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  • Kutisnabel
    • Kutis|nabel

    Hautnabel.

  • Kutisplastik
    • Kutis|plastik

    • Englischer Begriff: skin flap

    s.u. Kutislappen.

  • Kutitis
    • Kutitis

    Entzündung der Lederhaut. S.a. Dermatitis, Hypodermitis.

  • kutiviszeral
    • kuti|viszeral

    • Synonyme: dermatoviszeral

    mit Wirkung von der Haut aus auf die Eingeweide.

  • kutiviszeraler Reflex
    kutiviszeral
    • k. Reflex

    • Englischer Begriff: dermatovisceral reflex

    s.u. Reflex.

  • Kutschersitz

      atmungsunterstützende, sitzende Haltung, bei der sich durch die Dehnung des Brustkorbs die Atemfläche vergrößert u. ein besonders tiefes Durchatmen möglich wird. Bringt Erleichterung bei Atemnot u. begünstigt das tiefe Atmen vor dem Abhusten.

    • Küttner-Tumor
      • Küttner-Tumor

      chronische Entzündung der verdickten, verhärteten u. sklerotisch veränderten Glandula submandibularis, häufig mit Speichelstein.

    • Küvette
      • Etymol.: franz. cuvette = Napf

      • Englischer Begriff: cuvet(te)

      trogförmiges Gefäß aus Glas oder Porzellan für die Tauchfärbung von Objektträgerpräparaten bzw. – aus Spezialglas – für die Photometrie.

    • Kux-Operation
      • Kux-Operation

      • Englischer Begriff: Kux's operation

      • Biogr.: Erhard K., geb. 1905, Chirurg, Wien

      endoskopische, transpleurale, definitive Ausschaltung des Brustteils des Sympathikus durch Elektrotomie des Grenzstranges einschließlich prä- u. postganglionärer Fasern, evtl. auch des thorakalen Ganglion stellatum u. der Nervi splanchnici.

    • Kveim-Nickerson-Test
      • Kveim(-Nickerson)-Test

      • Englischer Begriff: Nickerson-Kveim test

      • Biogr.: Morten A. K., 1892–1966, Arzt, Oslo

      spezifischer Intrakutantest durch Injektion einer sterilen Aufschwemmung zermahlenen menschlichen Sarkoidosegewebes zur Bestätigung der Diagnose der Boeck-Krankheit. Nach frühestens 8 Tagen tritt im positiven Fall eine schmerzlose, bräunlich-rote Impfpapel auf (epitheloidzellige Proliferation). Treffsicherheit 80–90%.

    • Kwashiorkor
      • Kwashi|orkor

      • Englischer Begriff: kwashiorkor

      • Fach: Pädiatrie

      schwerer, weitgehend mit dem Mehlnährschaden identischer Eiweiß- u. Vitamin-Mangelzustand („Polykarenz-Syndrom“) bei älteren Säuglingen u. Kleinkindern der tropischen Entwicklungsländer; Folge einseitiger Ernährung mit reiner Maisnahrung bei Unterernährung. Klinik: Gedeih-, Wachstumsstörung, Anorexie, Ödeme, pellagroide Hautveränderungen mit Pigmentverlust der Haut u. Haare (rötliche Färbung), Leberschaden, Hypoglyk-, Hypoprotein- u. Hypoelektrolytämie, Eisenmangelanämie, Osteoporose, Muskelatrophie, hypokalzämische Tetanie, großer Bauch.

    • Kyan...
    • Kyasanurwald-Fieber
      • Englischer Begriff: Kyasanur-forest disease (KFD)

      in Indien in den regenfreien Monaten (Januar bis Juni) vorkommende Krankheit durch das KFD-Virus (ein Flavivirus [Togaviridae]; übertragen von Zecken [v.a. Haemophysalis spinigera]). Nach der 5- bis 8-tägigen Inkubationszeit tritt hämorrhagisches Fieber von ca. 10 Tagen Dauer auf, evtl. mit Rückfall nach einem fieberfreien Intervall von 1–3 Wochen.

    • Kybernetik
      • Kybernetik

      • Etymol.: gr. kybernes = Steuermann

      • Englischer Begriff: cybernetics

      (N. Wiener 1948) Wissenschaft von abstrakten, hochkomplexen Systemen, die innerhalb eines Stabilitätsbereichs mit Hilfe von Rückkopplung einem Gleichgewichtszustand zustreben. Sie versucht, die Funktion der Systeme auf allgemeine Eigenschaften wie Regelung, Selbstorganisation u. -reproduktion, Informationsverarbeitung u. -speicherung etc. zurückzuführen, d.h. diejenigen Prinzipien aufzufinden, die der Funktion automatischer Maschinen u. des menschl. Gehirns (Biokybernetik) gemeinsam sind.

    • Kyemato...
      • Kyem(at)o...

      Wortteil „Leibesfrucht“.

    • Kyematogenese
      • Kyemato|genese

      • Englischer Begriff: cyem(at)ogenesis

      die Embryogenese; auch Oberbegriff für die Phasen der Leibesfruchtentwicklung, d.h. für Blasto-, Embryo-, Feto- u. Plazentogenese.

    • Kyematopathie
      • Kyemato|pathie

      • Englischer Begriff: cyem(at)opathy

      (v. Pfaundler) Oberbegriff für Blasto-, Embryo-, Feto- u. Plazentopathie. I.e.S. die Embryopathie.

    • Kymograph
      • Kymo|graph(ion)

      • Englischer Begriff: kymograph

      Apparat zur fortlaufenden Registrierung („Kymographie“) von Zustandsänderungen (Blutdruck, Atmung, Muskelkontraktion etc.); ursprünglich als Ruß- oder Trommel-K., auf dessen sich drehender Trommel sich ein Schreibhebel im Ausmaß der „Änderung“ quer zur Drehrichtung bewegt; neuere Modelle mit Farbschreiber oder als Photo-K. (mit Lichtstrahl u. Photopapier).

    • Kymographie
      • Kymo|graphie

      • Englischer Begriff: kymography

      mechanische Aufzeichnung von Zustandsänderungen in Kurvenform („Kymogramm“) mittels Kymographions; ferner röntg als Elektro- u. Flächenkymographie (Letztere unter Verwendung einer Spezialkassette mit eingebautem Schlitzraster, das in variabler Geschwindigkeit um Rasterbreite bewegt wird).

    • Kynanche
      • Kyn|anche

      • Englischer Begriff: cynanche

      Engegefühl im Rachen, Kehlkopf.

    • Kynurenin
      • Kyn|urenin

      • Synonyme: a+-Stoff; v+-Stoff

      • Englischer Begriff: kynurenine

      ein – über Formyl-K. gebildetes – Zwischenprodukt beim Abbau von Tryptophan, das Vitamin-B6-abhängig zu Nicotinsäure u. NAD+ umgesetzt wird (bei B6-Mangel erfolgt Bildung von Xanthuren- u. Kynurensäure). S.a. Price-Syndrom.

    • kyogen
      • kyo|gen

      • Englischer Begriff: kyogenic

      schwangerschaftsbedingt.

    • kyphomele Dysplasie
      • Englischer Begriff: kyphomelic dysplasia

      autosomal-rezessiv erbliche Skeletterkrankung mit Verkrümmung u. Verkürzung der Oberschenkelknochen, Kleinwuchs.

    • Kyphose
      • Englischer Begriff: kyphosis

      rückenwärts gerichtete (= dorsal-konvexe) Krümmung der Wirbelsäule; ist im Bereich der Brustwirbelsäule in leichter Ausprägung natürlich, dagegen im Hals- u. Lendenbereich stets krankhaft („Buckel“), z.B. bei Rachitis als frühkindl. „Sitzbuckel“, bei Wirbelkörper-Minderwertigkeit als juvenile oder Adoleszenten-K. (Scheuermann-Krankheit), bei Elastizitätsverlust der Haltemuskulatur u. Degeneration der Bandscheiben als senile oder Alterskyphose; ferner bei Systemerkrankungen des Skeletts (z.B. Chondrodystrophie, enchondrale Dysostose, Osteoporose oder -malazie) sowie angeboren (bei Halb-, Blockwirbel). Auch Folge einer Osteomyelitis, Wirbeltuberkulose, aseptischen Nekrose der Wirbel (Vertebra plana), nach Verletzung (evtl. spitzwinkelig, Gibbus; s.a. Kümmell-Verneuil-Syndrom).

    • Kyphoskoliose
      • Kypho|skoliose

      • Englischer Begriff: kyphoscoliosis

      das gleichzeitige Bestehen einer krankhaften Kyphose (oft durch torsionsbedingten Rippenbuckel nur vorgetäuscht) u. Skoliose der Wirbelsäule, v.a. der BWS, u. dann oft mit starker Brustkorbdeformierung (= „KyphoskoliosethoraxLoeschke) u. mit Verminderung der Atemkapazität, Verlagerung des Herzens (u. der Lungenstrombahn) mit pulmonaler Hypertonie, Rechtsherzbelastung u. -hypertrophie („Kyphoskolioseherz“).

    • Kyst...

        Wortteil „Zyste“; s.a. Cyst..., Zyst...

      • KZ

          Abk. für Kräftezustand bzw. körperlicher Zustand; s.a. Allgemeinzustand.

        • KZBK

            Abk. für kleinzelliges Bronchialkarzinom.

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