Medizin-Lexikon: Einträge mit "L"

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  • LAO-Projektion
    • Synonyme: Abk. für left anterior oblique-Projektion

    • Etymol.: engl.

    linksschräge Projektion, Projektion im 2. schrägen Durchmesser bei radiol. Darstellung des Herzens, d.h. mit der Röntgenröhre dorsal rechts u. der Bildverstärkerröhre zentral links.

  • LAP
    • Fach: Biochemie

    Abk. für Leucinaminopeptidase.

  • Lapara...
    • Synonyme: Laparo...

    • Englischer Begriff: laparo...

    Wortteil „Bauch(decke, -höhle)“, „auf abdominalem Wege“.

  • Laparektomie
    • Lapar|ektomie

    • Englischer Begriff: laparectomy

    • Fach: Chirurgie

    Bauchwandexzision, insbes. die bei Bauchdeckenplastik.

  • Laparoclysis
    • Laparo|clysis

    • Synonyme: Laparoklyse

    Spülung der Bauchhöhle. I.w.S. auch die Peritonealdialyse.

  • Laparoenterostomie
    • Laparo|entero|stomie

    • Englischer Begriff: laparoenterostomy

    • Fach: Chirurgie

    Anlegen eines Anus praeter in der Bauchdecke.

  • Laparoenterotomie
    • Laparo|entero|tomie

    • Englischer Begriff: laparoenterotomy

    • Fach: Chirurgie

    Laparotomie mit Eröffnung des Darmes.

  • Laparoskop
    • Laparo|skop

    • Englischer Begriff: laparoscope

    Endoskop für die Laparoskopie; Trokar mit Hülse (mit automat. schließendem Ventil u. Stutzen für Schlauchanschluss), in die nach Punktion der Lichtträger (Kaltlicht) mit Optik eingeführt wird. – Als spez. Modell das Operations-L. (mit gesondertem Kanal zur Instrumenteneinführung) u. das Photo- oder Film-L. (mit bes. leistungsfähiger Optik u. „Blitzlicht“-Vorrichtung). Zubehör: Sonden, Biopsienadeln, Exzisions- u. Fremdkörperfasszangen, Veress-Nadel zur Gasinsufflation, Koagulationselektroden, Leber-, Gallengangs- u. Milzpunktions-Kanülen.

  • Laparoskopie
    • Laparo|skopie

    • Englischer Begriff: laparoscopy

    Endoskopie (s.a. Laparoskop) des Bauchraumes u. seiner Organe nach Anlegen eines Pneumoperitoneums u. Stichinzision (Lokalanästhesie) meist knapp li.-oberhalb des Nabels unter asept. Kautelen. Zur Klärung von Lage, Größe, Farbe u. Beschaffenheit v.a. von Leber, Gallenblase, Milz, Magen, großem Netz, Beckenorganen (Letztere evtl. als transumbilikale L. = Pelviskopie); evtl. ergänzt durch Biopsie. – Als transvaginale gynäkolog. L. die Kuldoskopie.

  • laparoskopisch assistierte vaginale Hysterektomie
  • laparoskopisches Operieren

      Operation mittels eines durch eine kleine Öffnung in der Bauchdecke eingeführten dünnen Sichtrohrs, an dessen Ende ein Operationsinstrument angebracht ist.

    • Laparothorakotomie
      • Laparo|thorako|tomie

      • Englischer Begriff: thoracoabdominal exploration

      • Fach: Chirurgie

      Laparotomie mit zusätzl. Eröffnung des Brustraumes (sog. Zweihöhleneingriff).

    • Laparotomie
      • Laparo|tomie

      • Englischer Begriff: laparotomy

      op. Eröffnung der Bauchhöhle; meist von vorn durch einen typ. Bauchdeckenschnitt, z.B. einen Längsschnitt (Median-, Paramedian-, Trans- oder Pararektalschnitt), einen queren geraden oder kaudal- bzw. kranial-konvexen Schnitt (Transversal-, Quer-, Bogenschnitt) oder aber durch „klass.“ schrägen Bauchdeckenschnitt (einschl. Kombinations-, Flanken-, Rippenbogenrandschnitt etc.); seltener transpleural (Sauerbruch), transdiaphragmal, thorakoabdominal (z.B. Kirschner) oder vaginal. – Bez. dieser Eingriffe als abdominal, transperitoneal, per laparotomiam, Laparo...

      • L., explorative
        die heute zugunsten laparoskopischer Techniken stark zurückgedrängte sog... (mehr)
    • Laparotomie, explorative
      Laparotomie
      • L., explorative

      • Englischer Begriff: staging l.

      die heute zugunsten laparoskopischer Techniken stark zurückgedrängte sog. Probelaparotomie u.a. zu diagnostischen Zwecken (Abklärung von Befunden) oder zur Tumorstadieneinteilung (Staging) z.B. bei Malignomen im Bauchraum bzw. bei Hodgkin-Krankheit.

    • Laparozele
      • Laparo|zele

      • Englischer Begriff: laparocele

      Bauchwandhernie (Hernia ventralis).

    • Laparozystotomie
      • Laparo|zysto|tomie

      • Englischer Begriff: laparocystotomy

      transperitoneale (suprapub.) Eröffnung der Harnblase nach Laparotomie, z.B. bei Verletzung, Divertikel, Fistel, zur Totalexstirpation (bei auf die Blase übergreifendem Karzinom).

    • Lapidus-Operation
      • Lapidus-Operation

      • Englischer Begriff: Lapidus procedure

      bei postpoliomyelit. oder spastischem Hallux flexus Anfrischungsarthrodese (Keilresektionen) zwischen Navikulare, Kuneiforme I u. Metatarsale I sowie Verpflanzung der Sehne des Tibialis anterior plantar auf das Kahnbein u. der des Flexor hallucis longus dorsal auf die Grundgliedbasis.

    • Lapina
      • Lapina

      • Etymol.: franz. lapin = Kaninchen

      Vakzinevirus-Stämme, gezüchtet (u. adaptiert: „lapinisiert“) in Hoden u. Gehirn von Kaninchen.

    • Lapis
      • Lapis

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: lapis; stone

      Stein. Pharm erstarrte Schmelze in Stiftform; z.B. L. causticus (Ätzstift aus K-Hydroxid), L. divinus (Cuprum aluminatum, Kupferalaunstift als ophthalm. Ätzmittel: L. ophthalmicus), L. infernalis (Höllensteinstift aus Silbernitrat).

    • Läppchen
      • Englischer Begriff: lobule

      • Fach: Anatomie

      Lobulus.

    • Läppchenatrophie
      • Läppchen|atrophie

      • 1)
        Kleinhirnatrophie mit Schrumpfung der oberflächl... (mehr)
      • 2)
        Schrumpfung nekrotischer Leberläppchen mit Fibrose; zentral bei chron... (mehr)
    • Läppchenatrophie 1)
      Läppchenatrophie
      • 1)

      Kleinhirnatrophie mit Schrumpfung der oberflächl. oder tiefen Kleinhirnläppchen (= periphere bzw. zentrale L.) durch gliös-faserige Narbenbildung als Folge pränataler oder frühkindl. Schädigung.

    • Läppchenatrophie 2)
      Läppchenatrophie
      • 2)

      • Englischer Begriff: lobular atrophy (cerebellar; hepatic)

      Schrumpfung nekrotischer Leberläppchen mit Fibrose; zentral bei chron. Leberstauung (Rechtsherzinsuffizienz) u. Hypoxie, peripher z.B. bei der chron. (v.a. progressiven) Hepatitis.

    • Läppchenextraktion
      • Läppchen|extraktion

      • Fach: Ophthalmologie

      Lappenextraktion.

    • Läppchentest
      • Läppchen|test

      • Englischer Begriff: patch test

      Epikutantest.

    • Lappen
        • 1)
          durch Furchen, Spalten oder bindegewebige Septen abgeteilter Organabschnitt... (mehr)
        • 2)
          s.u... (mehr)
      • Lappen 1)
        Lappen
        • 1)

        • Englischer Begriff: lobe

        • Fach: Anatomie

        durch Furchen, Spalten oder bindegewebige Septen abgeteilter Organabschnitt (Lobus).

      • Lappen 2)
        Lappen
        • 2)

        • Englischer Begriff: flap; patch

        • Fach: Chirurgie

        s.u. Hautlappenplastik, Hauttransplantation (dort Abb.).

      • Lappen-Syndrom
        • Englischer Begriff: lobe syndrome

        • Fach: Pulmologie

        Lappenatelektase mit Hypoventilation, Volumenverkleinerung, Schrumpfung, Zirkulationsstörung u. sek. intrabronchialer u. -pulmonaler Entzündung; v.a. als Mittellappen- u. Lingula-Syndrom.

      • Lappenatelektase
        • Lappen|atelektase

        • Englischer Begriff: lobar atelectasis

        Atelektase eines Lungenlappens; s.a. Lappen-Syndrom.

      • Lappenextraktion
        • Lappen|extraktion

        • Englischer Begriff: flap extraction

        heute nicht mehr übliche Star-Op. mit Bulbuseröffnung durch Lappenschnitt, Abziehen des Hornhautlappens u. Linsenextraktion nach oben (möglichst mit Kapselresten, sonst Gefahr des Nachstars).

      • Lappenplastik
        • Lappen|plastik

        • Englischer Begriff: flap plasty

        Hautlappenplastik.

      • Lappenplastik, ureterovesikale
        Lappenplastik
        • L., uretero|vesikale

        • Fach: Urologie

        Boari-Zipfelplastik.

      • Lappenresektion
        • Lappen|resektion

        • Englischer Begriff: lobe resection

        Lobektomie.

      • Lappenschnitt
        • Lappen|schnitt

        • Englischer Begriff: flap amputation

        • Fach: Chirurgie

        klassischer Amputations- u. Exartikulationsschnitt mit Bildung eines unterschiedlich großen vorderen u. hinteren Haut-Weichteillappens (im Ggs. zum Zirkelschnitt).

      • Lappenzunge
        • Englischer Begriff: lobulated tongue

        Lingua lobata.

      • Lapsus
        • Lapsus

        • Etymol.: latein.

        • Englischer Begriff: lapse

        Fall, Irrtum; z.B. L. calami (Sich-Verschreiben), L. linguae (Sich-Versprechen), L. memoriae (Fehlleistung des Gedächtnisses), L. palpebrae (Lidptosis).

      • Laqueus
        • Laqueus

        • Etymol.: latein.

        Schleife. Anat Lemniscus.

      • Large-Sachs-Gruppe
        • Large-Sachs-Gruppe

        • Fach: Bakteriologie

        die serol. Typen 3–10 der Shigella dysenteriae.

      • Lärm
        • Englischer Begriff: noise

        Schall, der den Menschen stört oder belästigt oder gefährdet, u. zwar als Dauer- oder als Impulslärm. – Die objektive Angabe des Schalldrucks erfolgt in Pascal (Pa) oder Mikrobar (μbar), seines Pegels in Dezibel (dB); subjektive Maßeinheiten: für Lautstärkepegel Phon bzw. der sog. A-Schallpegel (LA) in Dezibel A (dB [A]); für Lärmstärke dB. Bei konstantem oder jahrelangem Schallpegel von 90 dB (A) Gefahr der Lärmschwerhörigkeit.

      • Lärmapparat
        • Lärm|apparat

        • Englischer Begriff: noise box

        s.u. Bárány-Simulationsprüfung.

      • Larmorfrequenz
        • Larmor|frequenz

        s.u. Kernspinresonanz.

      • Lärmschwerhörigkeit
        • Lärm|schwer|hörigkeit

        • Englischer Begriff: deafness due to high noise levels

        Innenohrschwerhörigkeit (evtl. Taubheit) mit Absinken der Gehörschärfe proportional zur Lärmarbeitsdauer, nur selten noch fortschreitend nach Ende der Exposition; im Audiogramm v.a. isolierte Schädigung bei 4000–6000 Hz, später c5-Senke mit Max. bei 4000 Hz; entschädigungspflichtige Berufskrankheit; s.a. Knalltrauma.

      • Lärmtrauma

          Hörschädigung durch direkte oder indirekte Schädigung des Mittel- oder Innenohrs.

        • Laron-Syndrom
          • Laron-Syndrom

          • Englischer Begriff: Laron type dwarfism

          (1966) proportionierter Minderwuchs, der im Kleinkindalter manifest wird. Beruht auf autosomal-rezessiv erblichem Mangel an Wachstumshormon-Rezeptoren (Punktmutation auf Chromosom 5p13-p12); Gabe von Somatotropin ist daher erfolglos. Bei erhöhter Somatotropin-Produktion erniedrigtes Somatomedin (IGF-1).

        • Larrey-Hernie
          • Larrey-Hernie

          • Englischer Begriff: Larrey's hernia

          • Biogr.: Dominique-Jean Baron L., 1766–1842, Leibchirurg Napoleons

          postembryonal durch das linke Trigonum sternocostale (= L.-Spalte ) austretende parasternale „echte“ Zwerchfellhernie; meist klein (oft nur als Röntgen-Zufallsbefund), evtl. mit (Sub-)Ileus, Lungenkompression (Dyspnoe, Zyanose).

        • Larsen
          • Larsen

          • Biogr.: 1) Christian M. F. Sinding L., 1866–1930, Arzt, Oslo; 2) Loren Joseph L., geb. 1914, Orthopäde, Idaho

          • L.-Johansson-Syndrom
            (1921/22) aseptische Epiphyseonekrose der Kniescheibe im Apexbereich durch... (mehr)
          • L.-Syndrom
            Skelettfehlbildungssyndrom mit erheblicher Bänderschlaffheit und Luxationsneigung... (mehr)
        • Larsen-Index
          • Larsen-Index

          Index zur Auswertung der röntgenologischen Veränderungen der einzelnen Gelenke nach fünf Stadien unter Verwendung von Standardreferenzfilmen.

        • Larsen-Johansson-Syndrom
          Larsen
          • L.-Johansson-Syndrom

          • Synonyme: Osteopathia patellae juvenilis

          • Englischer Begriff: Larsen-Johansson disease

          • Biogr.: Christian M. F. Sinding L.; Sven C. J., 1880–1976, Chirurg, Göteburg

          (1921/22) aseptische Epiphyseonekrose der Kniescheibe im Apexbereich durch Überbeanspruchung des Ligamentum patellae, v.a. bei Jugendl. Klinik: örtl. Schwellung, Druck- u. Spontanschmerz (Letzterer ebenso wie Gelenkerguss oft rezidivierend); im Rö.-Bild Kortikalisusurierung, evtl. Fragmentierung, Strukturauflösung, sek. periostale Knochenapposition.

        • Larsen-Syndrom
          Larsen
          • L.-Syndrom

          • Englischer Begriff: Larsen's syndrome

          • Biogr.: L.'s Joseph L.

          Skelettfehlbildungssyndrom mit erheblicher Bänderschlaffheit und Luxationsneigung der Gelenke. 1950 von Larsen, 1948 von Rotter/Erb mit unterschiedlicher Gewichtung der Symptome beschrieben. Ätiol.: genetisch bedingt, Erbgang autosomal-rezessiv oder -dominant. Klinik: Bevorzugt sind Knie-, Hüft- u. Ellenbogengelenk verändert. Typische Manifestation ist die angeborene Kniegelenkluxation mit vorderer Tibiadislokation. Charakteristische kraniofaziale Dysmorphie: quadratisches, flaches Gesicht, vorgewölbte Stirn, flache Nasenwurzel, Hypertelorismus, periphere Skelettanomalien u. spatelförmige Finger durch Brachytelephalangie. Fakultativ Wirbelanomalien, Gaumenspalte u. Hydrozephalus, Haut-Fehlbildungen (Osteochondrodesmodysplasie), Fehlbildung innerer Organe. Geistige Entwicklung u. Lebenserwartung normal.

        1959