Medizin-Lexikon: Einträge mit "M"

Roche Lexikon Logo
Medizin-Lexikon durchsuchen

Wonach suchen Sie? Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff ein:

Suchergebnisse

  • Microlithiasis alveolaris pulmonum
    • Micro|lithiasis alveolaris pulmonum

    • Synonyme: Calcinosis pulmonum

    • Englischer Begriff: pulmonary alveolar microlithiasis

    familiäre Krankheit mit Bildung kleinster (= miliarer) geschichteter Calciumphosphat-Steinchen (mit Nekrosen als Kern) in Lungenalveolen u. Bronchiolen. Ätiologie unbekannt.

  • Micromonospora
    • Micro|mo|no|spo|ra

    eine Bakteriengattung der Familie Micromonosporaceae der Actinomycetes [Actinomycetales]; bildet ein septiertes u. verzweigtes Dauermyzel (nur selten u. atypisch ein Luftmyzel). Vermehrung erfolgt durch externe asexuelle Sporen oder Konidien.

  • Microsomia
    • Micro|so|mia

    • Englischer Begriff: microsomia

    (proportionierter) Kleinwuchs.

  • microspheres
    • micro|spheres

    • Etymol.: engl.

    • Fach: Radiologie

    Mikrosphären.

  • Microsporia barbae
    • Micro|sporia barbae

    auch Tinea barbae dermatophytica; eine durch Pilze hervorgerufene Hauterkrankung, die v.a. im Bartbereich (Wange u. Kinn) auftritt u. mit Schuppung u. entzündlicher Infiltration einhergeht; s.a. Mikrosporie.

  • Microsporum
    • Micro|spo|rum

    • Synonyme: -sporon

    • Englischer Begriff: Microsporum

    Abbildung

    eine Pilzgattung mit spindelförmigen, multizellulären, rauwandigen Makrokonidien am Luftmyzel; Erreger der Mikrosporie. S.a. Nannizzia, Dermatophyten.

  • Microsporum audouinii
    Microsporum
    • M. audouinii

    anthropophil; Hyphen verzweigt u. septiert; Pigment olivgelb, später weißlich; v.a. Chlamydosporen bildend; Erreger en- u. epidemischer Mikrosporie (behaarter Kopf, Rumpf [Tinea corporis]).

  • Microsporum canis
    Microsporum
    • M. canis

    ein kosmopolitisches, zoophiles M. bei Mensch u. Tier, en- u. epidemisch; bildet Aleuriosporen, Makrokonidien; gelboranges Pigment; befallene Haare fluoreszieren im Licht der Wood-Lampe grün; Tinea-corporis-Erreger.

  • Microsporum ferrugineum
    Microsporum
    • M. ferru|gineum

    anthropophil; septierte, bambusähnl. Hyphen; Chlamydosporen; Pigment gelblich rostbraun bis goldgelb. Befällt Haare, erregt Tinea corporis, Onychomykosen, Myzetome.

  • Microsporum furfur
  • Microsporum gypseum
    Microsporum
    • M. gypseum

    geophiles M. mit dünnwandigen Makrokonidien; Aleuriosporen; Kultur sandfarben, mit gekörnter oder gipsart. Oberfläche. Der Erreger von „Gärtnerei-Mikrosporie“ (Dermatophytose der Hände, Füße), Kerion, Tinea barbae u. inguinalis, Sycosis barbae, Onychomykose.

  • Microsporum mansoni
    Microsporum
    • M. mansoni

    ein Erreger von Hautmykose.

  • Microsporum persicolor
    Microsporum
    • M. persi|color

    zoophiles M.; Kolonien pfirsichfarben; reich verzweigtes septiertes Myzel mit Aleuriosporen; Makrokonidien. Tinea-corporis-Erreger.

  • Microsporum quinckeanum
  • Microtatobiotes
    • Microtatobiotes

    obsolete Klasse der Bakterienklassifikation (mit Rickettsiales, Virales).

  • Mictio
    • Mic|tio

    • Englischer Begriff: miction

    Miktion.

  • Mictio involuntaria
    Mictio
    • M. in|voluntaria

    Enuresis.

  • Midazolam
    • Englischer Begriff: midazolam

    ein Kurzhypnotikum; Benzodiazepin mit kurzer Wirkdauer. Anw. in der Anästhesie zur Prämedikation, in höherer Dosierung zur Narkoseeinleitung.

  • Middeldorpf-Triangel
    • Middeldorpf-Triangel

    • Englischer Begriff: Middeldorpf's splint

    • Biogr.: Albrecht Th. v. M., 1824–1868, Chirurg, Breslau

    Dreieckskonstruktion aus gepolsterten Cramer-Schienen zur Ruhigstellung des – gebeugten – Armes in Abduktion.

  • Midgut-Volvulus
    • Etymol.: engl.

    Verdrehung von Darmschlingen beim Neugeborenen mit klinischen Zeichen eines akuten hohen Darmverschlusses; Folge von Lageanomalien des Darmes.

  • Midodrin
    • Englischer Begriff: midodrine

    vorwiegend am α-Adrenozeptor angreifendes Sympathomimetikum; wird erst im Körper durch Amidspaltung aus der inaktiven Vorstufe („prodrug“) in den aktiven Wirkstoff überführt. Anw. bei hypotonen Kreislaufstörungen.

  • Midsystolic-Click-Syndrom
    • Midsystolic-Click-Syndrom

    • Etymol.: engl.

    s.u. Mitralklappeninsuffizienz sowie Mitralsegelprolaps.

  • MIENS
    • Synonyme: Abk. für minimal invasive endoscopic neurosurgery

    • Etymol.: engl.

    die minimal invasive Neurochirurgie.

  • Miescher-Syndrom
    • Miescher-Syndrom

    • Biogr.: Guido M., 1887–1961, Hautarzt, Zürich

    • 1)
      Cheilitis granulomatosa... (mehr)
    • 2)
      blasse Erytheme bis Plaques mit tuberkuloid-granulomatöser Reaktion als... (mehr)
  • Miescher-Syndrom 1)
  • Miescher-Syndrom 2)
    Miescher-Syndrom
    • 2)

    • Synonyme: Granulomatosis disciformis

    • Englischer Begriff: Miescher's syndrome

    blasse Erytheme bis Plaques mit tuberkuloid-granulomatöser Reaktion als Sonderform der Necrobiosis lipoidica.

  • Miesmuschelvergiftung
    • Miesmuschel|vergiftung

    • Englischer Begriff: mytilotoxism; mussel poisoning

    Mytilismus.

  • MIF
    • MIF

    • Englischer Begriff: MIF

  • MIF 1)
  • MIF 2)
    MIF
    • 2)

    Abk. für MSH-inhibiting-Faktor.

  • MIF 3)
  • MIFC-Methode
    • MIFC-Methode

    Wurmeier-Nachweis im Zentrifugat der mit Merthiolat, Jod (engl. = iodine; als Lugol-Lösung), Formol sowie mit Glycerin behandelten u. durch Gaze passierten, mit Äther geschüttelten u. zentrifugierten (= konzentrierten [engl. = concentrated]) Stuhlprobe.

  • Mifepriston RU 486
    • Mifepriston

    • Synonyme: RU 486

    • Fach: Gynäkologie

    stark wirksames Antigestagen (Norethisteron-Derivat), das nach oraler Einnahme mit sehr hoher Affinität an die Progesteron- u. Glucocorticoid-Rezeptoren bindet. Anw. im Rahmen der Kontragestion (durch Verhinderung der Implantation der Blastozyste). Bis zur 7. Schwangerschaftswoche ist die Induktion eines Aborts mit 25–100 mg/Tag an 4 aufeinander folgenden Tagen in 90% der Fälle möglich (oft als Abortus completus, jedoch gelegentlich mit starken Blutungen). Anw. u.a. auch zur Anregung der Wehentätigkeit bei intrauterinem Fruchttod.

  • Miglitol
    • Englischer Begriff: miglitol

    ein Alpha-Glucosidase-Hemmer; Anw. als orales Antidiabetikum.

  • migraine ophtalmique
    Migräne
    • Englischer Begriff: ophthalmic m.

    plötzliche hemianopische Sehstörung (oft zunächst zentraler Gesichtsfeldausfall mit – peripherwärts fortschreitendem – Flimmerskotom), gefolgt von halbseitigen Kopfschmerzen, häufig auch Übelkeit; verursacht durch Gefäßstörungen der Sehrinde; oft unter Wettereinfluss.

  • migraine rouge
    Migräne
    • Englischer Begriff: cluster headache

    Cluster-Kopfschmerz, Horton-Syndrom.

  • Migräne
    • Mi|gräne

    • Englischer Begriff: migraine

    anfallsweise, funktionelle (vasomotorisch bzw. angioneurotisch bedingte?), sich periodisch wiederholende, meist halbseitige (= Hemicrania) Kopfschmerzen. Einteilung: als einfache M. (common migraine) ohne begleitende neurologischen Funktionsstörungen, als klassische M. (classical migraine) mit begleitenden kurz dauernden neurologischen Funktionsstörungen, z.B. visuellen (Flimmerskotom, Gesichtsfeldeinschränkungen), sensorischen, motorischen u. Sprachstörungen sowie mit vegetativen Reiz- u. Ausfallserscheinungen, sämtlich evtl. von Übelkeit u. Brechreiz begleitet, und als „migraine accompagnée“ (complicated migraine) mit neurologischen Störungen (Par- u. Anästhesien, Paresen, aphasische Störungen), die die eigentliche Kopfschmerz-Symptomatik überdauern. Gelegentlich nur einzelne der erwähnten Symptome als sog. Migräneäquivalent. Pathogen.: Es scheinen biogene Amine (z.B. Serotonin) u. die Thrombozytenfunktion eine Rolle zu spielen. Ther.: s.u. Migränemittel.

  • Migräne, digestive
    Migräne
    • M., digestive

    • Englischer Begriff: digestive m.

    in der Verdauungsphase beginnende M. mit bitterem Geschmack, Appetitverlust, Geruchsempfindlichkeit.

  • Migräne, ophthalmoplegische
    Migräne
    • M., ophthalmo|plegische

    M., in deren Verlauf Augenmuskellähmungen (Doppelbilder) auftreten; vielfach bei basalem Aneurysma am Circulus arteriosus Willisii, raumfordernder oder entzündl. hirnbasaler Erkrankung.

  • Migräne, zervikale
    Migräne
    • M., zervikale

    • Englischer Begriff: cervical m.

    Bärtschi-Rochaix-Syndrom; s.a. Barré-Liéou-Syndrom.

  • Migränemittel

      Arzneimittel zur Vorbeugung oder Behandlung von Migräneattacken. Wirkst.: 1) zur Attackenbehandlung: Analgetica (z.B. ASS, Ibuprofen, Paracetamol) in Kombination mit Prokinetika, Triptane (5-HT1-Agonisten) oder Mutterkornalkaloide (z.B. Dihydroergotamin, Ergotamintartrat); 2) zur Migräne-Prophylaxe: v.a. Betarezeptorenblocker (Metoprolol, Propranolol), alternativ Flunarizin (Calciumantagonist).

    • migrans
      • mi|grans

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: migratory

      wandernd (z.B. Larva m.), mit wechselnder Lokalisation.

    • Migratio
      • Mi|gra|tio

      • Synonyme: Migration

      • Etymol.: latein. migrare = wandern

      • 1)
        Wanderung (z.B... (mehr)
      • 2)
        die Wanderung von Neuronen aus der ventrikulären oder subventrikulären... (mehr)
    • Migratio 1)
      Migratio
      • 1)

      Wanderung (z.B. der Leukozyten durch die Gefäßwand), spontaner Ortswechsel; s.a. Zellmigration, Migrations...

    • Migratio 2)
      Migratio
      • 2)

      • Englischer Begriff: migration

      • Fach: Embryologie

      die Wanderung von Neuronen aus der ventrikulären oder subventrikulären Schicht zum Cortex des Gehirns während der Embryonalentwicklung (3.–5. Monat); bei Störungen der M. kommt es zu Fehlbildungen des Gehirns (Kranioschisis, Lissenzephalie, Makrogyrie u. Mikropolygyrie).

    • Migrationsinhibitionsfaktor
      • Migrations|inhibitions|faktor

      • Synonyme: MIF (Abk.)

      • Englischer Begriff: macrophage slowing factor; migration inhibiting factor; MSF (Abk.)

      ein Zytokin, das die Beweglichkeit der Makrophagen hemmt („Makrophagenwanderungs-Hemmfaktor“).

    • Migrationsstörung

        Wanderungsstörung der Nervenzellen des Gehirns während der ersten Monate der Fetalentwicklung; führt zu einer Glättung der Großhirnoberfläche; Vorkommen bei den verschiedenen Formen der Lissenzephalie; die betroffenen Kinder bleiben meist auf der Entwicklungsstufe des Säuglingsalters stehen; deutliche Reduzierung des Lebensalters.

      • MIH
        • MIH

        • Synonyme: Abk. für melanotropin-release inhibiting hormone

        • Etymol.: engl.

        Melanostatin.

      • MIK
        • MIK

        • Synonyme: Abk. für maximale Immissionskonzentration

        die für bestimmte Stoffe gesetzlich festgelegte maximal zulässige Abgabe in bodennahe Luftschichten.

      • Mikity-Wilson-Syndrom
        • Mikity-Wilson-Syndrom

        • Biogr.: Viktor G. M., Röntgenologe; Los Angeles; Miriam G. W., geb. 1922, Kinderärztin, Los Angeles

        bronchopulmonale Dysplasie.

      13876