Medizin-Lexikon: Einträge mit "P"

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  • PTA C
    • PTA C

    • Synonyme: Abk. für plasma thromboplastin antecedent C

    • Etymol.: engl.

    Faktor XI.

  • PTA-Mangel
    • Englischer Begriff: PTA deficiency

    Rosenthal-Krankheit.

  • Ptarmus
    • Ptarmus

    • Englischer Begriff: ptarmus

    Nieskrampf.

  • PTC
    • PTC 1)
      PTC
      • 1)

      • Synonyme: Abk. für papillary thyroid carcinoma

      • Etymol.: engl.

      papilläres Schilddrüsenkarzinom.

    • PTC 2)
      PTC
      • 2)

      • Englischer Begriff: phenylthiocarbamoyl

      Abk. für Phenylthiocarbamid; ein experimenteller Tyrosinase-Hemmstoff. Der PTC-Geschmackstest prüft die – z.B. bei ca. 70% der Europäer – genetisch fixierte Fähigkeit, PTC als bitter zu empfinden.

    • PTC 3)
      PTC
      • 3)

      • Synonyme: Abk. für plasma thromboplastin component

      • Etymol.: engl.

      • Fach: Serologie

      Faktor IX. Bei PTC-Mangel Hämophilie B.

    • PTC 4)
      PTC
      • 4)

      • Englischer Begriff: PTC

      Abk. für perkutane transhepatische Cholangiographie.

    • PTCA
      • Synonyme: Abk. für perkutane transluminale Coronarangioplastie; Koronardilatation

      • Englischer Begriff: PTCA; coronary dilatation

      von A. Grüntzig (1977) eingeführte Methode zur instrumentellen Erweiterung arteriosklerotisch verengter Koronararterien mittels eines Ballonkatheters; s.a. DCA. Ind.: vor allem die stabile Angina pectoris. In letzter Zeit wird das Verfahren auch bei instabiler Angina pectoris, in Einzelfällen auch beim akuten Myokardinfarkt angewandt. Die PTCA steht heute zwischen der medikamentösen u. chirurgischen Therapie der koronaren Herzkrankheit. Durchf.: Über die Arteria femoralis wird unter Röntgenkontrolle ein Führungskatheter in das Ostium der linken oder rechten Koronararterie eingebracht u. zunächst die Stenose mit einem Kontrastmittel dargestellt. Nach Vorschieben eines Führungsdrahtes zur richtigen Platzierung des Ballonkatheters wird im Bereich der Stenose der am Ende des Katheters befindliche Ballon aufgeblasen u. die betreffende arteriosklerotische Plaque komprimiert, was i.d.R. einen freien Blutdurchfluss zur Folge hat. Bei ausbleibendem Erfolg kann das Entfalten des Ballons in derselben Sitzung mehrmals wiederholt werden. Die PTCA geschieht unter Heparinisierung des Patienten. Risiko: Die Letalität liegt unter 1%. In seltenen Fällen kann unmittelbar im Anschluss an die PTCA eine Bypass-Operation notwendig werden. Eine erhöhte Letalität wird v.a. bei einem Alter über 60 Jahre, beim weiblichen Geschlecht sowie nach lang dauernder Angina-pectoris-Symptomatik beobachtet.

    • PTCD
      • Synonyme: Abk. für perkutane transhepatische Cholangiodrainage

      • Englischer Begriff: percutaneous transhepatic cholangiodrainage

      Abbildung

      entlastende Drainage von extrahepatischen Gallengangstauungen (Ikterus, posthepatischer) nach Punktion des intrahepatischen Segments des Ductus hepaticus unter Röntgenkontrolle (s. Abb.). Die PTCD wird auch in Kombination mit einer Implantation von Endoprothesen oder einer Angioplastik durchgeführt. Ind.: Tumoren im Bereich der Papilla Vateri, Obstruktionen, Strikturen, eitrige Cholangitis, verschlossene biliodigestive Anastomosen. Durchf.: Die Leber wird mit einer Kanüle punktiert, u. nach Auffinden eines erweiterten intrahepatischen Gallengangs wird ein Führungsmandrin über den Gallengang bis in den Choledochus vorgeschoben. Durch diesen erfolgt nach Seldinger-Technik das Einbringen des Drains. S.a. Cholangiographie.

    • Pteridin
      • Pteridin

      • Englischer Begriff: pteridine

      bizyklische Verbindung aus Pyrimidin u. Pyrazin; Grundgerüst der Pterine (z.B. in Folsäure, dort Formel).

    • Pteroinsäure
      • Pteroin|säure

      • Englischer Begriff: pteroic acid

      Bestandteil der PteroylmonoglutaminsäureFolsäure (dort Formel).

    • Pterygium
      • Pterygium

      • Synonyme: Flügelfell

      • Englischer Begriff: pterygium

      flughautähnliche Haut- oder Schleimhautfalte; tritt – erworben oder angeboren – an vielen Körperstellen auf; gehäuft bei Chromosomenanomalien u. im Rahmen sog. P.-Syndrome (z.B. Escobar-Syndrom).

    • Pterygium colli
      Pterygium
      • P. colli

      • Englischer Begriff: p. of neck

      frontale Hautfalte im Halsbereich (schräg von der Mastoid- zur Akromiongegend); meist angeboren (= Bonnevie-Ullrich-Syndrom), beidseits als typ. Befund beim Ullrich-Turner-Syndrom; auch erworben, v.a. nach Verbrennung (hierbei als breite Narbenzüge zwischen Hals, Kinn, Schulter).

    • Pterygium conjunctivae
      Pterygium
      • P. conjunctivae

      • Englischer Begriff: conjunctival p.

      Abbildung

      angeborene oder erworbene (meist im Senium), dreieckige Bindehautduplikatur im nasalen Lidspaltenbereich (s.a. Abb.), deren Spitze den Hornhautrand überschreitet.

    • Pterygium, antekubitales
      Pterygium
      • P., antekubitales

      P. in der Ellenbeuge.

    • Pterygium, popliteales
      Pterygium
      • P., popliteales

      P. in der Kniekehle; z.B. beim p. P.-Syndrom (Fèvre-Languepin-Syndrom).

    • pterygoideus
      • pterygo|ide(u)s

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: pterygoid

      flügelähnlich.

    • Pterygopalatinum-Syndrom
      • Pterygo|palatinum-Syndrom

      Sluder-Syndrom.

    • PTFE
      • Synonyme: Abk. für Polytetrafluorethylen

      s.u. Gefäßprothese.

    • PTH
      • PTH

      • Englischer Begriff: PTH

      Abk. für Parathormon.

    • PtHRP
      • Synonyme: Abk. für parathyreid hormone-related protein

      • Etymol.: engl.

      Oberbegriff für verschiedene Peptidhormone, von denen einige aufgrund ihrer strukturellen Ähnlichkeit zum Parathormon klinische Symptome eines Hyperparathyreoidismus verursachen (Pseudohyperparathyreoidismus). Lokalisiert am kurzen Arm des Chromosoms 12; spielt vermutlich Rolle in physiol. u. pathophysiol. Prozessen der Brustdrüse.

    • Ptilosis
      • Ptilosis

      • Englischer Begriff: ptilosis

      • Fach: Ophthalmologie

      Madarosis.

    • PTL-Gruppe
      • PTL-Gruppe

      • Fach: Mikrobiologie

      Chlamydia.

    • pTNM-Klassifikation

        die postoperative histopathologische Ergänzung des TNM-Systems durch histologische Untersuchungen (des Primärtumors, der regionären Lymphknoten u. ggf. von Fernmetastasen).

      • Ptomaine
        • Ptomaine

        • Englischer Begriff: ptomaines

        bei Leichenfäulnis entstehende Stickstoffbasen (biogene Amine).

      • Ptose
        • Ptose

        • Synonyme: Ptosis

        • Englischer Begriff: ptosis

        Abbildung

        „Senkung“ eines Organs, z.B. Gastro-, Entero-, Nephroptose. S.a. Descensus. – I.e.S. die P. palpebrae, das Herabhängen des Oberlids (s. Abb.); als P. paralytica (Ausfall des Musculus levator palpebrae superior infolge Defektes im Kerngebiet des Nervus oculomotorius) dominant oder rezessiv erbl., meist doppelseitig, häufig mit Lidhypoplasie u. leichter Parese des Rectus superior oder erworben (intrazerebrale Okulomotorius-Läsion durch Tumor, Trauma, Gefäßerkrankung, Enzephalomyelitis, Meningitis, Tuberkulose, Lues, Blei-, CO-Vergiftung), stets einseitig, mit Beteiligung aller vom Hirnnerv III versorgten Augenmuskeln u. des Musculus ciliaris u. M. sphincter pupillae (der leicht vorgedrängte, nach außen unten abgewichene Augapfel ist vollständig bedeckt, Oberlidfalte verstrichen). Als P. sympathica durch Ausfall des Musculus tarsalis, stets geringfügig u. einseitig, angeboren oder erworben (Horner-Symptomenkomplex). Ferner die nichtparalytische P. durch entzündlich-narbigen Prozess (Trachom, Ankyloblepharon, Blepharospasmus, Orbita-, Lidtumor), als Ermüdungszeichen (bes. abends) bei Myasthenia gravis u. durch Vordrängen des Orbitalfettes.

      • ptotisch
        • ptotisch

        • Englischer Begriff: ptotic

        herabhängend (Ptose).

      • PTS
      • PTSMA
        • Synonyme: Abk. für perkutane transluminale septale Myokardablation

        • Englischer Begriff: PTSMA; percutaneous transluminal septal myocardial ablation

        Kathetertherapie zur gezielten Verminderung des Myokards im Septumbereich durch Alkoholapplikation bei hypertrophischer obstruktiver Kardiomyopathie.

      • PTT
        • PTT

        • Synonyme: Abk. für partial thromboplastin time

        • Etymol.: engl.

        s.u. Thromboplastinzeit.

      • Ptyalin
        • Ptyalin

        • Englischer Begriff: ptyalin

        die α-Amylase im Speichel.

      • Ptyalismus
        • Ptyalismus

        • Englischer Begriff: ptyalism

        Sialorrhö.

      • ptyalo...

          Wortteil „Speichel“.

        • PTZ
          • Englischer Begriff: PTT

          Abk. für partielle Thromboplastinzeit.

        • Pubarche
          • Pub|arche

          • Englischer Begriff: pubarche

          Beginn der Schambehaarung im 11.–12. bzw. (♂) 12.–13. Lj. (mit individuellen Varianten).

        • puberal
          • puberal

          • Englischer Begriff: puber(t)al

          die Pubertät betreffend (v.a. zeitlich, aber auch i.S. von pubertär).

        • pubertär
          • pubertär

          • Englischer Begriff: pubertal

          zur Pubertät gehörend; s.a. puberal.

        • Pubertas
          • Pubertas

          • Englischer Begriff: puberty

          Pubertät.

          • P. praecox
            vor dem 6... (mehr)
          • 1)
            die echte, durch hypothalamische Ursachen ausgelöste P. p., deren häufigste... (mehr)
          • 2)
            auf Überproduktion von Steroidhormonen beruhende P. p. (ohne Gonadotropinerhöhung)... (mehr)
          • P. tarda
            nach dem 14... (mehr)
        • Pubertas praecox
          Pubertas
          • P. prae|cox

          • Englischer Begriff: precocious p.

          vor dem 6. bzw. (♂) 8. Lebensjahr einsetzende Pubertät.

          • 1)
            die echte, durch hypothalamische Ursachen ausgelöste P. p., deren häufigste... (mehr)
          • 2)
            auf Überproduktion von Steroidhormonen beruhende P. p. (ohne Gonadotropinerhöhung)... (mehr)
        • Pubertas praecox 1)
          Pubertas  >  Pubertas praecox
          • 1)

          die echte, durch hypothalamische Ursachen ausgelöste P. p., deren häufigste Form ohne bekannte Ursache (genuin, idiopathisch) v.a. bei ♀ auftritt; seltener ausgelöst durch organische Hirnveränderungen (z.B. Hirntumoren, Hydrozephalus); ferner beim Albright-Syndrom, bei Hypothyreose (infolge reaktiver Gonadotropinerhöhung) u. bei Gonadotropin produzierenden Tumoren (Chorionepitheliome, Teratome, Hepatome).

        • Pubertas praecox 2)
          Pubertas  >  Pubertas praecox
          • 2)

          • Synonyme: Pseudopubertas praecox

          auf Überproduktion von Steroidhormonen beruhende P. p. (ohne Gonadotropinerhöhung), v.a. als adrenogenitales Syndrom, ferner bei Ovarialtumoren (Granulosazell- u. Thekazelltumor) bzw. bei Hodentumoren (Leydig-Zell-Tumor); auch muss an eine exogene Zufuhr von Geschlechtshormonen (Nahrung, Medikamente) gedacht werden.

        • Pubertas tarda
          Pubertas
          • P. tarda

          nach dem 14. bzw. (♂) 15. Lj. (mit Menarche nach dem 18. bzw. Spermatozoenreife nach dem 19. Lj.) auftretende P.; v.a. bei chron. Erkrankungen (angeb. Herzfehler, Diabetes) u. hereditär-konstitutionell, seltener (u. ohne Minderwuchs) beim Pseudo-Fröhlich-Syndrom.

        • Pubertät
          • Pubertät

          • Englischer Begriff: puberty

          Tabelle

          „Geschlechtsreife“, die durch hypophysäre Gonadotropine ausgelöste, bezügl. Zeitpunkt u. Dauer stark variierende (Akzeleration) Zeit vom Erstauftreten sekundärer Geschlechtsmerkmale bis zur Menarche bzw. Spermatozoenreife, normal zwischen 9. u. 17. bzw. (♂) 12. u. 17. Lj. (Gestaltwandel u. geistig-seel. Reifung gehen bis zum Ende der Adoleszenz weiter). Neben körperl. (Tab.) auch psych. Veränderungen (disharmonische Motorik, vergröberte Mimik, labile Stimmung, wachsende Selbstkritik bis zu Minderwertigkeitskomplexen, Geltungs-Macht-Trieb etc.), mit deren Verschwinden ein neues Ich-Bewusstsein gefunden wird.

        • Pubertät, vorzeitige
          Pubertät
          • P., vorzeitige

          • Englischer Begriff: precocious p.

          Pubertas praecox.

        • Pubertätsfettsucht
          • Pubertäts|fettsucht

          • Englischer Begriff: pubertal adiposity

          Pseudo-Fröhlich-Syndrom.

        • Pubertätsgynäkomastie
          • Pubertäts|gynäko|mastie

          • Englischer Begriff: pubertal gynecomastia

          zeitweilige harmlose, ein- oder doppelseitige Brustdrüsenschwellung bei ca. 50% der pubertierenden Knaben, evtl. als Makromastie (bei Persistieren: Mammektomie; Hormon-Therapie kontraindiziert).

        • Pubertätskrise
          • Pubertäts|krise

          • Englischer Begriff: adolescent crisis

          juvenile Krise; als Folge der noch unbewältigten heftigen Konflikte u. „inneren Umwälzungen“ (Freud) der Pubertätsphase auftretender psychoseähnl., oft einem ersten schizophrenen Schub gleichender Zustand mit günst. Verlauf.

        • Pubertätskropf
          • Pubertäts|kropf

          Adoleszentenstruma.

        • Pubertätsmagersucht
          • Pubertäts|magersucht

          s.u. Anorexia nervosa.

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