Medizin-Lexikon: Einträge mit "K"

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  • Kardiakarzinom
    • Kardia|karzinom

    bösartiger Tumor am Mageneingang; v.a. als Adeno- bzw. Plattenepithelkarzinom; s.a. Magen-, Ösophaguskarzinom.

  • kardial
    • kar|di|al

    • Synonyme: cardialis

    • Englischer Begriff: cardiac

    das Herz betreffend, herzbedingt (= kardiogen).

  • kardiale Insuffizienz
    kardial
    • k. Insuffizienz

    Herzinsuffizienz.

  • kardiale Reanimation
  • Kardialgie
    • Kar|di|al|gie

    • Englischer Begriff: cardialgia; cardiodynia

    Herzschmerzen, i.e.S. das sensitive Herzsyndrom.

  • Kardiaplastik
    • Kardia|plastik

    • Englischer Begriff: cardioplasty

    Erweiterungsplastik der Kardia; z.B. als Kardiomyotomie oder – nach Kardiektomie – als Kardiamundplastik mit Rekonstruktion eines Verschlussmechanismus durch Invaginationsanastomose oder durch Zwischenschaltung eines Jejunum-, Dickdarm- oder Magen-(= Antrum-Pylorus-)Segmentes; s.a. Fundoplicatio.

  • Kardiasklerose
    • Kardia|sklerose

    Sclerosis cardiae (s.u. Sklerose).

  • Kardiektomie
    • Kardi|ektomie

    • Englischer Begriff: cardiectomy

    operative Entfernung der Kardia mit anschließender Wiederherstellung der Kontinuität des Verdauungstraktes durch eine Ösophagogastrostomie oder durch eine indirekte Anastomose (Jejunum- oder Koloninterposition; s.a. Kardiaplastik). – Evtl. nur als zylinderförm. Resektion der inneren Wandschichten (d.h. des ganglienzellfreien Serosa-Muskularis-Mantels), z.B. bei Kardiospasmus.

  • Kardinalelemente
    • Kardinal|elemente

    • Englischer Begriff: cardinal elements

    Abbildung

    die für die Gesetzmäßigkeiten einer optischen Abbildung wesentl. Punkte, Strecken u. Ebenen des optischen Systems: Brenn-, Bild-, Objekt-, Haupt-, Knoten-, opt. Mittelpunkt; Brenn-, Bild-, Objekt-, Schnittweite, Interstitium; Bild-, Objekt-, Hauptebene; Bezugsstrahl, optische Achse. S.a. Abb.

  • kardio...

      Wortteil „Herz“ bzw. „Kardia“.

    • Kardiochirurgie
      • Kardio|chir|ur|gie

      • Englischer Begriff: cardiac surgery

      Herzchirurgie.

    • Kardiochirurgie, antiarrhythmische
      Kardiochirurgie
      • K., anti|arrhythmische

      operative Durchtrennung der an Kreiserregungen beteiligten Strukturen.

    • Kardiocomputertomographie
      • Kardio|computer|tomographie

      • Englischer Begriff: computed tomography of heart

      nichtinvasive kardiologische Untersuchungsmethode, die eine Beurteilung über Morphologie u. Funktionszustand des Herzens erlaubt; s.a. Computertomographie.

    • kardiogen
      • kardio|gen

      • Englischer Begriff: cardiogenic

      vom Herzen ausgehend, herzbedingt.

    • Kardiographie
      • Kardio|graphie

      • Englischer Begriff: cardiography

      Aufzeichnung der mit der Herztätigkeit verbundenen Abläufe: Angio-, Ballisto-, Elektro-, Phono-, Ultraschall-, Vektorkardiographie; i.e.S. die Mechanokardiographie.

    • kardiokutanes Syndrom
      • kardio|kutanes Syndrom

      • Englischer Begriff: LEOPARD syndrome; cardiocutaneous syndrome

      angeborene Fehlbildungen des Herzens u. der Haut (sowie weiterer Organe). Wird wegen seiner Merkmale auch als LEOPARD-Syndrom bezeichnet. Es sind dies Lentigines, EKG-Veränderungen (Schenkelblock), Hypertelorismus (als okuläres Zeichen), Pulmonalstenose, Anomalien der Geschlechtsorgane (Hypospadie, Kryptorchismus, Keimdrüsenunterentwicklung), verzögertes = retardiertes Wachstum (u. Skelettanomalien, z.B. Pectus excavatum, Scapula alata, Gelenküberstreckbarkeit) und Innenohrtaubheit (engl.: deafness).

    • Kardiologie
      • Kardio|logie

      • Englischer Begriff: cardiology

      Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit der Prophylaxe, Erkennung sowie konservativen u. interventionellen Behandlung der Herz- u. Kreislauferkrankungen befasst. Die Weiterbildungszeit beträgt 2 Jahre.

    • Kardiolyse
      • Kardio|lyse

      • Englischer Begriff: cardiolysis

      operative Lösung des Herzens (u. der großen Gefäße) aus Verwachsungen mit den Nachbarorganen; auch als Dekortikation bei Panzerherz.

    • Kardiomegalie
      • Kardio|megalie

      • Englischer Begriff: cardiomegaly

      Vergrößerung des Herzens infolge Herzhypertrophie u./oder Herzdilatation, auch idiopathisch familiär.

    • Kardiomyopathie
      • Kardio|myo|pathie

      • Synonyme: Myokardiopathie

      • Englischer Begriff: cardiomyopathy

      Erkrankung des Herzmuskels, die mit kardialer Dysfunktion einhergeht. Die frühere Definition der K. als Herzmuskelerkrankung unbekannter Ursache u. deren Abgrenzungen von spezifischen Herzmuskelerkrankungen bekannter Ursache wurden zugunsten einer Einteilung verlassen, die sich primär an der zugrunde liegenden Pathophysiologie u. – falls bekannt – an ätiologischen u. pathogenetischen Faktoren (primäre K. = unbekannte Genese, sekundäre K. = Folgeerkrankung anderer Grundleiden) orientiert. Klassifik.: Die früher bereits definierten klinischen Formen hypertrophische, kongestive u. restriktive K. blieben erhalten, seit neuerem wurde zusätzlich die arrhythmogene rechtsventrikuläre K. aufgenommen. Des Weiteren werden folgende Formen unterschieden: spezifische, ischämische, valvuläre, hypertensive, inflammatorische, metabolische, peripartale u. unklassifizierte K.; außerdem K., die im Rahmen von Autoimmunkrankheiten, muskulären Dystrophien, neuromuskulären Erkrankungen u. als Folge allergischer oder toxischer Reaktionen auftreten. Diagn.: Auskultation, (Langzeit-)EKG, Röntgen-Thorax, Echokardiographie; ggf. invasive Diagnostik. Ther.: Digitalis, Diuretika, ACE-Inhibitoren, bei hypertrophen Formen auch Calciumantagonisten, Betablocker; die (kongestive) K. ist die häufigste Indikation zur Herztransplantation.

    • Kardiomyopathie, arrhythmogene rechtsventrikuläre
      Kardiomyopathie
      • K., arrhythmogene rechtsventrikuläre

      K. mit progressiver Atrophie u. Dilatation vorwiegend der rechten Herzkammer infolge transmuraler segmentaler, später diffuser Einlagerung von Bindegewebe u. Fett. Pathognomonisch sind solitäre oder multiple Aneurysmen der rechtsventrikulären freien Wand (v.a. inferior Diaphragma-nah). Häufig familiär bedingt mit autosomal-dominantem Erbgang u. inkompletter Penetranz; rezessive Formen sind beschrieben. Lebensbedrohliche ventrikuläre Arrhythmien u. plötzlicher Herztod häufig.

    • Kardiomyopathie, hypertrophische
      Kardiomyopathie
      • K., hypertrophische

      • Synonyme: HCM (Abk.)

      • Englischer Begriff: hypertrophic c.

      K. mit meist asymmetrischer Hypertrophie eines oder beider Ventrikel u. des Kammerseptums. Normale oder reduzierte Ventrikelfüllung, häufig mit systolischem intraventrikulärem Druckgradient. Familiär bedingte Form (ca. 50%) meist mit autosomal-dominantem Erbgang (Mutation im kontraktilen Protein des Sarkomers). Morphologisch findet sich eine Hypertrophie der Monozyten mit Veränderung des umgebenden Bindegewebes. Unterschieden werden die h. nichtobstruktive K. (HNCM) und h. obstruktive K. (HOCM); Letztere wird wegen der Enge der Ausflussbahn auch als Pseudoaortenstenose bezeichnet. Klinik: häufig asymptomatisch oder nur geringe Beschwerden (Dyspnoe, Synkopen, Schwindel, Angina pectoris). Akute Herzrhythmusstörungen u. plötzlicher Herztod als mgl. Erstmanifestation. Leitsymptom ist ein Systolikum (spätsystolisches Spindelgeräusch). Ther.: Vermeidung körperl. Belastung; medikamentöse Basisther. mit β-Blockern, Calciumantagonisten (Verapamil); ggf. chirurgische Ther. (Myotomie/Myektomie; evtl. Mitralklappenersatz) v.a. zur Besserung der Symptomatik.

    • Kardiomyopathie, kongestive
      Kardiomyopathie
      • K., kongestive

      • Synonyme: CCM (Abk.); dilatative K.; DCM (Abk.)

      • Englischer Begriff: congestive c.

      K. mit Dilatation u. verminderter Kontraktionskraft der linken Kammer oder beider Ventrikel. Ätiol.: idiopathisch, familiär, viral, Autoimmunkrankheiten, (alkohol)toxisch, andere Krankheiten mit myokardialer Dysfunktion. Histologie unspezifisch. Klinik: geht in der Regel mit (progressiver) Herzinsuffizienz einher; allg. Leistungsminderung, Thorax- oder Oberbauchschmerzen, Palpitationen. Arrhythmien, Thrombembolien, plötzlicher Herztod sind häufig. Ther.: Vermeiden körperl. Belastung, Behandlung der Herzinsuffizienz, evtl. Antiarrhythmika; chirurgische Ther. (Herztransplantation), falls medikamentös nicht behandelbar.

    • Kardiomyopathie, restriktive
      Kardiomyopathie
      • K., restriktive

      • Synonyme: RCM (Abk.); obliterative K.; OCM (Abk.)

      • Englischer Begriff: restrictive c.

      seltene K., charakterisiert durch Behinderung der diastolischen Ventrikelfüllung mit reduziertem enddiastolischem Volumen einer oder beider Ventrikel bei (fast) normaler systolischer Funktion u. Wanddicke; evtl. mit diffuser interstitieller Fibrose. Kann idiopathisch oder im Rahmen anderer Erkrankungen mit oder ohne Eosinophilie auftreten (z.B. Endokardfibrose, Endocarditis parietalis fibroplastica).

    • Kardiomyotomie
      • Kardio(myo)tomie

      • Englischer Begriff: cardiomyotomy

      (Gottstein, Heller) schleimhautschonende Längsdurchtrennung der beiden äußeren Wandschichten der Pars cardiaca des Magens u. des in der Bauchhöhle gelegenen untersten Speiseröhrenabschnittes bei Achalasie; evtl. kombiniert mit Ösophagofundopexie, Fundoplicatio. Nach Lortat zusätzliche Resektion dieser Schichten aus der Vorderwand („bandförmige K.“).

    • Kardioomentopexie
      • Kardio|omento|pe|xie

      • Englischer Begriff: cardio-omentopexy

      Beck-Operation (3).

    • Kardiopathie
      • Kardio|pa|thie

      • Englischer Begriff: cardiopathy

      Oberbegriff für angeborene oder erworbene Krankheiten des Herzens u. der herznahen großen Gefäße (= Angiokardiopathie); z.B. als Herz(klappen)fehler, Endo-, Myo-, Peri-, Pankarditis, Myokardiopathie, Endokardfibrose, Koronarinsuffizienz.

    • Kardioperikardiopexie
      • Kardio(perikardio)pe|xie

      • Englischer Begriff: cardiopericardiopexy

      s.u. Beck-Operation, Koronarchirurgie; s.a. Myokardiopexie.

    • Kardioplegie
      • Kardio|plegie

      • 1)
        „Herzschlag“ (i.S... (mehr)
      • 2)
        künstlicher Herzstillstand... (mehr)
    • Kardioplegie 1)
      Kardioplegie
      • 1)

      „Herzschlag“ (i.S. des Herztodes).

    • Kardioplegie 2)
      Kardioplegie
      • 2)

      • Englischer Begriff: 1), 2) cardioplegia

      künstlicher Herzstillstand.

    • Kardioptose
      • Kardio|ptose

      • Englischer Begriff: cardioptosis

      Herzsenkung, -tiefstand, sog. Wanderherz. Fast stets kombiniert mit Enteroptose.

    • kardiopulmonal
      • kardio|pulmonal

      • Englischer Begriff: cardiopulmonary

      Herz u. Lunge betreffend.

    • kardiopulmonale Reanimation
      kardiopulmonal
      • k. Reanimation

      • Englischer Begriff: c. resuscitation

      s.u. Reanimation.

    • kardiopulmonaler Bypass
      kardiopulmonal
      • k. Bypass

      • Englischer Begriff: c. bypass

      Herz-Lungen-Umgehung durch Anschluss an eine Herz-Lungen-Maschine.

    • kardiorespiratorisch
      • kardio|re|spiratorisch

      • Englischer Begriff: cardiorespiratory

      Herz u. Atmung betreffend.

    • kardiorespiratorisches Syndrom
      kardiorespiratorisch
      • k. Syndrom

      • Englischer Begriff: c. syndrome

      (Delius) nervöses Hyperventilationssyndrom; s.a. Da-Costa-Syndrom.

    • Kardioselektivität
      • Kardio|selektivität

      • Synonyme: kardiospezifische Wirkung

      • Englischer Begriff: cardioselectivity

      die vorwiegend β1-spezifische Wirkung der Betarezeptorenblocker am Herzen.

    • Kardiosklerose
      • Kardio|sklerose

    • Kardiosklerose 1)
    • Kardiosklerose 2)
    • Kardioskop
      • Kardio|skop

      • 1)
        Elektrokardioskop... (mehr)
      • 2)
        Ballonkatheter mit Fiberglasoptik als Endoskop zur Betrachtung der Herzklappen... (mehr)
    • Kardioskop 1)
    • Kardioskop 2)
      Kardioskop
      • 2)

      • Englischer Begriff: cardioscope

      Ballonkatheter mit Fiberglasoptik als Endoskop zur Betrachtung der Herzklappen, Koronarien.

    • Kardiospasmus
      • Kardio|spasmus

      • Englischer Begriff: cardiospasm

      die Kardiaachalasie.

    • Kardiotachograph
      • Kardio|tachograph

      • Englischer Begriff: cardiotachometer

      Gerät für laufende Herzfrequenzmessung.

    • Kardiotokograph
      • Kardio|toko|graph

      • Englischer Begriff: cardiotokograph(y)

      Abbildung   Abbildung

      Gerät für die Kardiotokographie, d.h. die gleichzeitige Registrierung der Herztöne (Pulsfrequenzerfassung) des Fetus u. der Wehentätigkeit zur Beurteilung des Kreislaufs der Leibesfrucht (Abb.). S.a. Dip, Fluktuation.

    • Kardiotomie
      • Kardio|tomie

      • 1)
        operative Eröffnung des Herzens... (mehr)
      • 2)
        Kardiomyotomie... (mehr)
    • Kardiotomie 1)
      Kardiotomie
      • 1)

      operative Eröffnung des Herzens.

    • Kardiotomie 2)
      Kardiotomie
      • 2)

      • Englischer Begriff: cardiotomy

      Kardiomyotomie.

    1859