Medizin-Lexikon: Einträge mit "P"

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  • Pronase
    • Pronase

    • Englischer Begriff: pronase

    Gemisch proteolytischer Enzyme aus Streptomyces griseus.

  • Pronatio dolorosa
  • Pronation
    • Pronatio(n)

    • 1)
      Drehbewegungen des Unterarms, so dass der Handrücken nach oben kommt... (mehr)
    • 2)
      Hebung des äußeren bzw... (mehr)
    • P. dolorosa
      Chassaignac-Lähmung... (mehr)
  • Pronation 1)
    Pronatio(n)
    • 1)

    Drehbewegungen des Unterarms, so dass der Handrücken nach oben kommt.

  • Pronation 2)
    Pronatio(n)
    • 2)

    • Englischer Begriff: pronation

    Hebung des äußeren bzw. Senkung des inneren Fußrandes; s.a. Inversion.

  • Pronationsfraktur
    • Pronations|fraktur

    s.u. Knöchelbruch.

  • Pronator
    • Pronator

    • Englischer Begriff: pronator

    Kurzform für Musculus pronator.

  • Pronator-teres-Syndrom
    • Pronator-teres-Syndrom

    s.u. Medianuslähmung.

  • Pronephros
    • Pro|ne|phros

    • Englischer Begriff: pronephros

    • Fach: Embryologie

    Vorniere.

  • pronieren
    • Englischer Begriff: pronate

    eine Pronation ausführen.

  • Pronucleus
    • Pro|nu|cleus

    • Englischer Begriff: pronucleus

    • Fach: Zytologie

    der haploide „Vorkern“ in Eizelle u. Spermium.

  • Proopiomelanocortin
    • Pro|opio|melano|cortin

    • Synonyme: POMC (Abk.)

    Abbildung

    eine gemeinsame Vorstufe von ACTH, β-LPH, MSH u. Endorphin (Abb.), nachgewiesen in der Hypophyse u. in anderen Organen, z.B. Magen-Darm-Trakt.

  • Propafenon

      ein Antiarrhythmikum, das aufgrund seiner Eigenschaften sowohl zur Klasse IA als auch zur Klasse IC (Einteilung nach Vaughan Williams) gerechnet werden kann. Anw. v.a. bei ventrikulären Herzrhythmusstörungen.

    • Propagation
      • Pro|pagatio(n)

    • Propagation 1)
    • Propagation 2)
      Propagatio(n)
      • 2)

      • Englischer Begriff: propagation

      Ausbreitung.

    • Propan
      • Propan

      • Synonyme: C3H8

      • Englischer Begriff: propane

      gasförmiger, gesättigter Kohlenwasserstoff; MAK: 1000 ml/m3 = ppm bzw. 1800 mg/m3.

    • Propanol
      • Propanol

      • Englischer Begriff: n-propanol

      Propylalkohol zur Haut- u. Flächendesinfektion.

    • Properdin
      • Properdin

      • Englischer Begriff: properdin

      ein Plasmaprotein (γ-Fraktion in der Eiweißelektrophorese, Molekulargewicht 223 000), das – von pathogenen Stoffen (z.B. bakt. Polysaccharide) angeregt – zur Komplementaktivierung (s.u. Komplement, dort Schema) über den alternativen Weg führt u. damit die körpereigene Abwehr in Gang bringt. – Ein erblicher Proteinpolymorphismus (Properdinfaktor B = Bf) ermöglicht die Verw. als genetischer Marker.

    • Prophage
      • Pro|phage

      • Englischer Begriff: prophage

      die – in das Genom der befallenen Zelle eingebaute – Nucleinsäure eines Bakteriophagen.

    • Prophase
      • Pro|phase

      • Englischer Begriff: prophase

      • Fach: Zytologie

      1. Phase der mitotischen u. meiot. Kernteilung, während der die Chromosomen durch Spiralisation u. Kondensation verkürzt u. lichtoptisch erkennbar werden; Kernwand noch erhalten, Spindel nicht ausgebildet.

    • prophylaktisch
      • pro|phylaktisch

      • Englischer Begriff: prophylactic

      die Prophylaxe betreffend.

    • Prophylaxe
      • Pro|phy|laxe

      • Englischer Begriff: prophylaxis

      „Vorbeugung“, Teil der Präventivmedizin; individuelle u. generelle Maßnahmen zur Verhütung drohender Krankheiten (z.B. Impfungen, passive Immunisierung, vorsorgl. Medikation bei Einreise in Gefahrengebiete, Unfallverhütung etc.).

    • Propicillin
      • Propicillin

      • Synonyme: Phenoxypropylpenicillin

      • Englischer Begriff: propicillin

      säurestabiles (oral wirksames), halbsynthet. Penicillin-Derivat (s.u. Penicillin).

    • Propionat
      • Propionat

      • Englischer Begriff: propionate

      Salz oder Ester der Propionsäure.

    • Propionazidämie
      • Propion|azid|ämie

      • Englischer Begriff: propionic acidemia

      angeborener, autosomal-rezessiv vererbter Enzymdefekt der Propionyl-CoA-carboxylase mit erhöhter Plasmakonzentration von Propionsäure u. Glycin (sowie anderer Aminosäuren). Klinik: metabolische Azidose (evtl. Hypoglykämie), Ketose, Erbrechen, Koma, Neutro- u. Thrombozytopenie.

    • Propionibacterium
      • Propioni|bacterium

      grampositive, unbewegl., meist anaerob wachsende Bakterien, die Kohlenhydrate u. Polyalkohole zu Propionsäure, Essigsäure u. CO2 vergären. Vork. in Milch u. Milchprodukten (wichtig für Käsereifung) sowie beim Menschen auf Haut, v.a. in Aknepusteln.

    • Propionsäure
      • Propion|säure

      • Synonyme: CH3–CH2–COOH

      • Englischer Begriff: propionic acid

      eine gesättigte Fettsäure, z.B. in Schweiß, Galle, Fäzes, bei bakterieller Zersetzung von Glycerin, Alanin, Asparaginsäure; als Propionyl-CoA Zwischenprodukt im Intermediärstoffwechsel; s.a. Propionazidämie.

    • Propiverin
      • Englischer Begriff: propiverine

      ein anticholinerges Spasmolytikum; Anw. als miktionsbeeinflussendes Mittel bei Detrusorhyperaktivität.

    • Propofol
      • Synonyme: 2,6-Diisopropylphenol

      Kurznarkotikum mit raschem Wirkungseintritt ohne analgetischen Effekt. Anw. v.a. zur Narkoseeinleitung; kann anstelle der Inhalationsnarkotika als kontinuierlich appliziertes Hypnotikum zur Ausschaltung des Bewusstseins gegeben werden (sog. totale intravenöse Anästhesie, TIVA). Wirkung: weniger ausgeprägte Wirkung auf die Herzfrequenz als Methohexital u. Thiopental; senkt wie die anderen Kurznarkotika den Blutdruck (wirkt negativ inotrop). Vorteile: rasches Einschlafen u. Erwachen, nur selten Übelkeit u. Erbrechen nach Ausleitung der Narkose. NW: selten epileptiforme Krämpfe.

    • Proportion
      • Pro|portio(n)

      • Englischer Begriff: proportion

      Verhältnis, Ebenmaß (s.a. proportioniert); z.B. serol die äquivalente P. von Antigen u. Antikörper bei Präzipitationsreaktionen.

    • proportioniert
      • pro|portioniert

      • Englischer Begriff: proportioned

      mit ausgewogener Relation der Komponenten (z.B. der Körperabschnitte bei Zwerg- oder Riesenwuchs).

    • Propranolol
      • Englischer Begriff: propranolol

      nicht kardioselektiver Betarezeptorenblocker.

    • Propriorezeption
      • Proprio(re)zeption

      • Englischer Begriff: proprioception; proprioceptive sensibility

      Empfindungsqualität, die sich aus Tiefensensibilität u. der Empfindung der Körperlage im Raum (Körperstellung) zusammensetzt, vermittelt durch Propriorezeptoren sowie Mechanorezeptoren des Vestibularorgans u. der Haut. Die Erregungen werden in den Hintersträngen des Rückenmarks zentralwärts geleitet u. nach zahlreichen Umschaltungen in die sensomotorische Hirnrinde projiziert. Herabsetzung oder Aufhebung der P. ist ein wichtiges neurologisches Symptom bei Hinterstrangläsionen.

    • propriorezeptiv
      • proprio(re)zeptiv

      • Englischer Begriff: proprioceptive

      die Propriorezeption betreffend.

    • propriorezeptiver Reflex
      proprio(re)zeptiv
      • p. Reflex

      • Englischer Begriff: p. reflex

      Eigenreflex.

    • Propriorezeptoren
      • Proprio(re)zeptoren

      • Englischer Begriff: proprioceptors

      Rezeptoren, die für die Vermittlung der statischen u. dynamischen Körpermechanik (Propriozeption) zuständig u. an der Regulation der Motorik beteiligt sind. Formen: Gelenkrezeptoren, lokalisiert in Gelenkkapseln u. perikapsulären Faszien; Muskelrezeptoren (v.a. Golgi-Sehnenorgane u. Muskelspindeln); kutane Rezeptoren, die durch Scherkräfte u. Gelenkbewegungen aktiviert werden; Mechanorezeptoren des Vestibularorgans. S.a. Interorezeptoren.

    • proprius
      • pro|prius

      • Etymol.: latein.

      ausschließlich, eigen.

    • Propulsion
      • Pro|pulsion

      • Synonyme: Antepulsion

      • Englischer Begriff: propulsion (of gait)

      v.a. bei Pallidum-Erkrankungen (Parkinsonismus) infolge Störung von Statik u. Gleichgewicht vorkommende Neigung, beim Gehen immer schneller vorwärts zu schießen (ohne schnelle Anhaltemöglichkeit).

    • propulsiv
      • pro|pulsiv

      • Englischer Begriff: propulsive

      vorantreibend, vorwärts drängend.

    • Propulsiv-Petit-Mal
      • Propulsiv-Petit-Mal

      generalisierter epileptischer Anfall (meist bei Jugendl.) mit emprosthotoner Haltung u. Beugebewegungen des Rumpfes, die als Propulsion gewertet werden können; Vork. v.a., wenn zuvor Blitz-Nick-Salaam-Krämpfe bestanden.

    • Propylalkohol
      • Synonyme: CH3–CH2–CH2–OH

      • 1)
        ein einwertiger primärer Alkohol... (mehr)
      • 2)
        Isopropylalkohol... (mehr)
    • Propylalkohol 1)
      Propylalkohol
      • 1)

      • Synonyme: n-Propanol

      • Englischer Begriff: n-propanol

      ein einwertiger primärer Alkohol.

    • Propylalkohol 2)
      Propylalkohol
      • 2)

      • Englischer Begriff: n-propyl alcohol

      Isopropylalkohol.

    • Propylnicotinat
      • Englischer Begriff: propyl nicotinate

      ein Rubefaziens.

    • Propylthiouracil
      • Propylthiouracil

      • Englischer Begriff: propylthiouracil

      ein Thyreostatikum.

    • Propyphenazon
      • Englischer Begriff: propyphenazone

      ein nichtsteroidales Antiphlogistikum, Antipyretikum u. Analgetikum (Pyrazolonderivat).

    • Proscillaridin
      • Englischer Begriff: proscillaridin

      ein Herzglykosid aus Bulbus Scilla.

    • Prosekret
      • Pro|sekret

      granuläre Sekretvorstufe in Drüsenzellen.

    • Prosektor
      • Pro|sektor

      • 1)
        Oberassistent in einem (patho... (mehr)
      • 2)
        ärztl... (mehr)
      • 3)
        Arzt, der eine Leichenöffnung ausführt (= Sekant)... (mehr)
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