Medizin-Lexikon: Einträge mit "L"

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  • Luxatio subcoracoidea
  • Luxatio subspinosa
    Luxatio(n)  >  Luxatio(n) 2)
    • L. subspinosa

    Hüftluxation mit Femurkopfverlagerung nach vorn-außen unter die Spina iliaca inferior.

  • Luxatio supraacromialis
    Luxatio(n)  >  Luxatio(n) 2)
    • L. supra|acromialis

    s.u. Luxatio acromioclavicularis.

  • Luxatio supracotyloidea
    Luxatio(n)  >  Luxatio(n) 2)
    • L. supra|cotylo|idea

    Hüftluxation mit Femurkopfverlagerung an die Spina iliaca inferior; Bein gestreckt, adduziert, außenrotiert, verkürzt.

  • Luxatio suprapubica
    Luxatio(n)  >  Luxatio(n) 2)
    • L. supra|pubica

    Hüftluxation mit Femurkopfverlagerung nach vorn-oben über das Schambein; Bein außenrotiert, abduziert, gestreckt.

  • Luxatio supraspinata
  • Luxatio tali
  • Luxatio tibiae
  • Luxatio verticalis
    Luxatio(n)  >  Luxatio(n) 2)
    • L. verticalis

    Patellaluxation mit Kniescheibendrehung um 90° in der Längsachse, mit seitl. Kante zwischen Femurkondylen, Gelenkfläche nach innen oder außen = L. interna bzw. externa.

  • Luxation
    • Luxatio(n)

    • Synonyme: Verrenkung

  • Luxation 1)
    Luxatio(n)
    • 1)

    • Fach: Orthopädie

    Verschiebung zweier gelenkbildender Knochenenden aus ihrer funktionsgerechten Stellung; entweder als unvollkommene L. (Subluxation; Gelenkflächen stehen sich noch teilweise gegenüber; Kapselüberdehnung, Bänderzerrung) oder als vollkommene L., mit Kapsel-, Bänder-, seltener auch Muskel- u. Gefäß(ein)riss, schmerzhafter Gelenkschwellung, teilweise oder völlig aufgehobener Beweglichkeit, federnd-fixierter abnormer Stellung, evtl. Luxationslähmung. – Nach Entstehungsmechanismus unterschieden als angeborene L. (= konnatale L.; i.e.S. die angeborene Hüftluxation), habituelle L. (Bereitschaft zur L. bereits bei geringster Inanspruchnahme, v.a. bei vorbestehender Kapselausweitung bzw. -läsion), paralytische L. (infolge Lähmung der zugehörigen Muskeln; bei partieller Lähmung als Antagonisteneffekt, bei totaler infolge Kapseldilatation u. „Gliedschwere“), sog. pathologische L. (bei vorbestehender Kapselüberdehnung durch Erguss etc. = Distensions-L.; bei Veränderung oder Zerstörung von Gelenkstrukturen = Destruktions-L.) u. – v.a. – die traumatische L. (durch direkte oder indir. Gewalteinwirkung). – Benennung stets nach dem distalen Knochen bzw. nach dem Gelenk oder aber nach der Ursache, dem Mechanismus etc.

  • Luxation 2)
    Luxatio(n)
    • 2)

    • Englischer Begriff: luxatio(n); dislocation (congenital; habitual; paralytic; pathologic; traumatic)

    • Fach: Pathologie, Chirurgie

    angeborene, erworbene oder operative Verlagerung eines Organs in eine – meist funktionseinschränkende – Lage (z.B. die Linsenluxation).

  • Luxations-Perthes
    • Luxations-Perthes

    • Fach: Orthopädie

    Früh-Perthes.

  • Luxationsbandage
    • Luxations|bandage

    • Fach: Orthopädie

    Hüftbandage.

  • Luxationsbecken
    • Luxations|becken

    • Englischer Begriff: coxalgic pelvis

    durch angeborene oder traumat. Hüftluxation (oder Symphysenruptur oder Iliosakral-Luxation) deformiertes knöchernes Becken; z.B. schräg-verengtes B. bei einseitiger angeborener Hüftluxation.

  • Luxationsfraktur
    • Luxations|fraktur

    • Englischer Begriff: dislocation fracture

    Knochenfraktur mit gleichzeit. Verrenkung des Fragments oder eines benachbarten – nicht frakturierten – Knochens; z.B. als Monteggia-Fraktur, als transnavikulolunäre oder interkarpale L.

  • Luxationshinken
    • Luxations|hinken

    Hinken bei ein- oder beidseitiger Hüftluxation infolge Beinverkürzung, Insuffizienz der Glutealmuskulatur (Trendelenburg-Zeichen), Bewegungseinschränkung u./oder Schmerzen.

  • Luxationshüfte
    • Luxations|hüfte

    • Englischer Begriff: dislocated hip joint

    angeborene Hüftluxation.

  • Luxationslähmung
    • Luxations|lähmung

    • Englischer Begriff: dislocation-induced nerve paralysis

    Parese bei Luxation durch Nervenkompression oder Überdehnung.

  • luxieren
      • 1)
        verrenken (Luxation)... (mehr)
      • 2)
        auslösen u. „heraushebeln“ eines bewegl... (mehr)
    • luxieren 1)
      luxieren
      • 1)

      • Fach: Orthopädie

      verrenken (Luxation).

    • luxieren 2)
      luxieren
      • 2)

      • Fach: Chirurgie

      auslösen u. „heraushebeln“ eines bewegl. Organs aus seiner ursprüngl. Lage.

    • Luxsekunde
      • Lux|sekunde

      • Synonyme: lxs (Abk.)

      • Fach: Optik

      Produkt aus Beleuchtungsstärke u. Zeit als Einheit der Belichtung.

    • luxurians
      • luxurians

      • Synonyme: luxurierend

      • Englischer Begriff: luxuriant

      • Fach: Pathologie

      sich übermäßig entwickelnd, wuchernd.

    • Luys-Körper
      • Luys-Körper

      • Englischer Begriff: Luys' body

      • Biogr.: Jules-Bernard L., 1828–1898, Neurologe, Paris

      Nucleus subthalamicus.

    • luzid
      • luzid

      • Synonyme: lucidus

      • Englischer Begriff: lucid

      hell, leuchtend. I.w.S. bei klarem Bewusstsein.

    • Luzifer...
    • LV

        Abk. für linker Ventrikel.

      • LVA

          Abk. für Landesversicherungsanstalt.

        • LVAD
          • Fach: Kardiologie

          s.u. LHAD.

        • LVAT

            Abk. für linksventrikulärer Ausflusstrakt.

          • LVEF

              Abk. für linksventrikuläre Ejektionsfraktion.

            • LVESD

                Abk. für linksventrikulärer endsystolischer Durchmesser.

              • LVH
                • Synonyme: Abk. für linksventrikuläre Hypertrophie

                • Fach: Kardiologie

                Linksherzhypertrophie.

              • LW
                • Synonyme: Abk. für Lendenwirbel

                s.a. Vertebrae.

              • LWAR

                  Abk. für langfristig wirksame Antirheumatica.

                • LWK

                    Abk. für Lendenwirbelkörper.

                  • Lwoff-Effekt
                    • Lwoff-Effekt

                    • Englischer Begriff: Lwoff's effect

                    • Biogr.: André L., 1902–1994, Serologe, Paris; 1965 Nobelpreis für Medizin

                    UV-Aktivierung vorhandener Prophagen u. damit Zerstörung u. Auflösung der lysogenen Bakterienzelle.

                  • LWS
                  • LWS-Syndrom
                    • Synonyme: low back pain

                    • Etymol.: engl.

                    von der Lendenwirbelsäule ausgehende oder den Lendenwirbelsäulenbereich betreffende Beschwerden aufgrund degenerativer Wirbelsäulenveränderungen oder statisch-muskulär bedingter Störungen.

                  • lx
                    • Fach: Optik

                    Abk. für Lux.

                  • lxs
                    lx
                    • lx·s

                    Abk. für Luxsekunde.

                  • Lyase
                    • Englischer Begriff: lyase

                    Oberbegriff für alle die Spaltung von Molekülen katalysierenden Enzyme: Katalasen, (De-)Carboxylasen, Aldolase etc.

                  • Lycopin
                    • Englischer Begriff: lycopene

                    • Fach: Biochemie

                    s.u. Lykopinämie.

                  • Lycopodi herba
                    • Synonyme: Wolfstrappkraut; Lycopodus virginicus

                    Abbildung

                    Heilpflanzenbestandteil; nachweislich wirksam bei leichten Formen der Hyperthyreose u. Mastodynie. Kontraind.: Hypothyreose u. Struma.

                  • Lyell-Syndrom
                    • Lyell-Syndrom

                    • Englischer Begriff: Lyell's syndrome

                    • Biogr.: Alan L., Dermatologe, Aberdeen

                    (1956) Epidermolysis acuta toxica.

                  • Lykopinämie-Syndrom
                    • Lykopin|ämie-Syndrom

                    • Englischer Begriff: lycopenemia

                    nach übermäßiger Aufnahme von Lycopin (roter Farbstoff; Carotin-Isomer, v.a. in Tomaten) auftretende chron. Gelbsucht (orangefarben) mit speicherungsbedingter Lebervergrößerung, aber normalen Gallenfarbstoffwerten u. Funktionsproben.

                  • Lyle-Syndrom
                    • Lyle-Syndrom

                    • Englischer Begriff: Lyle's aqueductal syndrome

                    (1947) Variante des Aquäduktsyndroms (bei Läsion im Okulomotorius-Kernbereich); mit doppelseit. Okulomotoriuslähmung, paralyt. Mydriasis, evtl. Miosis u. Konvergenzspasmus.

                  • Lyme-Krankheit
                    • Synonyme: L.-Borreliose

                    • Englischer Begriff: Lyme disease

                    durch Zeckenbiss der Gattung Ixodidae übertragbare, endemische, meist im Sommer u. Herbst auftretende, vielgestaltige, in Stadien verlaufende chronische Erkrankung. 1976 erstmals in der Ortschaft Lyme (USA) beschrieben. Ätiol.: Erreger Borrelia burgdorferi, übertragen v.a. von Zecken (aber auch von anderen Insekten). Inkubationszeit einige Tage bis Wochen. Klinik: Einteilung in drei Stadien aufgrund klinischer Symptome: im Frühstadium (Stadium 1) von der Bissstelle sich ausbreitendes Initialerythem (Erythema chronicum migr.), Lymphknotenschwellungen (Lymphadenosis cutis benigna), unspezifisch begleitet von grippaler Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, ferner multiple, rezidivierende Ringerytheme, bevorzugt bei Amerikanischer Zeckenborreliose. Im Spätstadium (Stadium 2) einige Wochen bis Monate nach dem z.T. unbemerkten Zeckenbiss schubweise Arthritiden mit Arthralgien u. Skelettschmerzen v.a. der großen Gelenke, Meningopolyneuritis (Garin-Bujadoux-Bannwarth-Syndrom) mit Fazialisparese u. radikulären Schmerzen im Stichdermatom, ferner kardiale Symptome infolge Myoperikarditis, v.a. Überleitungsstörungen (Zeckenkarditis), bei der Europäischen Lyme-Borreliose häufiger neurologische Symptome, bei der Amerikanischen Lyme-Borreliose mehr Arthritiden u. Karditiden. Dauer im Mittel 6–9 Monate. Alle Manifestationen können isoliert, gemeinsam oder in wechselnder Reihenfolge auftreten. Fehlen von Symptomen: stille Feiung (etwa 10% Gesunde der Bevölkerung mit Antikörpern gegen Borrelia burgdorferi). Chronisches Stadium (Stadium 3) Monate bis Jahre nach Zeckenbiss Akrodermatitis chronica atrophicans (maligne Entartung möglich: Spinaliom), ferner zirkumskripte Sklerodermie; progrediente ankylosierende Arthritis, Encephalomyelitis chronica progressiva (ähnlich einer multiplen Sklerose). Diagn.: Erregernachweis im Liquor, Punktat, Bioptat, Blut (Dunkelfeld; Giemsa, Immunhistologie); serologisch: Immunfluoreszenztest, ELISA. Ther.: je nach Stadium lang anhaltende, ausreichend dosierte Antibiotikatherapie (Doxycyclin, Erythromycin, Cephalosporine); unzureichende Behandlung des 1. Stadiums birgt Gefahr des Übergangs in chron. Stadien.

                  • Lympha
                    • Lympha

                    • Englischer Begriff: lymph(a)

                    Lymphe.

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