Medizin-Lexikon: Einträge mit "R"

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  • Ribonucleosid
    • Ribo|nu|cleosid

    • Englischer Begriff: ribonucleoside

    ribosehaltiges Nucleosid, z.B. Adenosin, Guanosin, Uridin, Cytidin.

  • Ribonucleotid
    • Ribo|nu|cleotid

    • Englischer Begriff: ribonucleotide

    ribosehaltiges Nucleotid, z.B. AMP, UMP; Baustein der RNS.

  • Ribose
    • Synonyme: C5H10O5; Rib. (Abk.); R (Abk.)

    • Englischer Begriff: ribose

    Abbildung

    eine in d-Form natürlich verbreitete Pentose (Aldopentose-Typ; Furanoseform, Formel); ein optisch aktives ([α]20D –20°), nicht vergärbares Monosaccharid; ein Baustein zahlreicher Naturstoffe (z.B. RNS); s.a. Ribosephosphat. Der Nachweis erfolgt durch Reduktionsproben, kolorimetrisch (nach Umsetzung zu Furfurol), spektrophotometrisch, enzymatisch. S.a. Ribulose. Die Differenzierung DNS/RNS der Feulgen-Reaktion beruht auf Desoxy-R. bzw. R.

  • Ribosephosphat
    • Ribose|phosphat

    • Englischer Begriff: ribose phosphate

    im Zwischenstoffwechsel vorkommende Phosphorsäureester der Ribose (dort Formel). Als R.-1-phosphat (= R-1-P) ein Nucleosid-Spaltprodukt; als R.-5-phosphat (R-5-P) ein Produkt der Phosphorylierung im Pentose-Phosphat-Zyklus u. Vorstufe von Ribose-5-phosphat-1-pyrophosphat (= PRPP), einem Zwischenprodukt der Biosynthese von z.B. Nucleotiden, Tryptophan. Als R.-1,5-diphosphat ein Metabolit zwischen R-1-P u. R-5-P.

  • ribosomal
    • ribosomal

    • Englischer Begriff: ribosomal

    Ribosomen betreffend.

  • Ribosomen
    • Ribo|somen

    • Synonyme: Palade-Granula

    • Englischer Begriff: ribosomes

    • Fach: Zytologie

    Abbildung

    bei allen Organismen in Vielzahl (bis 105 pro Zelle) vorhandene, elektronenmikroskopisch kleine, rundliche bis ellipsoide Zellpartikel (15–25 nm), in denen die Biosynthese der Eiweißkörper stattfindet (Anlagerung von tRNS an die Codons der mRNS u. Verknüpfung der aktivierten Aminosäuren, s.a. Abb.). Sie sind den Membranen des endoplasmatischen Retikulums angelagert (= gebundene R.; bilden v.a. Sekretproteine wie Verdauungsenzyme, Immunglobulin) oder frei im Zytoplasma, evtl. in Gruppen (= „aggregiert“, als Polyribosomen), u. v.a. zelleigene Proteine bildend. Sie enthalten basische Proteine, niedermolekulare Basen sowie v.a. RNS. Nach Vorkommen u. Größe werden als zwei Hauptklassen unterschieden: 80 S-R. (= eukaryontische R.) u. 70 S-R. (= prokaryontische R.; ähnlich wie in Prokaryonten-Zellen; vorkommend in Plastiden u. einem Teil der Mitochondrien). Beide dissoziieren im magnesiumarmen Milieu in Untereinheiten (60 S- u. 40 S- bzw. 50 S- u. 30 S-Einheiten, die sich unter Bildung einer Furche vereinigen, durch die dann offenbar die mRNS während der Proteinbiosynthese gleitet). Bei völligem Mg-Entzug zerfallen sie in Ribonucleotidkerne (core particles: funktionslos; jedoch Reassoziation möglich).

  • Ribulose
    • Ribulose

    • Synonyme: Riboketose

    • Englischer Begriff: ribulose

    das 2-Keto-Derivat („Ketopentose“) der Ribose. Wird im Kohlenhydrat-Stoffwechsel als Ribulose-5-phosphat (Ru-5-P) aus Glucose-6-phosphat gebildet, kann zu Ribose-5-phosphat umgesetzt werden (auch umgekehrt), die ihrerseits – über Sedoheptulose – dem oxidativen Abbau zugeführt werden kann; Ribulose-1,5-diphosphat (Ru-1,5-P2) wird während der Photosynthese aus Ru-5-P gebildet u. bindet CO2; dabei erfolgt die Bildung von zwei Molekülen 3-Phosphoglycerinsäure.

  • RIC
    • Fach: Elektromedizin

    Abk. für Rechteck-Impuls-Charakteristik.

  • Richet-Phänomen
    • Richet-Phänomen

    • Biogr.: Charles Robert R., 1850–1935, Physiologe, Paris; 1913 Nobelpreis für Medizin

    Überempfindlichkeitsreaktion i.S. der Anaphylaxie.

  • Richmond-Krone
    • Richmond-Krone

    • Englischer Begriff: Richmond's crown

    • Biogr.: Cassius M. R., 1835–1902, amerikan. Zahnarzt

    Stiftzahnkrone mit keramikverblendetem Aufbau, der auf einer Überlappung des Wurzelstumpfes sitzt; die Kappe ist mit einem pulpären Goldstift verbunden.

  • Richner-Hanhart-Syndrom
    • Richner(-Hanhart)-Syndrom

    • Synonyme: Hypertyrosinämie Typ II; okulokutane Tyrosinämie

    • Englischer Begriff: Richner-Hanhart syndrome

    autosomal-rezessiv erbliche Kombination von Hornhautdystrophie, palmoplantarer Keratose u. geistiger Behinderung.

  • Richter-Hernie
  • Richter-Linie
    • Richter-Linie

    • Englischer Begriff: Richter-Monro line

    • Biogr.: August Gottl. R., 1742–1812, Chirurg, Göttingen

    s.u. Monro-Richter.

  • Richter-Syndrom
    • Richter-Syndrom

    • Englischer Begriff: Richter's syndrome

    (seltener) Übergang einer niedrigmalignen chronisch lymphatischen Leukämie in eine Verlaufsform von höherer Malignität.

  • Richtkonzentration, technische
    • Richt|konzentration, technische

    TRK.

  • Richtungshören
    • Richtungs|hören

    • Englischer Begriff: directional hearing

    „akustische Ortsbestimmung“ beim binauralen Hören; basiert auf dem entfernungsbedingt an beiden Ohren unterschiedlichen Schalleffekt: Schall am abgewandten Ohr phasenverschoben, von geringerer Intensität u. – v.a. – verspätet (wahrnehmbare Minimum-Verspätung beim Menschen: 30 · 10–6 Sek. [= 1 cm Wegunterschied = 3° Abweichung]). Ferner wirkt eine Richtcharakteristik der Ohrmuschel mit, die richtungsabhängig zu systematischen Verzerrungen des Schallsignals führt (z.B. Entscheidung, ob der Schall von vorn oder hinten kommt).

  • Ricin
    • Ricin

    • Synonyme: Rizin

    • Englischer Begriff: ricin

    ein in Ricinus-Arten vorkommender giftiger Eiweißkörper (Toxalbumin) mit Hämagglutinationseffekt (Phytagglutinin). Gibt als „aspezifisches Lectin“ eine positive Immunodiffusionsreaktion mit den Blutgruppen-Antigenen A, B, H u. Lea sowie mit Pneumokokkenpolysaccharid Typ XIV. – Bei Vergiftung (Rizinismus) hämorrhagische Gastroenteritis, Nephritis, hämolytische Anämie, fettige Leberdegeneration.

  • Ricinus communis
    • Ricinus communis

    • Englischer Begriff: Ricinus communis; castor (oil) bean

    tropische Holzgewächse [Euphorbiaceae]. Die fettreichen Samen (Semen Ricini, „Kastorsamen“) sind durch Gehalt an Ricin u. Ricinin giftig; das davon freie Samenöl (Rizinusöl = Oleum Ricini s. Castoris) dient v.a. als – antiresorptiv u. sekretagog wirkendes – Abführmittel (wirksames Prinzip: Ricinolölsäure, eine C18-Fettsäure).

  • Ricker-Relationspathologie
    • Ricker-Relations|pathologie

    • Biogr.: Gustav R., 1870–1948, Pathologe, Magdeburg

    Jedes Krankheitsgeschehen steht in enger Beziehung zum Nervensystem, indem periphere Reize intensitätsabhängig Veränderungen an der Endstrombahn bewirken, woraus über den örtlichen Kreislauf im angrenzenden Gewebe weitere krankhafte Abläufe resultieren.

  • Rickettsia
    • Rickett|sia

    • Englischer Begriff: Rickettsia

    eine Gattung der Rickettsiaceae; nicht filtrierbare, gramnegative, unbewegliche, meist formenreiche (kokkoid, stäbchen-, hantelförmig) Bakterien, die aus Zytoplasma mit Zellmembran u. aus Kernäquivalenten bestehen. Sind züchtbar nur auf lebendem Gewebe; Ausnahme: R. quintana. Nachweis im Tierversuch. Sind sehr empfindlich gegen Hitze, Feuchtigkeit u. Desinfektionsmittel (aber relativ resistent gegen Kälte u. Trockenheit). R. leben als Zellparasiten im Verdauungstrakt von Arthropoden (v.a. Läuse, Flöhe, Zecken, Milben), selten frei in deren Darmlichtung. Sind Erreger typhusähnlicher Krankheiten (Rickettsiose).

  • Rickettsia akari
    Rickettsia
    • R. akari

    Erreger der Rickettsienpocken; Reservoir: Ratte, Maus; Überträger: die Milbe Allodermanyssus sanguineus.

  • Rickettsia australis
    Rickettsia
    • R. australis

    der Erreger des Queensland-Fiebers (Austral. Zeckenbissfieber); serologisch(-diagnostisch) wichtig ist die Antigengemeinschaft mit Proteus OX19 u. OX2.

  • Rickettsia burnetii
  • Rickettsia conorii
    Rickettsia
    • R. conori(i)

    Erreger eines Boutonneuse-Fiebers; Reservoir: Hunde; Überträger: Zecken. Weitgehend verwandt mit R. rickettsii.

  • Rickettsia mooseri
    Rickettsia
    • R. mooseri

    • Synonyme: R. muris

    R. typhi.

  • Rickettsia pediculi
    Rickettsia
    • R. pediculi

    R. quintana.

  • Rickettsia prowazekii
    Rickettsia
    • R. prowazeki(i)

    der Erreger des klassischen epidemischen Fleckfiebers; ist antigenverwandt mit R. typhi. Hat einen gemeinsamen Antigenfaktor mit Proteus OX19 (daher Weil-Felix-Reaktion positiv). Isolierung, Identifizierung u. Differenzierung erfolgen im Tierversuch, Nachweis spezifischer Toxine im Neutralisationstest. Erregerreservoir ist wahrscheinlich nur der Mensch; Überträger: v.a. Kleider-, aber auch Kopf-, Filz-, Tierläuse (da die Laus stirbt, ist nur getrockneter Läusekot infektiös, nicht jedoch der Läusebiss).

  • Rickettsia quintana
  • Rickettsia rickettsii
    Rickettsia
    • R. rickettsi(i)

    der Erreger des Felsengebirgsfleckfiebers; Reservoir: kleine Wildnager; Überträger: Schildzecken.

  • Rickettsia sibirica
    Rickettsia
    • R. sibirica

    der Erreger des Sibirischen Zeckenbissfiebers; Reservoir: kleine Wildnager; Überträger: Zecken. S.a. Queensland-Fieber.

  • Rickettsia tsutsugamushi
    Rickettsia
    • R. tsutsugamushi

    die auch als R. akamushi, orientalis oder metgawi bezeichnete Rickettsie; der Erreger des Tsutsugamushi-Fiebers; Reservoir: v.a. Ratte, Maus; Überträger: die Laufmilbe Thrombicula akamushi (deren parasitierende Larven auch im Ovar infiziert sind, so dass „germinative“ Übertragung auf die nächste Generation erfolgt).

  • Rickettsia typhi
    Rickettsia
    • R. typhi

    der mit R. prowazeki serologisch sehr verwandte, u.a. für Mensch, Affe, Meerschweinchen, Kaninchen pathogene Erreger des murinen, endemischen Fleckfiebers. Reservoir: v.a. Ratte; Überträger sind der Rattenfloh Xenopsylla cheopis u. der Hundefloh (der die Infektion ohne Schaden übersteht u. damit Dauerausscheider wird; s.a. R. prowazeki[i]).

  • Rickettsiaceae
    • Rickett|siaceae

    eine Familie der Ordnung Rickettsiales (Rickettsien). Die Familie umfasst die Gattungen Rickettsia, Coxiella u. Rochalimea, die Ordnung auch die Familien Bartonellaceae, Anaplasmataceae. Die Erreger sind überwiegend intrazellulär parasitierend, nicht filtrierbar, gramnegativ und wachsen nur auf Lebendkultur.

  • Rickettsien
    • Rickett|sien

    • Englischer Begriff: rickettsiae

    Rickettsia; s.a. Rickettsiaceae.

  • Rickettsienantigene
    • Rickettsien|antigene

    • Englischer Begriff: Rickettsia antigens; rickettsial a.

    neben dem artspezifischen Körper- = O-Antigen (AG) u. dem gruppenspezif. Membran-AG (bei einigen Arten eng verwandt: Kreuzimmunität!) v.a. das ebenfalls antigene Rickettsientoxin (ein Endotoxin; der bedingende Faktor der krankhaften Veränderungen beim Warmblüter); nachweisbar durch Neutralisationstest, im Tierversuch, Agglutinationstest (s.a. Rickettsienpocken). Auf der Verwandtschaft einer Antigenkomponente mit einem O-AG geißelloser Proteus-X-Stämme beruht die Weil-Felix-Reaktion (positiv z.B. bei R. prowazeki[i]).

  • Rickettsienpocken
    • Rickettsien|pocken

    • Synonyme: Pockenfleckfieber

    • Englischer Begriff: rickettsial pox

    gutartige Infektionskrankheit durch Rickettsia akari. Inkubationszeit: 10–24 Tg. Klinik: Papel-, später Bläschen-, dann Schorfbildung an der Milbenbissstelle; regionäre Lymphknotenschwellung; 1 Wo. später generalisiertes papulovesikuläres Exanthem (ausgenommen Hand- u. Fußsohlen) mit Fieber, Störung des Allgemeinzustandes. Diagn.: KBR, Rickettsienagglutination (mit Dottersackkultur-Suspension u. Patientenserum), Tierversuch.

  • Rickettsiosen
    • Rickett|siosen

    • Englischer Begriff: rickettsioses

    durch Rickettsia-Arten hervorgerufene endemische oder epidemische Infektionskrankheiten; in allen Klimabereichen anzutreffen. Entsprechend der Bindung an bestimmte Überträger werden die durch Zecken (tick-borne), Milben (mite-borne) u. Insekten (flea-borne, louse-borne) übertragenen R. unterschieden. Prophyl.: Überträgerbekämpfung (Impfschutz ca. 1 Jahr).

  • Riechbahn
    • Riech|bahn

    • Englischer Begriff: olfactory tract; o. pathway

    Abbildung

    die mehrneuronale, zu den Riechzentren leitende Bahn des Geruchssinnes. 1. Neuron: die Riechzellen des Riechepithels u. deren die Riechnerven = -fäden (Nervi olfactorii = Fila olfactoria) bildenden Neuriten, die zum gleichseitigen Riechkolben (Bulbus olfactorius) ziehen, wo sie mit Dendriten der Mitralzellen Riechknäuel (Glomeruli olfactorii) bilden. 2. Neuron: Mitralzellen u. deren Neuriten; Letztere als Tractus olfactorius, dann als Stria olfactoria medialis u. Stria o. lateralis zur primären „Riechrinde“ (Area subcallosa bzw. Corpus amygdaloideum, Area pr[a]epiriformis u. periamygdaloidea). 3. Neuron: vom Endpunkt des 2. Neurons zur Area entorhinalis vorn im Gyrus parahippocampalis, dem tertiären Riechzentrum; von dort weitere Neurone zum limbischen Kortex.

  • Riechepithel
    • Riech|epithel

    • Englischer Begriff: olfactory epithelium

    aus Riech-, Stütz- u. Ersatzzellen bestehendes Epithel der Geruchsregion (Regio olfactoria) der Nase; die Riechzellen am Beginn der Riechbahn, mit Härchen (Cilia olfactoria) ausgestattet, die an der Oberfläche Riechkegel bilden; ist bedeckt von der glasklaren Membrana olfactoria.

  • Riechfäden
    • Riech|fäden

    Fila olfactoria, Riechbahn.

  • Riechhirn
    • Riech|hirn

    • Englischer Begriff: smell brain

    Rhinencephalon.

  • Riechorgan
    • Riech|organ

    • Englischer Begriff: olfactory organ

    Organum olfactorium.

  • Riechprüfung
    • Riech|prüfung

    • Englischer Begriff: olfactory test; olfactometry

    Olfaktometrie.

  • Riechschärfe
    • Riech|schärfe

    • Englischer Begriff: olfactory acuity

    Empfindlichkeit des Geruchssinnes für einen bestimmten (Stoff-)Geruch; gemessen mit dem Olfaktometer, ausgedrückt in Olfakt; s.a. Riechschwelle.

  • Riechschwelle
    • Riech|schwelle

    • Englischer Begriff: olfactory threshold

    die eben noch zu einer Geruchsempfindung führende Mindestkonzentration eines Duftstoffes in Luft (beim Menschen hoch z.B. für Äthyläther [0,75 ng/cm3 Luft], niedrig für z.B. Skatol, Vanillin [0,00035 bzw. 0,0000435 ng/cm3 Luft]).

  • Riechsphäre, kortikale
    • Riech|sphäre, kortikale

    • Englischer Begriff: olfactory cortical region

    die Großhirnrindenbezirke für bewusste Wahrnehmung von Duftstoffen (sog. tertiäres Geruchszentrum am Ende der Riechbahn).

  • Riechstoffe
    • Riech|stoffe

    • Synonyme: Olfactoria

    • Englischer Begriff: smelling substances; odorous s.

    natürliche u. synthet. Stoffe mit „stinkendem“ oder „duftendem“ Eigengeruch (Letztere als „wohlriechende Riechstoffe“ = Odoramenta).

    • R., scharfe
      zusätzlich den Trigeminus reizende R. (Ammoniak, Ameisensäure, Chlor... (mehr)
  • Riechstoffe, scharfe
    Riechstoffe
    • R., scharfe

    • Englischer Begriff: pungent s. s.

    zusätzlich den Trigeminus reizende R. (Ammoniak, Ameisensäure, Chlor, Formaldehyd, Pyridin).

  • Riechstörungen

      Beeinträchtigung des Riechempfindens als Folge einer Schädigung des Riechnerven oder der zentralen Verarbeitung von Geruchseindrücken im Riechhirn. Der Geruchssinn kann komplett (Anosmie) oder teilweise (Hyposmie) ausfallen. Ätiol.: Häufigste Ursache sind Schädel-Hirn-Verletzungen, seltener Infektionen oder langsam wachsende Tumoren. Vorübergehende R. bei Atemwegserkrankungen.

    • Riechzelle
      • Riech|zelle

      • Englischer Begriff: olfactory cell

      Abbildung

      die als Geruchsrezeptor fungierende bipolare, mit Härchen versehene Sinneszelle des Riechepithels; bildet das 1. Neuron der Riechbahn.

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