Medizin-Lexikon: Einträge mit "L"

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  • Lacunae
    • Lacunae

    • Englischer Begriff: lacunae

    • Fach: Anatomie

    Plur. von Lacuna.

  • Lacunae hepatis
  • Lacunae laterales sinuum
    Lacunae
    • L. laterales sinuum

    • Synonyme: Sinus parasinuidales

    kleine seitl. Ausbuchtungen der Hirnsinus, insbes. des Sinus sagittalis sup., die die Pacchioni-Granulationen enthalten.

  • Lacunae urethrales
    Lacunae
    • L. urethrales

    die Morgagni-Lakunen in der Schleimhaut der Pars spongiosa der ♂ Harnröhre, in denen Glandulae urethrales münden. – Weniger korrekt auch Bez. für die entspr. L. der ♀ Urethra.

  • lacunaris
    • lacunaris

    • Englischer Begriff: lacunar

    • Fach: Pathologie

    lakunär.

  • Lacus
    • Lacus

    • Etymol.: latein.

    See, Grube.

    • L. lacrimalis
      der vom inneren Augenwinkel eingefasste, dreikantig vertiefte Teil der... (mehr)
  • Lacus lacrimalis
    Lacus
    • L. lacrimalis

    der vom inneren Augenwinkel eingefasste, dreikantig vertiefte Teil der Lidspalte als „Tränensee“.

  • LAD
    • Synonyme: Abk. für left anterior descending

    • Etymol.: engl.

    • Fach: Kardiologie

    Ramus interventricularis anterior der linken Koronararterie.

  • LADD-Syndrom
    • Synonyme: Abk. für lacrimo-auriculo-dento-digitales Syndrom

    • Englischer Begriff: LADD syndrome

    autosomal-dominant erbliches Syndrom mit Fehlbildungen des Tränen- u. Speicheldrüsensystems sowie Anomalien der Ohren (Hörstörung), Zähne u. Finger.

  • Ladung der Zelloberfläche
    • Ladung (der Zelloberfläche)

    • Synonyme: Oberflächenladung

    s.u. Zellmembran; s.a. Zellelektrophorese.

  • Ladungszahl
    • Ladungs|zahl

    • Englischer Begriff: atomic number

    • Fach: Physik

    Ordnungszahl.

  • laemo...

      Wortteil „Schlund“, „Speiseröhre“, „Kehle“.

    • Laënnec-Zirrhose
      • Laënnec-Zirrhose

      • Englischer Begriff: Laënnec's cirrhosis

      die atrophische Leberzirrhose.

    • Laesio
      • Synonyme: Läsion

      • Englischer Begriff: lesion

      • Fach: Pathologie

      umschriebene Störung einer Funktion (s.a. Functio laesa) oder des Gewebegefüges im lebenden Organismus.

    • Laevopositio
      • Laevo|positio

      • Fach: Pathologie

      Linksverlagerung eines Organs durch Zug oder Verdrängung.

    • Laevoversio cordis
      • Laevo|versio cordis

      • Englischer Begriff: levoversio cordis

      Positionsanomalie des Herzens infolge Arretierung der embryonalen Kammerschleifendrehung bei regelrechten Vorhofverhältnissen; fast stets kombiniert mit korrigierter Transposition der großen Gefäße.

    • laevus
      • laevus

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: left

      linker. S.a. laevo..., lävo...

    • Lafora-Syndrom
      • Lafora-Syndrom

      • Englischer Begriff: Lafora's disease

      (1911) autosomal-rezessiv erbliche myoklonische Epilepsie mit zunehmender Demenz u. zu Erblindung führenden Retinaveränderungen; Sonderform des Unverricht-Lundberg-Syndroms (mit Typ I = Unverricht, Typ II = Lundberg). Im zentralen Nervensystem, weniger in Herz, Leber u. quer gestreifter Muskulatur intraneuronale, runde Glykoprotein-Mucopolysaccharid-Einschlüsse (sog. L.-Körperchen).

    • lag-Phase
      • Synonyme: Latenzphase

      • Etymol.: engl. lag = verzögern

      Phase des Bakterienwachstums (nach Überimpfen einer bis zur Sättigung ausgewachsenen Kultur), in der zunächst keine Vermehrung stattfindet (Enzym-, Metaboliten-Mangel); nach Latenz dann langsames Einsetzen der Zellteilung (= progressive oder Beschleunigungsphase), dann Übergang in die log-Phase.

    • Lage
      • Englischer Begriff: fetal lie

      • Fach: Anatomie

      Situs; Geburtshilfe Fruchtlage.

    • Lageanomalien
      • Lage|anomalien

      • Englischer Begriff: abnormal lies

      • Fach: Geburtshilfe

      alle Fruchtlagen außer der Kopf-Längslage; z.B. Beckenend-, Schräg-, Querlage.

    • Lagenystagmus
      • Lage|nystagmus

      • Englischer Begriff: positional nystagmus

      von der Körperlage abhängiger, unerschöpfl. Nystagmus; entweder richtungsbestimmt (meist gelockerter Spontannystagmus mit gleicher Schlagrichtung in allen Lagen) oder regelmäßig (Richtung von Körperlage abhängig, bei Seitenlage di- oder konvergierend; Folge hemmender oder enthemmender Einflüsse von Alkohol, Barbituraten etc. auf das vestibuläre System) oder regellos richtungswechselnd (ohne Symmetrie der Schlagrichtung, bei Rückenlage nach re., li. oder wechselnd schlagend; Folge zentraler Störung).

    • Lageprüfung
      • Lage|prüfung

      • Fach: Otologie

      Vestibularisprüfung.

    • Lagereflex
      • Lage|reflex

      • Englischer Begriff: postural reflex

      motorischer Reflex im Dienste der Erhaltung des Körpergleichgew. in einer bestimmten Ruhelage.

    • Lagereflex, tonischer
    • Lagerlöf-Sonde
      • Lagerlöf-Sonde

      doppelläufige Magen-Darm-Sonde für die Pankreasfunktionsdiagnostik (getrenntes Absaugen von Magensekret u. Duodenalinhalt).

    • Lagerung

        Positionierung eines Kranken in eine bestimmte, günstige Stellung. Dient u.a. der Druckentlastung bei Bettlägerigkeit (Dekubitusprophylaxe), Unterstützung einer Therapie (z.B. Ruhigstellung einer Fraktur), Prophylaxe von Folgeerkrankungen (z.B. Gelenkversteifungen, Spastizität, Thrombembolie), Schmerzreduktion, Teil von Erste-Hilfe-Maßnahmen (z.B. Schocklagerung, stabile Seitenlagerung).

      • Lagerungsprobe
        • Lagerungs|probe

        • Fach: Angiologie

        s.u. Ratschow.

      • Lagerungsregel
        • Lagerungs|regel

        • Englischer Begriff: positioning rule

        • Fach: Geburtshilfe

        Bei mangelnder Rotation des kindl. Kopfes ist die Gebärende auf die Seite zu lagern, auf der sich der Rücken des Kindes bzw. der Führungspunkt befindet (Kopf wird gelockert).

      • Lagerungsschiene
        • Lagerungs|schiene

        • Englischer Begriff: splint

        Schiene aus Gips, Metall oder Kunststoff, z.B. zur Ruhigstellung oder korrigierten Lagerung einer Extremität oder eines Gelenks.

      • Lagerungsstabilität

          Begriff aus der Physiotherapie, der die Instabilität einer Fraktur beschreibt u. besagt, dass die betroffenen Region nicht bewegt werden darf. L. besteht vor Versorgung der Fraktur.

        • Lageschwindel
          • Lage|schwindel

          • Englischer Begriff: postural vertigo

          • Fach: Neurologie

          durch best. Kopf- bzw. Körperstellung (z.B. Rechtsseitenlage) ausgelöster, von Nystagmus begleiteter labyrinthärer Schwindel bei Störung der Otolithenfunktion oder zentraler vestibulärer Bahnen; kochleare Funktion meist ungestört.

        • Lagesinn
          • Synonyme: Stellungssinn

          • Englischer Begriff: sense of position; acrognosis

          eine Empfindungsqualität der Tiefensensibilität für die Orientierung über die Lage der Gliedmaßen u. über die Stellung der Extremitätenabschnitte zueinander.

        • Lagetyp
          • Lage|typ

          • Fach: Kardiologie

          Positionstyp.

        • Lagocheilie
          • Lago|ch(e)ilie

          • Fach: Pathologie

          Lippenspalte.

        • Lagophthalmus
          • Lag|ophthalmus

          • Englischer Begriff: lagophthalmos

          erweiterte Lidspalte ohne Lidschluss. Gefahr der Bulbusxerose u. Keratitis ohne oder mit Geschwürbildung („Ulcus corneae e lagophthalmo“). Als paralytischer L. bei Fazialisparese; als mechanischer L. bei extremem Exophthalmus, Ektropium, seniler Lidhauterschlaffung.

        • LAH
          • Fach: Kardiologie

          Abk. für links-anteriorer Hemiblock.

        • Lähmung
          • Synonyme: Paralyse

          • Englischer Begriff: paralysis; palsy

          totaler Ausfall der motorischen Funktion eines oder mehrerer Nerven bzw. des Erfolgsorgans; i.w.S. auch der Teilausfall mit lähmungsartiger Schwäche (Parese). Ätiol.: toxische, entzündl. oder mechanisch-traumat. Schädigung oder Erkrankung des Nervensystems (neurogene L.) bzw. der Muskeln (myogene L.; s.a. Myopathie); ferner allgemeine Störungen (z.B. Hypokaliämie). Klassifik.: unterschieden klinisch als schlaffe oder spastische L., nach Lokalisation der Schädigung als periphere oder zentrale L., nach Lokalisation der Symptomatik als Mono-, Di-, Hemi-, Para- u. Tetraplegie. Bei der zentralen L. sind Zellen bzw. Neuriten der Pyramidenbahn (s.a. Pyramidenbahnsyndrom) betroffen, sie zeigt die Symptome einer spastischen L. (s.a. Spastik). Bei peripheren neurogenen L. liegt die Ursache im „peripher-motorischen“ Neuron bzw. im Verlauf seiner Neuriten. Sie werden im Allg. mit schlaffer L. gleichgesetzt (Muskeltonusverlust, erloschene Muskeleigenreflexe; später mit Muskelatrophie, Entartungsreaktion) u. meist nach den betroffenen Nerven (z.B. periphere Fazialislähmung, Armplexus-L.) oder Muskeln (z.B. Gluteus-L.) bezeichnet. – Weitere Formen s.u. Paralyse.

        • Lähmung, atonische
          Lähmung
          • L., atonische

          • Englischer Begriff: flaccid paralysis

          s.u. Mantelkantensyndrom.

        • Lähmung, episodische hypokaliämische
          Lähmung
          • L., episodische hypokaliämische

          Westphal-Syndrom.

        • Lähmung, periodische hyperkaliämische
          Lähmung
          • L., periodische hyperkaliämische

          Gamstorp-Syndrom.

        • Lähmungsbecken
          • Lähmungs|becken

          plattes Becken infolge einer vor Abschluss des Knochenwachstums aufgetretenen Lähmung; zwingt zu ständigem Liegen („Liegebecken“).

        • Lähmungshinken
          • Lähmungs|hinken

          Trendelenburg-Hinken.

        • Lähmungsluxation
          • Lähmungs|luxation

          • Englischer Begriff: paralytic (sub)luxation

          (Sub-)Luxation als Sekundärschaden bei Lähmung (Erschlaffung von Gelenkbändern u. Muskelmantel = Schlottergelenk) oder Kontraktur. Häufig an Fuß- u. Hüftgelenken bei schlaffen oder spastischen Lähmungen (Paresen).

        • Lähmungsmiosis
          • Lähmungs|miosis

          meist einseitige Engstellung der Pupille bei Störungen im sympathischen Nervensystem (1., 2. oder 3. Neuron der betroffenen Seite), häufig enge Lidspalte (Ptosis sympathica) u. geringer Enophthalmus (wird meist vorgetäuscht); Horner-Symptomenkomplex. An der herdseitig verengten Pupille sind sämtliche physiol. Reaktionen auslösbar. Ursachen: 1) Läsionen im Bereich des 1. sympathischen Neurons = „zentraler Horner“; ausgelöst durch Tumoren, Enzephalitis, multiple Sklerose, Erkrankungen der Medulla oblongata. 2) Läsionen im Bereich des 2. sympathischen Neurons = „peripherer Horner“; ausgelöst durch Syringomyelie, spinale progressive Muskelatrophie, Spondylitis, Spondylarthrose, Traumen, Klumpke-Lähmung, Struma, Halslymphome, 7. Halsrippe, Aneurysmen, Tumoren. 3) Läsionen im Bereich des 3. sympathischen Neurons = „peripherer Horner“ im engeren Sinne; ausgelöst durch v.a. vaskuläre Prozesse, z.B. Aneurysmen der A. carotis interna.

        • Lähmungsschielen
          • Lähmungs|schielen

          • Englischer Begriff: paralytic strabism(us)

          bei Augenmuskellähmung durch die Antagonisten bewirkter „Strabismus paralyticus“; mit Doppeltsehen u. Scheinbewegungen der Außendinge.

        • Lähmungsspitzfuß
          • Lähmungs|spitzfuß

          s.u. Spitzfuß.

        • Lähmungswut
          • Lähmungs|wut

          • Englischer Begriff: paralytic form of rabies

          tollwutähnl. Erkr. durch ein neurotropes Virus; von Fledermäusen („Vampir-Tollwut“) auf Rinder übertragen, selten auf den Menschen; Klinik: Landry-Paralyse.

        • Laidlaw-Test
          • Laidlaw-Test

          • Englischer Begriff: ACTH-infusion test

          ACTH-Test über 2 Tage (jeweils 8 Std. Dauertropfinfusion mit 20–25 E pro Tag).

        • Laienpflege

            Betreuung eines Pflegebedürftigen durch Personen ohne berufliche Qualifikation im Pflegebereich. In der Praxis ergänzen sich professionelle Pflege u. L. häufig. Die gesetzliche Pflegeversicherung unterstützt die L. durch Zahlung von Pflegegeld, wenn der versicherte Pflegebedürftige Anspruch auf Leistungen hat u. seine Pflege selbst sicherstellt.

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