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  • Speicherzellen
    • Speicher|zellen

    • Englischer Begriff: storage cells

    phagozytierende Zellen (des RES; s.a. Phagozyten) mit Speicherungsvermögen für Proteine, Fette, Glykogen, Pigmente etc.

  • Speicherzirrhose
    • Speicher|zirrhose

    Leberzirrhose bei Thesaurismose.

  • Speisebrei
    • Speise|brei

    • Englischer Begriff: chyme

    Chymus.

  • Speiseröhre
    • Speise|röhre

    • Englischer Begriff: gullet; esophagus

    Oesophagus; s.a. Ösophag(o)..., Ösophagitis.

  • Spektralanalyse
    • Spek|tral|analyse

    • 1)
      qualitative u. quantitative Ermittlung gasförmiger, flüssiger u. fester... (mehr)
    • 2)
      computergestütztes Elektroenzephalographie-Verfahren zur Berechnung der... (mehr)
  • Spektralanalyse 1)
    Spektralanalyse
    • 1)

    • Englischer Begriff: spectral analysis; spectrum a.

    • Fach: Chemie

    qualitative u. quantitative Ermittlung gasförmiger, flüssiger u. fester Stoffe anhand ihrer im Zustand glühenden Dampfes von angeregten Valenzelektronen abgegebenen u. mit Hilfe eines Spektralapparates ausgewerteten Spektrallinien (Emissionsspektren), i.w.S. auch durch Analyse der Absorptionsspektren. Die qualitative Analyse erfolgt durch Bestimmung der Frequenzen (oder Wellenlängen) der Spektrallinien, die quantitative anhand deren Intensität. – Weitere Möglichkeiten bieten Kathodenstrahlen, mit deren Hilfe innere Elektronen angeregt werden; z.B. dienen Röntgenspektren zu Strukturanalysen (Röntgenstrukturanalyse) z.B. von Eiweißkörpern, Nucleinsäuren, Kohlenhydraten. – Zur Anregung von Molekülen eignen sich Infrarotstrahlen. S.a. Spektroskopie.

  • Spektralanalyse 2)
    Spektralanalyse
    • 2)

    • Fach: Neurologie

    computergestütztes Elektroenzephalographie-Verfahren zur Berechnung der Grundaktivität u. deren Inbezugsetzen zum Gesamtspektrum.

  • Spektralapparat
    • Spektral|apparat

    der Spektralanalyse dienendes Gerät zur spektralen Zerlegung elektromagnetischer Strahlung (z.B. weißen Lichtes in die Farbvalenzen Rot, Orange, Gelb, Grün, Violett) durch Refraktion, Beugung oder Interferenz; s.a. Spektr...

  • Spektralfilter
    • Spektral|filter

    • Englischer Begriff: spectrum filter; spectral f.

    • Fach: Optik

    Filter, das einen Teil des Lichtspektrums aussondert (z.B. als monochromatisches Filter).

  • Spektrallinie
    • Spektral|linie

    • Englischer Begriff: spectral line

    s.u. Spektralanalyse.

  • Spektrin
    • Spek|trin

    • Englischer Begriff: spectrin

    Spectrin.

  • Spektrometrie
    • Spektro|metrie

    • Englischer Begriff: spectrometry

    s.u. Spektroskopie.

  • Spektrophotometrie
    • Spektro|photometrie

    • Englischer Begriff: spectrophotometry

    Abbildung

    Photometrie mittels eines mit Spektralapparat ausgestatteten Photometers (s.a. Abb.).

  • Spektroskopie
    • Spektro|skopie

    • Englischer Begriff: spectroscopy

    Erkennung u. Kennzeichnung von Ionen, Atomen u. Molekülen anhand der von ihnen aufgenommenen bzw. abgegebenen elektromagnetischen Strahlung (die – als Spektrum aufgezeichnet – mittels Spektralapparates messbar ist); je nach Methodik als Spektro-, Kolori- u. Photometrie; i.e.S. die Spektrometrie in Form der Absorptions-, Emissions-, Streu- (= Raman-), Reflexions- u. Fluoreszenz- (bzw. Lumineszenz-)Spektroskopie, je nach Frequenzbereich als Röntgen-, UR-, UV-, Mikro- u. Zentimeterwellen-, Elektronen- u. Kernspinresonanz-Sp.

  • Spektrum
    • Spek|trum

    • Englischer Begriff: spectrum

    die dargestellte Verteilung von Phänomenen in Zuordnung zu charakteristischen Eigenschaften (z.B. Wellenlänge, Frequenz, therapeutische Wirkungsbreite [„Wirkungs-Sp.“]), i.e.S. das elektromagnetische Sp., insbes. das „optische Spektrum“ im Infrarot-, im sichtbaren u. im Ultraviolett-Bereich.

  • Spekulum
    • Spekulum

    • Englischer Begriff: speculum

    trichter-, röhren-, rinnen- oder spatelförmiges Instrument (aus Metall, Glas, Kunststoff) ohne oder mit – festem oder auswechselbarem – Handgriff zur Betrachtung von Körperhohlräumen; z.T. selbsthaltend, spreizbar, mit Sperrvorrichtung.

  • Speleoskopie
    • Speleo|skopie

    • Synonyme: Kavernoskopie

    • Englischer Begriff: speleoscopy; cavernoscopy

    Thorakoskopie zur Untersuchung einer peripheren Lungenkaverne.

  • Speleostomie
    • Speleo|stomie

    • Synonyme: Kavernostomie

    • Englischer Begriff: speleostomy; cavernostomy

    operative Kaverneneröffnung.

  • Spender
    • Englischer Begriff: donor

    Kurzbezeichnung für Blut-, Gewebe-, Organspender.

  • Sperma
    • Sper|ma

    • Synonyme: Semen

    • Englischer Begriff: sperm; semen

    die milchig-trübe, gallertige, schwach alkalische „Samenflüssigkeit“ des Mannes, bestehend aus Spermien (200–300 Mio.) u. Spermaplasma im Verhältnis 1 : 9 sowie aus „Begleitzellen“ (ab 4% pathologisch), d.h. aus Spermatogonien u. -zyten, Sertoli-Zellen, Epithelzellen der Samenwege u. Anhangsorgane, einzelnen Leukozyten. Die Menge des Ejakulates beträgt 3,5–5 ml (bis 13 ml); davon stammen bis zu 30% aus der Prostata, bis 80% aus Samenblasen u. ca. 10% (spermienhaltig) aus den Nebenhoden; s.a. Sperma..., Seminal..., Samen...

  • Sperma-Autoantikörper
    • Sperma-Auto|antikörper

    • Englischer Begriff: sperm autoantibodies

    gegen körpereigene (aber kreislauffremde) Spermienantigene gerichtete agglutinierende Autoantikörper; nachweisbar z.B. bei Verschluss der ableitenden Samenwege.

  • Spermakompatibilitätstest
    • Sperma|kompatibilitäts|test

    • Englischer Begriff: sperm compatibility test

    „Samenverträglichkeitstest“, Postkoitaltest.

  • Spermakonservierung
    • Sperma|konservierung

    • Englischer Begriff: preservation of (human) semen; sperm banking

    die Konservierung von Sperma-Einzelportionen durch programmiertes Einfrieren (flüssiger Stickstoff von –196 °C) unter Zusatz von Kryoprotektiva (z.B. Glyzerin, komplexe Medien); dient der Aufbewahrung für die spätere künstliche Insemination. Die Lagerung erfolgt meist in einer speziell ausgestatteten Samenbank.

  • Spermakristalle
    • Sperma|kristalle

    • Englischer Begriff: sperm crystals

    Boettcher-Kristalle.

  • Spermaplasma
    • Sperma|plasma

    • Englischer Begriff: seminal plasma

    die Absonderungen der akzessorischen Geschlechtsdrüsen als Spermabestandteil. Wirkt bewegungsauslösend auf die Spermien u. – durch seine Alkalität (pH 7,2 [6,9–7,4]) – spermienschützend gegenüber dem sauren Scheidensekret; sein Fructoseanteil („Spermazucker“; 200 [160–600] mg/dl) ist Energiequelle für die Spermienbewegung. Seine Hyaluronidase ist wahrscheinlich auch an der Auflösung des Zervix-Schleimpfropfes beteiligt, bewirkt v.a. die Ablösung u. Lockerung der das Ei umgebenden Kumuluszellen u. ermöglicht so die Penetration der Spermien in das Ei (s.a. Kapazitation); enthält auch andere Enzyme. Besteht zu 89–94% aus Wasser u. enthält 80–130 g/l Trockensubstanz (davon 90% organisch, darunter 5 g% Eiweiß [als Albumin u. als α-, β-, γ- u. O-Globuline], Fructose, Citrat, Lactat, Vitamin C, Inosit, Spermidin); s.a. Spermatoplasma.

  • spermaticus
    • spermaticus

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: spermatic

    Sperma betreffend.

  • Spermaticus
    • Synonyme: Spermatikus

    Kurzbezeichnung des Funiculus bzw. Ductus spermaticus.

  • Spermatide
    • Sper|m(a|t)ide

    • Synonyme: Spermatidium

    • Englischer Begriff: spermatid

    aus der 2. Reifeteilung der Spermatogenese (dort Schema) hervorgehende Keimzelle; Spermiohistogenese.

  • Spermatitis
    • Spermatitis

    • Englischer Begriff: spermatitis

    Funiculitis.

  • Spermatocytus
    • Spermato|cytus

    • Englischer Begriff: spermatocyte

    Spermatozyt.

  • Spermatogenese
    • Spermato|genese

    • Englischer Begriff: spermatogenesis; spermiogenesis

    Abbildung

    die Reifung der Samenzellen (ab der Pubertät bis ins Greisenalter) im Keimepithel der Hodenkanälchen (s. Schema).

  • Spermatogonium
    • Spermato|gonium

    • Englischer Begriff: spermatogone; -gonium

    im Keimepithel gelegene Ursprungszelle des Spermiums (Stammsamenzelle); teilt sich in der Spermiogenese mitotisch in ein Sp. A bzw. B (teilen sich – bestandssichernd – weiter bzw. entwickeln sich weiter in Richtung reife Zelle).

  • Spermatogramm
    • Spermato|gramm

    • Synonyme: Spermiogramm

    • Englischer Begriff: semen analysis; spermiogram

    Tabelle

    tabellarische Zusammenstellung bestimmter Parameter des durch Masturbation gewonnenen Spermas, Ejakulats (nach mindestens 5-tägiger sexueller Karenz). Bewertet werden Menge = Spermiendichte, pH, Fructosegehalt bzw. -index (Relation zwischen Fructoseverbrauch u. Spermienanzahl), Viskosität (10%ige Erhöhung = doppelter Fructoseverbrauch der Spermien), DNS-Gehalt sowie Anzahl, Basalmotilität („Spermabeweglichkeitsfaktor“) u. Gestalt der Spermien (Tab.).

  • Spermatoplasma
    • Spermato|plasma

    das Protoplasma des Spermiums; s.a. Spermaplasma.

  • Spermatorrhö
    • Spermator|rhö

    • Englischer Begriff: spermatorrhea

    Abfluss von Samen (evtl. nur Samenblasensekret) aus der Harn(samen)röhre ohne Wollustgefühl, z.B. bei Stuhlgang oder Wasserlassen, bei chronischer Entzündung der männlichen Adnexe. Beruht auf Inkontinenz der Ductus ejaculatorii. S.a. Prostatorrhö, Pollution.

  • Spermatozele
    • Spermato|zele

    • Synonyme: Samenbruch

    • Englischer Begriff: spermatocele

    Retentionszyste mit spermienhaltiger Flüssigkeit; meist im hodennahen Nebenhoden.

  • Spermatozele, alloplastische
    Spermatozele
    • Sp., alloplastische

    dem Nebenhoden aufgenähte Siliconkautschuk-Prothese, in der sich Sperma sammelt, das durch Abpunktieren zur – homologen – Insemination verwendet werden kann.

  • Spermatozoenantikörper
    • Spermato|zo|en|antikörper

    Spermien-Antikörper.

  • Spermatozoon
    • Spermato|zo|on

    • Englischer Begriff: spermatozoon

    Spermium.

  • Spermatozystektomie
    • Spermato|zyst|ektomie

    • Englischer Begriff: spermatocystectomy

    ein- oder beidseitige operative Samenblasenentfernung (Exstirpation).

  • Spermatozystis
    • Spermato|zystis

    • Englischer Begriff: spermatocyst; seminal vesicle

    Samenblase, Vesicula seminalis.

  • Spermatozystitis
    • Spermato|zystitis

    • Synonyme: Vesiculitis

    • Englischer Begriff: spermatocystitis

    Samenblasenentzündung; ein- oder beidseitig, aszendierend oder hämatogen, akut (z.B. bei Gonorrhö) oder chronisch. Klinik: Fieber, Schmerzen, Dysurie, Nekro-, Azoo-, seltener A- oder Pyospermie.

  • Spermatozystographie
    • Spermato|zysto|graphie

    • Englischer Begriff: seminal vesiculography

    Röntgenkontrastdarstellung der Samenblasen nach KM-Injektion in freigelegten Samenleiter.

  • Spermatozyte
    • Spermato|zyt(e)

    • Englischer Begriff: spermatocyte

    in der Spermatogenese (dort Schema) aus der Spermatogonie hervorgehende größte Hodenkanälchenzelle (= Spermatozyt I. Ordnung = Spermatocytus primarius), aus der durch die 1. Reifeteilung 2 kleine haploide Spermatozyten II. Ordnung (= Spermatocyti secundarii = Präspermatiden) hervorgehen.

  • Spermaturie
    • Spermat|urie

    • Englischer Begriff: spermaturia

    Spermienbeimengung im Urin(sediment); z.B. bei Adnexentzündung.

  • Spermide
    • Spermide

    • Englischer Begriff: spermatid

    Spermatide.

  • Spermidin
    • Spermidin

    • Englischer Begriff: spermidine

    s.u. Spermin.

  • Spermie
    • Sper|mie

    • Englischer Begriff: sperm; spermium

    Spermium.

  • Spermien-Antigene
    • Spermien-Antigene

    • Englischer Begriff: sperm antigens

    im Sperma nachweisbare Antigene (AG) der Spermien. Bewirken als kreislauffremde AG Bildung spezifischer Spermien-Antikörper („Antispermine“, Spermatoxin), woraus in vitro Präzipitation, in vivo u.U. eine Befruchtungshemmung resultiert. Physiologisch bedeutsam sind Antigene im Kopf- u. Schwanzteil, die offenbar für die Befruchtung notwendig sind.

  • Spermien-Antikörper
    • Spermien-Antikörper

    • Englischer Begriff: sperm antibodies

    Antikörper (AK) gegen Spermien-Antigene; z.B. als Anti-Kopf-, Anti-Schwanz-AK; s.a. Sperma-Autoantikörper.

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