Medizin-Lexikon: Einträge mit "M"

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  • Magnesiumpyridoxalphosphatglutamat
    • Magnesium|pyridoxal|phosphat|glutamat

    ein Lipidsenker.

  • Magnesiumsalze
    • Magnesium|salze

    • Englischer Begriff: magnesium salts

    Magnesiumverbindungen zur Substitutionsther.

  • Magnesiumsulfat
    • Magnesium|sulfat

    • Synonyme: MgSO4 + 7 H2O; Magnesium sulfuricum; Bittersalz

    • Englischer Begriff: magnesium sulfate; Epsom salt

    Magnesiumverbindung zur Substitutionsther., Laxans, Cholagogum. Magnesiumsulfatwässer sind „echte Bitterwässer“, deren Mg- u. Sulfat-Ionen mit mindestens je 20 mval/dl an der Gesamtkonzentration beteiligt sind.

  • Magnesiumtrisilicat
    • Magnesium|trisilicat

    • Englischer Begriff: magnesium trisilicate

    ein Antazidum.

  • Magnet-Stimulation

      Verfahren zur schonenden u. gezielten elektrischen Reizung tief liegender Nervenfasern oder Nervenzellen mittels sich rasch ändernder starker Magnetfelder; klinische Anw. v.a. zur Diagnostik von Läsionen der Pyramidenbahn.

    • Magnetbandspeicherung
      • Ma|gnet|bandspeicherung

      • Englischer Begriff: storage on magnetic tape

      s.u. Röntgenbildspeicher.

    • Magnetfeld
      • Ma|gnet|feld

      • Englischer Begriff: magnetic field

      • Fach: Physik

      das an das Vorhandensein elektrischer Ströme (= bewegte elektrische Ladungen; bei Permanentmagneten die intraatomaren Elektronenbewegungen) oder schnell veränderlicher elektrischer Felder gebundene magnetische Kraftfeld; um einen geraden, stromdurchflossenen elektrischen Leiter als Feld mit kreisförmigen, konzentrisch angeordneten Feldlinien, welche um eine stromdurchflossene Zylinderspule als Magnetsystem definitionsgemäß vom Nord- zum Südpol des Systems verlaufen. Die magnetische Feldstärke (H) ist umgekehrt proportional zum Abstand von diesem Leiter, u. ihre SI-Einheit ist Ampere pro Meter = A/m. Mit der magnetischen Feldstärke eng verknüpft ist die – messbare – magnetische Flussdichte (= magnetische Induktion; Symbol: B); Proportionalitätsfaktor zwischen diesen beiden Faktoren ist die mit dem Symbol μ bezeichnete Materialgröße „Permeabilität“ (im Vakuum μ = 1). – Medizinisch genutzt werden Magnetfelder z.B. bei der Kernspinresonanztomographie; s.a. Biomagnetismus (diagn s.u. Magneto...).

    • magnetic resonance imaging
      • Synonyme: MRI (Abk.)

      • Etymol.: engl.

      Kernspinresonanztomographie.

    • magnetische Feldstärke
      • ma|gnetische Feldstärke

      s.u. Magnetfeld.

    • magnetische Kernresonanz
      • ma|gnetische Kernresonanz

      (Bloch, Purcell 1946) Kernspinresonanz.

    • Magnetkunstafter
      • Ma|gnet|kunstafter

      Anus praeter mit dichtem Verschluss mit Hilfe eines in die Bauchdecke eingenähten Magnetringes, der den verformbaren Hautschutzring (Karaya-Ring; mit Metalleinlage als Deckel) fest fixiert.

    • Magnetoelektrophorese
      • Ma|gnet(o)|elektrophorese

      • Englischer Begriff: magnetoelectrophoresis

      Auftrennung frisch entnommenen Blutes in korpuskuläre Elemente u. Plasma im magnetischen Feld.

    • Magnetoenzephalographie
      • Magneto|enzephalo|graphie

      • Synonyme: MEG (Abk.)

      • Englischer Begriff: magnetoencephalography

      • Fach: Neurologie

      (Cohen u. Mitarb. 1968) nichtinvasive Methode zur Messung biomagnetischer Felder (s.a. Biomagnetismus) über dem Gehirn; z.B. Registrierung spontaner Felder im Zusammenhang mit Epilepsie oder evozierter Felder im Zusammenhang mit visuell oder auditorisch evozierten Potentialen.

    • Magnetokardiographie
      • Magneto|kardio|graphie

      • Synonyme: MKG (Abk.)

      • Englischer Begriff: magnetocardiography

      Messung biomagnetischer Felder (s.a. Biomagnetismus) über dem Herzen. Dient v.a. für Untersuchung des Reizleitungssystems, Herzvolumenmessungen, Infarktdiagnostik.

    • Magnetomyographie
      • Magneto|myo|graphie

      • Synonyme: MMG (Abk.)

      • Englischer Begriff: magnetomyography

      • Fach: Neurologie

      Messung biomagnetischer Felder (s.a. Biomagnetismus) über der Skelettmuskulatur.

    • Magnetookulographie
      • Magneto|okulo|graphie

      Messung biomagnetischer Felder (s.a. Biomagnetismus) im Bereich des Auges.

    • Magnetopneumographie
      • Magneto|pneumo|graphie

      • Fach: Pulmologie

      nichtinvasive Methode zur Messung biomagnetischer Felder (s.a. Biomagnetismus) über der Lunge; ferner z.B. in der Diagnostik der Berufskrankheiten zur Bestimmung der Verteilung, Ablagerung u. Clearance ferromagnetischer Teilchen in der Lunge; die Teilchen werden von außen magnetisiert, u. anschließend wird das remanente Magnetfeld gemessen.

    • Magnetreaktion
      • Ma|gnet|reaktion

      • 1)
        bei Stirnhirnprozess u. Bewusstseinstrübung auftretendes automatisches... (mehr)
      • 2)
        beim Neugeborenen in Rückenlage durch sanften Druck auf die Fußsohlen... (mehr)
    • Magnetreaktion 1)
      Magnetreaktion
      • 1)

      • Englischer Begriff: frontal grasping reflex

      bei Stirnhirnprozess u. Bewusstseinstrübung auftretendes automatisches „Nachgreifen“ nach an die Hand herangeführten u. wieder zurückgezogenen Gegenständen (als Berührungs- oder optischer Reiz).

    • Magnetreaktion 2)
      Magnetreaktion
      • 2)

      • Englischer Begriff: magnet reaction

      beim Neugeborenen in Rückenlage durch sanften Druck auf die Fußsohlen auslösbare symmetrische Streckreaktion, wobei der Fuß dem sich entfernenden Finger folgt; fehlt bei Spinalschock, Querschnitts- u. Mittelhirnsyndrom; ist halbseitig gestört bei ZNS-Halbseitenausfällen.

    • Magnetresonanztomographie
      • Magnet|resonanz|tomographie

      • Englischer Begriff: magnetic resonance imaging

      Kernspin(resonanz)tomographie.

    • Magnetsysteme
      • Ma|gnet|systeme

      • Fach: Physik

      Systeme zur Erzeugung von Magnetfeldern; z.B. 1) resistive Luftspulen (stromdurchflossene Spulensysteme aus Strom leitenden Metallen), 2) eisenabgeschirmte resistive Magnete (M. mit einem dem Spulensystem anliegenden Eisenmantel, der das im Außenraum erzeugte Magnetfeld = Streufeld klein hält), 3) supraleitende Magnete (durch Einsatz kühlender = kryogener Stoffe wie flüssiges Helium, flüssiger Stickstoff, in Nähe des Null-Punktes abgekühlte Spulensysteme), 4) Permanentmagnete (räumlich u. gewichtsmäßig sehr anspruchsvolle M., die – im Gegensatz zu resistiven Systemen – keine aufwendige Kühltechnik, jedoch eine weitgehend exakte konstante Arbeitstemperatur erfordern; sind nicht im Notfall schnell abschaltbar, enthalten große Mengen hartmagnetischer Werkstoffe).

    • Magnus
      • Magnus

      • Biogr.: Rudolf M.,1873–1927, Physiologe, Utrecht

    • magnus
      • ma|gnus

      • Etymol.: latein.

      groß. S.a. Megal...

    • Magnus-Reaktion
      Magnus
      • M.-Reaktion

    • Magnus-Reaktion 1)
      Magnus  >  Magnus-Reaktion
      • 1)

      • Englischer Begriff: magnet reaction

      Magnetreaktion (2).

    • Magnus-Reaktion 2)
      Magnus  >  Magnus-Reaktion
      • 2)

      • Englischer Begriff: support reaction

      Stützreaktion.

    • Magnus-Stellreflexe
      Magnus
      • M.-Stellreflexe

      • Englischer Begriff: tonic neck reflexes

      Reflexe im Dienste der Normaleinstellung des Körpers aus verschiedenen Lagen; z.B. der Halsstellreflex auf den Körper, der Körper- u. Labyrinth(stell)reflex auf den Kopf. S.a. Haltungsreflexe.

    • Magoun-Zentrum
      • Ma|goun-Zentrum

      • Englischer Begriff: inhibitory zone of oblongata reticular system

      • Biogr.: Horace W. M., geb. 1907, amerikan. Neurophysiologe

      das Hemmungszentrum in der Formatio reticularis, ventromedial im unteren Teil der Medulla oblongata. S.a. aufsteigendes retikuläres Aktivierungssystem.

    • Magovern-Prothese
      • Magovern-Prothese

      • Englischer Begriff: Magovern prosthesis

      eine Herzklappenprothese (Kugelventilklappe); für Aortenklappenersatz.

    • Mahaim-Fasern
      • Mahaim-Fasern

      • Englischer Begriff: Mahaim fibers

      im Reizleitungssystem des Herzens eine „hohe“ Verbindung vom His-Bündel u. Tawara-Schenkel zur Septummuskulatur; im EKG einhergehend mit normaler PQ-Zeit u. verbreitertem (deformiertem) QRS-Komplex.

    • Mahler-Zeichen
      • Mahler-Zeichen

      • Biogr.: Richard M., Arzt, Budapest

      • 1)
        Kletterpuls bei gleich bleibender Körpertemperatur als Thrombose- oder... (mehr)
      • 2)
        Fußsohlendruckschmerz als Frühsymptom einer Beinvenenthrombose... (mehr)
    • Mahler-Zeichen 1)
      Mahler-Zeichen
      • 1)

      • Englischer Begriff: Mahler's sign

      Kletterpuls bei gleich bleibender Körpertemperatur als Thrombose- oder Emboliezeichen.

    • Mahler-Zeichen 2)
      Mahler-Zeichen
      • 2)

      Fußsohlendruckschmerz als Frühsymptom einer Beinvenenthrombose.

    • Mahlzähne
      • Synonyme: Molaren

      • Englischer Begriff: molars

      Dentes molares.

    • Mahoney-Stamm

        eine Variante des Lansing-Typs des Poliomyelitis-Virus.

      • Mahoniae aquifolii cortex
        • Synonyme: Mahonierinde

        als Heilpflanzenbestandteil in spezieller Aufbereitung wirksam bei Seborrhö, Akne vulgaris u. leichter Psoriasis; NW: Hautrötung u. Brennen.

      • Mahorner-Ochsner-Test
        • Mahorner-Ochsner-Test

        • Synonyme: Mayo-Test

        • Englischer Begriff: Mahorner-Ochsner test

        • Biogr.: Howard R. M., amerikan. Chirurg

        • Fach: Angiologie

        modifizierter Perthes-Versuch zur Ermittlung insuffizienter Oberschenkel-Perforansvenen anhand der Varizenentleerung beim Umhergehen mit angelegtem Stauschlauch (erst am oberen, dann am mittleren u. unteren Oberschenkeldrittel).

      • Maiblume
        • Englischer Begriff: lily of the valley

        Convallaria majalis.

      • Maidismus
        • Maidismus

        • Englischer Begriff: maidism

        Maisvergiftung, Pellagra.

      • Maier-Hegglin-Test
        • Maier-Hegglin-Test

        Wärmeresistenztest.

      • Maiglöckchen
      • Maillard-Reaktion
        • Maillard-Reaktion

        • Synonyme: Bräunungsreaktion; nichtenzymatische Bräunung

        • Englischer Begriff: Maillard reaction

        • Biogr.: Louis Camille M., 1878–1936

        Umsetzung reduzierender Zucker (z.B. Glucose, Fructose, Maltose, Lactose) mit Aminosäuren. Führt zur Bildung von Aromastoffen (Maillard-Reaktionsaroma) u. dunklen Pigmenten (Melanoidine), die die typische Beschaffenheit von Nahrungsmitteln hervorrufen.

      • Mainz-Pouch

          Ersatzblase aus einem Colon- u. Ileumanteil; die Ersatzblase wird über ein Dünndarmstück (evtl. auch den Blinddarm) mit dem Nabel verbunden und kann dann katheterisiert werden; meist nach Blasenresektion wegen eines malignen Tumors.

        • Mais
          • Englischer Begriff: corn

          die Getreidepflanze Zea mays. Das daraus gewonnene Mehl (z.B. die Handelspräparate Maizena, Mondamin, Gustin) ist Gliadin-frei. Das Öl der Keimlinge (34–42% Linolsäureglyceride) dient als Speiseöl. S.a. Maidismus.

        • Maisonneuve-Fraktur
          • Maisonneuve-Fraktur

          • Biogr.: Jacques G. T. F. M., 1809–1897, franz. Chirurg

          Sprengung der Syndesmose mit Verletzung der Membrana interossea, Lateraldislokation des Fußes und hoher Fibulafraktur mit Innenknöchelfraktur oder Ruptur des Ligamentum deltoideum.

        • Maitland-Methode
          • Maitland-Methode

          Konzept der Manualtherapie. Nach D.G. Maitland wird die Gelenkbewegung in Grade (Bewegungsabschnitte) u. deren oszillierende (schwingende) Ausführung eingeteilt. Die Methode hat sich besonders in der Orthopädie bewährt, Ziel ist die bestmögliche Wiederherstellung des Pat. (z.B. Mobilisation, Stabilisation u./oder Schmerzfreiheit). Besteht aus drei eng miteinander in Verbindung stehenden Komponenten: Untersuchung: subjektiv (genaue Anamnese) u. objektiv (Testbewegungen zur Auslösung der beschriebenen Symptome); Behandlung: genaue Planung, im Behandlungskonzept sind der Bewegungsausschlag (ein Gelenkpartner wird manuell gegen den anderen verschoben) und das Oszillieren (passive schwingende Bewegungen) von besonderer Bedeutung; Beurteilung: Schwerpunkt des Maitland-Konzeptes, Unterscheidung in Beurteilung (überprüft Wirksamkeit der angewandten Technik u. wertet sie) u. analytische Beurteilung (prüft u. beurteilt alle Aspekte des Verlaufs der Gesamtsituation des Pat. u. dessen Erkrankung).

        • Majewski-Syndrom
          • Ma|jew|ski-Syndrom

          • Biogr.: Frank M., Humangenetiker

          ein autosomal-rezessiv (?) erblicher Biotyp der Kurzripp-Polydaktylie-Syndrome (Osteochondrodysplasie) mit kranialwärts stark zunehmender Brustkorbverengung u. Fehlbildungen innerer Organe (v.a. Herz, Urogenitalsystem). Die relative Unbeweglichkeit des Thorax (fast nur Bauchatmung) führt zu Asphyxie u. – letaler – kardiorespiratorischer Insuffizienz.

        • Majocchi-Syndrom
          • Majocchi-Syndrom

          • Englischer Begriff: Majocchi's disease

          • Biogr.: Domenico M., 1849–1929, Hautarzt, Bologna

          eine oft im Zusammenhang mit Hypertonie u. Arteriosklerose auftretende Purpura mit Teleangiektasien (meist symmetrisch an den Unterschenkeln), Hämosiderinablagerungen u. zentraler Hautatrophie. Zählt zu den hämorrhagisch-pigmentären Dermatosen.

        • major
          • major

          • Etymol.: latein.

          größer(er).

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