Medizin-Lexikon: Einträge mit "M"

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  • Meerrettichwurzel
  • Meerträubel
    • Meer|träubel

    Ephedra sinica.

  • Meerträubelkraut

      alkaloidhaltiges Kraut von Ephedra sinica.

    • Meerwasser
      • Englischer Begriff: seawater

      • Fach: Pharmazie

      ein Rhinologikum.

    • Meerzwiebel
      • Meer|zwiebel

      • Synonyme: Urginea maritima

      • Englischer Begriff: sea onion

      s.u. Scilla.

    • Mees-Streifen
      • Mees-Streifen

      • Englischer Begriff: Mees' stripes

      Nagelveränderungen als Leukonychia striata.

    • Mefenaminsäure
      • Mefenaminsäure

      • Englischer Begriff: mefenamic acid

      • Fach: Pharmazie

      ein nichtsteroidales Antiphlogistikum (Anthranilsäurederivat).

    • Mefloquin
      • Mefloquin

      • Englischer Begriff: mefloquine

      ein Malariamittel; Wirkung: unterdrückt die Vermehrung der Plasmodien in den Erythrozyten. Anw. auch zur Malariaprophylaxe.

    • Mefrusid
      • Mefrusid

      • Synonyme: 4-Chlor-N1-methyl-N1-(2-methyltetrahydrofurfuryl)-1,3-benzoldisulfonamid

      • Englischer Begriff: mefruside

      ein Saluretikum; Wirkung: analog den Diuretica der Benzothiadiazingruppe.

    • MEG
      • Englischer Begriff: MEG

      Abk. für Magnetoenzephalographie.

    • Mega
      • Me|ga

      • Synonyme: M (Abk.)

      Dezimal-Präfix für Maßeinheiten mit der Bedeutung 106fach.

    • mega...

        Wortteil „(übermäßig) groß“, „lang“, „weit“; s.a. megal..., makro...

      • Megabulbus
        • Mega|bulbus

        • Englischer Begriff: megabulbus

        • Fach: Röntgenologie

        atonisch erweiterter Bulbus duodeni, z.B. bei Gallenwegs-, Pankreaserkrankung u. als Teilerscheinung des Megaduodenums.

      • Megacholedochus
        • Mega|chole|dochus

        • Englischer Begriff: megacholedochus

        Choledochuszyste.

      • Megacolon congenitum
        • Mega|colon (congenitum)

        • Englischer Begriff: (congenital) megacolon

        Megakolon.

      • Megadolichocolon
        • Mega|dolicho|colon

        • Englischer Begriff: megadolichocolon

        Megakolon mit zusätzlicher Überlänge des Dickdarms.

      • Megaduodenum
        • Mega|duo|denum

        • Englischer Begriff: megaduodenum

        übermäßige, dauerhafte Lichtungsweite des Zwölffingerdarms (Duodenum); angeboren, z.B. bei Fehlen intramuraler Ganglienzellen des Auerbach-Plexus, oder als Folge bei Duodenalatresie, Ladd-Band; ferner als sekundäre Ausweitung (Dilatation), z.B. bei Duodenalstenose.

      • Megakaryoblast
        • Mega|ka|ryo|blast

        • Englischer Begriff: megakaryoblast

        einkernige, granulafreie Knochenmarkzelle als Vorstufe des Megakaryozyten.

      • Megakaryozyt
        • Mega|karyo|zyt

        • Synonyme: Knochenmarkriesenzelle

        • Englischer Begriff: megakaryocyte

        • Fach: Hämatologie

        die größte Knochenmarkzelle (Ø 35–160 μm); geht durch mehrfache Kernteilung (ohne Plasmateilung) u. durch Plasmareifung („Megakaryozytopoese“) aus dem Megakaryoblasten hervor; bildet durch „Plasmaabschnürungen“ die Thrombozyten. – Reife Zellen kommen – wie auch ihre Kerne – bei „myeloproliferativem Syndrom“ gelegentlich im peripheren Blut vor. S.a. Megakaryozyt...

      • Megakaryozytenleukämie, akute
        • Mega|karyo|zyten|leuk|ämie, akute

        • Englischer Begriff: acute megakaryocytic leukemia

        klonale Proliferation maligner atypischer Megakaryozyten (nach FAB-Klassifikation der Leukämien: M7). – Auch als Mikromegakaryozytenleukämie (mit sehr kleinen Megakaryozyten).

      • Megakaryozytopenie
        • Mega|karyo|zyto|penie

        • Englischer Begriff: megakaryocytopenia

        Verminderung der Megakaryozyten im Knochenmark; s.a. Thrombozytopenie.

      • Megakaryozytose
        • Mega|karyo|zytose

        • Englischer Begriff: megakaryocytosis

        vermehrtes Vorkommen von Megakaryozyten im Knochenmark, z.B. bei „myeloproliferativem Syndrom“.

      • Megakolon
        • Mega|kolon

        • Synonyme: Megacolon

        • Englischer Begriff: megacolon

        angeborene (aganglionäres M.) oder erworbene, dauerhaft abnorme Weitstellung des Dickdarms (Colon), u. zwar meist seines unteren Bereiches, oberhalb einer angeborenen oder sekundären Dickdarmenge oder als Begleitgeschehen einer Wandschädigung (= symptomatisches M.).

      • Megakolon, aganglionäres
        Megakolon
        • M., agan|glionäres

        • Synonyme: kongenitales M.; Megacolon congenitum; Hirschsprung-Krankheit

        • Englischer Begriff: congenital m.; aganglionic m.; Hirschsprung's disease

        Abbildung

        M. auf der Grundlage eines aganglionären Segments des Dickdarms (Sigma, Rektum), das – als enges Segment – imponierend, nicht zu Peristaltik u. zur Weiterbeförderung von Stuhl fähig ist, woraus eine Aufweitung u. Hypertrophie vorgeschalteter Kolonabschnitte resultieren. In 90% bereits beim Neugeborenen (bevorzugt ♂) bestehend. Klinik: führt beim Neugeborenen zu Mekoniumverhaltung bis -ileus, galligem Erbrechen; bei späterer Manifestation zu hartnäckiger Verstopfung, Bauchauftreibung mit sichtbarer Peristaltik u. knetbaren Kotmassen, Fäulnisdyspepsie, Dystrophie u. paradoxer Diarrhö. Der Enddarm ist frei von Stuhl; es besteht Indikanurie. Diagn.: Die klinische Diagnose wird erhärtet durch Röntgendiagnostik (v.a. Kontrasteinlauf), Biopsie. Sonderformen: primäre Weitstellung ohne ringförmige Stenose infolge Aplasie des Plexus myentericus im gesamten Kolon (u. Ileum); Jirásek-Zuelzer-Wilson-Syndrom. S.a. Abb.

      • Megakolon, idiopathisches
        Megakolon
        • M., idio|pathisches

        • Synonyme: „Pseudo-Hirschsprung“

        • Englischer Begriff: acquired functional m.; idiopathic m.

        als sog. funktionelles oder atonisches M. eine erst beim Kleinkind – oder später – auftretende Stuhlverhaltung mit Auftreibung des Enddarms bis kurz oberhalb des Afters ohne nachweisbare Aganglionose. Meist psychogen bedingt; ferner bei Debilität, Kretinismus/Myxödem. Klinik: eingedickte Kotmassen in der Mastdarmampulle, Überlaufinkontinenz, paradoxe Durchfälle, schmerzhafte Stuhlentleerung.

      • Megakolon, sekundäres
        Megakolon
        • M., sekundäres

        M. als Folge einer erworbenen Aganglionose, z.B. Chagas-Krankheit.

      • Megakolon, symptomatisches
        Megakolon
        • M., sym|ptomatisches

        M. als Begleitgeschehen anderer Krankheitsprozesse des Dickdarms.

      • Megakolon, toxisches
        Megakolon
        • M., toxisches

        • Englischer Begriff: toxic m.

        Komplikation bei akutem Schub einer Colitis ulcerosa (seltener einer Crohn-Krankheit) mit massiver Dickdarmdilatation, Schock, Erbrechen, Subileus, klinischen Zeichen der Sepsis u. drohender Perforation. Ursache: örtliche Schädigung der Kolonschleimhaut; in deren Folge Eindringen von Bakterien u. Stoffwechselabbauprodukten ins Blut. Bei erfolgloser konservativer Therapie Indikation zur Proktokolektomie.

      • Megakornea
        • Mega|kornea

        Megalokornea.

      • Megalenzephalie
        • Megal|en|zephalie

        • Synonyme: Kephalonie; Enzephalomegalie

        • Englischer Begriff: megaloencephaly; macroencephaly

        übermäßige Größe u. Übergewicht des Gehirns (evtl. nur des Kleinhirns); v.a. durch Rindenverbreiterung oder durch Störung des Feinbaus (z.B. Gliahyperplasie); diffus oder nur halbseitig. Eine autosomal-dominant erbliche Form tritt v.a. bei ♂ auf.

      • Megalerythema epidemicum
        • Megal|ery|thema (epidemicum)

        Erythema infectiosum acutum.

      • Megaloblast
        • Megalo|blast

        • Englischer Begriff: megaloblast

        Abbildung

        abnorme, besonders große Vorstufe des Megalozyten. Geht aus dem Promegaloblasten hervor und enthält bereits Blutfarbstoff. Im noch vorhandenen Zellkern befindet sich aufgelockertes Chromatin. Pathognomonisch für Vitamin-B12- u. Folsäuremangel, charakteristisch für alle megaloblastischen Anämien. S.a. Gigantoblast.

      • Megaloblastose
        • Megalo|blas|tose

        • 1)
          Überwiegen von Megaloblasten im Knochenmark... (mehr)
        • 2)
          Auftreten von Megaloblasten im peripheren Blut... (mehr)
      • Megaloblastose 1)
        Megaloblastose
        • 1)

        • Englischer Begriff: megaloblastosis

        Überwiegen von Megaloblasten im Knochenmark.

      • Megaloblastose 2)
        Megaloblastose
        • 2)

        • Englischer Begriff: megaloblasthemia

        Auftreten von Megaloblasten im peripheren Blut.

      • Megalokornea
        • Mega(lo)|kornea

        • Synonyme: Cornea globosa

        • Englischer Begriff: megalocornea

        Fehlbildung der Hornhaut des Auges mit Zunahme des Ø in allen Meridianen auf ≥ 13 mm, so dass ein Keratoglobus u. meist eine ausgeprägte Kurzsichtigkeit resultieren. Bei angeborener Steigerung des Augenbinnendrucks, seltener als partieller Riesenwuchs.

      • Megalomanie
        • Megalo|manie

        • Englischer Begriff: megalomania

        Größenwahn.

      • Megalophthalmus
        • Megal|oph|thalmus

        • Englischer Begriff: megalophthalmus

        Riesenwuchs des Auges (unter Beteiligung aller Strukturen). S.a. Hydrophthalmus.

      • Megalopsie
        • Megal|op|sie

        • Englischer Begriff: megalopsia

        Makropsie.

      • Megalospermie
        • Megalo|spermie

        erhöhter Anteil an übergroßen Samenfäden im Ejakulat. – Spermien mit etwa doppeltgroßem Kopf gelten als Degenerationsform; noch größere Formen werden auch als Gigantospermien bezeichnet.

      • Megalozephalie
        • Megalo|ze|phalie

        • Englischer Begriff: megalocephaly

        Makrozephalie.

      • Megalozyt
        • Megalo|zyt

        • Englischer Begriff: megalocyte

        ein fast nur bei megaloblastischer Anämie im peripheren Blut auftretender, besonders großer Erythrozyt (Ø > 8 μm; Price-Jones-Kurve nach rechts verschoben). S.a. Makrozyt.

      • Megaösophagus
        • Mega|ösophagus

        • Englischer Begriff: mega(lo)esophagus

        hochgradige, dauerhafte Erweiterung der Speiseröhre (Ösophagus), evtl. kombiniert mit Überlänge (= Dolichomegaösophagus), u. zwar infolge lokaler Engstellung i.S. der Achalasie (bei angeborener Aperistalsis oesophagi, aber auch bei Chagas-Krankheit [s.a. Megakolon]) oder – als „sekundärer M.“ – bei sonstigen Speiseröhrenengen; ferner neurogen-reflektorisch oder toxisch (z.B. im Coma diabeticum, bei Urämie, Morphinabusus).

      • Megapyelon
        • Mega|pye|lon

        angeborene, dauerhafte, abnorme Weite des Nierenbeckens (im Extrem als parenchymlose „Papierhydronephrose“); als Folge örtlicher Fehlbildungen (z.B. angeborene Nierenbecken-, Harnleiterabgangsenge) bzw. eines Megaureters bzw. bei Megaureter-Megazystis-Syndrom.

      • Megasigma
        • Mega|sigma

        • Englischer Begriff: megasigmoid; macrosigmoid

        abnorm erweitertes, sekundär wandverdicktes („hypertrophiertes“) Colon sigmoideum; meist Teilsymptom des angeborenen Megakolons.

      • Megastoma entericum
        • Mega|stoma entericum

        Giardia lamblia.

      • Megaureter
        • Mega|ureter

        • Englischer Begriff: mega(lo)ureter

        Abbildung

        angeborene, dauerhafte, ein- oder beidseitige erhebliche Erweiterung (u. Schlängelung), evtl. auch Verlängerung des Harnleiters infolge segmentaler Funktionsstörung (neuromuskuläre Dyskinesie infolge Fehlbildung [Muskulaturersatz durch Bindegewebe] mit Peristaltik-Stopp = primär obstruktiver M. [als Aganglionose?]); ferner bei Harnleiterstenosen. Häufig verbunden mit vesikoureteralem Reflux, Hydronephrose u. sekundärem Harntraktinfekt.

      • Megaureter-Megazystis-Syndrom
        Megaureter
        • M.-Mega|zystis-Syndrom

        • Englischer Begriff: megacystic syndrome

        dauerhafte abnorme Lichtungserweiterung des Harnleiters (Megaureter) u. der Harnblase (Megazystis); allgemein mit gleicher Ätiogenese wie bei Megaureter, evtl. aber infolge Abflussbehinderung an Blasenausgang bzw. hinterer Harnröhre. Symptome wie bei Hydroureter, dazu große, atonische Harnblase mit Ischuria paradoxa u. mit starren Harnleitermündungen. – Die Existenz dieses Syndroms wurde in Frage gestellt.

      • Megavolttherapie
        • Megavolt|therapie

        • Englischer Begriff: megavoltage therapy

        Strahlentherapie im MeV-Energiebereich (sehr harte u. ultraharte Photonen-, Elektronenstrahlung). S.a. Hochvolttherapie.

      • Megazystis
        • Mega|zystis

        • Englischer Begriff: megacystis

        angeborene, hochgradige Erweiterung u. Hypotonie bis Atonie der Harnblase. Ätiol.: z.B. als Folge einer Harnröhrenstenose oder einer Innervationsstörung (bei Myelomeningozele); evtl. als Teilsymptom des Megaureter-Megazystis-Syndroms; ferner als autosomal-rezessiv erbliches M.-Mikrokolon-Syndrom mit intestinaler Hypoperistalsis. Klinik: spärliche Miktion, große Restharnmenge.

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