Medizin-Lexikon: Einträge mit "P"

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  • Photokoagulation
    • Photo|koagulation

    • Englischer Begriff: photocoagulation

    Lichtkoagulation.

  • Photom
    • Photom

    • Synonyme: Photopsie

    • Englischer Begriff: photoma

    umgeformte Sehempfindung bei Retinareizung (z.B. elektrisch, Druck auf Bulbus) oder infolge Läsion an Sehbahn, Hinterhaupts- oder (selten) Temporallappen, ferner als elementare visuelle Halluzination oder Illusion.

  • Photometer
    • Photo|meter

    • Englischer Begriff: photometer

    • Fach: Optik, Labormedizin

    Gerät zur Photometrie (Leuchtdichte, Beleuchtungsstärke, Lichtausstrahlung, -durchlässigkeit).

  • Photometrie
    • Photo|metrie

    • Englischer Begriff: photometry

    „Lichtmessung“ (mittels Photometer); labor die v.a. zur Konzentrationsbestimmung dienende Messung der durch Teilchen oder gelöste Stoffe veränderten Lichtintensität (z.B. Extinktion, Streuung) in einer Küvette (im Vergleich zum Lösungsmittel); als wichtigstes Verfahren die Kolorimetrie, ferner die Nephelometrie, Flammen-Photometrie u. die Messung der Fluoreszenz (Fluorimetrie). Als Lichtquellen werden besonders stabile Lampen (z.B. Quecksilberdampflampe) oder auch Laser verwendet. Durch verstellbare Gittermonochromatoren oder auswechselbare Filter können enge Wellenbereiche des Lichts eingestellt (Spektrophotometrie) u. so störende Einflüsse vermieden werden (z.B. Eiweißbestimmung bei 280 oder 254 nm).

  • photomotorischer Reflex
    • Englischer Begriff: photomotor reflex

    Lichtreflex der Pupille.

  • Photomultiplier
    • Photo|multiplier

    • Etymol.: engl.

    Sekundärelektronenvervielfacher.

  • photomyogene Reaktion

      Reaktion auf intermittierende Photostimulation im EEG mit EMG-Aktivität über vorderen Hirnregionen; klinisch oft mit Lidflattern, vertikalen Augenbewegungen u. leichten Muskelzuckungen verbunden; bei Abbruch der Reizung sistierend; kein Hinweis auf Epilepsie; s.a. photogene Epilepsie.

    • Photon
      • Photon

      • Englischer Begriff: photon

      Lichtquant.

    • Photonenstrahlen
      • Pho|tonen|strahlen

      Bez. für elektromagnet. Strahlen (Licht, UV, Röntgen-, Gammastrahlen), um deren korpuskulären Charakter zu betonen (Dualismus); s.a. Planck-Konstante.

    • Photooxidation
      • Photo|oxidation

      • Englischer Begriff: photo-oxidation

      durch Licht herbeigeführte Oxidation.Anw. z.B. bei Icterus neonatorum; Bilirubin wird durch Lichtabsorption bei 450–460 nm in wasserlösl., rasch ausscheidbare Abbauprodukte überführt.

    • Photopatch-Test
      • Photo|patch-Test

      • Synonyme: belichteter Epikutantest; Photoepikutantest

      Nachweis einer Photoallergie durch Aufbringen von zwei symmetrisch aufgelegten Testpflastern u. Belichtung einer Seite nach 24 Stunden mit UVA-Licht. Der Test gilt als positiv, wenn nach 24 u. 48 Stunden auf der bestrahlten Seite eine Ekzemreaktion in einem Test auftritt u. die unbestrahlte Seite negativ ist.

    • Photophobie
      • Photo|phobie

      • 1)
        Angst vor Sonnenlichteinwirkung (= Heliophobie)... (mehr)
      • 2)
        Lichtscheu infolge Blendungsempfindlichkeit... (mehr)
    • Photophobie 1)
      Photophobie
      • 1)

      Angst vor Sonnenlichteinwirkung (= Heliophobie).

    • Photophobie 2)
      Photophobie
      • 2)

      • Englischer Begriff: photophobia

      • Fach: Ophthalmologie

      Lichtscheu infolge Blendungsempfindlichkeit.

    • Photopigment
      • Photo|pigment

      • Englischer Begriff: photopsin; photopigment

      Rhodopsin (Sehpurpur).

    • Photoplethysmographie
      • Photo|plethysmo|graphie

      • Englischer Begriff: photoplethysmography

      photoelektrische Registrierung der Volumenpulsationen durchbluteter Körperteile im Durchlicht- bzw. Reflexionsbetrieb. Das Verfahren nutzt die unterschiedliche Streuung (infra)roten Lichtes durch gut bzw. schlecht durchblutetes Gewebe u. dient insbesondere zur Pulsfrequenz- u. lokalen Durchblutungsmessung. S.a. Plethysmograph.

    • Photoprovokation
      • Photo|provokation

      s.u. Lichtdiagnostik.

    • Photopsie
      • Englischer Begriff: photopsia

      Wahrnehmung elementarer optischer Halluzinationen (Licht, blitz- oder funkenartige Erscheinungen, Farben); tritt auf bei Störungen im Bereich des Temporal- bzw. Okzipitallappens.

    • Photoreaktion
      • Photo|reaktion

      • Englischer Begriff: photoreaction

      • Fach: Dermatologie

      Lichtreaktion (dort Schema).

    • Photoreaktivierung
      • Photo|reaktivierung

      • Englischer Begriff: photoreactivation

      bei Mikroorganismen die Reparatur genetischer Strahlenschäden (Spaltung der Thymin-Dimeren) durch Einwirkung von UVA.

    • Photorezeptoren
      • Photo|rezeptoren

      • Englischer Begriff: photoreceptors

      die Stäbchen u. Zapfenzellen (dort Abb.) der Netzhaut (Retina) als Rezeptoren der Lichtempfindung. In den P. erfolgt durch Absorption von Lichtquanten durch die Sehfarbstoffe (Rhodopsin) eine Konformationsänderung, die das rasche primäre Rezeptorpotential bewirkt; als das sekundäre Rezeptorpotential entsteht eine Hyperpolarisation (in Stäbchen langsamer als in Zapfen), die zu Membranpotentialänderungen der nachgeordneten Zellelemente führt; s.a. rezeptives Feld (dort Abb.).

    • Photoscanning
      • Photo|scanning

      • Etymol.: engl.

      Photoszintigraphie.

    • Photosensibilisatoren
      • Photo|sensibilisatoren

      • Englischer Begriff: photosensitizers

      lichtsensibilisierende Stoffe, die die Lichtreizschwelle der Haut herabsetzen u. zu einer Lichtdermatose führen; ther eingesetzte Wirkst.: z.B. Methoxsalen; Anw. im Rahmen der Photochemotherapie bei Psoriasis.

    • Photosensibilisierung
      • Photo|sensibilisierung

      • Englischer Begriff: photosensitization

      Herabsetzung der Lichtreizschwelle der Haut durch endo- oder exogene Einlagerung lichtsensibilisierender Stoffe („Photosensibilisatoren“; Lichtdermatose).

    • Photosensitizer
      • Photo|sensitizer

      photodynamisch wirksame Substanzen (z.B. δ-Aminolävulinsäure, ALA), die sich bei Injektion im Gewebe (z.B. Tumoren) anreichern u. dieses unter Bestrahlung mit Licht geeigneter Wellenlänge chemisch verändern; Anw. z.B. bei der photodynamischen Therapie (s.u. Lasertherapie).

    • Photostimulation
      • Photo|stimulation

      • Synonyme: Blitzreizung; Flimmerlichtaktivation; FLA (Abk.)

      • Englischer Begriff: photic stimulation

      Applikation von Lichtblitzen verschiedener Frequenz während der Registrierung des EEG mittels eines Photostimulators. Aktivationsmethode z.B. zur Aufdeckung einer gesteigerten zerebralen Anfallsbereitschaft (s.a. photosensible Epilepsie). Eine physiologische Reaktion ist das photic driving, die photische Reizfolgeantwort. Ebenfalls nicht beweisend für eine Epilepsie ist die photomyogene Reaktion. Die wirksamsten Blitzfrequenzen zur Provokation epileptischer Anfallsmuster, besonders der photosensiblen Formen, liegen im Bereich von 6 bis 15/s.

    • Photostimulator
      • Photo|stimulator

      • Englischer Begriff: photo stimulator

      Gerät zur Erzeugung von Lichtblitzen für die Photostimulation im EEG u. visuell evozierte Potentiale.

    • Photosynthese
      • Photo|synthese

      • Englischer Begriff: photosynthesis

      • Fach: Biologie

      der Aufbau hochmolekularer, energiereicher Verbindungen (Glucose [C6H12O6]) mit Hilfe der Sonnenlichtenergie aus einfachen Molekülen (Kohlendioxid [CO2], Wasser [H2O]) durch chlorophyllhaltige Organismen (höhere Pflanzen, Algen, phototrophe Bakterien), wobei in beträchtlichen Mengen Sauerstoff entsteht; für das Leben auf der Erde eine der wichtigsten physiologischen Stoffwechselreaktionen. Bei der P. höherer Pflanzen unterscheidet man funktionell zwei nah verwandte Pigmentsysteme, die Lichtenergie in chemische Energie umwandeln (Photosystem I u. II); beide Systeme enthalten Chlorophyll a u. b als Hauptbestandteil.

    • Photoszintigraphie
      • Photo|szinti|graphie

      • Englischer Begriff: photoscanning

      Szintigraphie-Technik, bei der die Aktivitäten in Lichtblitze umgesetzt u. auf einem Röntgenfilm in Form scharfer Punkt- oder Strichzeilen oder aber als diffuse Schwärzung unterschiedlicher Intensität registriert werden.

    • Phototaxis
      • Photo|taxis

      • Englischer Begriff: phototaxis

      gerichtete Bewegung frei bewegl. Organismen zum Lichtreiz oder vom Licht weg.

    • Phototherapie
      • Photo|therapie

      • Englischer Begriff: phototherapy; light treatment

      Lichttherapie.

    • phototoxisch
      • photo|toxisch

      • Englischer Begriff: phototoxic

      durch schädl. Lichteinwirkung bedingt.

      • ph. Reaktion
        nach lokaler u. systemischer Gabe einer photosensibilisierenden Substanz... (mehr)
    • phototoxische Reaktion
      phototoxisch
      • ph. Reaktion

      nach lokaler u. systemischer Gabe einer photosensibilisierenden Substanz auftretende, oft bullöse Sonnenbrandreaktionen an belichteten Hautstellen durch eine direkte Wechselwirkung von UV-Strahlung mit einem Photosensibilisator, z.B. Pflanzen (Wiesengräser, Bärenklau) oder Antibiotika (Tetracycline). – S.a. Lichtdermatose.

    • Phototrauma
      • Photo|trauma

      • Fach: Dermatologie

      durch hohe UV-Dosen bei normaler Hautempfindlichkeit hervorgerufene Hautschädigung, akut als hochgrad. Lichterythem, chron. als Seemanns-, Landmannshaut.

    • Photovervielfacher
      • Photo|vervielfacher

      • Englischer Begriff: photomultiplier

      Sekundärelektronenvervielfacher.

    • Photozelle
      • Photo|zelle

      • Englischer Begriff: photoelectric cell

      Zelle (Glaskolben mit Hochvakuum), in der bei Lichteinwirkung auf eine Photokathode (meist Erdalkalimetall, mit Hilfsspannung) eine messbare Elektronenemission erfolgt.

    • pHPT

        Abk. für primärer Hyperparathyreoidismus.

      • PHPV
        • Synonyme: Abk. für persistierender hyperplastischer primärer Vitreos

        • Englischer Begriff: persistent hyperplastic primary vitreous

        Entwicklungsanomalie des Vitreos (Corpus vitreum = Glaskörper), oft kombiniert mit anderen Fehlbildungen.

      • phren...

          Wortteil „Zwerchfell“ (Phrenes), i.w.S. „Geist“, „Seele“; s.a. phreno..., phreniko..., Zwerchfell..., diaphragm..., psycho...

        • Phrenalgie
          • Phren|algie

          • Englischer Begriff: phrenalgia

          Zwerchfellschmerz (Phrenikodynie).

        • Phrenektomie
          • Phren|ektomie

          • Englischer Begriff: phrenectomy

          Teilresektion des Zwerchfells.

        • Phrenes
          • Phrenes

          • Etymol.: griech.

          • Englischer Begriff: phren; diaphragma

          Zwerchfell (Diaphragma).

        • Phrenesie
          • Phrenesie

          • Englischer Begriff: frenzy

          alte Bez. für 1) symptomat. Psychose („Hirnwut“) bei Enzephalitis; 2) jegliche „Geistesstörung“.

        • phrenicus
          • phrenicus

          • Englischer Begriff: phrenic

          zum Zwerchfell gehörig. Auch Kurzform für Nervus phrenicus (Phreniko..., Phrenikus...).

        • Phrenikodynie
          • Phrenik|odynie

          • Englischer Begriff: phrenicodynia

          atemabhängige, in Thorax- u./oder Schulterpartien ausstrahlende Schmerzen infolge Reizung oder Läsion des Nervus phrenicus.

        • Phrenikotomie
          • Phreniko|tomie

          • Englischer Begriff: phrenicotomy

          op. Durchtrennung des Nervus phrenicus zur Phrenikusausschaltung.

        • Phrenikotripsie
          • Phreniko|tripsie

          • Englischer Begriff: phrenicotripsy

          Phrenikusquetschung.

        • Phrenikus
        • Phrenikusatmung
          • Phrenikus|atmung

          • Englischer Begriff: phrenic respiration

          künstliche Beatmung durch rhythmische elektr. Reizung des Nervus phrenicus.

        • Phrenikusausschaltung
          • Phrenikus|ausschaltung

          • Englischer Begriff: inactivation of phrenic nerve

          therap. Leitungsunterbrechung im Nervus phrenicus (Ort der Wahl: Halsbereich), entweder permanent (Phrenikotomie, Phrenikusexhairese) oder aber temporär durch intraneurale Alkohol-Inj. (75–80%ig; bis zu 12 Mon. wirkend), Leitungsanästhesie (perkutan, für ca. 2 Std.) oder Phrenikusquetschung.

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