Medizin-Lexikon: Einträge mit "R"

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  • Rep.
    • Fach: Pharmazie

    Abk. für Repetatur.

  • Repaglinid
    • Englischer Begriff: repaglinide

    ein Glinid; orales Antidiabetikum.

  • Reparation
    • Englischer Begriff: repair

    • Fach: Pathologie

    der Ersatz von Körpergeweben bzw. die Erneuerung von Gewebszusammenhängen durch Granulations- u. Narbengewebe (Pannus regenerativus).

    • R., organische
      der natürliche Ersatz „abgenutzter“ Teile (Gewebe) des Organismus... (mehr)
  • Reparation, organische
    Reparation
    • R., organische

    der natürliche Ersatz „abgenutzter“ Teile (Gewebe) des Organismus.

  • reparativ

      auf Reparation abzielend.

      • r. Entzündung
        Entzündung mit zu Reparation führender Granulationsbildung... (mehr)
      • r. Plastik
        primäre Beseitigung eines akzidentell oder operativ verletzungsbedingten... (mehr)
    • reparative Entzündung
      reparativ
      • r. Entzündung

      Entzündung mit zu Reparation führender Granulationsbildung.

    • reparative Plastik
      reparativ
      • r. Plastik

      primäre Beseitigung eines akzidentell oder operativ verletzungsbedingten Defektes.

    • Reparaturenzyme
      • Reparatur|enzyme

      • Englischer Begriff: repair enzymes

      Abbildung

      Enzyme mit Wirkung i.S. der Korrektur spontaner oder induzierter Fehler eines Einzelstrangs der Doppelhelix der DNS. Bewirken entweder „Ausschneiden“ der Fehlstelle („excision repair“) oder eine Rekombination (Bildung eines neuen aus zwei defekten Strängen). Es sind z.B. Exo- u. Endonucleasen, DNS-Ligasen u. -Polymerasen, i.e.S. Synthetasen, die die Wiederherstellung von Phosphodiester-Bindungen bewirken. Bei zu großer Schädigung wird die aktive Zellnekrose ausgelöst (Apoptose).

    • Repellent
      • Repellent

      • Englischer Begriff: (insect) repellent

      • Fach: Pharmazie

      Mittel, das – auf die Haut aufgetragen – durch seinen Geruch stechende u. saugende Insekten abwehrt. Wirkst.: z.B. Dimethylphthalat, Dibutylphthalat, Diethyltoluamid.

    • repens
      • repens

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: creeping

      kriechend.

    • Reperfusionsschaden
      • Englischer Begriff: reperfusion damage

      • 1)
        Symptomatik durch Freigabe des Blutstroms nach länger dauernder Abschnürung... (mehr)
      • 2)
        Mikrozirkulationsschaden in einem transplantierten Organ, vermutlich ausgelöst... (mehr)
    • Reperfusionsschaden 1)
      Reperfusionsschaden
      • 1)

      • Synonyme: Reperfusionssyndrom; Ischämie-Reperfusionssyndrom

      Symptomatik durch Freigabe des Blutstroms nach länger dauernder Abschnürung der Aorta oder großer Gliedmaßengefäße; kann zu Lungen-, Nieren-, Leberschäden, Multiorganversagen, Schock führen. Unterschiedliche Ausprägungen als myonephropatisch-metabolisches Syndrom, Tourniquet-Schock.

    • Reperfusionsschaden 2)
      Reperfusionsschaden
      • 2)

      Mikrozirkulationsschaden in einem transplantierten Organ, vermutlich ausgelöst durch freie Sauerstoffradikale, die mit warmem oxygeniertem Blut in das Organ gelangen.

    • Repetatur
      • Repetatur

      • Synonyme: Rep. (Abk.)

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: may be repeated

      Rezepturanweisung „zu wiederholen“ (d.h. wiederholbare Abgabe).

    • Replantation
      • Re|plantation

      • Englischer Begriff: replantation

      operative (mikrochirurgische) Wiedervereinigung eines abgerissenen Körperteils mit dem Körper; auch die Reimplantation.

    • Replicase
      • Re|plicase

      • Synonyme: Duplicase

      • Englischer Begriff: replicase

      Bezeichnung für Enzyme, die eine Replikation katalysieren; z.B. als DNS-R. ein Enzym vom Typ DNS-Polymerase, das im Zusammenwirken mit DNS-Ligase am als Matrize dienenden Einzel- oder Doppelstrang der DNS (Doppelhelix) die Replikation von DNS bewirkt. Als RNS-R. z.B. ein Enzym, das in der Bakterienzelle an der als Matrize dienenden infektiösen einsträngigen Virus-RNS einen komplementären „Minusstrang“ synthetisiert, der als Matrize für die Synthese neuer Virus-RNS-Stränge (sog. Plusstränge) dient.

    • Replicon
      • Re|plicon

      • Synonyme: -plikon

      • Englischer Begriff: replicon

      • Fach: Genetik

      die Replikationseinheit der DNS. Bei Viren u. Bakterien das Chromosom als Ganzes, bei Eukaryonten jedes DNS-Molekül eines Mitochondriums u. Chloroplasten. Die Chromosomen bestehen dagegen aus zahlreichen, unterschiedlich großen Replikationseinheiten (Replica), die z.T. asynchron redupliziert werden.

    • Replikation
      • Re|plikation

      • Synonyme: Autoduplikation

      • Englischer Begriff: replication

      • Fach: Genetik

      Neusynthese der DNS durch DNS-Replicase (s.u. Replicase). Als semikonservative R. bei Neusynthese der Doppelhelix: jeder der beiden neu entstehenden Doppelstränge erhält einen alten u. einen neuen Strang.

    • Repolarisation
      • Re|polarisation

      • Englischer Begriff: repolarization

      Erregungsrückbildung (= Wiederherstellung der Membranpolarisation, d.h. des Ruhemembranpotentials nach einer Erregung).

    • reponibel
      • Englischer Begriff: reducible

      eine Reposition zulassend.

    • Reposition
      • Re|position

      • Englischer Begriff: reposition; reduction

      von Hand, instrumentell oder apparativ ausgeführte Rückverlagerung eines Organs oder Organteils in seine normale anatomische Lage, z.B. als R. einer Hernie, als „Einrenkung“ nach Luxation bzw. als R. eines Knochenbruches (erfolgt meist in Narkose, bedarf stets der nachfolgenden Stellungsfixierung, Retention).

    • Repression
      • Re|pression

      • 1)
        Hemmung der Aktivität eines Operons, z.B... (mehr)
      • 2)
        Verdrängung bzw... (mehr)
    • Repression 1)
      Repression
      • 1)

      • Fach: Genetik

      Hemmung der Aktivität eines Operons, z.B. der Enzymbildung (= Enzym-R.) durch den Repressor.

    • Repression 2)
      Repression
      • 2)

      • Englischer Begriff: repression

      • Fach: Psychologie

      Verdrängung bzw. das bewusste Verwerfen einer beabsichtigten Handlung.

    • repressiv
      • re|pressiv

      • Englischer Begriff: repressive

      unterdrückend (Repression).

    • Repressor
      • Re|pressor

      • Englischer Begriff: repressor

      • Fach: Genetik

      das Produkt des Regulatorgens (Repressorgens), das durch Anlagerung an den Operatorbereich eines Operons dessen Aktivierung verhindert (Repression). Wird in unterdrückbaren („repressiblen“) Systemen durch einen spezifischen Effektor aktiviert, in anregbaren („induziblen“) Systemen inaktiviert (dadurch kommt es zu Blockierung bzw. Anregung der Bildung von mRNS u. eines Enzyms). Wichtige Repressoren sind v.a. Histone, die durch Hertone (= Nichthistonproteine) von der DNS fern gehalten werden.

    • Reprise
      • Re|prise

      Keuchhustenanfällen folgende, krähende oder juchzende, laut ziehende Inspiration mit anschließenden Hustenstößen.

    • Reproduktion
      • Re|produktion

      • 1)
        Fortpflanzung; i.e... (mehr)
      • 2)
        das Abrufen u. Bewusstmachen bestimmter Erinnerungen aus dem Gedächtnisreservoir... (mehr)
    • Reproduktion 1)
      Reproduktion
      • 1)

      • Englischer Begriff: reproduction

      • Fach: Genetik

      Fortpflanzung; i.e.S. die Neubildung von Zellorganellen, Zellen oder Individuen durch ihresgleichen. Geht als asexuelle = vegetative R. von einzelnen Zellen (= Agamogenie) oder von einem bestimmten Zellverband aus u. erfolgt ohne sexuelle Vorgänge (ohne Gametenbeteiligung). Verläuft als sexuelle R. unter regelmäßigem Wechsel von Befruchtung (Karyogamie) u. Reduktionsteilung (Meiose).

    • Reproduktion 2)
      Reproduktion
      • 2)

      • Englischer Begriff: recall

      • Fach: Psychologie

      das Abrufen u. Bewusstmachen bestimmter Erinnerungen aus dem Gedächtnisreservoir.

    • reproduktives Klonen

        s.u. Klonen.

      • Reprogrammierung

          die Ergänzung adulter Körperzellkerne zu Zellen mit Totipotenz unter experimentellen Bedingungen; die durch den Zellkerntransfer enstandenen Zellen können sich zu einem „vollständigen“, lebensfähigen Organismus ausbilden.

        • Reproterol
          • Englischer Begriff: reproterol

          ein β2-Sympathomimetikum (s.u. Betasympathomimetica); Anw. als Brochodilatator.

        • Reptilase#(r)
          • Reptilase®

          • Synonyme: Haemocoagulase

          • Englischer Begriff: reptilase

          Enzymgemisch (ein thromboplastinartiges u. ein thrombinartiges = Batroxobin) im Gift der Schlange Bothrops atrox u. jararaca; labor Anw. als gerinnungsförderndes Mittel (s.u. Reptilasetest).

        • Reptilasetest
          • Reptilase|test

          • Englischer Begriff: reptilase test

          Bestimmung der Blutgerinnungszeit in frischem Citratplasma nach Zusatz des Präparates Reptilase®; Normalwert: 12–21 Sek.; nicht beeinflussbar durch Heparin. Anw. bei verlängerter Thrombinzeit mit Verdacht auf Hyperfibrinolyse, Verbrauchskoagulopathie (da hierbei Fibrin-Fibrinogen-Spaltprodukte [X-, Y-Fragmente] zu Verzögerung führen).

        • RES
          • Synonyme: Abk. für retikuloendotheliales System

          • Englischer Begriff: RES

          retikulohistiozytäres System.

        • RES-Viren
          • RES-Viren

          • Englischer Begriff: reoviruses

          Respiratory-Enteric-Orphan-Viren. S.u. REO-Viren.

        • Resektion
          • Re|sektion

          • Synonyme: -sectio

          • Englischer Begriff: resection

          operative Teilentfernung eines Organs, z.B. chir Darmresektion (u.a. als En-bloc-Resektion, Kontinenzresektion), Gelenkresektion, Magenresektion (s.a. Billroth, Fundektomie [R. gastrica inversa]; als R. zur Ausschaltung, Finsterer-Drüner), Rektumresektion, dent Wurzelspitzen-Resektion.

        • Resektion, aperiostale
          Resektion
          • R., aperi|ostale

          Knochenresektion unter Erhaltung des Periosts (analog auch Amputation).

        • Resektion, transurethrale
          Resektion
          • R., trans|urethrale

          • Englischer Begriff: transurethral r.

          • Fach: Urologie

          s.u. Prostataresektion (s.a. Resektoskop).

        • Resektionsamputation
          • Resektions|amputation

          Exartikulation der Hüfte nach Jordan-Kocher, d.h. Hüftresektion mit anschließender Beinamputation.

        • Resektionszystoskop
          • Resektions|zysto|skop

          • Synonyme: Resektoskop

          • Englischer Begriff: resectoscope

          Operationszystoskop mit Elektroschneidgerät für Prostataresektion im Blasenhals- u. Trigonum-Bereich; Modell nach Bumpus mit Nadelelektrode zur vorangehenden Elektrokoagulation.

        • Reserpin
          • Reserpin

          • Englischer Begriff: reserpine

          Hauptalkaloid der Rauwolfia (serpentina). Wirkung: Blutdrucksenkung durch Aufheben des Noradrenalin-Speichervermögens postganglionärer Nervenendigungen; Anw. als Antihypertonikum. NW: v.a. bei Überdosierung Herzfrequenzverlangsamung, Schwellung der Nasenschleimhaut, Somnolenz, Depression, Sehstörungen, Potenz- u. Ejakulationsstörungen, Galaktorrhö. – Dient im R.-Test zum Nachweis eines Karzinoid-Syndroms. Im positiven Fall kommt es nach i.v. Gabe von 5 mg als Folge der Verdrängung von Serotonin aus dessen Zellverbindungen zu Flush (mit Rötung v.a. der oberen Körperhälfte), Darmhypermotilität, Bronchospasmen, Erregungszustand.

        • Reserveblut
          • Reserve|blut

          • Englischer Begriff: endsystolic ventricular volume

          • Fach: Kardiologie

          Restblut.

        • Reservekraft
          • Reserve|kraft

          • Englischer Begriff: cardiac reserve

          • Fach: Kardiologie

          die „Leistungsreserve“ des Herzmuskels (Myokard), die – innerhalb der Grenzen des Arbeitsstoffwechsels – v.a. durch Hypertrophie die Bewältigung erhöhter Anforderungen ermöglicht. Nimmt z.B. im Alter u. nach bestimmten Erkrankungen ab. Überforderung dieser Kompensationsmöglichkeit führt zu Herzinsuffizienz.

        • Reserveluft
          • Reserve|luft

          • Englischer Begriff: reserve air

          das exspiratorische Reservevolumen.

        • Reservestoffe
          • Reserve|stoffe

          durch Speicherung (u. evtl. auch Polymerisation, z.B. Glucose zu Glykogen) nicht am aktuellen Stoffwechselgeschehen beteiligte Substanzen, die erst im Bedarfsfall mobilisiert u. genutzt werden; s.a. Fettdepot.

        • Reservevolumen
          • Reserve|volumen

          • Englischer Begriff: reserve volume (expiratory; inspiratory)

        • Reservevolumen, exspiratorisches
          Reservevolumen
          • exspiratorisches R.

          • Synonyme: ERV (Abk.)

          die über das Atemvolumen hinaus maximal ausatembare „Reserveluft“ (normal etwa 1200 ml; vermindert bei Zwerchfellhochstand u. lungenkapazitätsmindernden Krankheiten). S.a. Lungenvolumina (dort Abb.), Residualluft.

        • Reservevolumen, inspiratorisches
          Reservevolumen
          • inspiratorisches R.

          • Synonyme: IRV (Abk.)

          die nach normaler Einatmung noch einatembare „Komplementärluft“; normal ca. 2500 ml (vermindert bei lungenkapazitätsmindernden Krankheiten).

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