Medizin-Lexikon: Einträge mit "P"

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  • Phantasieren
    • Englischer Begriff: fantasizing

    i.e.S. unpräzise Bez. für Delirieren u. Halluzinieren bei Fieber oder Bewusstseinstrübung, Konfabulieren etc.; s.a. Phantasma.

  • Phantasma
    • Phantasma

    • Synonyme: Phantasmie

    • Englischer Begriff: phantasm

    Erscheinung, wahrnehmungsähnliche Gegebenheit, Traumbild, Illusion, (Pseudo-)Halluzination. In der französ. Psychiatrie bildhafte Vorstellung einer Szene, in der ein Wunsch bewusst oder unbewusst realisiert wird (Tagtraum).

  • Phantom
    • Phantom 1)
    • Phantom 2)
      Phantom
      • 2)

      • Englischer Begriff: phantom

      künstl. Nachbildung (Modell) eines natürl. Objektes zur vereinfachten Darstellung bestimmter Eigenschaften, z.B. gyn eines weibl. Abdomens (mit bes. Berücksichtigung von Becken u. Beckenausgang) zwecks Übung geburtshilfl. Operationen, radiol eines Körperabschnitts (aus gewebeäquivalentem Material) zur Bestimmung der Dosisverteilung.

    • Phantomaneurysma
      • Phantom|aneurysma

      • Englischer Begriff: phantom aneurysm

      eine im Epigastrium deutlich palpable, schmerzhaft pulsierende Aorta.

    • Phantomglied
      • Phantom|glied

      • Englischer Begriff: phantom limb

      sog. Stumpftäuschung des Amputierten, indem das fehlende Glied als noch vorhanden erlebt wird (evtl. in der im Augenblick der Amputation eingenommenen Haltung); s.a. Phantomschmerz.

    • Phantomknochenkrankheit
      • Phantom|knochen|krankheit

      Gorham-Krankheit.

    • Phantomschmerz
      • Phantom|schmerz

      • Englischer Begriff: phantom-limb pain

      Schmerzempfindung in amputierter Gliedmaße (Phantomglied); komplexes psychophys. Geschehen, das evtl. – außer Suggestivbehandlung oder Narkohypnose – neurochir. Eingriffe erfordert (Erfolg oft nur vorübergehend).

    • phäochrom
      • phäo|chrom

      • Englischer Begriff: pheochrome

      sich dunkel färbend, chromaffin.

    • Phäochromozytom
      • Phäo|chromo|zytom

      • Englischer Begriff: pheochromocytoma

      Abbildung

      neuroektodermale Tumoren des adrenosympath. Systems (meist Adenome, bis zu 10% Karzinome), dessen chromaffine Zellen meist Adrenalin u. Noradrenalin bilden. Vork.: v.a. im Nebennierenmark u. in den sympathischen Paraganglien, 10% aller P. treten multipel auf. Ätiol.: unbekannt. Eine leichte Häufung findet man im 4. u. 5. Dezennium; 10% der Fälle im Kindesalter. Klinik: drei Kardinalsymptome: Kopfschmerzen, Schwitzen, Herzklopfen. Weitere Symptome: je nach Rhythmus der Catecholaminsekretion Dauerhochdruck oder seltener paroxysmale Hypertonie u. gesteigerter Stoffwechsel (mit Schweißausbruch, Hyperglykämie, Glucosurie, Leukozytose, Angina pectoris, Herzrhythmusstörungen, Unruhe, Tremor, Blässe; im Intervall meist unauffällig), Gewichtsabnahme. Diagn.: wiederholte Bestimmung der Gesamtcatecholamine im angesäuerten 24-Std.-Urin; Plasmacatecholamine (bei hypertensiver Krise); Clonidin-Hemmtest; s.a. Schema. Lokalisationsdiagnostik: s.u. Nebennierentumoren (dort Tab.). Ther.: radikale op. Entfernung, die eine präoperative vorbereitende, adäquate medikamentöse Behandlung zwingend erfordert (Blutdruck, Plasmavolumen, Herz...). – Ferner eine hormonell inaktive maligne Variante (mit infiltrativem Wachstum u. riesenzellähnl. Strukturen) sowie familiär-erbliche Formen (dominant mit wechselnder Penetranz – oder aber rezessiv u. maligne) im Rahmen der multiplen endokrinen Adenomatose Typ 2 (Sipple-Syndrom).

    • Phäoderm
      • Phäo|derm

      grünlich schwarze „Pseudopigmentierung“ der Haut durch Austrocknen u. Reduktion der Hornschicht bei Ichthyosis, Darier-Krankh., follikulärer Keratose etc.

    • Phäonychie
      • Phä|onychie

      • Fach: Dermatologie

      flächige oder streifenförm. Dunkelfärbung des Nagels infolge Einlagerung von Melanin bei Pigmentnävus oder Melanom des Nagelbetts, nach örtl. Trauma, Röntgenbestrahlung, bei Thyreotoxikose; ferner durch Bluteinlagerung.

    • Pharmako...
      • Pharma(ko)...

      Wortteil „Arzneimittel“.

    • Pharmakodynamik
      • Pharmako|dynamik

      • Englischer Begriff: pharmacodynamics

      Lehre von der Wirkung eines Pharmakons auf den Organismus bzw. von den Reaktionen des Pharmakons mit entsprechenden Rezeptoren u. deren Wirkungsqualitäten (z.B. analgetisch, antipyretisch, spasmolytisch).

    • Pharmakogenetik
      • Pharmako|genetik

      • Englischer Begriff: pharmacogenetics

      Forschungszweig, der sich mit dem Einfluss des Genotyps auf Arzneimittelreaktionen befasst, aber auch mit mutativen u. teratogenen Wirkungen von Pharmaka auf Genom bzw. Zygote (Embryo, Fetus).

    • Pharmakognosie
      • Pharmako|gnosie

      • Englischer Begriff: pharmacognosy

      die – theoretische u. angewandte – „Drogenkunde“ bzw. Biopharmazie.

    • Pharmakokinetik
      • Pharmako|kinetik

      • Englischer Begriff: pharmacokinetics

      Abbildung

      (F. H. Dost 1953) Lehre von der Wirkung des Organismus auf das Pharmakon; von den Vorgängen wie Resorption, Verteilung, Proteinbindung u. Ausscheidung, die den zeitlichen Ablauf der Pharmakonkonzentration bestimmen (s. Schema).

    • Pharmakologie
      • Pharmako|logie

      • Englischer Begriff: pharmacology

      Lehre von der Wirkung fremder u. körpereigener Stoffe auf den Organismus sowie der Nutzung bestimmter chemischer Stoffe als Heilmittel = Pharmaka. Zusammen mit der Toxikologie ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erforschung von Arzneimittelwirkungen u. Vergiftungen (Tierexperiment u. am Menschen) einschließlich der Untersuchungen von Resorption, Verteilung, chemischen Veränderungen im Organismus u. Elimination, der Mitarbeit bei der Entwicklung u. Anwendung neuer Pharmaka u. der Bewertung ihres therapeutischen Nutzens sowie der Beratung von Ärzten in der Arzneitherapie u. bei Vergiftungsfällen befasst. Die Weiterbildungszeit zum Facharzt für Ph. u. Toxikologie beträgt 5 Jahre.

      • P., klinische
        medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erprobung u. Überwachung von... (mehr)
    • Pharmakologie, klinische
      Pharmakologie
      • P., klinische

      • Englischer Begriff: clinical p.

      medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erprobung u. Überwachung von Arzneimittelanwendungen am gesunden u. kranken Menschen, der Prüfung der Pharmakokinetik u. -dynamik (unter Berücksichtigung von Lebensalter, pathophysiol. Besonderheiten, Applikationsformen u. Wechselwirkungen bei der Anwendung verschiedener Pharmaka), Erkennung von Nebenwirkungen u. Intoxikationen durch Medikamente einschließlich der Beratung des behandelnden Arztes u. der Gesundheitsbehörde befasst. Die Weiterbildungszeit zum Facharzt für kl. Ph. (klinischer Pharmakologe) beträgt 5 Jahre.

    • Pharmakomanie
      • Pharmako|manie

      • Englischer Begriff: pharmacomania

      wenig gebräuchlicher Ausdruck für Arzneimittelsucht, -missbrauch, Toxikomanie.

    • Pharmakon
      • Pharmakon

      • Englischer Begriff: pharmacon; drug

      Arzneistoff; zu Heilzwecken verwendete Substanz; s.a. Arzneimittel.

    • pharmakophore Gruppe
      • pharmako|phore Gruppe

      • Englischer Begriff: pharmacophores

      die die pharmakol. Wirkung bestimmende („therpogene“) chem. Gruppierung im Arzneistoffmolekül.

    • Pharmakopöe
      • Pharmako|pöe

      • Englischer Begriff: pharmacopeia

      Arzneibuch.

    • Pharmakopsychiatrie
      • Pharmako|psychiatrie

      Arbeitsrichtung der Psychiatrie, befasst mit den biochem. u. neurophysiologischen Grundlagen der Psychopharmaka-Wirkung.

    • Pharmakopsychose
      • Pharmako|psychose

      • Englischer Begriff: pharmacopsychosis; drug psychosis

      durch psychotrope Pharmaka (Halluzinogene, i.w.S. auch Alkohol, Suchtstoffe, gewerbl. Gifte etc.) hervorgerufene exogene Psychose.

    • Pharmakoszintigraphie
      • Pharmako|szinti|graphie

      szintigraph. Funktionsdiagnostik nach Gabe geeigneter Pharmaka.

    • Pharmakotherapie
      • Pharmako|therapie

      • Englischer Begriff: pharmacotherapy

      Krankenbehandlung mit Arzneimitteln.

    • Pharmaökonomie
      • Pharma|ökonomie

      interdisziplinäres Fachgebiet, in dem die durch Therapie mit Arzneimitteln entstehenden (Folge- u. Neben-)Kosten untersucht u. rationelle Therapieempfehlungen erarbeitet werden, die die Gesamtkosten berücksichtigen.

    • Pharmazeut
      • Englischer Begriff: pharmacist

      Apotheker; Absolvent eines Pharmaziestudiums, der sich mit der Herstellung u. Prüfung von Arzneimitteln befasst.

    • pharmazeutisch
      • Englischer Begriff: pharmaceutic(al)

      die Pharmazie betreffend.

    • pharmazeutische Technologie
      pharmazeutisch
      • p. Technologie

      Galenik.

    • Pharmazie
      • Pharmazie

      • Synonyme: Pharmazeutik

      • Englischer Begriff: pharmacy; pharmaceutics

      die dem Apothekerberuf zugrunde liegende Wissenschaft von den Arzneimitteln u. ihrer Herstellung. Als Studienfach unterteilbar in pharmazeut. Biologie u. Chemie, Arzneiformen- u. -wirkungslehre.

    • pharyngealis
      • pharyngeal(is)

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: pharyngeal

      den Schlund (Pharynx) betreffend.

    • Pharyngektomie
      • Pharyng|ektomie

      • Englischer Begriff: pharyngectomy

      operative (Teil-)Entfernung der Rachenwand, v.a. bei bösartigen Tumoren.

    • pharyngeus
      • pharyngeus

      • Synonyme: pharyngicus

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: pharyngeal

      den Schlund (Pharynx) betreffend.

    • Pharyngismus
      • Englischer Begriff: pharyngismus

      Schlundkrampf.

    • Pharyngitis
      • Pharyngitis

      • Englischer Begriff: pharyngitis

      Entzündung der Rachenschleimhaut. Als akuter Katarrh meist Teilerscheinung einer akuten Infektionskrankheit, diffus oder auf Seitenstränge oder Nasenrachen beschränkt (s.a. Angina tonsillaris), evtl. mit eitrigem, oft zähem Schleim. Formen: chronisch als Ph. atrophicans et sicca mit Austrocknung der Schleimhaut, Verlust der Schleimdrüsen u. des lymphoiden Gewebes, z.T. zähe Schleimfäden u. Borken, Ph. sicca bei Rauchern, Staubarbeitern etc., Ph. simplex (Ph. hypertrophicans) v.a. bei Männern, oft über Jahre dauernd, mit ödematöser Auflockerung u. diffuser oder streifig-fleckiger Rötung, Hypertrophie der Schleimdrüsen, Schluck- sowie Räusperzwang.

    • Pharyngokonjunktivalfieber
      • Pharyngo|konjunktival|fieber

      • Englischer Begriff: pharyngoconjunctival fever

      akute Erkrankung (meist Tröpfchen-, aber auch Schwimmbadinfektion) durch versch. Adenoviren; nach Inkubation von 3–4 Tagen plötzliches Fieber, Pharyngitis, follikuläre Konjunktivitis (meist bds.; serös oder mukös); evtl. My- u. Arthralgien, Kopfschmerzen, Halslymphknotenschwellung.

    • Pharyngomykose
      • Pharyngo|mykose

      • Englischer Begriff: pharyngomycosis

      Pilzbefall der Rachenschleimhaut, v.a. durch Candida albicans („Soor“), Actinomyces israelii, Nocardia asteroides.

    • Pharyngoplastik
      • Pharyngo|plastik

      • Englischer Begriff: pharyngoplasty

      die Verständlichkeit des Sprechens u. der Sprache verbessernder operativer Eingriff.

    • Pharyngoplegie
      • Pharyngo|plegie

      • Englischer Begriff: pharyngoplegia

      Schlundlähmung (Schlucklähmung).

    • Pharyngospasmus
      • Pharyngo|spasmus

      • Englischer Begriff: pharyngospasm

      Schlundkrampf.

    • Pharyngotomie
      • Pharyngo|tomie

      • Englischer Begriff: pharyngotomy

      op. Eröffnung des Rachens (nach Durchtrennung der bedeckenden Weichteile), v.a. bei bösartigen Tumoren.

    • Pharynx
      • Pharynx

      • Englischer Begriff: pharynx

      Abbildung

      der „Rachen“ oder „Schlund“ als gemeinsamer Abschnitt der Luft- u. Speisewege (s.a. Abb.) von der Schädelbasis bis Höhe Ringknorpel reichender Muskel-Schleimhaut-Schlauch mit Übergang in die Speiseröhre. Seine Lichtung (Cavitas pharyngis) steht in offener Verbindung zu Nasen-, Mundhöhle u. Kehlkopf; unterteilt in Pars nasalis, oralis u. laryngea (Epi-, Meso- bzw. Hypopharynx). S.a. Rachen..., Pharyngo...

    • Pharynxkarzinom
      • Pharynx|karzinom

      • Englischer Begriff: pharyngeal carcinoma

      zu den Kopf-Hals-Tumoren gehörendes Plattenepithelkarzinom im Rachenbereich, vorw. bei ♂ (3 : 1) im 6.–7. Ljz. I.w.S. auch das Übergangszellkarzinom u. das Lymphoepitheliom Schmincke-Regaud; als Präkanzerose das Plummer-Vinson-Syndrom.

    • Pharynxphlegmone
      • Pharynx|phlegmone

      • Englischer Begriff: phlegmonous pharyngitis

      von den Tonsillen u. durch den Musculus constrictor in das parapharyngeale Gewebe fortschreitende phlegmonöse Entzündung mit rapider Ausbreitung: Schüttelfröste, sept. Temperaturen, Bild des Peritonsillarabszesses, bei aufsteigendem Prozess Kopfschmerzen, Lidschwellung, Protrusio bulbi, bei absteigendem Gefahr der Mediastinitis.

    • Pharynxstimme
      • Pharynx|stimme

      • Englischer Begriff: pharyngeal voice

      s.u. Ösophagusstimme.

    • Pharynxtonsille
      • Pharynx|tonsille

      • Englischer Begriff: pharyngeal tonsil

      Tonsilla pharyngea.

    • Phase
      • Phase

      • Englischer Begriff: phase

      Abschnitt innerhalb einer stetigen Entwicklung, durch bestimmte Merkmale einheitlich definierter Entwicklungsstand, Erscheinungsform, Erkrankungsepisode etc.

      • 1)
        s.u... (mehr)
      • 2)
        Refraktär-Phase, vulnerable Phase... (mehr)
      • 3)
        s.u... (mehr)
      • 4)
        Narkosephasen... (mehr)
      • 5)
        in drei Phasen eingeteilter Entwicklungsgang vor Einführung eines neuen... (mehr)
      • 6)
        der veränderl... (mehr)
      • 7)
        Zustandsform von Stoffen (fest, flüssig, gasförmig), z.B... (mehr)
      • 8)
        z.B... (mehr)
      • 9)
        im EEG das Verhältnis zwischen der Auslenkung eines Potentials auf einem... (mehr)
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