Medizin-Lexikon: Einträge mit "M"

Roche Lexikon Logo
Medizin-Lexikon durchsuchen

Wonach suchen Sie? Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff ein:

Suchergebnisse

  • Mayer
    • Mayer

    • Biogr.: 1) Aug. F. J. K. M., 1787–1865, Anatom, Bonn; 2) Carl M., 1862–1932, Neurologe, Innsbruck; 3) Ernst Georg M., geb. 1893, Röntgenologe, Wien; 4) Karl Wilhelm M., 1795–1868, Gynäkologe, Berlin; 5) Siegmund M., 1842–1910, Physiologe u. Histologe, Prag

    • M.-Aufnahme
      Röntgenaufnahme zur Darstellung des äußeren Gehörgangs u. der Paukenhöhle... (mehr)
    • M.-Reflex
      Opposition, Adduktion u. Streckung des Daumens bei maximaler passiver... (mehr)
    • M.-Rokitansky-Küster-Syndrom
      Hemmungsfehlbildung der weiblichen Geschlechtsorgane infolge embryonalen... (mehr)
    • M.-Spekulum
      röhrenförmiges Scheidenspekulum aus Milchglas... (mehr)
    • M.-Wellen
      bei arterieller Hypotonie auftretende Schwankungen des Blutdrucks mit... (mehr)
  • Mayer-Aufnahme
    Mayer
    • M.-Aufnahme

    • Biogr.: Ernst Georg M.

    Röntgenaufnahme zur Darstellung des äußeren Gehörgangs u. der Paukenhöhle mit dem Aditus ad antrum u. dem Antrum mastoideum.

  • Mayer-Reflex
    Mayer
    • M.-Reflex

    • Synonyme: Daumenmitbewegungsphänomen

    • Englischer Begriff: Mayer's reflex

    • Biogr.: Carl M.

    Opposition, Adduktion u. Streckung des Daumens bei maximaler passiver Beugung des 2.–4. Fingers im Grundgelenk. Fehlen oder Abschwächung (v.a. einseitig) spricht für Pyramidenbahnläsion, Steigerung für Erkrankung der frontomotorischen Hirnregion.

  • Mayer-Rokitansky-Küster-Syndrom
    Mayer
    • M.-Rokitansky-Küster-Syndrom

    • Synonyme: M.R.K.-Syndrom

    • Englischer Begriff: Mayer-Rokitansky-Küster syndrome

    • Biogr.: Aug. F. J. K. M.; Carl Freiherr v. R.; Hermann K.

    Hemmungsfehlbildung der weiblichen Geschlechtsorgane infolge embryonalen Stopps der Weiterentwicklung u. Verschmelzung der Müller-Gänge. Es bestehen ein solider Uterus bicornis u. Scheidenaplasie; die Eierstöcke sind voll entwickelt u. funktionstüchtig (der Genitalzyklus ist zwar regelrecht, aber es fehlt die Menstruationsblutung); meist mit Nierenaplasie oder -dystopie, Leistenbruch etc. kombiniert.

  • Mayer-Spekulum
    Mayer
    • M.-Spekulum

    • Englischer Begriff: Mayer's speculum

    • Biogr.: Karl Wilhelm M.

    röhrenförmiges Scheidenspekulum aus Milchglas.

  • Mayer-Wellen
    Mayer
    • M.-Wellen

    • Biogr.: Siegmund M.

    bei arterieller Hypotonie auftretende Schwankungen des Blutdrucks mit einer Periodik um 30 Sek.

  • Mayo
    • Mayo

    • Biogr.: 1) William James M.,1861–1939; 2) Charles Horace M., 1865–1939; amerikan. Chirurgen [Brüder], Rochester/Minn.

    • M.-Operation
      ... (mehr)
    • 1)
      modifizierte Billroth-Operation II als Gastroenterostomia antecolica oralis... (mehr)
    • 2)
      Magenresektion als „Schlauchresektion“ der kleinen Kurvatur mit anschließendem... (mehr)
    • 3)
      Verschluss eines großen Nabelbruches durch transversale Doppelung der... (mehr)
    • 4)
      Krampfadernbeseitigung als extraluminäre distale Venenexhairese mittels... (mehr)
    • M.-Tubus
      ein Oropharyngealtubus aus in Röhrenform angeordneten Drahtstäben; mit... (mehr)
  • Mayo-Operation
    Mayo
    • M.-Operation

    • Englischer Begriff: Mayo's operation

    • Biogr.: William James M. u. Charles Horace M.

    • 1)
      modifizierte Billroth-Operation II als Gastroenterostomia antecolica oralis... (mehr)
    • 2)
      Magenresektion als „Schlauchresektion“ der kleinen Kurvatur mit anschließendem... (mehr)
    • 3)
      Verschluss eines großen Nabelbruches durch transversale Doppelung der... (mehr)
    • 4)
      Krampfadernbeseitigung als extraluminäre distale Venenexhairese mittels... (mehr)
  • Mayo-Operation 1)
    Mayo  >  Mayo-Operation
    • 1)

    modifizierte Billroth-Operation II als Gastroenterostomia antecolica oralis partialis isoperistaltica.

  • Mayo-Operation 2)
    Mayo  >  Mayo-Operation
    • 2)

    Magenresektion als „Schlauchresektion“ der kleinen Kurvatur mit anschließendem Vorgehen gemäß Billroth I oder II.

  • Mayo-Operation 3)
    Mayo  >  Mayo-Operation
    • 3)

    Verschluss eines großen Nabelbruches durch transversale Doppelung der vorderen Rektusscheide.

  • Mayo-Operation 4)
    Mayo  >  Mayo-Operation
    • 4)

    Krampfadernbeseitigung als extraluminäre distale Venenexhairese mittels Ringstripper (nach vorheriger Unterbindung der Vena-saphena-magna-Äste).

  • Mayo-Robson
    • Mayo-Robson

    • Biogr.: Sir Arthur W. M.-R., 1853–1933, Chirurg, Leeds

    • M.-R.-Punkt
      Schmerzpunkt am Übergang mittleres/unteres Drittel der Verbindungslinie... (mehr)
    • M.-R.-Zeichen
      Druckschmerz am linken Kostovertebralwinkel bei akuter Pankreatitis... (mehr)
  • Mayo-Robson-Punkt
    Mayo-Robson
    • M.-R.-Punkt

    • Englischer Begriff: Mayo-Robson's point

    Schmerzpunkt am Übergang mittleres/unteres Drittel der Verbindungslinie zwischen rechter Brustwarze u. Nabel; bei Cholezystitis.

  • Mayo-Robson-Zeichen
    Mayo-Robson
    • M.-R.-Zeichen

    Druckschmerz am linken Kostovertebralwinkel bei akuter Pankreatitis.

  • Mayo-Tubus
    Mayo
    • M.-Tubus

    • Biogr.: Charles Horace M.

    ein Oropharyngealtubus aus in Röhrenform angeordneten Drahtstäben; mit Gummi-Zahnschutz.

  • Mazeration
    • Ma|ze|ra|tion

    • Synonyme: Maceratio

    • Englischer Begriff: maceration

    • 1)
      Aufquellung bzw... (mehr)
    • 2)
      in der Naturheilkunde das mehrstündige Stehenlassen einer Droge in kaltem... (mehr)
  • Mazeration 1)
    Mazeration
    • 1)

    • Fach: Pathologie

    Aufquellung bzw. Erweichung von Geweben durch längeren Kontakt mit Flüssigkeiten; z.B. als M. des abgestorbenen Fetus durch das Fruchtwasser, als M. der Haut durch Schweiß; als künstliche M. die M. von Knochen zur Darstellung des Kalkgerüstes (Herstellung eines Mazerationspräparats).

  • Mazeration 2)
    Mazeration
    • 2)

    • Fach: Pharmazie

    in der Naturheilkunde das mehrstündige Stehenlassen einer Droge in kaltem Wasser (Raumtemperatur), v.a. um unerwünschte Inhaltsstoffe nicht zu extrahieren sowie eine Verkleisterung zu vermeiden (besonders bei Drogen mit hohem Pektin- oder Stärkegehalt).

  • Mazerationspräparat
    • Mazerations|präparat

    s.u. Mazeration (1).

  • Mazzoni-Lamellenkörperchen
    • Mazzoni-Lamellenkörperchen

    • Englischer Begriff: Mazzoni's corpuscles

    s.u. Golgi-Mazzoni.

  • Mb
    • Englischer Begriff: Mb

    Abk. für Myoglobin.

  • mb
    • Synonyme: mbar

    Abk. für Millibar.

  • MBA
    • MBA 1)
      MBA
      • 1)

      • Synonyme: Abk. für Methyl-bis-amin

      Chlormethin.

    • MBA 2)
      MBA
      • 2)

      Abk. für Mittelwert des biologischen Alters.

    • MBC
      • Synonyme: Abk. für minimum bactericidal concentration

      • Etymol.: engl.

      die minimale Letalkonzentration = bakterizide Antibiotika-Konzentration (bei der Resistenzbestimmung ermittelt).

    • MBP
      • MBP

      • Synonyme: Abk. für major basic protein

      • Etymol.: engl.

      in eosinophilen Granulozyten enthaltenes basisches Protein. Inaktiviert den Anaphylaxie-Mediator SRS-A.

    • MBU
      • MBU

      • Fach: Labormedizin

      Abk. für Mikroblutuntersuchung.

    • MC-Insuline
      • MC-Insuline

      • Englischer Begriff: one-component insulins

      Abk. für Monocomponent-Insuline.

    • Mc...
      • Mc...

      Teil schottischer Personennamen; s.a. Mac....

    • MCA
    • McArdle-Schmid-Pearson-Syndrom
      • McArdle(-Schmid-Pearson)-Syndrom

      • Englischer Begriff: McArdle's disease

      (1951) eine autosomal-rezessiv erbliche Glykogenose (mit Fehlen der α-Glucanphosphorylase, Myopathie infolge Glykogenanreicherung im Skelettmuskel u. Unvermögen der Milchsäurebildung). Klinik: Schwäche, Steifheit, Krämpfe u. Schmerzen der Muskulatur; Myoglobinurie.

    • MCBF
      • MCBF

      • Synonyme: Abk. für mast cell burst factor

      • Etymol.: engl.

      Mastzellenaktivierungsfaktor; von den Helfer-T-Lymphozyten (nach deren Anregung durch Makrophagen) gebildet.

    • McBurney-Punkt
      • McBurney-Punkt

      • Englischer Begriff: McBurney's point

      • Biogr.: Charles M., 1845–1914, Chirurg, New York

      Abbildung

      Mittelpunkt der Verbindungslinie zwischen Nabel u. Darmbeinschaufel (vorn oben rechts, Abb.) als Projektionsort des Appendixansatzes am Zäkum u. als Appendizitischmerzpunkt.

    • McCallig-Heyerdale-Test
      • McCallig(-Heyerdale)-Test

      • Englischer Begriff: McCallig-Heyerdale test

      • Biogr.: John J. M., geb. 1911, Chirurg, Rochester/Minn.

      Test auf Insuffizienz des Venensystems des Beines, z.B. durch Aufstehen nach Anlegen eines Tourniquets unterhalb der Leistenbeuge am blutleer „ausgestrichenen“ Bein (führt bei Insuffizienz der Venae perforantes innerhalb 30 Sek. zur Füllung der oberflächlichen Venen) bzw. durch Laufen mit angelegtem elastischem Verband (führt bei Insuffizienz der tiefen Venen zu Zunahme stauungsbedingter Beschwerden).

    • McCarty-Polyarthritis
      • McCarty-Polyarthritis

      • Synonyme: akute benigne ödematöse Polyarthritis

      Form der chron. Polyarthritis, erstmals 1985 beschrieben. Betroffen sind ausschließlich Patienten über 60 Jahre (v.a. Männer); es kommt zu einer akuten symmetrischen Polyarthritis der Hand-, Finger-, Schulter-, Zehen- u. Fußgelenke mit Befall der Beugesehnen (Tendosynovitis) u. starker Funktionsbehinderung. Immer vorhanden ist ein blasses Ödem der Finger u. des Handrückens; serologisch finden sich starke Entzündungszeichen, aber ein negativer Rheumafaktor. Nach ca. 1–2 Jahren bilden sich die Erscheinungen zurück.

    • McCoy-Laryngoskop

        Laryngoskop mit beweglicher Spatelspitze.

      • McCune-Syndrom
        • McCune-Syndrom

        • Englischer Begriff: McCune-Albright syndrome

        Albright-McCune-Sternberg-Syndrom.

      • MCD
        • MCD

      • MCD 1)
        MCD
        • 1)

        • Englischer Begriff: minimal curative dose

        Abk. für minimale Dosis curativa.

      • MCD 2)
        MCD
        • 2)

        (engl.) Abk. für minimal cerebral dysfunction („minimale zerebrale Minderleistung“).

      • McDermott-Operation
        • McDermott-Operation

        • Englischer Begriff: McDermott's operation

        portokavale Anastomose durch Einpflanzen der Pfortaderstümpfe in die Vorderwand der unteren Hohlvene.

      • McGinn-White-Syndrom
        • McGinn-White-Syndrom

        • Englischer Begriff: McGinn-White syndrome

        flüchtige EKG-Veränderungen bei Lungenembolie bzw. Cor pulmonale acutum: „P pulmonale“, tiefes S1, ausgeprägtes QIII, ST-Senkung u. entgegengesetzt-spitzes T in I u. II (ST-T in V1 u. V2 evtl. monophasisch deformiert).

      • MCH
        • MCH

        • Synonyme: Abk. für mean corpuscular hemoglobin

        • Etymol.: engl.

        • Fach: Hämatologie

        der mittlere absolute Hämoglobingehalt des Einzelerythrozyten = HbE; Färbekoeffizient.

      • MCHC
        • MCHC

        • Synonyme: Abk. für mean corpuscular hemoglobin concentration

        • Etymol.: engl.

        • Fach: Hämatologie

        die mittlere korpuskuläre Hämoglobinkonzentration.

      • McKenzie-Methode
        • McKenzie-Methode

        Untersuchungs- u. Behandlungsprogramm für Pat. mit Rückenbeschwerden, insbesondere im Bereich der LWS. McKenzie (Physiotherapeut) definiert verschiedene Syndrome als mgl. Auslöser von Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen des Bewegungsapparates: Haltungssyndrom (typische intermittierende haltungsabhängige Schmerzen, ausgelöst durch Deformation von Strukturen des Haltungsapparates unter längerer Belastung); Dysfunktionssyndrom (Bewegungseinschränkung, Schmerzen nehmen am Ende einer normalen Bewegung zu und sind ausgelöst durch Dehnung adaptiv verkürzter Strukturen); Derangementsyndrome (unterschiedliche Schmerzauslösung u. -lokalisation je nach Syndrom, ausgelöst durch eine Verlagerung von Gelenkstrukturen mit nachfolgender mechan. Kompression schmerzempfindlicher Strukturen. Treten häufiger bei Männern auf, Alter meist zwischen 20 u. 55 J.). Anw.: Ther. u. Prophyl. von akuten, subakuten u. chronischen Kreuzschmerzen sowie intermittierenden Ischialgien. Dient der Schmerzlinderung u. Verbesserung der Funktion. Wird nach Anleitung selbstständig durchgeführt.

      • McKinlay-Zellen
        • McKinlay-Zellen

        • Englischer Begriff: McKinlay cells

        • Fach: Hämatologie

        Downey-Zellen.

      • McKusick
        • McKusick

        • Biogr.: Victor A. McK., geb. 1921, Humangenetiker, Baltimore

        • McK.-Kaufman-Syndrom
          autosomal-rezessiv erbliches, variables Fehlbildungssyndrom mit Hydrometrokolpos... (mehr)
        • McK.-Syndrom
          autosomal-rezessiv erbliche „Knorpel-Haar-Hypoplasie“ mit kurzgliedrigem... (mehr)
        • McK.-Verzeichnis
          umfangreicher, international anerkannter Katalog erblicher Merkmale (Phänotypen)... (mehr)
      • McKusick-Kaufman-Syndrom
        McKusick
        • McK.-Kaufman-Syndrom

        • Englischer Begriff: McKusick-Kaufman syndrome

        autosomal-rezessiv erbliches, variables Fehlbildungssyndrom mit Hydrometrokolpos, Herzfehler u. postaxialer Polydaktylie.

      11976