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  • Skeleton
    • Ske|le|ton

    • Synonyme: Skelet(t)

    • Englischer Begriff: skeleton

    Abbildung   interaktive Abbildung   interaktive Abbildung

    das Knochengerüst; beim Menschen (s.a. Skeletogenese) das Achsenskelett (Skeleton axiale), die Schädelknochen (Ossa cranii s. cranialia), Wirbelsäule (Columna vertebralis), die Brustkorb- = Thoraxknochen (Ossa thoracis; die Rippen = Costae u. das Brustbein = Sternum) sowie – als Skeleton appendiculare – das Arm- u. Beinskelett (= Ossa membri superioris bzw. inferioris, d.h. Schultergürtel = Cingulum membri superioris bzw. knöchernes Becken = C. m. inferioris s. C. pelvicum u. die Gliedmaßenknochen = Pars libera membri superioris bzw. inferioris). S.a. Abb. – Als Skelettsystem (passiver Bewegungsapparat) einschließlich der Gelenke u. Bänder.

  • Skelettdysplasie
    • Skelett|dys|plasie

    Osteodysplasie.

  • skelettfreie Aufnahme
    • skelett|freie Aufnahme

    • Englischer Begriff: soft-tissue radiograph

    • Fach: Röntgenologie

    Weichteilaufnahme ohne Überdeckung durch Knochenschatten.

  • Skeletthand
    • Skelett|hand

    • Englischer Begriff: skeletal hand

    infolge Muskelatrophie extrem muskelarme, „knochige“ Hand, z.B. bei Syringomyelie.

  • Skelettieren
    • Skelettieren

    • Englischer Begriff: skeletization; denudation

    anatom Freilegen des Skeletts durch Abtragung der Weichteile; chir Durchtrennen aller Verbindungen eines Organs zu Nachbarorganen.

  • Skelettierungsoperation

      operative Resektion u. Ligatur aller Fistelgefäße bei arteriovenösen Fisteln.

    • Skelettmuskelfaser
      • Skelett|muskel|faser

      • Englischer Begriff: striated muscle fiber

      Baueinheit der Skelettmuskeln; mit typischer Querstreifung (quer gestreifter Muskel).

    • Skelettmuskulatur
      • Skelett|muskulatur

      • Englischer Begriff: skeletal muscles

      die – im Dienste der Statik, Statomotorik stehenden – skelettfixierten quer gestreiften Muskeln.

    • Skelettszintigraphie
      • Skelett|szinti|graphie

      • Englischer Begriff: total body bone scanning

      Abbildung

      Szintigraphie (evtl. mit spezieller Gammakamera als Ganzkörperszintigraphie) des Skeletts nach i.v. Injektion von Radionucliden (v.a. 99mTc-Kittsubstanz); z.B. zur Diagnostik von Tumoren, Metastasen oder Entzündungen u. anderen Skelettprozessen. S.a. Abb.

    • Skene
      • Skene

      • Biogr.: Alexander J. Ch. S., 1837–1900, Frauenarzt, Brooklyn/N.Y.

    • Skene-Drüsen
      Skene
      • S.-Drüsen

      • Englischer Begriff: Skene's glands

      Glandulae urethrales der Frau; s.a. Ductus paraurethrales.

    • Skene-Katheter
      Skene
      • S.-Katheter

      • Englischer Begriff: Sk.'s catheter

      Glaskatheter für die (Dauer-)Katheterisierung der Harnblase der Frau; sog. Pferdefuß: S-förmig gekrümmt, am blasenseitigen Ende hufförmig verdickt, mit mittelständiger Scheibe gegen Abrutschen in die Blase.

    • Skeneitis
      • Sken(e)itis

      • Englischer Begriff: sken(e)itis

      Entzündung der Gänge der Skene-Drüsen.

    • SKEZ
    • Skiaskopie
      • Skia|skopie

      • Englischer Begriff: skiascopy

      • Fach: Ophthalmologie

      Abbildung

      objektive Bestimmung des Fernpunktes u. damit der Refraktion des Auges mit Hilfe eines Skiaskops. Prinzip: Durch einen zentral gelochten Planspiegel in das Auge geworfenes parallelstrahliges Licht wird von der Netzhaut unter rotem Aufleuchten der Pupille reflektiert; bei Winkeldrehung des Spiegels erscheint in der Pupille ein Schattenreflex, der beim normal- u. weitsichtigen Auge mit, beim kurzsichtigen entgegen der Spiegeldrehung wandert (bei Verwendung eines Hohlspiegels umgekehrt); durch Vorsetzen von Linsen steigender Brechkraft so lange, bis der Pupillenschatten nicht mehr wandert bzw. der Hell-Dunkel-Umschlag ohne Schattenbildung erfolgt, wird Vollkorrektur erreicht. Bei Strichskiaskopie ergibt ein lotrechtes, in 5 m Entfernung scharf abgebildetes Leuchtfadenbild auf dem Probandenbulbus ein Lichtband, das, horizontal herangeführt, im Pupillenbereich charakteristische Erscheinungen hervorruft (Abb.).

    • Skidaumen
      • Ski|daumen

      Verletzung der Kollateralbänder (meist ulnar) am Daumengrundgelenk bei Skisturz. – Frühzeitige op. Versorgung mindert die Gefahr bleibender Fehlstellung u. Funktionsstörung.

    • skip lesion
      • Etymol.: engl. to skip = springen

      bei Ileitis terminalis (Crohn-Krankheit, Enteritis regionalis) Krankheitsherd oral des vor der Bauhin-Klappe gelegenen eigentlichen Prozesses jenseits scheinbar gesunder Bereiche (evtl. auch weit entfernt).

    • Skip-Metastasen

        Befall nur der obersten Lymphknotenetage ohne Absiedlung in die mittlere u./oder untere Lymphknotengruppe der Axilla beim Mammakarzinom.

      • Skirrhus
        • Synonyme: Szirrhus

        • Englischer Begriff: scirrhous carcinoma; scirrhus

        • Fach: Pathologie

        Karzinom von besonders harter Konsistenz (Überwiegen des bindegewebigen Stromas bei Parenchymarmut); Linitis plastica.

      • Sklera
        • Sklera

        • Englischer Begriff: sclera

        die Lederhaut des Auges, Sclera.

      • Skleradenitis
        • Skler|adenitis

        • Englischer Begriff: scleradenitis

        Lymphadenitis mit Lymphknotenverhärtung.

      • Skleral...

          die Sclera betreffend.

        • Sklerallinse
          • Skleral|linse

          • Englischer Begriff: sclerocorneal lens

          s.u. Kontaktlinse.

        • Sklerastaphylom
          • Sklera|staphylom

          • Synonyme: Staphyloma sclerae

          • Englischer Begriff: scleral staphyloma

          Vorwölbung der Lederhaut an Schwachstellen, u. zwar – im Unterschied zur Sklerektasie – mit Beteiligung der Uvea.

        • Skleratrepanation
          • Sklera|trepanation

          • Englischer Begriff: scleral trepanation

          kreisförmiges Ausstanzen der Sklera, v.a. bei Glaukom-Op.

        • Sklerektasie
          • Skler|ektasie

          • Englischer Begriff: sclerectasia

          umschrieb. Vorwölbung der Sklera ohne Uvea-Beteiligung (s.a. Sklerastaphylom); z.B. bei Glaukom, bei hochgradiger Myopie (Staphyloma posticum).

        • Sklerektomie
          • Skler|ek|tomie

          • Englischer Begriff: sclerectomy

          Teilentfernung der Sklera, z.B. bei Glaukom (Lagrange).

        • Sklerema
          • Sklerem(a)

          • Englischer Begriff: sclerema

          teigig-ödematöse Verdickung u. Verhärtung der Lederhaut (u. Unterhaut). Wird im klin. Sprachgebrauch auch mit S. adiposum gleichgesetzt.

        • Sklerema adiposum
          Sklerem(a)
          • S. adiposum

          Erstarren des Unterhautfettgewebes bei Kälte; nach Fingerdruck bleibt keine Delle zurück. Entstehung vermutlich infolge Gewebsaustrocknung bei zentral bedingter Kreislaufstörung. Bei Säuglingsintoxikation (Säuglingstoxikose) als S. adiposum neonatorum: Auftreten bei schwer kranken Neu- oder Frühgeborenen als Panniculitis ungeklärter Ursache. Von Geburt an oder zw. dem 2. u. 10 Lebenstag auftretende Verhärtung der Haut an Gesäß u. Oberschenkeln. Häufig letaler Ausgang.

        • Sklerema oedematosum neonatorum
          Sklerem(a)
          • S. oedematosum neonatorum

          • Synonyme: Sklerödem (Soltmann)

          • Englischer Begriff: scleredema; scirrhosarca

          allgemeine teigige Haut- u. Unterhautschwellung (durch Ödem, Bindegewebsquellung) beim dystrophen Frühgeborenen. Die Haut ist nur schwer abhebbar; erheblicher Widerstand gegen Fingerdruck u. nur langsamer Dellenschwund. Der Verlauf ist oft tödlich.

        • Skleren, blaue
          • Englischer Begriff: blue sclerae

          blauweißl. Verfärbung der – meist normal dicken – Skleren (Durchschimmern der Uvea) bei meist erblichen Systemerkrankungen des mesenchymalen Gewebes; z.B. beim (van-der-)Hoeve-, Blegvad-Haxthausen-Syndrom, Osteogenesis imperfecta.

        • Sklerenikterus
          • Skleren|ikterus

          • Englischer Begriff: scleral icterus

          gelbliche Verfärbung der Lederhaut der Augen (Sclera) als Ikterus-Manifestation.

        • Skleritis
          • Skleritis

          • Englischer Begriff: scleritis

          meist chronische, in den tiefen Schichten ablaufende u. oft von Episkleritis begleitete Entzündung der Lederhaut des Auges (Sclera). Allgemein mit sektorförmiger Rötung des Auges, Tränenfluss u. Augenschmerzen beginnend; bei Kornea- u. Uvea-Beteiligung auch Sehstörungen. Gelegentlich, als S. anularis, ringförmig u. z.T. auf die Hornhaut (Kornea) übergreifend, auch granulomatös (S. hyperplastica) oder gar mit Gewebsuntergang (S., nekrotisierende; evtl. mit Uvea-Prolaps, z.B. als Skleromalazie; auch hochakut als S. nodulosa necroticans = Necroscleritis nodosa; z.B. bei Periarteriitis nodosa); u.U. Beteiligung der Binde- oder der Regenbogenhaut (= Sklerochoroiditis; ist evtl. Ursache eines hinteren Staphyloms).

        • Sklerodaktylie
          • Sklero|daktylie

          • Englischer Begriff: sclerodactylia, -dactyly

          Akrosklerose der Finger u. Zehen.

        • Sklerödem
          • Skler|ödem

          • Synonyme: Scleroedema

          • Englischer Begriff: scleredema

          teigiges Ödem der Haut (Korium) mit mäßiger bis extremer Verhärtung (keine Dellenbildung; Haut nur in groben Falten abhebbar) als Symptom z.B. bei Unterkühlung, Kreislaufinsuffizienz; meist an den unteren Gliedmaßen u. bei Besserung des AZ langsam verschwindend. Ferner als Sklerema oedematosum neonatorum. – I.e.S. das Sc. adultorum (Buschke), das meist nach fieberhafter Infektionskrankheit auftritt, als vom Nacken über Hals, Gesicht u. Stamm auf die rumpfnahen Gliedmaßenabschnitte übergreifende Form; führt zu Bewegungseinschränkung (auch des Brustkorbes).

        • Sklerodermie
          • Sklero|dermie

          • Synonyme: -derm; -derm(i)a

          • Englischer Begriff: scleroderma

          Oberbegriff für chron. verlaufende Krankheiten mit bindegewebiger Verhärtung (Sklerose) umschriebener Hautareale oder generalisiertem Befall der Haut unter Beteiligung innerer Organe. Ätiol.: ungeklärt; diskutiert wird eine Vielzahl von Faktoren, z.B. genetische Disposition, vaskuläre Regulationsstörungen, humorale u. zelluläre entzündliche Immunphänomene, Störungen in der Regulation der Kollagensynthese. Formen: Nach Ausbreitung, Verlauf u. Prognose werden eine umschriebene u. eine diffuse Form unterschieden.

          • S., diffuse   Abbildung
            generalisierende (zunächst die Haut, dann auch innere Organe befallende)... (mehr)
          • S., zirkumskripte   Abbildung
            die Morphaea als auf die Haut beschränkte Erkrankung... (mehr)
        • Sklerodermie, diffuse
          Sklerodermie
          • S., diffuse

          • Synonyme: progressive S.

          • Englischer Begriff: progressive systemic sclerosis; PSS (Abk.)

          Abbildung

          generalisierende (zunächst die Haut, dann auch innere Organe befallende), v.a. bei Frauen vorkommende Krankheit. Je nach Typ der Erkrankung sind Assoziationen mit einem bestimmten HLA-Locus nachweisbar. Unterschieden werden 2 Verlaufsformen: Akrosklerodermie (limitierte kutane systemische Sklerose = Lc SSc); diffuse kutane systemische S. (dc SSc). Klinik: beginnend mit vasomotorischen Störungen (v.a. Raynaud-Attacken), Gelenkschmerzen, teigigen oder knotigen Hautschwellungen; später straffe Hautatrophie mit Pigmentverschiebung, elfenbeinartiger Verhärtung u. Anspannung (über Knochenvorsprüngen), rattenbissartigen Fingerkuppennekrosen (Akrosklerose), Amimie, Mikrostomie (s. Abb.), Teleangiektasien. Übergreifend auf Verdauungstrakt (v.a. Speiseröhre; mit Schluckstörungen, Motilitätsstörung, Stenosen, Achylie, Malabsorption), Stimmbänder (Heiserkeit), Lungen (fortschreitende interstitielle Fibrose; pulmonale Hypertonie u. Rechtsherzinsuffizienz), Herz (Myokardfibrose), Nieren (meist chron. Glomerulonephritis), Skelettmuskulatur, Gelenke u. Augen (Katarakt, Lidschwellung). Sonderform: CREST-Syndrom: Calcinosis, Raynaud-Phänomen, Ösophagus-(engl.: esophagus)Beteiligung, Sklerodaktylie, Teleangiektasien. – Pathogen.: Ablagerung polysaccharidreicher Mukoide u. gesteigerte Neubildung nicht ausreifender u. infolge Enzymmangels verzögert abgebauter kollagener Fasern. Diagn.: (histol.) Koriumverbreiterung mit Infiltraten, Atrophie von Haarapparat u. Epithel, Gefäßatresien; laborklinisch: erhöhte BSG, antinukleäre Faktoren; Antikörper gegen Scl-70-Antigen in 40–50%.

        • Sklerodermie, zirkumskripte
          Sklerodermie
          • S., zirkum|skripte

          • Englischer Begriff: circumscribed scleroderma; localized s.

          Abbildung

          die Morphaea als auf die Haut beschränkte Erkrankung. Sonderformen: z.B. band- oder ringförmig (u. mit Knochenatrophie; evtl. Ainhum-artig u. mit Elephantiasis), nodulär (mit Fingerknötchen; dann Keloid-ähnliche Knoten; evtl. in die progressive S. übergehend), als Säbelhieb-S. („coup de sabre“, mit linearen Herden [Abb.], meist an der Stirn), Morphea guttata (kleinfleckig), Morphea generalisata (generalisiert), erythematöse zirkumskripte S. (Atrophoderma idiopathica et progressiva Pierini u. Pasini mit mehreren rumpfbetonten, rundlichen Herden; erst rötlich, später leicht atrophisch), noduläre zirkumskripte S. (Keloidmorphea), Morphea profunda (Befall des subkutanen Bindegewebes, zirkumskripte Sklerodermie der Faszie), disabled pansclerotic morphea of children (schwerer Verlauf durch Kombination von linearer u. disseminierter zirkumskripter S.). Charakteristika: Typisch für die Morphea ist ein fliederfarbenes Erythem um eine scheibenförmige Verhärtung der Haut (lilac ring).

        • Skleroma
          • Sklerom(a)

          • Englischer Begriff: scleroma

          Rhinosklerom.

        • Skleromalazie
          • Sklero|malazie

          • 1)
            Lederhautdegeneration bei nekrotisierender Skleritis... (mehr)
          • 2)
            Paget-Syndrom (1)... (mehr)
        • Skleromalazie 1)
          Skleromalazie
          • 1)

          • Fach: Ophthalmologie

          Lederhautdegeneration bei nekrotisierender Skleritis.

        • Skleromalazie 2)
          Skleromalazie
          • 2)

          • Synonyme: Osteodystrophia deformans

          • Englischer Begriff: scleromalacia

          • Fach: Pathologie

          Paget-Syndrom (1).

        • Skleromit
          • Sklero|mit

          • Englischer Begriff: scleromere

          • Fach: Embryologie

          die unter Spaltbildung aus dem Sklerotom hervorgehende obere u. untere Segmenthälfte der Wirbelanlage. Die obere entwickelt sich zum Wirbelkörper; aus der unteren des jeweils höheren Sklerotoms gehen Bandscheibe, Wirbelbogen (mit Fortsätzen; evtl. Rippen) hervor, unter Verknüpfung der Muskulatur zu einer Einheit („Erector trunci“).

        • Skleromyxödem
          • Synonyme: Arndt-Gottron-Syndrom

          • Biogr.: Georg A., 1874–1929, Hautarzt, Berlin; Heinrich Adolf G., 1890–1974, Hautarzt, Tübingen

          sklerodermiforme Erkrankung mit Elefantenhaut-artiger Hautverdickung, lichenoiden Papeln u. monoklonaler Gammopathie.

        • Skleronychie
          • Skler|onychie

          • Englischer Begriff: scleronychia

          • Fach: Dermatologie

          Pachyonychie.

        • Skleronyxis
          • Skler|onyxis

          • Englischer Begriff: scleronyxis

          operative Skleradurchstechung.

        • Sklerophthalmie
          • Skler|ophthalmie

          • Englischer Begriff: sclerophthalmia

          • Fach: Ophthalmologie

          sklerosierende Keratitis.

        • Skleroproteine
          • Sklero|proteine

          • Englischer Begriff: scleroproteins

          die durch ihre Tertiärstrukturen Fibrillen bildenden Gerüsteiweiße Kollagen, Keratin u. Elastin.

        • Sklerose
          • Sklerose

          • Synonyme: Sclerosis

          • Englischer Begriff: sclerosis

          krankhafte, z.T. systemische Verhärtung von Geweben oder Organen (z.B. Arterio-, Blasenhals-, Hirn-, Lateral-, Lungen-, Nephro-, Oto-, Phlebo-, Pulmonalsklerose) als Folge entzündlicher oder degenerativ-dystrophischer Prozesse; histologisch als Vermehrung kollagener u. retikulärer Substanzen, Faservergröberung, Homogenisierung oder Polymerisierung der Grundsubstanz. Führt durch bindegewebigen Ersatz des Parenchyms evtl. zur Organvergrößerung oder -verkleinerung, evtl. – durch sekundäre Schrumpfung – auch zur Deformierung.

        • Sklerose, diffuse familiäre Henneberg
          Sklerose
          • S., diffuse familiäre Henneberg

          Scholz-Syndrom.

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