex

      Bezold-Jarisch-Karotissinusreflex; s.a. Depressorreflex.

    • Kreislauffunktionsproben
      • Kreislauf|funktions|proben

      • Englischer Begriff: tests for circulatory function

      Prüfung der Herz-Kreislauf-Funktion in Ruhe u./oder unter Belastung (z.B. durch Treppensteigen, Orthostase, Ergometrie bzw. pharm durch Kreislaufmittel-Gaben). Registriert werden arterieller u. venöser Blutdruck, Puls, Atemfrequenz, EKG etc. Ausführung z.B. nach Schellong, Delius-Reindell, Crampton, Bürger (Pressdruckprobe), Master (Stufentest), Kaltenbach-Klepzig (Klettertest), als Atemanhalteversuch, Histamin-, Cold-Pressure-Test, Belastungs-EKG.

    • Kreislaufkollaps
      • Kreislauf|kollaps

      • Englischer Begriff: circulatory collapse; shock

      Versagen der Kreislaufregulation; Schock (bzw. kurzfristig u. fragmentarisch auftretende Formen des Schocks). S.a. Regulationsstörung (hypotone), Orthostasesyndrom, Synkope, Kollaps.

    • Kreislaufmittel
      • Englischer Begriff: cardiovascular agents

      sich auf den Blutkreislauf auswirkende Arzneimittel (Kardiaka, einschließlich Koronarmittel; Antihypertensiva, Antihypotonika etc.).

    • Kreislaufregulation
      • Kreislauf|regulation

      • Englischer Begriff: circulatory regulation

      • Fach: Physiologie

      die reflektorische Beeinflussung des Herz-Gefäß-Systems i.S. einer bedarfsgerechten Blutzirkulation. Als zentrale K. die durch Regelkreise, die durch Weit- u. Engstellungen (Vasodilatation u. Vasokonstriktion) von Systembereichen das Blut angemessen auf arbeitende u. ruhende Organe verteilen. Die entsprechenden Kreislaufzentren erhalten hierfür Afferenzen, v.a. aus den sinuaortalen Rezeptoren (Barorezeptoren), u. geben ihre efferenten Impulse über vegetative Nerven an die Blutgefäße; dadurch wird – über die Blutverteilung hinaus – auch der Druck des Systems insgesamt reguliert, d.h., es werden hebende bzw. senkende pressorische bzw. depressorische Reaktionen ausgelöst (s.a. Blutdruck, Herzregulation, Karotissinus-, Bezold-Jarisch-Reflex); Regulationsstörung.

      • K., periphere
        K. in der Kreislaufperipherie durch lokale u. autonome Reaktionen der... (mehr)
    • Kreislaufregulation, periphere
      Kreislaufregulation
      • K., periphere

      K. in der Kreislaufperipherie durch lokale u. autonome Reaktionen der Gefäßmuskulatur auf Stoffwechselprodukte, gefäß- = vasoaktive Substanzen (z.B. CO2, Acetylcholin, Histamin), auf das pH sowie auf Temperatur- u. Dehnungsreize (s.a. Bayliss-Effekt).

    • Kreislaufversagen
      • Kreislauf|versagen

      • Englischer Begriff: circulatory collapse

      s.u. Schock, Herzinsuffizienz; s.a. Regulationsstörung (hyper- bzw. hypodyname).

    • Kreislaufwiderstand
      • Kreislauf|widerstand

      • Englischer Begriff: circulatory resistance

      der Gefäßwiderstand, errechnet als Quotient aus Blutdruck u. Herzminutenvolumen. – Der totale periphere Strömungswiderstand ergibt sich aus der Summe der hintereinander geschalteten u. der Summe der Kehrwerte der parallel geschalteten Gefäßwiderstände; die wichtigste variable Größe ist der – als reziproker Wert der 4. Potenz wirksame – Gefäßradius (daher sind Arteriolen u. Präkapillaren der Ort größten Strömungswiderstands = „Widerstandsgefäße“).

    • Kreislaufzeit
      • Kreislauf|zeit

      • Synonyme: Blutumlaufzeit

      • Englischer Begriff: circulation time

      die Zeit, die eine Testsubstanz (Indikator) für das Passieren einer Teststrecke des Kreislaufsystems benötigt („Reisegeschwindigkeit“ zwischen Applikations- u. Messort). Als kürzeste K. (= Erscheinzeit) das Intervall bis zum Eintreffen der ersten messbaren Indikatormenge; als häufigste K. (= Gipfelzeit) das bis zum Konzentrationsmaximum des Indikators gemessene Intervall; als mittlere K. das Intervall bis zu demjenigen Abszissenwert der Zeit-Konzentrations-Kurve, der deren Schwerpunkt entspricht; s.a. Farbstoffverdünnungsmethode (dort Abb.). – Als grob orientierende K. die Äther-, Decholin-, Arm-Ohr-Zeit.

    • Kreislaufzentralisation
      • Kreislauf|zentralisation

      • Englischer Begriff: circulatory centralization

      Zentralisation.

    • Kreislaufzentrum
      • Kreislauf|zentrum

      • 1) K., bulbäres
        das im unteren Teil der Formatio reticularis der Medulla oblongata gelegene... (mehr)
      • 2) K., dienzephales
        das den übrigen Zentren der Kreislaufregulation übergeordnete, im Hypothalamus... (mehr)
      • K., spinales
        das dem medullären K. nachgeordnete Zentrum in der Seitensäule des Rückenmarks... (mehr)
    • Kreislaufzentrum, bulbäres 1)
      Kreislaufzentrum
      • 1) K., bulbäres

      • Synonyme: medulläres K.

      das im unteren Teil der Formatio reticularis der Medulla oblongata gelegene Zentrum für Kreislaufregulation; seine seitlichen, hoch autonomen Teile wirken blutdrucksteigernd (pressorisch), seine medialen, vom Aortensinus aus aktivierbaren, wenig autonomen Anteile blutdrucksenkend (depressorisch; Depressor).

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