Medizin-Lexikon: Einträge mit "R"

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  • Roser-Zyste
  • Rosette
    • Rosette

    • 1)
      s.u... (mehr)
    • 2)
      rosettenförmiger Harnsäurekristall im Harnsediment bei harnsaurer Diathese... (mehr)
    • 3)
      s.u... (mehr)
  • Rosette 1)
    Rosette
    • 1)

    • Fach: Ophthalmologie

    s.u. Stephanozyten.

  • Rosette 2)
    Rosette
    • 2)

    • Fach: Urologie

    rosettenförmiger Harnsäurekristall im Harnsediment bei harnsaurer Diathese.

  • Rosette 3)
    Rosette
    • 3)

    • Englischer Begriff: rosette

    • Fach: Immunologie

    s.u. Rosettentest, Rosettenphänomen.

  • Rosettenphänomen
    • Rosetten|phänomen

    als Lupus-erythematodes-Zellen-Phänomen bei Lupus erythematodes im Blut u. Sternalmark durch den LE-Faktor ausgelöste rosettenförmige Ansammlung v.a. neutrophiler Leukozyten um amorphe, depolymerisierte Kernsubstanzen. S.a. Rosettentest.

  • Rosettenstar
    • Rosetten|star

    • Fach: Ophthalmologie

    rosettenförmige Trübung der vorderen Rindenteile der Augenlinse; z.B. nach Augapfelprellung als traumatische Spätrosette.

  • Rosettentest
    • Rosetten|test

    • Englischer Begriff: rosette test

    immunologischer Test anhand der Rosettenbildung durch Anlagerung von – mindestens vier – Zellen (meist Erythrozyten) oder präparierten Latexteilchen an eine kernhaltige, entsprechende Oberflächenrezeptoren besitzende „Zentralzelle“ – z.B. als R. zum Nachweis von B-Lymphozyten-Subpopulationen, Monozyten u. Makrophagen, deren IgG-Rezeptor die IgG-Antikörper eines gegen Erythrozyten gerichteten Antiserums bindet, so dass sekundär eine rosettenförmige Bindung hinzugefügter Erythrozyten erfolgt; die Rosetten als „C-“ oder „EAC- = Erythrozyten-AK-Complement-Rosette“ oder aber ohne Komplement als „EA-“ oder „Fc-Rosette“.

  • Rosiglitazon
    • Englischer Begriff: rosiglitazone

    zu den Glitazonen zählendes orales Antidiabetikum.

  • Rosmarinblätter
  • Rosmarini folium
    • Synonyme: Rosmarinblätter

    Abbildung

    Gewürzpflanzenbestandteil; in spezieller Aufbereitung nachweislich wirksam bei dyspeptischen Beschwerden, akuten Durchfallerkrankungen und Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut.

  • Ross
    • Ross

    • Biogr.: 1) Alexander T. R., amerikan. Neurologe; 2) Donald N. R., amerikan. Kardiologe; 3) Sir Ronald R., 1857–1932, Tropenmediziner, Liverpool, London; 1902 Nobelpreis für Medizin „für Arbeiten über Malaria“

  • Ross-Körper
    Ross
    • R.-Körper

    • Englischer Begriff: Ross bodies

    • Biogr.: Sir Ronald R.

    dunkle, chitinisierte Oozystenreste im Darm malariainfizierter Mücken.

  • Ross-Operation
    Ross
    • R.-Operation

    • Biogr.: Donald N. R.

    Aortenklappenersatz bei Aortenklappenstenose mit eigener Pulmonalklappe, die wiederum durch eine Spender-Klappe ersetzt wird.

  • Ross-Präparation
    Ross
    • R.-Präparation

    • Englischer Begriff: R.' preparation

    • Biogr.: Sir Ronald R.

    s.u. Dicker Tropfen.

  • Ross-Syndrom
    Ross
    • R.-Syndrom

    • Biogr.: Alexander T. R.

    s.u. Adie-Pupillotonie.

  • Rosselli-Gulienetti-Syndrom
    • Rosselli-Gulienetti-Syndrom

    eine autosomal-rezessiv erbliche Ektodermaldysplasie mit geistiger Behinderung, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, Hypotrichose, Nagelfehlbildungen u. Schweißbildungsstörung.

  • Rosskastanie
  • Rössle-Syndrom
    • Rössle-Syndrom

    • Biogr.: Robert R., 1876–1956, Pathologe, Berlin

    • 1)
      ätiologisch unklare Gonadendysgenesie mit Kleinwuchs u. überlangen Gliedmaßen... (mehr)
    • 2)
      Hyalinosis cutis et mucosae... (mehr)
  • Rössle-Syndrom 1)
    Rössle-Syndrom
    • 1)

    • Synonyme: exogener Minderwuchs

    • Englischer Begriff: gonadal dysgenesis with dwarfism

    ätiologisch unklare Gonadendysgenesie mit Kleinwuchs u. überlangen Gliedmaßen.

  • Rössle-Syndrom 2)
    Rössle-Syndrom
    • 2)

    • Synonyme: R.-Lipoproteinose; Urbach-Wiethe-Syndrom

    Hyalinosis cutis et mucosae.

  • Rossolimo-Reflex
    • Rossolimo-Reflex

    • Englischer Begriff: Rossolimo's reflex

    • Biogr.: Grigorij I. R., 1860–1928, Neurologe, Moskau

    • 1)
      als R.-Fingerzeichen der Trömner-Reflex... (mehr)
    • 2)
      ein Plantarmuskelreflex... (mehr)
  • Rossolimo-Reflex 1)
    Rossolimo-Reflex
    • 1)

    als R.-Fingerzeichen der Trömner-Reflex.

  • Rossolimo-Reflex 2)
  • rostbraunes Sputum
    • rost|braunes Sputum

    • Englischer Begriff: rusty sputum

    durch rote Blutkörperchen u. Blutfarbstoff verfärbter Auswurf, v.a. bei lobärer Pneumonie (ab dem 2. Tg.).

  • Rostellum
    • Rostellum

    • Etymol.: latein. = kleiner Schnabel

    • Englischer Begriff: rostellum

    Rostrum (2) bestimmter Würmer.

  • rostralis
    • rostral(is)

    • Englischer Begriff: rostral

    ein Rostrum betreffend; ferner kopfwärts, zum Körpervorderende hin bzw. (am Kopf) mundwärts gelegen.

  • Rostrum
    • Rostrum

    • Etymol.: latein. = Schnabel

    • 1)
      schnabelförmiges Organteil; z.B... (mehr)
    • 2)
      der rüsselförmig vorstreckbare zentrale Teil des Bandwurmkopfes; meist... (mehr)
    • 3)
      Stechrüssel mancher Wanzen... (mehr)
  • Rostrum 1)
    Rostrum
    • 1)

    • Englischer Begriff: rostrum

    • Fach: Anatomie

    schnabelförmiges Organteil; z.B. R. corporis callosi (der „Balkenschnabel“, ein mit dem Septum pellucidum verbundener Teil des Corpus callosum).

  • Rostrum 2)
    Rostrum
    • 2)

    • Synonyme: Rostellum

    • Englischer Begriff: rostellum

    der rüsselförmig vorstreckbare zentrale Teil des Bandwurmkopfes; meist mit einem oder mehreren Hakenkränzen versehen.

  • Rostrum 3)
    Rostrum
    • 3)

    Stechrüssel mancher Wanzen.

  • Rot-Grün-Blindheit
    • Rot-Grün-Blindheit

    • Englischer Begriff: red-green blindness

    angeborene, rezessiv-geschlechtsgebunden erbliche (bei ca. 4% der ♂), graduell verschiedene Farbensinnstörung für Rot u. Grün (Rotblindheit, Deuteranopsie). Diese Farben werden „unbunt“ als Grautöne gesehen (Gelb u. Blau aber farbig).

  • Rotablator
    • Rotablator®

    hochtouriger Rotationskatheter für die transkutane Rekanalisation von Gefäßverschlüssen.

  • Rotacs-System

      mechanisches Verfahren zur interventionellen Gefäßrekanalisation mit rotierendem Kugelkopfkatheter zur Ermöglichung der perkutanen transluminalen Angioplastie bei langen Gefäßverschlüssen; derzeit kaum noch in Anwendung.

    • Rotameter
      • Rota|meter

      • Englischer Begriff: rotameter

      „trockener“ Durchströmungsmesser in Form eines graduierten Glasrohrs mit darin im Gasstrom schwebend-rotierendem, kegelförmigem Schwimmer; z.B. Gasstromzähler an Narkosegeräten.

    • Rotation
      • Englischer Begriff: rotation

      Drehung eines Körpers um eine wirkliche oder eine gedachte Achse (s.a. Torsion); z.B. geburtsh als Fruchtdrehung; embryol als Darmdrehung, ophth als Rollbewegung (s.a. Nystagmus); s. ferner auch Dreh(ungs)..., Rotations...

    • Rotationsangioplastie
      • Rotations|angioplastie

      Rotationsatherektomie.

    • Rotationsatherektomie
      • Rotations|atherektomie

      Verfahren zur Rekanalisation stenosierter Gefäßsegmente; geschieht mit einem Ballondilatationskatheter, in dessen gefenstertem Ballonabschnitt sich ein rotierendes Rundmesser befindet. Mit diesem können atheromatöse Plaques abgefräst u. aus dem Gefäßsystem entfernt werden. Anw. v.a. in der Becken-Bein-Strombahn, aber auch als direkte koronare Atherektomie (DCA).

    • Rotationsbestrahlung
      • Rotations|bestrahlung

      • Englischer Begriff: rotation(al) therapy

      veraltete Methode der Bewegungsbestrahlung.

    • Rotationsempfindung
      • Rotations|empfindung

      • Englischer Begriff: rotatory sensation; perception of rotatory acceleration

      Wahrnehmung der vom Vestibularorgan erfassten Winkelbeschleunigung bei Körperdrehung (Beschleunigungsempfindung).

    • Rotationslappen
      • Rotations|lappen

      • Englischer Begriff: rotation flap

      • Fach: Chirurgie

      um seine Basis (oder Stiel) an den Verpflanzungsort schwenkbarer, gestielter Hautlappen (Hautlappenplastik).

    • Rotationsschmerz
      • Rotations|schmerz

      • Englischer Begriff: rotational pain

      Gelenkschmerz bei belasteter oder unbelasteter Drehung im Gelenk (z.B. im Kniegelenk bei Meniskusschaden, Konjetzny-Steinmann-Zeichen).

    • Rotationsthrombelastographie Jürgens
      • Rotations|thromb|elasto|graphie (Jürgens)

      als globale Plättchenfunktionsprobe der Howell-Test mit Citratblut vor u. nach dessen genormter Rotation im Rundkolben. Letztere bewirkt Blutplättchenveränderungen (Adhäsion, Agglomeration, partielle Desintegration) u. Aktivierung des Faktors XII, wodurch im Thrombelastogramm die r-Zeit verkürzt wird u. der mε-Wert sich um 40–50% erhöht.

    • Rotator
      • Rotator

      • Englischer Begriff: rotator

      Musculus rotator (s.u. Musculi rotatores); s.a. Rotatorenmanschette.

    • Rotatorenmanschette
      • Rotatoren|manschette

      • Englischer Begriff: rotator cuff

      die Muskelmanschette des Schultergelenkes; besteht aus den Oberarmdrehmuskeln (Musculi subscapularis, supra- u. infraspinatus, teres major et teres minor).

    • rotatorisch
      • rotatorisch

      • Synonyme: rotatorius

      • Englischer Begriff: rotatory

      mit Dreh(beweg)ungen einhergehend, z.B. r. Nystagmus.

    • Rotaviren
      • Rota|viren

      • Etymol.: latein. rota = Rad

      • Englischer Begriff: rotaviruses

      Reoviridae (REO-Viren) mit doppelschaligem Kapsid mit Radspeichenstruktur. Sind weltweit Erreger von Gastroenteritis bei Säuglingen u. Kleinkindern („R.-Dyspepsie“; in Entwicklungsländern Hauptursache der Säuglingssterblichkeit).

    • Rotblindheit
      • Rot|blindheit

      • Synonyme: Daltonismus; Protanop(s)ie

      • Englischer Begriff: red blindness

      Farbenfehlsichtigkeit als Dichromasie mit Störung der Rotempfindung u. mit – geringerer – Störung auch der Grünempfindung als Form der Rot-Grün-Blindheit. S.a. Rotschwäche.

    • rote Seifenwurzel
    • Röteln
      • Synonyme: Rubeola; Rubella

      • Englischer Begriff: rubella; röteln; German measles

      durch das Rötelnvirus verursachte akute exanthematische Infektionskrankheit, die eine lebenslange stabile Immunität hinterlässt. Tritt v.a. bei Kindern u. Jugendlichen auf; ist in dicht besiedelten Gebieten auch endemisch. Kontakt- oder Tröpfcheninfektion durch die Schleimhaut der oberen Atemwege. Die primäre Virusvermehrung erfolgt dann in den Halslymphknoten. Klinik: Inkubationszeit von 16–18 (14–21) Tg., uncharakteristisches, evtl. mit Atemwegekatarrh einhergehendes Prodromalstadium (1–2 Tg.). Anschließend ein – oft nach flammender Gesichtsrötung – im Gesicht beginnender, später allgemeiner, 2–3 Tg. dauernder Ausschlag (Exanthemstadium): rosarote Flecken auf unveränderter Haut, evtl. auch masern- oder scharlachartig (Rubeola morbillosa bzw. scarlatinosa) oder nur flüchtig. Der Ausschlag ist stets begleitet von schmerzhafter symmetrischer Schwellung der Lymphknoten des Nackens u. hinter den Ohren; evtl. auch Gelenkschmerzen. Die Temperatur ist normal oder subfebril. Etwa 1/3 der Erkrankungen verläuft klinisch stumm. Die Prognose ist im Allgemeinen günstig. Diagn.: Ab dem 4. Tg. besteht Leukopenie mit relativer Lymphozytose u. Auftreten von Plasmazellen u. Türk-Reizformen, gelegentlich Thrombozytopenie. Die klin. Diagnose wird ggf. gesichert durch Neutralisationstest (Maximum in der 3. Wo.), Hämagglutinationshemmungstest (Titer 1 : 16 beweisend für Immunität) u. ELISA. Kompl.: Rötelnenzephalitis, Rötelnembryopathie. Gelegentlich (meist nach kongenitalen, auch nach postnatalen Röteln infolge einer persistierenden Infektion) folgt nach einer Inkubationszeit von 10–15 J. eine chronisch-entzündliche progressive Rötelnpanenzephalitis (PRP, Panenzephalitis, Slow-Virus-Infektion). Prophyl.: v.a. der Rötelnembryopathie möglich durch Schutzimpfung (Rötelnvakzine).

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